MacBook-Monitor
Hardware

Monitor für das MacBook: Externe Displays im Überblick

Bild: Tech Junkies / Patrick Woessner

Zu den Vorzügen des MacBook, MacBook Pro und MacBook Air gehört, dass sich der Apple-Laptop mit einem externem Monitor auch perfekt für den Desktop-Einsatz eignet.

Zur Wahl steht entweder der Anschluss über die HDMI-Schnittstelle (ältere MacBook / MacBook Pro / MacBook Air Modelle), via Thunderbolt 2 (Mini-DisplayPort) oder via Thunderbolt 3 (USB-C).

Das eigene Thunderbolt-Display bietet Apple mittlerweile nicht mehr an und kooperiert mit LG.

Einzig das Apple Pro Display XDR hat der Konzern aus Cupertino noch im eigenen Portfolio. Aufgrund des hohen Preises ist das 32 Zoll Retina-Display mit 6K-Auflösung aber wohl nur für wenige Anwender interessant.

Welches der ideale Monitor für das MacBook Pro oder das MacBook Air ist, dazu habe ich nachfolgend einige Tipps zusammengestellt.

Neue Monitor-Empfehlungen für das MacBook

Immer wieder erscheinen neue Monitore, die für Besitzer eines MacBook, MacBook Pro oder MacBook Air einen Blick wert sind.

Deswegen versuche ich auch meine Monitor-Empfehlungen fortlaufend aktuell zu halten. Kürzlich hat sich Folgendes getan:

  • LG 34WN80C-B ersetzt den LG 34UM88-P (abgekündigt)
  • Neue QHD-Monitor-Empfehlung (27 Zoll, 16:9) mit USB-C – Dell P2720DC
  • 5K-Monitor u. 4K-Monitor für MacBook – neue Informationen ergänzt
  • Zusätzliche Hinweise bzgl. Retina sowie DPI/PPI inkl. Vergleichsbild

Ich versuche auch künftig, die Übersicht mit empfehlenswerten Monitoren für das MacBook möglichst aktuell zu halten.

Liste – externer Monitor für MacBook

Monitore mit Standard-Auflösungen für das MacBook (QHD, Full HD)

UltraWide-QHD-Monitor für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air (Curved-Monitor)

Widescreen-Monitore (21:9-Seitenverhältnis) sind derzeit gefragt.

Bislang war mir der LG 34UM88-P an dieser Stelle eine Empfehlung wert. Dieser Monitor ist mittlerweile jedoch abgekündigt.

Deswegen rückt nun der LG 34WN80C-B nach.

Meiner Meinung nach ist der Widescreen-Monitor LG 34WN80C-B mit UWQHD-Auflösung (3440 x 1440) derzeit einer der interessantesten Widescreen-Monitore für das MacBook.

Das IPS-Panel bietet eine 99%-ige Abdeckung des sRGB-Farbraums.

Die Pixeldichte liegt bei 110 DPI, womit sich der Widescreen-Monitor gut für die Darstellung des Non-Retina-UI eignet.

Das neue Modell LG 34WN80C-B verfügt nun auch über DisplayPort via USB-C – perfekt für den direkten Anschluss am aktuellen MacBook (Thunderbolt 3).

Hinweis an dieser Stelle – dieser Monitor verfügt im Gegensatz zum LG 34UM88-P über ein gebogenes Panel (Curved-Monitor).

Wer ein gerades Panel bevorzugt, kann einen Blick auf den LG 34WN750-B werfen.

LG 34WN80C-B (Widescreen-Monitor)
LG 34WN80C-B (Widescreen-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 29.07.2021 07:40 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Der LG 34UC99-W ist ein interessanter Widescreen-Monitor (21:9) für das MacBook.
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Widescreen-Monitor (QHD) mit Thunderbolt 3-Anschluss

Wer ein aktuelles MacBook Pro sein eigen nennt und auf jegliche Adapter-Lösungen verzichten will, kann direkt zu einem Monitor mit Thunderbolt 3-Anschluss greifen.

Interessant ist hier der Samsung C34J791.

Die technischen Daten sind ganz ähnlich wie beim LG 34WN80C-B (34 Zoll bei 3.440 x 1.440 Pixeln / UWQHD). Das Panel ist hier jedoch ein VA-Panel mit Quantum Dot (Samsung QLED).

Nützlich beim Samsung C34J791: Der Monitor verfügt direkt über zwei Thunderbolt 3-Anschlüsse und beherrscht auch das Laden des MacBook Pro mit nur einem Kabel.

Samsung C34J791 (Widescreen-Monitor)
Samsung C34J791 (Widescreen-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 29.07.2021 07:50 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Thunderbolt 3-Monitor - der Samsung C34J791 kann ohne Adapter angeschlossen werden und beherrscht das Laden des MacBook Pro über das gleiche Kabel.
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QHD-Monitor (16:9) für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air

QHD-Monitore punkten mit einer Auflösung zwischen Full HD und 4K und bieten im Gegenzug teils ein richtig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Auch als MacBook-Monitor sind QHD-Modelle gut geeignet.

Ich empfehle hier einen genaueren Blick auf den Dell P2720DC zu werfen, der meine bisherige Empfehlung (BenQ GW2765HT – abgekündigt) ablöst.

Der QHD-Monitor hat 27 Zoll, verfügt über ein IPS-Panel und kann 99% des sRGB-Farbraums abbilden.

Die Pixeldichte liegt bei 109 PPI, womit sich der QHD-Monitor gut für die Darstellung des MacOS-UIs ohne Retina eignet.

Praktisch außerdem: Neben DisplayPort 1.2 und HDMI verfügt der Dell P2720DC auch über USB-C mit DisplayPort 1.2 (shared).

Dell P2720DC (QHD-Monitor)
Dell P2720DC (QHD-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 29.07.2021 07:50 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Wer einen QHD-Monitor für MacBook Pro oder MacBook Air sucht, ist mit dem Dell P2720DC gut aufgehoben.
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Günstiger Full HD-Monitor für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air

Der Asus VZ239HE-W ist ein 23 Zoll Full HD-Monitor mit IPS-Panel.

Trotz des günstigen Preises soll es das Panel auf 100% sRGB-Farbraumabdeckung bringen.

Der DPI-Wert liegt bei 95 PPI, womit das Non-Retina-UI auf dem Bildschirm etwas größer dargestellt wird.

Asus VZ239HE-W (Full HD-Monitor)
Asus VZ239HE-W (Full HD-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 29.07.2021 07:50 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Der Asus VZ239HE-W ist ein günstiger Full HD-Monitor mit gutem Panel, der sich als externer Monitor für MacBook eignet.
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4K- und 5K-Monitore für das MacBook

4K-Monitor für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air

Grundsätzlich ist die Auswahl an 4K-Monitoren groß.

Nur im „guten“ PPI-Bereich von entweder 110 DPI oder 220 DPI sieht es mau aus.

Die erste Generation der 4K-Displays, die Apple in Zusammenarbeit mit LG als Mac-Zubehör heraus brauchte. „erzwangen“ 219 DPI durch die Kombination von vergleichsweise geringen 21.5 Zoll Bildschirmdiagonale mit einer Nicht-Standard-Auflösung von 4096 x 2304.

Apple hat das mittlerweile aufgegeben.

Das aktuelle LG UltraFine 4K Display hat 4K-Auflösung (Standard, 3.840 x 2.160 Pixel) auf 23.7 Zoll und liegt somit mit 186 DPI „mittendrin“.

Vielleicht ist es also an der Zeit, mit alten Gewohnheiten zu brechen.

Wer damit leben kann, dass die DPI nicht unbedingt dem MacOS-Standard gehorchen, kann sich z.B. den BenQ PD2720U (4K auf 27 Zoll, mit Thunderbolt 3-Anschluss) anschauen.

Der Monitor spricht Kreative an.

Neben 100% sRGB werden auch 100% AdobeRGB und 96% DCI-P3 abgedeckt.

Das Grafiksignal und die Stromversorgung darf dabei über das gleiche Kabel laufen – USB-C Power Delivery (65W) ist integriert.

BenQ PD2720U (4K-Monitor)
BenQ PD2720U (4K-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 29.07.2021 07:50 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Profi-Monitor für Bildbearbeitung sowie Kreative - der BenQ PD2720U ist ein 4K-Monitor, der zum MacBook gut passt.
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5K-Monitor für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air

Beim 5K-Monitor sieht es nicht viel anders aus.

Apple zwängt in Zusammenarbeit mit LG beim LG UltraFine 5K Display die Mega-Auflösung auf lediglich 27 Zoll Bildschirmdiagonale.

Hier bleibt Apple anders als beim aktuellen LG UltraFine 4K Display der Tradition treu – 5K @ 27 Zoll entsprechen 218 DPI und damit Retina-Niveau.

Mit dem LG 34WK95U-W (5K auf 34 Zoll, mit Thunderbolt 3-Anschluss) gibt es auch eine Alternative für einen 5K-Monitor.

Hier sprechen wir jedoch nicht über „echtes“ 5K, sondern die 5K2K-Auflösung (auch Widescreen-5K genannt).

LG 34WK95U-W
LG 34WK95U-W
Letzte Aktualisierung: 29.07.2021 07:40 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Widescreen 5K2K-Monitor mit IPS-Panel und vielen Anschlussmöglichkeiten inkl. USB-C PD.
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Der richtige Monitor für MacBook

MacBook an Monitor anschließen

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, einen externen Monitor an ein MacBook anzuschließen: Via Thunderbolt (ggf. mit Adapter) oder via HDMI.

Externer Monitor via Thunderbolt 2 (Mini DisplayPort)

Ältere MacBook / MacBook Pro / MacBook Air verfügen über Thunderbolt 2-Schnittstellen.

Dabei handelt es sich letztlich um eine Mini-DisplayPort-Buchse, an die neben dem (nicht mehr erhältlichen) Thunderbolt-Display von Apple auch weitere Monitore, die über einen Mini-DisplayPort-Anschluss verfügen, angeschlossen werden können.

Die meisten Monitore haben einen DisplayPort-Anschluss. In dem Fall ist noch ein günstiges Mini-DisplayPort-auf-DisplayPort-Kabel erforderlich.

Ebenfalls gibt es Adapter für Thunderbolt 2 auf DVI, HDMI oder VGA.

Externer Monitor via Thunderbolt 3 (USB-C)

Die neuen MacBook-Modelle (ab 2016) verfügen über Thunderbolt 3.

Hier liegt nun nicht mehr Mini-DisplayPort sondern USB-C als Schnittstelle zu Grunde.

Um einen Monitor ohne Adapter an Thunderbolt 3 anzuschließen, benötigt der Monitor einen Thunderbolt 3- oder USB-C-Video-Eingang.

Alternativ sind Adapter für Thunderbolt 3 auf DisplayPort, DVI, HDMI oder VGA erhältlich.

Externer Monitor via HDMI

Viele MacBook-Modelle verfügen außerdem über eine HDMI-Schnittstelle.

Zu beachten ist, dass es sich um eine HDMI 1.4b-Schnittstelle handelt.

Diese ist in der Bandbreite dahingehend limitiert, dass bei 4K-Auflösung nur 30 Hz statt der üblichen 60 Hz möglich sind.

Geringere Auflösungen (QHD, Full HD) werden auch via HDMI mit 60 Hz unterstützt.

Richtiger Anschluss für externen Monitor

Wird ein MacBook-Monitor mit hoher Auflösung verwendet (z.B. 4K-Monitor), empfiehlt es sich grundsätzlich aufgrund der Bandbreitenbeschränkung von HDMI 1.4b, den Thunderbolt-Anschluss ggf. mit einem passenden Adapter zu verwenden.

Details zu einem Monitor mit 4K- oder 5K-Auflösung am MacBook gibt es in einem Knowledge-Artikel von Apple.

Grundsätzlich gilt: Eigentlich jeder gängige Monitor lässt sich zusammen mit einem MacBook (Pro, Air) betreiben.

Ggf. ist jedoch ein zusätzlicher Adapter notwendig und die Restriktionen bei max. Auflösung und Bildwiederholfrequenz müssen beachtet werden.

Monitor-Anschlüsse am MacBook: Thunderbolt 3 / USB-C, Thunderbolt 2 / Mini-DisplayPort und HDMI (je nach Modell)Bild: Tech Junkies basierend auf Depositphotos / © MIKHAIL_GRACHIKOV

Retina oder kein Retina (Pixeldichte)

Ein Monitor für MacBook kann entweder mit Retina-UI oder Non-Retina-UI betrieben werden.

Entscheidend dafür ist Pixeldichte (DPI oder auch PPI) vom Monitor.

Die Retina-Geräte von Apple haben eine Pixeldichte von ca. 220 DPI (siehe hier). Erreicht der externe Monitor einen ähnlichen DPI-Wert, sieht das Retina-UI gut aus.

Als Alternative kommt das Non-Retina-UI in Frage. In dem Fall sollte der MacBook-Monitor in etwa beim halben DPI-Wert von Retina liegen, also 110 DPI.

Bei allen abweichenden DPI-Werten gilt: Wird der Monitor mit den Standard-Einstellungen betrieben, wird das UI (z.B. Schriften) entweder vergrößert oder verkleinert dargestellt.

Abhilfe schaffen teilweise die Monitor-Einstellungen unter MacOS: Dort kann zwischen „größerer Text“ und „mehr Fläche“ gewählt werden.

Das kann jedoch auf Kosten der Qualität gehen.

Bislang galt es deshalb als optimal, entweder einen Monitor mit ca. 220 DPI (für Retina-UI) oder ca. 110 DPI (für Non-Retina-UI) anzuschaffen.

Die DPI-Werte sollten als Orientierung dienen.

Eine Abweichung ist nicht dramatisch. Jedoch hieß es bislang oft, dass es nicht optimal ist, wenn der Monitor z.B. mittig zwischen 110 DPI und 220 DPI liegt.

Ob man das weiterhin so sehen möchte, bleibt dahingestellt.

In Cupertino scheint man jedenfalls umgedacht zu haben. Das aktuelle LG UltraFine 4K Display (immerhin von Apple teilweise als Mac-Zubehör vermarktet) hat 186 DPI.

Damit liegt der 4K-Monitor ziemlich dazwischen.

Auch ich habe umgedacht und arbeite mittlerweile hauptsächlich mit einem 27 Zoll 4K-Monitor 🙂

Dieser hat 163 DPI, was als eher suboptimal gilt. Der jeweilige DPI-Wert vom Monitor kann übrigens mit einem DPI-Rechner ermittelt werden.

Statt grauer Theorie zeige ich einfach  einen direkten Vergleich: Links ist 27 Zoll QHD mit „guten“ 109 DPI, rechts 27 Zoll 4K mit „schlechten“ 163 DPI.

Vergleich 27 Zoll 4K oder QHD (DPI-Werte) mit MacOSBild: Tech Junkies / Patrick Woessner

Beide Monitore werden mit „Default“ in den MacOS-Systemeinstellungen betrieben. Eine (von Hand ausgewählte) Skalierungseinstellung ist also nicht aktiv.

Was sieht man?

Das User-Interface und die Schriften werden auf dem 4K-Monitor größer dargestellt. Probleme (z.B. unscharfe Schriften oder Icons) gibt es davon abgesehen aber nicht.

Ganz im Gegenteil – ich persönlich empfinde die Darstellung auf dem 4K-Monitor im Allgemeinen als „schärfer“ (Spoiler – subjektiver Eindruck).

Ich betreibe meinen 4K-Monitor auch beim täglichen Arbeiten auf „Default“ (also ohne manuell angepasste Skalierung), denn zumindest beim Arbeiten am Schreibtisch (größerer Abstand zum Monitor) finde ich die größere Darstellung von User-Interface und Schriften angenehm.

Beim Arbeiten an einem Stehpult (näher am Bildschirm) liegt mir persönlich die „QHD-Optik“ mehr.

Auf diese kann ich auf Wunsch aber auch am 4K-Monitor umschalten.

Die „Default“-Option, die MacOS für mich auswählt, entspricht „sieht aus wie 1.920 x 1.080“. Ich kann hier auch umstellen auf „sieht aus wie 2.440 x 1440“ und habe die den „QHD-Look“ auf dem 4K-Monitor.

Ganz ohne Skalierung geht es nämlich kaum – bei „sieht aus wie 3.840 x 2.160“ müßte ich schon fast mit einer Lupe vor dem 4K-Monitor sitzen 🙂

Offiziell keine Unterstützung für Multi-Kabel-Monitore

Der von den Pixeldichte-Werten her an sich interessante 5K-Monitor Dell UltraSharp UP2715K (217 DPI) lässt sich leider nicht an einem MacBook in 5K-Auflösung betreiben.

Da die 5K-Auflösung eine hohe Bandbreite benötigt, muss der Dell UltraSharp UP2715K per Multi Stream Transport (MST, zwei Kabel) angeschlossen werden.

Per Single Stream Transport (SST, ein Kabel) steht nur 4K-Auflösung zur Verfügung.

Das Apple Support-Dokument listet derzeit nur kompatible iMac und Mac Pro, jedoch kein kompatibles MacBook.

Interessanterweise gibt es User-Berichte (siehe z.B. hier), die vom erfolgreichen Betrieb von 5K @ 60Hz mit einem MacBook einer recht aktuellen Generation (Ende 2016) berichten.

Offiziell unterstützt wird das LG UltraFine 5K Display, welches Apple teils selbst vertrieben hat.

Hier wird der Monitor direkt per Thunderbolt 3 / USB-C angeschlossen, wodurch neben 5K @ 60 Hz und Stereo-Sound auch das gleichzeitige Laden des MacBook Pro mit nur einem Kabel möglich ist.

Fazit zum idealen MacBook-Monitor

Nach dem Apple das eigene Thunderbolt-Display auslaufen ließ, wurden mit dem LG UltraFine 4K Display und LG UltraFine 5K Display Nachfolge-Modelle in Kooperation mit LG aufgelegt, die mittels Thunderbolt 3 / USB-C auf die neue MacBook-Generation zugeschnitten sind.

Für ältere MacBook / MacBook Pro / MacBook Air lohnt sich grundsätzlich ein Blick auf Monitore von Drittherstellern.

Dabei sind vor allem Monitore mit QHD-Auflösung oder auch günstiger mit Full HD-Auflösung interessant.

Hier wäre z.B. der Dell P2720DC (QHD @ 27 Zoll) noch einmal zu erwähnen. Die Auswahl bei QHD-Monitoren ist jedoch groß.

Auch jede Menge 4K-Monitore sind verfügbar.

Die wenigsten davon haben einen DPI-Wert, der bislang als ideal galt (Non-Retina mit ca. 110 DPI oder Retina mit ca. 220 DPI).

Jedoch folgt selbst Apple mit dem LG UltraFine 4K Display diesen Vorgaben selbst nicht mehr.

Mittlerweile darf man also wohl davon ausgehen, das MacOS sowie gängige Mac-Software auch bei 4K-Auflösung mit abweichenden DPI-Werten „schick“ aussieht.

Ich selbst nutze auch 4K auf 27 Zoll (163 DPI) und bin zufrieden 🙂

Die 5K-Variante, die Apple zusammen mit LG anbot, und der High-End-Monitor Apple Pro Display XDR (6K-Auflösung) bewegen sich hingegen auf Retina-Niveau mit jeweils knapp 220 DPI.

Patrick Woessner

Ich bin Patrick und hier blogge ich zu verschiedenen Themen rund um Technik, Gadgets und mehr. Früher hatte ich gleich mehrere Blogs zu diesem Thema. Mittlerweile steht Tech Junkies im Mittelpunkt.

Diskussion - 81 Kommentare
  • Leser sagt:

    Könnte es sein, dass dies hier der beste Monitor wäre, da auch USB-C vorhanden?

    LG 34UC99-W 86,36 cm (34 Zoll) Curved 21:9 UltraWide IPS Monitor (QHD, AMD Radeon FreeSync, OnScreen Control 2.0, 99% sRGB), weiß

    • Hallo „Leser“,

      das könnte man so sehen.

      Der LG 34UC99-W ist eben ein Curved-Monitor, der LG 34UM88-P, den ich in der Übersicht habe, hat ein gerades Panel. Ansonsten gibt es unterschiede bei den Anschluss-Möglichkeiten. Die übrigen technischen Daten unterscheiden sich nicht gravierend.

      Der LG 34UM88-P hat dann eben 2 x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.2 und 2 x Thunderbolt 2, während der LG 34UC99-W über 2x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.2 und 1x USB-C 3.0 mit DisplayPort 1.2 verfügt.

      Ist dann Geschmacksache, welchen man wählt. Ich schließe mein MacBook Pro (2017) mittlerweile mit einem USB-C auf DisplayPort-Kabel an und bin mit der Lösung eigentlich ganz zufrieden. „Nativ“ Thunderbolt 3 oder USB-C mit Displayport am Monitor kein Muss für mich.

      Der LG 34UM88-P ist derzeit günstiger zu haben…

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Nathalie sagt:

        Hallo, ich habe eine Frage.
        Mein Sohn hat ein MacBook Pro von 2019.
        Wir haben einen externen Gaming Curved Monitor, der Firma Msi Optix mag271 cqp gekauft. Leider bekommen wir keine Bildübertragung hin. Er wird nicht erkannt.
        Kann es sein, dass dieses Model einfach nicht kompatibel ist?
        LG, Nathalie

        • Hallo Nathalie,

          Kann es sein, dass dieses Model einfach nicht kompatibel ist?

          Das kann eigentlich nicht sein. Der Monitor hat HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse und für die gibt es passende Adapter-Kabel für die Thunderbolt 3- bzw. USB-C-Anschlüsse am MacBook.

          Es könnte verschiedene Fehlerursachen geben – z.B. das verwendete Adapter-Kabel ist defekt oder der Monitor ab Werk.

          Ansonsten – ist die neueste MacOS-Version (Big Sur) auf dem MacBook installiert? Dort soll es aktuell auch Probleme mit einigen Monitor-Modellen geben:
          https://www.heise.de/news/Big-Sur-Erneut-Probleme-mit-externen-Bildschirmen-5046695.html

          Falls möglich, würde ich den Monitor erstmal an einen anderen Computer im Haushalt anschließen, um zu sehen, ob der Monitor an sich funktioniert.

          Viele Grüße,
          Patrick

    • Roland Göttel sagt:

      Hallo Patrick, vielen Dank zunächst mal für deine informative Zusammenstellung. Das ist schonmal sehr hilfreich. Trotzdem komme ich nicht zu einem klaren Ergebnis für mich, da ich das Thema so gar nicht einschätzen kann. Ich habe mir gerade ein Macbook Air M1 bestellt und will auch nach 5 Jahren ausschließlich mit einem Laptopmonitor zu einem 32 oder 34 Zoll (non-curved). Das ist alles was ich schonmal weiß … ah und natürlich nicht zu teuer sollte er sein. 500 € oder weniger, wenn das Sinn macht, wäre super. Ich brauch ihn für Office-Aufgaben, ab und zu ein Video erstellen, etwas Musikproduktion, aber er muss kein Spezialist in irgendwas sein. Und auch nicht High-End. Groß, günstig und halt irgendwie Allrounder. Hättest du da DEN ultimativen Tipp? Ich hatte nun mal folgende im Blick: Samsung LS34J552WQUXEN, LG 34WN750 Monitor 34″ und Samsung Serie 8 F32TU870VU 16:9 (32″“). Die Preise sind ja schon recht unterschiedlich. Lohnen sich für mich über 600 € auszugeben? Würde mich sehr über deine Meinung freuen. Vielen Dank schonmal.

      • Hallo Roland,

        nein, man muss nicht zwangsweise viel Geld für einen externen Monitor für das MacBook ausgeben.

        Wenn man keine besonderen Anwendungsszenarien wie professionelle Bildbearbeitung, CAD etc. hat, gilt das umso mehr.

        Das Problem bei Heimanwendern ist dann eher: Hat man sich einmal etwas „hochwertiges“ zugelegt, ist man eben verwöhnt. Ich z.B. bin Anfang des Jahres nach Jahren mit einem Monitor mit QHD-Auflösung nun auf 4K umgestiegen. An die 4K-Auflösung gewöhnt man sich irgendwie, unwahrscheinlich dass ich in ein paar Jahren wieder nach einem QHD-Monitor suche.

        Zu der Monitor-Suche: In der Preisklasse unter 500,- € fiele mir noch der LG 32BN67U-B ein – zu diesem Preis, Bildschirmdiagonale, IPS-Panel und 4K-Auflösung ziemlich einmalig.

        Wenn Du noch nicht an hohe Auflösungen gewöhnt bist und UWQHD reicht – da gibt es einige Alternativen, teils auch günstiger. Mir fiele da z.B. der iiyama ProLite XUB3493WQSU-B1 (UltraWide-Monitor) ein.

        „Normale“ QHD-Monitore mit 16:9 und 2.560 x 1.440 Pixel würde ich bei dieser Bildschirmdiagonale nicht nehmen, da ist die Pixeldichte schon gering. UWQHD (3.440×1.440 Pixel) ist da eher interessant.

        Bis auf den Samsung Serie 8 F32TU870VU aus Deiner Liste bräuchtest Du dann jeweils noch einen USB-C bzw. Thunderbolt 3 auf DisplayPort /HDMI-Adapter, was aber kein Problem ist.

        Vorteil bei dem Samsung ist der integrierte Thunderbolt 3-Dock, dafür ist der Monitor eben auch teurer.

        Viele Grüße,
        Patrick

  • Ein anderer Leser :) sagt:

    Es ist schwer, Infos zu diesem Thema zu finden, daher vielen Dank für diese tolle Übersicht!
    Ich bin trotzdem noch immer etwas unschlüssig.
    Ich betreibe bisher ein Non-Retina 2012er Macbook Pro mit einem Dell-Monitor mit 2560*1400px. Diese Auflösung, oder besser „diesen Platz für Fenster auf dem Bildschirm“ möchte ich gerne beibehalten oder vergrößern wenn möglich.
    Ich möchte jetzt das neue M1-Macbook Air kaufen. Wenn ich es richtig verstehe, habe ich die Wahl, meinen alten Monitor anzuschliessen und das Macbook auf externe non-Retina-Darstellung einzustellen, oder einen Retina-Monitor mit hoher dpi-Zahl, aber weniger Platz für Fenster zu kaufen. Z.B. entsprächen die 3.840 x 2.160 Pixel eines 4k-Monitors 1920×1080 eines non-Retina Monitors, korrekt?
    Oder ich gebe viel Geld für einen 5k-Monitor aus, aber selbst der LG 34WK95U hat nur 5120x2160px und entspricht damit einem 2060x1080px non-Retina-Monitor, korrekt?

    Mit anderen Worten, ich kann nicht beides haben – das Retina-Äquivalent von 2560x1400px.
    Sondern entweder Retina oder viel Platz für Fenster. Es sei denn ich kaufe das Apple-Display, aber der Preis ist inakzeptabel. Sehe ich das richtig?

    Eine letzte Frage – ich war sehr zufrieden mit meinem Dell, bis auf ein Problem: Der Mac hat ihn häufig nicht vollständig erkannt, besonders nach Erwachen aus Hibernation und schnellem ab- und anstecken. Der Monitor war dem Mac bekannt, denn es wurden mehrere Monitore angezeigt und die Menüleiste wurde auf den externen Monitor geschoben. Aber das Bild blieb schwarz. War dieser Zustand einmal erreicht, half nur ein Neustart mit angeschlossenem Monitor. Trotz jahrelanger Suche habe ich nie eine Lösung gefunden. Irgendeine fehlerhafte Kommunikation zwischen Dell und Mac. Zur Zeit ist das Anschliessen des Monitors eine genau vorbereitete Aktion: Strom an den Mac, aufwecken, warten bis Bild erscheint, dann Monitorkabel einstecken und hoffen, dass es klappt. Was es nerviger Weise häufig nicht tut.

    Meine Frage, sind die oben genannten Monitore langzeitgetestet mit Macs? Der neue Monitor soll wieder schnell und einfach anschliessbar sein.

    Nochmals danke für die sehr hilfreiche Übersicht.

    • Hallo „anderer Leser“ 🙂

      Ich liebäugele auch mit einem ARM-MacBook mit M1-Prozessor, werde aber noch warten, bis die weiteren MacBook-Modelle vorgestellt werden. Was man bisher rund um ARM-Prozessoren hört, weckt jedoch mein Interesse 😎

      Als zunächst einmal – Retina ist ein Begriff aus der Marketing-Abteilung von Apple. Bei den aktuellen iPhone-Spitzenmodellen werden DPI bzw. PPI-Werte > 400 erreicht. Beim MacBook bzw. iMac liegen wir bei ca. 220 DPI.

      Retina-Monitore von Drittherstellern gibt es nicht – zumindest in einigen Märkten ist Retina auch eine eingetragene Marke von Apple. Dritthersteller dürften ihre Monitore also gar nicht so bezeichnen.

      Man kann sich beim Monitor-Kauf aber an 220 DPI (entspricht ca. Retina-Niveau) oder eben 110 DPI (der halbe Wert – kein Retina) orientieren.

      DPI bzw. PPI ergeben sich aus Auflösung und Bildschirmgröße als Eingangsparameter.

      Es kann sinnvoll sein, diesen Richtwerten zu folgen. Denn andernfalls kann es vorkommen, das Schriften und Bedienelemente der MacOS-Oberfläche oder von Apps, mit denen man täglich arbeitet, nicht optimal dargestellt werden.

      Das heißt jetzt aber nicht, dass es zwangsweise 220 DPI oder 110 DPI sein müssen. Jedoch sind dahingehend in solchen Konstellation eher weniger Probleme zu erwarten.

      Dass es auch mit anderen Konstellationen klappen kann, zeigt Apple ja wie beschrieben auch selbst. Die aktuelle Ausgabe des LG UltraFine 4K hat 186 DPI und liegt damit dazwischen. Diesen Monitor empfiehlt Apple ganz offiziell als MacBook-Zubehör.

      Dass MacBook und externer Monitor gelegentlich aus dem Tritt kommen (insb. nach Wakeup aus Standby), kann ich ebenfalls beobachten – und zwar nicht bei einem Monitor von Dell. In Mac-Foren habe ich auch schon oft davon gelesen. Ich fürchte also, das ist nichts, was auf ein konkretes oder einige wenige Monitor-Modelle eingegrenzt werden kann.

      Ist der „alte“ Monitor von Dell ein 27 Zöller? Mit modernen Anschlüssen wie HDMI oder DisplayPort und QHD-Auflösung (ich vermute, es sind 2.560 x 1.440 Pixel gemeint)? Wenn der Monitor noch gut funktioniert, würde ich ihn erstmal am neuen ARM-MacBook / Apple-M1 anschließen und sehen, welche Figur der Monitor dort so macht. Ggf. taucht das Problem mit dem Anschalten des Monitors nicht mehr oder zumindest seltener auf und wenn dann auch das Bild subjektiv gut ist, gibt es ja keinen Grund für ein Zwangs-Upgrade.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Karo sagt:

    Hallo, ich suche einen tragbaren Monitor für ein Macbook das 5-6 Jahre alt ist. Weiß leider keine genauen Daten…soll ein Geschenk sein. Welchen kannst Du denn da empfehlen? Viele gibt es da im www nicht und bin unsicher. Danke im Voraus

    • Hallo Karo,

      vor 5-6 Jahren hat Apple die ersten MacBook-Modelle mit Thunderbolt 3 / USB-C herausgebracht. Ob es schon dieser Universal-Anschluss oder noch die Kombination aus Thunderbolt 2 (Mini-DisplayPort) und HDMI ist, kann ich nicht sagen.

      Über ein Kabel bzw. einen Adapter lässt sich der Monitor aber prinzipiell immer anschließen.

      Nun zum Stichwort „tragbarer Monitor“.

      Es gibt kleine, kompakte klappbare und tragbare Monitore. Die haben meist 13 oder 15 Zoll – und sind damit in etwa so groß wie das Laptop-Display. Ist so etwas gesucht? Damit kenne ich mich nicht so gut aus.

      Die andere Möglichkeit: Man schaut sich nach einem „normalen“ Monitor um und investiert zusätzlich in eine Monitor-Tragetasche (z.B. diese hier).

      Ohne zu wissen, wofür der Monitor genutzt wird und wie häufig / wie weit er transportiert wird, ist es schwierig zu beurteilen, welches der interessantere Ansatz sein könnte.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Sylvia Heyden sagt:

    Oh je, ich kenne mich so wenig aus, aber deine Information schon jetzt ist sehr hilfreich. Ich suche einen Monitor den ich an mein neues MacBook Pro 13 ( will ich noch kaufen) anschließen möchte. Kurz Laptop soll als Arbeitslaptop für Zoom und Videos benutzt werden. Der Monitor auch für Zoom Tanzunterricht. Deshalb wäre ein Monitor ca 50 Zoll gut. Was gibt es da? Tausend Dank im Voraus. Sylvia

    • Hallo Sylvia,

      ca. 50 Zoll – da wird die Auswahl bei „klassischen“ Monitoren dünn.

      Vielleicht auch TV-Geräte oder Digital Signage (Public- bzw. Info-Displays) in die Auswahl aufnehmen? Das würde beim geschilderten Anwendungsfall vermutlich mehr Sinn machen.

      Über HDMI (ggf. mit Adapter) lassen sich diese meist auch problemlos an ein MacBook anschließen.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Fabio sagt:

    Hallo,
    erstmal vielen Dank für den super Artikel.
    Ich habe ein 2018er MacBook Pro mit USB-C / Thunderbolt 3 Anschluss. Interessant klingt der Asus VZ239HE-W Monitor. Wollte fragen ob der sich gut eigener und ob es reicht, wenn ich einen HDMI Adapter kaufe und den Monitor über HDMI Kabel mit dem MacBook verbinde.
    Mit freundlichen Grüßen
    Fabio

    • Hallo Fabio,

      ich bin ähnlich ausgestattet (MacBook Pro, 2017er Modell) und habe problemlos Monitore mit Adapter für USB-C bzw. Thunderbolt 3 auf HDMI oder auch DisplayPort betrieben – das sollte also kein Problem sein.

      Ich bevorzuge immer gleich ein passendes Kabel (USB-C auf HDMI bzw. USB-C auf DisplayPort), um mir umständliche Kabelführungen zu sparen. Alternativ haben die meisten USB-C-Hubs auch einen HDMI-Anschluss.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Ian sagt:

    Danke für deine hilfreichen Informationen.
    Ich habe ein MacBook Pro 2019 und schreibe gerade an meiner Masterarbeit. Da ich nun langsam merke, dass mir das Arbeiten mit einem 13 Zoll MacBook ziemlich auf den Nacken geht, bin ich auf der Suche nach einem günstigen Monitor. Da ich ihn wie gesagt nur zum Schreiben der Masterarbeit benötige. Das heißt Studien in Datenbanken suchen, Lesen und vor allem Schreiben, Schreiben, Schreiben.
    Nun findet man ja auch sehr günstige Modelle wie z.B. den Asus VZ239HE-W (Full HD-Monitor) den du auch empfohlen hast. Samsung bietet ja auch ein Modell in der Preisklasse an.
    Meine Frage ist, denkst du für meine Arbeiten wäre ein solcher Monitor ausreichend? Oder ist die Bildqualität dann zu schlecht für stundenlanges arbeiten damit?

    Vielen Dank für deine Antwort.
    Gruß
    Ian

    • Hallo Ian,

      das kann ich bestens nachvollziehen – ich habe ebenfalls ein 13″ MacBook und habe teilweise nur damit gearbeitet, mich also zum Display „hinunter gebückt“.

      Meinem Rücken und Nacken zuliebe habe ich mir dann einen externen Monitor angeschafft – auf die Dauer ist das nichts, zumindest nicht für mich.

      Zu Deiner Frage: Ja, für Office-Arbeiten ist ein Full HD-Monitor mit ca. 22 – 24 Zoll m.E. eine gute Wahl. Bei dieser Bildschirmdiagonale reicht die Full HD-Auflösung nach meinem empfinden voll und ganz. Es gibt neben dem Asus VZ239HE-W viele Monitore in dieser Kategorie – ich persönlich würde immer ein IPS-Panel nehmen.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Nick sagt:

    Hallo,
    ich habe vor mein MacBook Pro (2020) und zukünftig ein Mac Mini (M1) an einen Widescreen anzuschließen. Gerne würde ich ein in den Monitor integriertes Usb-Hub nutzen um von beiden Geräten aus eine Externe Festplatte zu nutzen. Günstig wären da 2 Thunderboldanschlüsse für die Übertragung von Bild+Ton+Daten und zumindest über einen Anschluss auch ausreichend Strom für das 13 Zoll MacBook. Ich habe bisher nur den, auch hier empfohlenen, Samsung C34J791 entdecken können, welcher dies bewerkstelligen kann.
    Interessant wäre eine Option die Magic Maus und Tastatur direkt mit dem Bildschirm zu verbinden um ggf. Im PBP Modus mit diesen Eingabegeräten zu agieren.
    Generell würde ich auch ein IPS-Panel bevorzugen. Hast du noch einen Tipp?

    LG
    Nick

    • Hallo Nick,

      Bild + Daten und Laden des MacBook geht mit nur einem Kabel, sofern Monitor und MacBook gut miteinander „können“.

      Den Plan mit PBP-Modus bzw. direkt mit Magic Maus und Tastatur verbinden verstehe ich nicht. Woher soll da das Bild für PBP bzw. PIP herkommen. Vom gleichen MacBook?

      Anyways, Monitore mit 2x Thunderbolt 3 gibt es neben dem Samsung C34J791 einige, z.B. LG 32UL950-W, Samsung F32TU870VU oder BenQ PD3220U (kein Anspruch auf Vollständigkeit).

      Da ich mir wie gesagt nicht sicher bin, welches Setup Du genau anstrebst, kann es sein, dass die Monitore oben nicht das sind, was Du suchst.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Kerro sagt:

    Hallo,
    ich habe mir zu meinem MacBook Pro (13-inch, 2017, Two Thunderbolt 3 ports) einen externen Monitor gekauft (Asus VA24DQLB A). Den Laptop habe ich über einen VGA-Adapter an den Monitor angeschlossen. Egal welche Einstallung ich auswähle, das Bild sieht verpixelt aus.
    Ich habe folgende beiden Einstellungen ausprobiert:
    – Opt. für VA24DQLB
    – Skaliert (1920 x 1080)

    Mit beide Einstellungen bekomme ich ein verpixeltes Bild.

    Hast du eine Idee, was ich tun kann??

    • Hallo Kerro,

      das Problem sollte einfach zu lösen sein – über VGA bzw. D-SUB sollte man heute eigentlich keinen Monitor mehr anschließen (sofern sowohl Monitor wie auch Endgerät, also in dem Fall das MacBook, halbwegs aktuell sind).

      Das ist eine analoge Schnittstelle und die Umwandlung Digital-Analog geht zu Lasten der Qualität.

      Also: Entweder HDMI oder DisplayPort über einen entsprechenden Adapter bzw. Kabel für Thunderbolt 3 bzw. USB-C auf HDMI oder DisplayPort nehmen.

      Beides sind digitale Schnittstellen.

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Kerro sagt:

        Hallo Patrick,
        besten Dank für die schnelle Rückmeldung.
        Ich habe meinen Laptop über einen USB C HDMI Adapter und HDMI-Kabel an den Monitor angeschlossen und die Bildqualität ist unverändert schlecht.

        Kann es an der Qualität des Adapters liegen? Brauche ich hier einen originalen Adapter von Apple?

        Beste Grüße
        Kerro

        • Hallo nochmal Kerro,

          welche Auflösung wird denn unter Systemeinstellung → Monitore in MacOS angezeigt? Ist da die „skaliert“-Einstellung aktiv?

          Ansonsten, was ist schlecht bzgl. der Bildqualität? Vor allem der Text?

          Kabel kann eine Fehlerquelle sein, Original-Adapter von Apple ist nicht zwangsweise erforderlich, ich habe auch USB-C auf DisplayPort von einem Dritthersteller. Wenn vorhanden, würde ich auch mal DisplayPort ausprobieren.

          Viele Grüße,
          Patrick

  • Dilek sagt:

    Danke für das zusammenstellen soviel Informationen. Dennoch fühle ich mich leicht überfordert. ich habe einen neuen 13“ MacBook Pro. Möchte ihn als Homeoffice Rechner für UX / UI Design nutzen.
    Benötige also einen Monitor, den ich auch für hochwertige Bildbearbeitung (auch Printdesign) nutzen kann. Früher hatte ich einen Eizo im Büro, aber knapp 2000 € sind mir doch zuviel 🙂

    Welcher ist nun der geeignetere Monitor? Danke!

    • Hallo Dilek,

      das kann ich gut verstehen – 2.000 € sind sportlich für einen Homeoffice-Monitor 🙂

      Es gibt einige Alternativen. Vielleicht schaust Du erst einmal im Nachbar-Beitrag vorbei? Da sind einige Monitor-Empfehlungen für Deinen Use-Case (bzw. Bildbearbeitung – aber UX/UI-Design hat ja ähnliche Anforderungen) dabei.

      https://techjunkies.blog/hardware/monitor-fuer-bildbearbeitung/

      Wenn Du konkrete Fragen hast, melde Dich gerne noch einmal mit ein paar zusätzlichen Eckdaten (insb. wie groß der Monitor sein soll – Bildschirmdiagonale und ob Du Anforderungen an die Auflösung hast).

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Kerro sagt:

    Hallo Patrick,

    richtig, die skaliert Einstellung mit 1080p ist aktiv.
    Ich habe mir jetzt einen USB-C auf DisplayPort Kabel bestellt.

    Danke für den Tip und beste Grüße
    Kerro

  • Anna sagt:

    Hallo, Patrick,
    danke für super tollen Artikel. Ist sehr informativ. Allerdings bin ich immer noch unschlüssig was einen externen Monitor angeht:) Ich habe mir den neuen MacBookPro 13″ angeschafft, mit M1 Chip. Und mein Monitor Lenovo D27-20B 27″ (1920 x 1080) zeigt mir leider alles etwas verschwommen an. Für meine grafischen Arbeiten ist es mir nicht ausreichend. Nach wenigen Minuten tuen die Augen schon weh:) Also es soll ein Monitor sein, das wirklich scharf alles darstellt. Und preislich unter 1000€ liegt. Würdest du bitte mir hier was empfehlen? Ich kenne mich überhaupt nicht aus mit externen Monitoren 🙂 habe früher zwei iMacs gehabt.

    • Hallo Anna,

      ja, bei 27 Zoll ist Full HD für meinen Geschmack auch nicht mehr ausreichend.

      Soll es denn ein Monitor in gleicher Größe sein (also 27 Zoll)? Ich habe da dann immer gerne in Kombination mit QHD-Auflösung (bzw. WQHD), also 2.560 x 1.440) in Zusammenspiel mit dem MacBook Pro gearbeitet.

      Stichwort grafische Arbeiten (Bildbearbeitung, Web-Design o.ä.?) – dann >= 99% sRGB und IPS-Panel – darauf würde ich auch noch achten.

      Passt das zu dem, wonach Du suchst? Du kannst Dir dann z.B. den Dell P2720DC aus dem Beitrag genauer anschauen.

      Ich kann Dir aber auch noch weitere Alternative nennen. Es gibt durchaus mehrere interessante 27 Zoll QHD-Monitore für das MacBook auf dem Markt.

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Anna sagt:

        Hallo Patrick,
        vielen Dank erstmals für sehr schnelle Rückmeldung.

        Grafische Arbeiten sind gemeint: für Web-Design und Print-Design also beides inkl. Bildbearbeitung 🙂 bin irgendwie dein anderen Artikel über das Thema überflogen, habe es mir aber angeschaut, welche Monitore für Grafiker und Fotografen geeignet sind, denke da sind schon einige Alternativen für mich drin 🙂

        27″ passt von der Größe schon, weiss aber nicht ob mit Retina Display bei MacBook Pro einen 4K Monitor besser abschneiden wird als QHD oder brauche ich dann größeren Monitor dafür? etwa 32″? Benutze auch alle gängigen Grafikprogrammen von Adobe.
        Z.B. jetzt ist der Schrift bei mir unscharf dargestellt, ich habe schon verschiedene Einstellungen ausprobiert, aber mehr bekomme ich bei FullHD nicht:( Mich stört es am meisten.

        Viele Grüße
        Anna

        • Hallo Anna,

          sofern Du mit 27″ gerne arbeitest, würde ich keinen Anlass zum Wechseln sehen.

          Es kommt ja auch ein wenig auf den Arbeitsplatz an – auf einem kleinen, schmalen Schreibtisch macht 31.5″ oder 34″ nun wirklich keinen Sinn. Gibt es der Arbeitsplatz her und sitzt man mit entsprechendem Abstand zum Bildschirm, hat solche ein großer Monitor aber durchaus Charme.

          Normalerweise werden ca. 110 PPI oder 220 PPI bei MacOS als ideal erachtet. Apple hält sich mit dem aktuellen LG UltraFine 4K Display aber auch nicht mehr dran (ca. 186 PPI).

          Ich selbst habe mit 27″ und QHD (ca. 109 PPI) immer gern gearbeitet. Bei mir auch ein neuer Monitor fällig und testweise habe ich mir jetzt mal 27″ und 4K-Auflösung bestellt, was ca. 163 PPI entsprechen würde.

          Der Monitor wurde noch nicht geliefert, von daher dauert mein Erfahrungsbericht noch ein wenig 🙂 Bis dahin empfehle ich weiter 27″ und QHD, denn da weiß ich, dass es gut aussieht und sich gut arbeiten lässt.

          Viele Grüße,
          Patrick

          • Unentschlossener sagt:

            Hallo Patrick,

            Hast Du mittlerweile deinen 4K-Monitor in Betrieb genommen und kannst sagen, ob du einen Vorteil ggü. QHD siehst? Stehe ebenfalls vor der Entscheidung und schwanke zwischen 27 und 32 Zoll.

            Grüße

          • Hallo „Unentschlossener“,

            ja, mein 4K-Monitor (27 Zoll) ist schon im Betrieb.

            Ich schreibe hier in meinen Monitor-Empfehlungen für das MacBook ja mittlerweile auch, dass man die 110 bzw. 220 DPI wohl nicht mehr so eng sehen muss. Apple weicht ja mittlerweile auch davon ab – siehe hier.

            Mit 27 Zoll @ 4K bin ich auch ganz zufrieden. MacOS sieht gut darauf aus.

            Aber nein, bei 27 Zoll sehe ich keinen signifikanten Unterschieden zwischen QHD oder 4K. Es wird da m.E. erst bei größeren Bildschirmdiagonalen richtig deutlich. Das kann aber subjektiv sein. Bei 32 Zoll wäre mir QHD aber definitiv zu wenig.

            Update meines Erfahrungsberichts kommt bald 🙂

            Viele Grüße,
            Patrick

  • Guido sagt:

    Hallo Patrick,
    vielen Dank für Deine informative Seite. Vielleicht kannst Du einen Hinweis geben für ältere Office-Menschen, die ziemliche Probleme haben mit kleiner Schrift vs. größerer Schrift & ausgefranst.

    Mich ärgert das sehr und habe es mit meinem Samsung Syncmaster P2450 nie zufriedenstellend hinbekommen, nun möchte mir (aus Platzgründen) einen 27er curved Monitor zulegen, der zu meinem MacBook Pro (13 Zoll, 2016, Vier Thunderbolt 3 Anschlüsse) so passt, dass man auch eine größere & scharfe Schrift hat.
    Was ist zu beachten, QHD oder 4K, Bildwiederholrate? Diese curved-Monitore werden alle als „Gamer-Monitore“ ausgewiesen – ist das generell nichts für harmlose Office-Nutzer?

    Nach langer Suche bin ich auf 3 Alternativen gestossen, die wohl eine gute Ausstattung haben -aber ist die auch zielführend?

    Gigabyte G27QC
    LC-Power 27 Zoll Gaming Curved Monitor
    Samsung LC27HG70QQUXEN

    … alles nur für Gamer zu gebrauchen?

    Vielleicht hast Du einen Tipp.

    Viele Grüße
    Guido

    • Hallo Guido,

      einen Curved-Monitor kann man m.E. auch als Office-Monitor nutzen. Nur wer schwerpunktmäßig Grafikdesign, Bildbearbeitung o.ä. nachgeht, für den ist es vermutlich keine kluge Wahl – denn mit dem gekrümmtem Panel wird natürlich auch das Bild entsprechend perspektivisch verändert.

      Stimmt – ich kenne auch nur Curved-Monitore aus dem Segment „Gaming-Monitore“.

      Das heißt aber nicht, dass man die Monitore nicht an einem MacBook anschließen kann und als Office-Monitor nutzen kann. Es gibt vielleicht nur einige Dinge, die man beachten sollte:

      – Monitore haben häufig ein Gaming-Design, was nicht jedermanns Sache ist. Es gibt aber auch unscheinbare Modelle, die sich besser im Office machen.
      – Es sind Gaming-Features verbaut (z.B. variable Bildwiederholungsrate G-Sync / FreeSync, hohe Bildwiederholfrequenz z.B. 144 Hz, geringer Input-Lag und Reaktionszeit, HDR), die im Office-Betrieb zwar nicht schaden, die man dann aber nicht nutzt. Man bezahlt diese Gaming-Features jedoch beim Monitor-Kauf mit.

      Also: Nutzbar als Office-Monitor – ja!

      Was spräche denn gegen einen größeren Monitor (z.B. 27 Zoll) mit geradem Panel? Das wäre der „Klassiker“ für das Büro.

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Guido sagt:

        Hallo Patrick,

        vielen Dank für Deine rasche Rückmeldung – rational gesehen wird ein gerader 27″ Monitor problemfreier sein – und man könnte schon auf Deine Empfehlungen zurückgreifen.
        Allerdings sind es „emotionale“ Kriterien, die mich zu curved tendieren lassen: Mein Home Office Büro ist sehr klein und mit 24″ (gerade) gut bestückt – wenn ich den mit einem 27″ (gerade) tausche wirkt das ganze ziemlich massiv. Und da der Monitor eh in der Ecke steht, schien mit die curved -Variante ein gelungener Kompromiss zur Zollvergrößerung zu sein.

        Letztere, weil ich a) immer & gerne zig Fenster auf habe, somit mich etwas vergrößern möchte
        b) das kleine Schrift vs. ausgefranste Schriftbild endlich lösen will.

        Ein moderates Gaming-Design wäre verschmerzbar, solange eine echte Qualitätsverbesserung erzielbar (in moderatem Preisgefüge); curved ist sicher auch designtechnisch nicht unattraktiv. Ärgern würde mich halt nur, wenn ich in den falschen curved investiere und dann weiterhin alles klein oder ausgefranst sehen würde.

        Sind meine 3 Optionen da Abhilfe schaffend oder würdest Du andere Modelle empfehlen?

        Viele Grüße
        Guido

        b) das leidige Schriftgrößen/-schärfen Problem endlich in den Griff bekommen möchte (wenn ich schon so eine teueres Notebook habe).

        • Hallo Guido,

          ich verstehe. Hört sich so an, wie wenn die Entscheidung für einen Curved-Monitor eigentlich bereits gefallen ist.

          Prinzipiell sehe ich wie gesagt auch kein Problem darin, einen Curved-Monitor aus dem Gaming-Segment als externen Monitor am MacBook zu betreiben und für Office-Anwendungen zu nutzen.

          Bei Online-Bestellungen kann man zudem ja meist das Widerrufsrecht nutzen, sollte es gar nicht passen. Und beim Händler vor Ort kann man sich den Monitor vor dem Kauf anschauen und teils auch ausprobieren.

          Die bei Gaming-Monitoren verbreiteten TN-Panels würde ich bei dem Anwendungszenario eher meiden (da gibt es aber ebenfalls verschiedenen Meinungen), jedoch waren die drei Monitore, die Du nanntest, ohnehin mit VA-Panel (soweit ich das auf die Schnelle sah).

          Mir fiel jetzt noch der Samsung C27H711 ein. Das ist ein 27 Zoll Curved-Monitor ebenfalls mit VA-Panel und QHD-Auflösung, der eher im Multimedia-Segment als im Gaming-Segment platziert ist. Der Monitor ist jedoch schon seit 2017 auf dem Markt und etwas teurer als die Modelle, die Du nanntest.

          Alle weiteren Curved-Monitore mit 27 Zoll und QHD, die ich kenne, sind Gaming-Monitore. Weitere Monitore aus dem Multimedia-Segment mit gekrümmten Panel kenne ich nur mit größerer Bildschirmdiagonale (z.B. den HP 34f oder eben den LG 34WN80C-B von oben, jeweils 34 Zoll).

          Zum Thema kleine Schriften: Bevor Du einen neuen Monitor kaufst – die Einstellungen in den Systemeinstellungen von MacOS („skaliert“) hast Du bei Deinem derzeitigen Monitor bereits ausprobiert?

          Viele Grüße,
          Patrick

  • Harald Huemer sagt:

    Hallo Patrick, ich möchte mir ein neues MacBook Air oder Pro kaufen und diese an einen ein Jahr alten Dell 4919DW (49 Zoll) anschließen, allerdings als Ersatz für zwei 27 Zollbildschirme. Mein 5 Jahre alter Windowsdesktop kann das mühelos, und ich benutze diese Kombi als Officearbeitsplatz. Bei meinem letzten Versuch einen Macmini late2019 mit dem Bildschirm über USB-C zu verbinden bin ich gescheitert. Kannst Du mir sagen, ob die beiden neuen MacBooks mit dem neuen M1-Chip da besser performen? Vielen Dank für Deine Expertise im Voraus und schöne Grüße sendet Harald

  • Michael sagt:

    Zitat: [..] Mittlerweile darf man also davon ausgehen, das MacOS sowie gängige Mac-Software auch bei 4K-Auflösung mit abweichenden DPI-Werten „schick“ aussieht. [..]
    Dieser Hinweis könnte potentielle Monitor-Käufer verwirren. Denn nach wie vor ist die am besten begründete Empfehlung, beim Mac eine ppi von 110 oder 220 zu nehmen.
    Nicht nur die Schriften sind schärfer, und die Icons in der richtigen Größe, sondern (vor allem) muss der Mac nicht skalieren – was beim MacBook durchaus zu Hitze, Dauerlüfter und leerem Akku führen kann.
    Zum Vergleich: ich habe mir einen 3840 x 1600 Monitor mit 111 ppi gekauft und mittels USB-C angeschlossen. Die Schriften sind bestens lesbar, die gesamte UI samt Icons ideal groß und der keinerlei Last auf CPU oder GPU.

    • Hallo Michael,

      naja – ich habe die PPI-Werte, die für einen Mac empfohlen werden, ja weiterhin im Artikel ausführlich erklärt.

      Bei mir war es so: 2014 (also vor stolzen 7 Jahren) habe ich begonnen, auf einem 27 Zoll QHD-Monitor mit IPS-Panel zu arbeiten. „Perfekte“ ca. 109 PPI also.

      Der Monitor hat drei MacBook-Generationen „überlebt“ – zuerst ein MacBook Air, dann ein MacBook Pro 13″ (Thunderbolt 2) und schließlich mein aktuelles MacBook Pro 13″ (2017, Thunderbolt 3).

      Mit dem Monitor war ich zufrieden. Jedoch hat dieser nach vielen Jahren treuen Dienstes den Löffel abgegeben. Also musste Ersatz her. Die Größe (27 Zoll) hat mir immer gut gelegen und einen WideScreen-Monitor wie Du wollte ich nicht. Also wieder genau das gleiche kaufen? Nach 7 Jahren?

      Wo wäre da der technologische Fortschritt… 🙂

      QHD bei 27 Zoll ist nämlich zumindest in der Mac-Welt immer noch „state of the art“ – vielleicht hätte ich eine native USB-C-Schnittstelle mit Laden über USB-C PD ergattern können. Ein Kabel weniger – aber das war es dann auch schon?

      Deswegen war ich „mutig“ und arbeite seit nunmehr 6 Wochen mit einem 27 Zoll 4K-Monitor mit „schlechten“ 163 PPI.

      Und was soll ich sagen? Mit Skalierung in MacOS musste ich nichts machen, Monitor ist auf „Default“ und sieht gut aus. Alles ist scharf (Icons, Schriften…). Last-Probleme habe ich nicht, Lüfter ist auch aus 😉

      Wer auf Nummer sicher gehen will kann weiterhin einen Monitor mit 110 oder 220 PPI nehmen. Ich bereue mein „Experiment“ bislang jedoch nicht. Das habe ich in meinen Ratgeber bereits ein wenig einfließen lassen.

      Ansonsten müßte ich mir ja am Ende noch vorwerfen lassen, Wasser zu predigen und Wein zu trinken 🙂

      Das große Update mit den Erfahrungen nach einigen Wochen folgt noch. Da hatte ich leider noch keine Zeit…

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Detlef sagt:

        Hallo Patrick,

        dein Kommentar hört sich ja zuversichtlich an.
        Ich überlege auch einen preislich bezahlbaren Monitor 27“ 4K für mein MacBook Pro anzuschaffen. Der Markt an Monitoren ist ja gut gefüllt.
        Darf ich fragen was für einen Monitor du jetzt seit ein paar Wochen betreibst?

        Viele Grüße
        Detlef

        • Hallo Detlef,

          ja, ich bin weiterhin sehr zufrieden mit meinem 27 Zoll 4K-Monitor und schreibe auch diese Zeilen gerade auf diesem Bildschirm 🙂

          Klar darfst Du fragen! Es ist der LG 27UK670-B.

          Der Monitor ist nicht so bekannt, aber m.E. interessant. Denn mit diesen Eckdaten (27 Zoll, 4K-Auflösung, IPS-Panel, DisplayPort via USB-C und Ladefunktion mit USB-C PD mit einem USB-C-Kabel, Ergonomie höhenverstellbar und Pivot-Funktion) ist es m.W. eine der günstigsten Möglichkeiten. Mir gefällt dann auch noch das schlichte Design (zugegeben – Geschmacksache)…

          Das Zusammenspiel mit meinem MacBook Pro 13″ (2017) klappt gut.

          Neben dem LG 27UK670-B gibt es noch den ähnlichen LG 27UL850-W, der dann aber HDR und ein anderen Standfuß hat. Die Variante ist bekannter…

          In meinem Fall war es ein Zufallsfund beim Händler vor Ort – dort stand der Monitor zu einem guten Preis, Lieferung nach Hause und mit 30 Tagen Rückgaberecht ohne Wenn und Aber. So habe ich mich zu einem Spontankauf hinreißen lassen 🙂

          Zu dem ausführlichen Vergleich mit Pro/Contra 27 Zoll QHD vs. 4K inkl. der PPI-/DPI-Thematik bin ich leider noch nicht gekommen…

          Viele Grüße,
          Patrick

  • David sagt:

    Hallo Patrick,

    danke für deinen ausführlichen Artikel!
    Auf der Suche nach einem guten Bildschirm für mein Macbook Pro bin ich vor allem bei dem Dell P2421DC (23,8″, QHD, Details: https://www.dell.com/de-de/shop/dell-24-usb-c-monitor-p2421dc/apd/210-avmg/monitore-und-monitorzubehör) hängen geblieben. Dieser erfüllt alle meine Ansprüche, jedoch bin ich mir etwas unsicher, wie das Bild aussehen wird, da die Pixeldichte mit ca. 123 ppi ja nicht ganz optimal ist. Was meinst du?

    Ich finde auch den LG 27UK670-B (https://www.lg.com/de/monitore/lg-27UK670-B#) interessant, den du ja anscheinend auch verwendest, jedoch mache ich mir bei der 4K-Auflösung etwas Sorgen wegen der Performance meines Macbook Pro (2017, 2 TBT3-Ports, genaue Daten: https://support.apple.com/kb/SP754?locale=de_DE). Denkst du, das könnte dennoch funktionieren? Da hätte ich dank deines Berichts immerhin Sicherheit bezüglich der Skalierung.

    Vielen Dank im Voraus!
    Freundliche Grüße,
    David

    • Hallo David,

      also wie gesagt, ich habe mich früher auch immer an die PPI-Empfehlungen gehalten und bin mittlerweile der Meinung, dass man das nicht mehr so eng sehen sollte.

      Die 123 PPI sind außerdem eine geringe Abweichung vom Standard. Da siehst Du UI und Schriften im Vergleich zum „Goldstandard“ nur unwesentlich anders skaliert. Also der QHD-Monitor wäre eine Überlegung wert.

      Bzgl. dem 4K-Modell: Ich habe ja auch ein 2017er MacBook Pro und habe kein Problem bzgl. der Performance. Das MacBook soll ja sogar mit zwei 4K-Displays umgehen können 🙂

      Mir persönlich wären 23,8″ zu klein und ich würde eher zwischen 27″ in QHD oder 4K überlegen. Aber da gibt es unterschiedliche Meinungen / Anwendungsfälle.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Greenhorn sagt:

    Hallo Patrick,

    ich bin ein ziemliches Greenhorn, was Technik und Monitore angeht. Nur gut, dass ich bei der Recherche über Deinen Blog gestolpert bin. Vielen Dank für diesen und die vielen wertvollen Infos (und Kommentarantworten)!

    Ich habe mehr als ein Auge auf Deine Empfehlung den Dell P2720DC geworfen. Worin bestehen denn die technischen Unterschiede zum Dell UltraSharp U2721DE? Und wären die für meine Anforderungen relevant?

    Warum? Ich bin wohl auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau, um mein privates (keine Spiele, nur Office, Familien-Videos/-Fotos, Internet TV und iPhone-Streaming) und dienstliches Homeoffice zu optimieren bzw. überhaupt einzurichten. Dockfunktionen und 1-Kabellösung (wegen Monitorarm), also USB-C, ist wünschenswert. Daher könnte Deine Empfehlung ein Volltreffer sein.

    Ich besitze ein olles MacBook Pro 13‘‘ aus 2011 (mit „Thunderbolt Anschluss (bis zu 10 Gbit/s)“, also Thunderbolt! Oder Mini-DP? Letzteres wegen des Blitzsymbols nein, oder?), mit etwas aufgepimpten inneren Werten und will in Kürze ein aktuelles MB Pro 13’‘ erwerben. Mein Dienstgerät ist ein Lenovo L490 aus 2019 oder 2020 (schon mit USB-C-Ein-/Ausgang).

    Dockfähig sollten beide Dells dank der vielen Anschlüsse sein. Nach meinen Recherchen sollten auch alle 3 Geräte mit ihnen gut kompatibel sein. Selbst mein olles 2011er-MB über eine Adapter-Lösung. Teilst Du meine Einschätzung? Welcher Adapter wäre empfehlenswerter und warum? Thunderbolt zu DisplayPort (wäre mir lieber, damit HDMI anderweitig nutzbar bleibt) oder zu HDMI? Zu USB-C geht es nach meinem Verständnis ja leider nicht, richtig? Hättest Du ggf. sogar eine konkrete Kaufempfehlung?

    4K muss es bei mir – trotz Internet-TV-Nutzung – wohl nicht sein. Ein QHD-27-Zoller wird mich schon mehr als umhauen… Wie kann ich das beschriebene Setting am besten zum (kabellosen!) Streamen von iPhone-Inhalten nutzen? Nur via Apple-TV, das über HDMI angeschlossen ist? Hast Du da eine Idee?

    Ist der Dell Monitorarm MSA 20 sein Geld wert? Er macht jdf. einen sehr wertigen Eindruck. Hast Du hier Erfahrungen? Und kannst Du auch etwas zur (zum Monitorarm sinnvolleren magnetischen) Dell Soundleiste SB521A sagen?

    Fragen über Fragen… Für Deine Antworten bin ich sehr dankbar!

    Gruß
    Greenhorn

    • Hallo „Greenhorn“,

      ich versuche mal Schritt für Schritt zu Antworten. Das ist ja doch ein umfangreicher Kommentar 🙂

      • Bzgl. Dell P2720DC vs. Dell UltraSharp U2721DE – die Monitore sind ähnlich, letzterer ist u.a. werkskalibriert.
      • Der MacBook Pro 13″ aus 2011 hat Thunderbolt; Thunderbolt 1 / 2 unterstützen die Video-Ausgabe über Mini-DisplayPort.
      • Ich bevorzuge DisplayPort. HDMI ist aber auch kein Problem. USB-C kann man mittels Adapter auf DisplayPort oder HDMI anschließen, umgekehrt geht es aber nicht.
      • Bzgl. iPhone-Inhalte auf Monitor: Es gibt auch HDMI-Adapter für das iPhone. Ich weiß jetzt nicht genau, um welche Inhalte es geht.
      • Den konkreten Monitorarm kenne ich nicht, jedoch kann man sich auch günstige Lösungen mit VESA-Standard anschauen.

      Ich hoffe, das beantwortet schon einmal das Wesentliche. Ansonsten schreib einfach nochmal hier.

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Greenhorn sagt:

        Hallo Patrick,

        vielen Dank für Deinen Input. Ich habe mich entschieden. Aufgrund der für meine vorhandenen Peripherie-Geräte (ua Klinke-Lautsprecher) besseren Dock-Eigenschaften ist es der DELL UltraSharp U2721DE geworden. Ich bin hochzufrieden – er leistet genau den Job, den er machen soll und ist sogar in max. Auflösung mit meinem ollen MBP zu 100% (über MiniDisplayPort-zu-DisplayPort-Kabel) kompatibel. Kabelloses Streaming jeglicher Handyinhalte über AirPlay/AppleTV 2 (am HDMI-Anschluss des DELL angeschlossen) ist auch bestens. Jetzt warte ich noch auf den Monitorarm und vielleicht kommt noch ein AirPlay-Lautsprecher dazu, wenn mich der Kabelsalat mehr stört als das Loch in der Tasche! 😉

        Ich Danke Dir nochmals sehr für Deine Entscheidungshilfe.

        Beste Grüße
        Greenhorn

  • Paul sagt:

    Interessante Seite!
    Leider erst knapp nach dem Kauf eines LG 27UL550-W entdeckt – den ich für interessante 260€ bekommen habe und kurzfristig entscheiden musste. 4K für deutlich unter 300€ ist mir bis dato noch nicht unter gekommen.
    Unterschiede zum erwähnten LG 27UL850-W scheinen folgende zu sein: Helligkeit 250 statt 350, keine Lautsprecher, kein USB-C. Vor allem letzteres fänd ich irgendwie modern, aber dafür werden immer noch deutliche Aufpreise aufgerufen, hab ich mir gekniffen.
    Oder hab ich was übersehen?

    • Hallo Paul,

      das sehe ich auf die Schnelle ähnlich. USB-C lassen sich die Monitor-Hersteller teils mit 100,- € oder mehr Aufpreis bezahlen, insofern passt das auch.

      Ich sehe noch ein paar weitere kleine Unterschiede (HDR-Zertifizierung, USB-Hub). Der wesentliche Unterschied sollten aber in der Tat Helligkeit (deswegen auch HDR-Unterschiede) und USB-C sein.

      USB-C würde ich auch nicht als Muss bezeichnen. Ich habe selbst jahrelang gut mit einer Adapter-Lösung gelebt 🙂

      Man kann hier also sparen, wenn man es möchte…

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Paul sagt:

    Ich hab den LG27UL550W nun im Betrieb. Ist ein 4K Monitor.
    Erste Eindrücke:
    Auf Windows in 4K Auflösung grenzwertig, geht aber grad noch so. Gestochen scharf. Skaliert auf 2560×1440 – was von der Darstellung her besser wäre – leidet die Schärfe doch etwas.
    Am Mac (Macbook Air M1) habe ich ebenfalls skaliert auf 2560×1440, da merke ich nicht, dass die Schärfe unter der Skalierung leidet. 4k nativ ist bei weitem zu klein.
    Aufgrund der Erfahrungen bin ich mir nicht mehr so sicher, ob es unbedingt 4k sein muss, ich bin da mal auf die sichere Seite gegangen – 27″ FHD war am Mac gar nix, auf Windows in Ordnung.
    Glaub QHD wäre wohl besser (am WIN) oder ausreichend (am Mac) gewesen – ist 4k skaliert wirklich schärfer als QHD nativ? Leider fehlt mir da der Vergleich.
    Soweit meine ersten Eindrücke – umso mehr würde mich natürlich dein Vergleich QHD vs. 4k interessieren.

  • Jan sagt:

    Der DELL P2720DC ist das mieseste Gerät das ich jemals hatte.. auf meinem M1 habe ich jetzt das SECHSTE Austauschgerät, alle hatte bisher diverse Fehler, Flimmern (sehr oft) falsche Farben, die Liste ist endlos, DELL macht einfach scheiß Monitore…

  • Matthias sagt:

    Hallo Patrick,

    ich bin ein ziemlicher Neueinsteiger , was Technik und Monitore angeht.
    Vielen Dank für diesen Blog und die vielen Infos und Kommentarantworten.

    Ich habe einen MacBook Pro (13 Zoll, 2020, 4 Thunderbolt 3 Anschlüsse) ; Prozessor: 2 GHz Quad-Core Intel Core i5 mit 16 GB Arbeitsspeicher und Retina Display für mein Home Office.

    Ich suche einen zweiten externen Bildschirm um mein privates (keine Spiele, nur Office, Familien-Videos/-Fotos, Internet ) und vor allem dienstliches Homeoffice zu optimieren bzw. einzurichten.

    Hast Du eine Idee / Vorschlag für mich für ein solides Gesamtpaket (Preis/Leistung) für einen weitern Bildschirm der in der unteren Preiskategorie angesiedelt ist aber trotzdem ein solide Auflösung vorweist. Ich würde ca. 80 cm vor dem geplanten Bildschirm entfernt sitzen.

    Wie du siehst. Ein absoluter Laie und Neueinstiger hat Fragen über Fragen an. Ich hoffe Du kannst mir mit deinem Fachwissen weiterhelfen. Für Deine Antworten bin ich sehr dankbar!

    • Hallo Matthias,

      ich habe praktisch das gleiche MacBook Pro und nutze meinen Monitor auch ganz ähnlich.

      Bei mir beträgt der Sitzabstand ca. 70 cm und ich nutze einen 27 Zoll-Monitor. Unskalierte QHD-Auflösung (oder gar 4K-Auflösung) sind mir bei dem Sitzabstand zu klein, ich bevorzuge die MacOS-Einstellung „Looks like 1.920 x 1.080“, also ein skaliertes User-Interface. Das Bild (User-Interface, Schriften…) skaliert etwas größer (siehe Vergleich weiter oben), was mir bei etwas größerem Sitzabstand sehr entgegenkommt.

      Schwierig zu sagen, ob das auch bei Dir so ist – da ist eine subjektive Sache.

      Ist jetzt auch die Frage, was noch als „solide“ Auflösung gilt. Auch darüber kann man sich streiten 🙂 Auf 27 Zoll wären es m.E. mindestens QHD. Ich kenne aber (zufriedene) Anwender, die da noch Full HD nutzen.

      Ich habe als Hauptmonitor derzeit einen günstigen 27 Zoll 4K-Monitor und zwar den LG 27UK670-B, den ich mir nach vielen Jahren mit einem QHD-Monitor zugelegt habe, da ich eine modernere Auflösung wollte. Dieser kostet ca. 400,- €.

      Es gibt günstigere Varianten mit geringerer Auflösung oder ohne USB-C für die direkte Verbindung mit Thunderbolt 3 ohne Adapter.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Florian sagt:

    Moin Patrick,

    Ich hätte auch noch eine Frage, wenn das okay ist. Ich habe ein 2015er MBP (A1502) und suche hierfür einen Monitor. Auf der Arbeit nutzen wir den LG34UC99-W, den ich cool finde. (Nutze ihn aber nicht mit meinem MacBook)

    Für mich zu Hause schwanke ich jetzt zwischen den LG34WN80C und dem LG35WN73A. Der erste wäre QHD für 655€ mit ca. 110 PPI und der zweite 4K für 477€ mit 126 PPI. Betreiben würde ich ihn über Thunderbold 2 zu Display Port.

    Ich frage mich, warum der zweite Monitor günstiger und eigentlich von der Auflösung besser ist. (VA Panel im Gegensatz zu IPS?)

    Bei welchem bekomme ich deiner Meinung nach das schärfere Bild? Ich sitze 60-70 cm entfernt und möchte es schön klein und scharf dargestellt bekommen. Falls du die 34-35 Zoll
    für total übertrieben hältst, freue ich mich gerne über einen Tipp, was besser passen würde. Ich arbeite oft mit vielen Fenstern nebeneinander 🙂

    Hab vielen Dank!

    Lg Florian

    • Hallo Florian,

      sag mal – woher hast Du die Info, der LG 35WN73A-B wäre ein 4K-Monitor? Im Datenblatt wird mir der als QHD-Monitor (bzw. genauer UWQHD) gelistet. Also gleich wie der LG 34WN80C-B.

      Grundlegende verbleibende Unterschiede wären dann 34 Zoll vs. 35 Zoll und IPS-Panel vs. VA-Panel.

      Ich würde dann zum LG 34WN80C-B tendieren und zwar auch, da Du sagst, der LG 34UC99-W auf der Arbeit würde Dir gut liegen. Die Monitore liegen dicht beeinander (Größe, Auflösung, IPS-Panel, Panel-Form). Der LG 34WN80C-B ist eben das neuere Modell (2020).

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Florian sagt:

        Hey Patrick,

        besten Dank für deine Antwort! Die Info hatte ich von der LG Seite. Dort findet sich bei dem Modell eine Icon-bar und an zweiter Stelle wird mit 4K geworben. Bin dem Fehler aber auch schon auf die Schliche gekommen. Ich bin mit meiner Entscheidung noch nicht wirklich weiter. Schauen wir mal 🙂 Danke auf jeden Fall für deinen Tipp!

  • Nils sagt:

    Hi Patrick,

    ich habe ein MacBook Pro 15‘‘ Mitte 2012.

    Dazu 2 Monitore Philips 273V7QDSB.

    Wie kann ich diese beiden Monitore mit dem MacBook verbinden, sodass ich eine erweiterte Anzeige habe (keine Spiegelung)?

    Danke vorab 🙂

    • Hallo Nils,

      oh, ich bin zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen nicht mehr ganz fit mit den Eckdaten dieser älteren MacBook-Variante. Aber ich gehe davon aus, dass Dein MacBook keine native Unterstützung für zwei externe Monitore hat.

      Das dürfte 1 x Thunderbolt 1 sein?

      Modi „Zweiter Bildschirm“ und „Bildschirme synchronisieren“: Gleichzeitige Unterstützung der vollen nativen Auflösung auf dem integrierten Bildschirm und einer Auflösung von bis zu 2560 x 1600 Pixel auf einem externen Display, beide mit mehreren Millionen Farben

      Quelle

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Frank Puhlmann sagt:

    Hallo Patrick,

    Ich finde Dein Engagement bezüglich externer Displays grandios. Vielen Dank an dieser Stelle dafür. Ich habe mir jeden Beitrag zum Thema durchgelesen und dachte eigentlich alles im Griff zu haben aber mit Benutzung meines Displays habe ich doch einige Fragezeichen in den Augen.

    Ich habe mich für einen Samsung U28R552UQU Display entscheiden. Zum einen das cleane Design ohne jegliche Ränder im ausgeschalteten Zustand und die knapp 3 cm längere Bildschirmdiagonale. Ich bin mit Verarbeitung und Qualität auch sehr zufrieden, das Problem steckt eher im Detail.

    Mir ist aufgefallen das mein 16‘er MBP mit angeschlossenen Display beim schauen von Videos warm wird und der Lüfter anspringt. Ohne externes Display ist das MBP flüsterleise wie immer. Ich habe den Monitor über ein Dilplayport zu USB C Kabel angeschlossen. Ich habe ein anderes Kabel versucht und das Original Kabel mit USB C Adapter, immer das selbe Ergebnis. Mir ist aufgefallen das der Monitor nicht funktioniert wenn mein MBP im Batterie Betrieb ist und der Deckel geschlossen ist. Mit Stromversorgung funktioniert der Monitor im geschlossen Deckel Modus. Ist das normal? Man sagt den Leuten, entlädt nie die Batterie ganz und ladet nicht immer auf 100% und im Monitor Betrieb ist die Batterie des MBP permanent unter Strom. Finde ich kontraproduktiv.
    Ich bekomme auch keine Auflösung hin in denen MBP und Monitor beide eine gute Auflösungsgröße haben. Betreibe ich den Monitor unter der Auflösung des internen Retina Displays so habe ich am Monitor zwar eine gut lesbare Auflösung aber es wird nicht die ganze Fläche des Monitors genutzt. Rechts und Links bleiben Flächen frei. Benutze ich die Auflösung des Monitors so ist die Schrift auf dem MBP so klein das sie kaum erkennbar ist.

    Ich bin leider komplett raus aus dem Thema weil ich seit Ewigkeiten nur iMacs genutzt habe und MBP ohne externen Monitor.

    Ich möchte auch mein 12,9 iPad erneuern und mir nicht die Möglichkeit nehmen es mit dem Monitor nicht nutzen zu können. Hast Du eventuell Erfahrungen ob ein aktuelles iPad Pro an einem Monitor mit DisplayPort zu USB C Kabel funktioniert. Ich mache mir gerade so meine Gedanken ob nicht ein Monitor mit USB C Anschluss zukunftstechnisch sinnvoller wäre.

    Beste Grüße, Frank

    • Hallo Frank,

      ich meine, speziell im Zusammenhang mit der 16 Zoll-Variante des MacBook Pro von Problemen mit Wärmeentwicklung bei einem angeschlossenen externen Monitor gehört zu haben. Auf die Schnelle dazu habe ich gefunden:

      https://discussions.apple.com/thread/250943808
      https://www.reddit.com/r/macbookpro/comments/ekh86o/macbook_pro_16_heat_issues_with_external_monitor/

      Dass das MacBook beim Schließen des Displays nicht in den Sleep-Modus geht, klappt standardmäßig nur, wenn a) (nicht immer) ein Netzteil, b) ein externer Monitor und c) Tastatur und Maus verbunden sind. Umgehen lässt sich das z.B. mit Tools wie diesem:
      https://apps.apple.com/de/app/amphetamine/id937984704?mt=12

      Bzgl. der Auflösung: In dem Systemeinstellungen klicke auf „skaliert“ bzw. „scaled“ und halte gleichzeitig die Option-Taste gedrückt. Dann bekommst Du alle Auflösungen angezeigt. Internes Display und externen Monitor mit der gleichen Auflösung zu betreiben, macht m.E. keinen Sinn.

      Mit einem iPad Pro und externem Display habe ich keine Erfahrungen. Am iPad Pro sollte ein USB-C auf DisplayPort-Adapter möglich sein, ich habe das schon mehrmals in der Kompatibilitätsliste gelesen. Der direkte Weg wäre natürlich USB-C.

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Frank Puhlmann sagt:

        Hallo Patrick,

        Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort, sensationell 👏👏👏

        Deine Antworten Antworten haben mir sehr weiter geholfen. Ich werde wohl den Monitor zurück geben und hoffen das ich bezüglich der Wärme mit einem anderen Hersteller mehr Glück habe, dass ist eigentlich mein Hauptproblem. Ich denke mal es ist das beste einen Monitor mit USB C Anschluss zu nehmen, dann bin ich auf der sicheren Seite für die Zukunft. Der Samsung gefällt mir eigentlich richtig gut, allerdings hat er keinen Lautsprecher und ist nicht höhenverstellbar. Bezüglich Lautsprecher dachte ich in meiner Naivität das der im allgemeinen in Monitoren verbaut ist. Bin wohl zu lange raus aus den externen Monitoren. Die fehlende Höhen Verstellung hat sich erst im Betrieb bemerkbar gemacht. Ich habe aktuell eine Arbeitsplatzbrille und eben nur im unteren Bereich einen scharfen Blick, der Monitor ein wenig tiefer wäre eine Wohltat für mein Genick. Ich könnte zwar extern bezüglich Lautsprecher fündig werden aber zusätzlich Kabel, lieber nicht 😁 Ich schaue eigentlich nur Videos in denen es auf die Lautsprecherqualität nicht so ankommt. Also geht die Suche von vorne los aber ich habe schon einige Favoriten. Im Moment überlege ich ob ich nicht doch lieber einen 31 Zoll nehme. Wenn man immer den 27 Zoll iMac zu stehen hatte mit dem Gehäuse dazu, wirkt ein 28 Zoll nur auf die Größe bezogen ein wenig klein 😉😁 Ein 31.Zoll ist vom Bildschirm so groß wie der gesamte iMac. Mal schauen oder vielleicht wird es doch der 27 Zoll LG, der von Dir wärmstens empfohlen wurde. Hat der LG im ausgeschalteten Zustand eigentlich eine glatte durchgehende Fläche oder eher einen Rand in dem das Display eingelassen ist?

        Nochmals vielen Dank für Deine Antwort.

        Viele Grüße,
        Frank

        • Hallo Frank,

          bei meinem LG ist das Panel ziemlich nahtlos in das Gehäuse eingelassen, das ist gut und unscheinbar gelöst. Dieser Monitor wäre für Dich aber dann auch nicht die erste Wahl, denn meiner hat auch keine integrierten Lautsprecher.

          Der LG 27UL850-W hingegen hat beides – USB-C und Lautsprecher, ist Dir aber ein wenig zu klein. Mit 31 bzw. 32 Zoll habe ich auch schon geliebäugelt und hatte den Philips 329P1H oder den LG 32UN880-B auf der Merkliste 🙂

          Viele Grüße,
          Patrick

  • Frank Puhlmann sagt:

    Hallo Patrick,

    Ich habe auch eigentlich den LG 27UL850-W gemeint. Ich dachte Du hast das Vorgängermodell. Da habe ich mich wohl verlesen.

    Ich habe mich jetzt bezüglich der Größe für 31 – 32 Zoll entschieden. Ich bin damit flexibler falls sich vielleicht meine Ansprüche ändern. Da der Arbeitsplatz sich gegenüber ersten Gedanken doch nicht verschiebt habe ich auch kein Platzprobleme mehr. Mir ging es zum Anfang auch ein wenig um den Preis weil ich den Monitor nicht ständig nutzen werde aber am Ende muss man glücklich sein und das Preisschild sollte dann zweitrangig sein solange es nicht das Budget sprengt.

    Den LG 32UN880-B habe ich auch schon im Blick. Ich finde den Standfuß sehr spannend. Ein von den Möglichkeiten her sehr gelungene Konstruktion die mir auch optisch gefällt, kein störender ausladender Standfuß mehr unter dem Monitor. Der LG ist im Moment nicht lieferbar aber es gibt einen mit der gleichen Nummer nur (ich glaube) ein C am Ende der kostet sogar nur 699€. Der LG ist im Moment klar meine Nummer Eins aber ich werde mir den Philips auf jeden Fall morgen anschauen. Ich habe auch noch zwei weitere in meiner Liste aber es ist Licht im Tunnel.

    Danke nochmal für Dein Engagement und Deine tatkräftige Unterstützung. Es ist so schön das es Menschen wie Dich gibt, die uneigennützig ihr Wissen und ihre Erfahrung mit soviel Energie teilen. Absolut Grandios!!!

    Viele Grüße,
    Frank

  • Christian sagt:

    Hallo,
    ist die Tatsache, dass das Bild bei Monitoren deren DPI in der Mitte zwischen 110 und 220 liegt, so umscharf dargestellt wird eine Hardware oder Software Problem? Falls es ein Software Problem ist, kann man davon ausgehen, dass es in diesem Jahr noch gefixed wird?

    Ich hab bisher keine Erfahrung mit Apple, hab mir ein MacBook Air M1 gekauft und bin nun ein bisschen enttäuscht, dass ich beim Anschluss meiner beiden Samsung U28E590DS Monitore nicht zufriedenstellend skalieren kann.
    VG
    Christian

    • Hallo Christian,

      eine Tatsache ist das m.E. nicht. Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt 110 oder 220 DPI, jedoch habe ich mich z.B. aus weiter oben beschriebenen Gründen für einen Monitor entschieden, der nicht im optimalen DPI-Bereich liegt und habe dahingehend keine Probleme.

      Rund um die M1-Mac-Geräte (Mac mini, MacBook Pro, MacBook Air mit M1-Chip) gab es zuletzt einige Probleme mit externen Monitoren. Apple hat bereits nachgebessert und im letzten MacOS-Update (Big Sur 11.3) waren weitere Fehlerbehebungen enthalten:

      In dieser Version werden auch folgende Probleme behoben:

      Externe 4K-Monitore zeigen bei Anschluss über USB-C möglicherweise nicht die volle Auflösung

      https://support.apple.com/de-de/HT211896#macos113

      Zuletzt gab es also auch Software-Probleme, ja. Die Prüfung, ob ein Update hilft, kann deshalb nicht schaden – falls Dein Mac noch nicht auf dem aktuellen Stand ist.

      Ansonsten wären einige mehr Infos zum Anschluss des Monitors, zu den gewählten Einstellungen und zu den Problemen (was heißt „nicht zufriedenstellend skaliert“ genau?) unerlässlich, um ggf. weitere Tipps geben zu können.

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Christian sagt:

        Hallo,

        ein Monitor ist über HDMI, der andere über Displayport angeschlossen. Hier kommt auch eine Dockingstation von StarTech(Dual4K, DisplayLink) zum Einsatz. Ich kann beide Monitore auch mit 60Hz betreiben. Jedoch wird automatisch eine Auflösung von 1920px eingestellt, was viel zu groß ist. Gehe ich auf die native 3840×2160 Auflösung, ist das Bild auch scharf, jedoch viel zu klein. Wenn ich versuche die Auflösung zu skalieren, kann ich nur andere Auflösungen auswählen. Dort wähle ich z.B 2560, dann würde es von der Größe gut passen, jedoch ist die Darstellung sehr unschaft (Schrift + Icons).

        Vermutlich liegt das daran, dass der Monitor mit seiner Pixeldichte von 157ppi weit von 110 oder 220 entfernt ist.

        BigSur 11.3 ist installiert.

        Viele Grüße
        Christian

  • Carsten sagt:

    Hallo Herr Woessner,

    ich betreibe den LG35WN73A an einem MacBook Air 2020. Was wäre hier die passende Verbindung? HDMI oder USB-C?
    Bei manchen Einstellungen bin ich derzeit mit meinem Latein am Ende. Der Mauszeiger verschwindet auf dem ausgeschaltetem Externen Monitor wenn ich am Mac zu nah an den Rand komme. Die Bildschirme sind nicht synchronisiert. Die Schreibtischhintergründe halten nicht die Einstellung.

    Also viele Baustellen für die ich die optimale Einstellung und Lösungen finden muss.

    Viele Grüße
    Carsten

    • Hallo Carsten,

      egal ob M1-MacBook Air oder noch die Intel-Variante des letzten Jahres – da gibt es ja nur DisplayPort via USB-C nativ, HDMI wäre eine Adapter-Lösung. Ich würde USB-C bevorzugen, wenn es der Monitor unterstützt (und bei Deinem scheint es ja der Fall zu sein).

      Zu den Problemen bin ich mit der kurzen Beschreibung überfragt – z.B. „Schreibtischhintergründe halten nicht die Einstellung“ – was heißt das konkret?

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Lisa-Maria sagt:

    Hallo,

    vielen Dank für die tolle Übersicht.

    Ich arbeite mit einem MacBook Pro (13 Zoll, 2016, Zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse) und bin auf der Suche nach einem guten Bildschirm für CAD- und Grafikprogramme.

    Aus deiner Übersicht heraus denke ich, dass der Samsung C34J791WTU sowie der LG 34WN80C-B sich vielleicht ganz gut eignen würden. Gleichzeitig benötige ich eigentlich kein Curved Display.

    Wichtig wäre es mir einerseits, über den Bildschirm laden zu können, um unnötiges Kabelgewirr zu vermeiden und andererseits, eine relativ preisgünstige, gute Option zu finden, um weiterhin gut mit meinem langsam in die Jahre kommenden MacBook zu arbeiten.

    Hast du zufällig noch eine spontane Idee, welcher Bildschirm mir hier weiterhelfen könnte?

    Vielen Dank und herzliche Grüße

    • Hallo Lisa-Marie,

      ich vermute, die Bildschirmdiagonale und das Preisniveau sollen ähnlich wie bei den beiden Monitoren sein, die Du bereits in der Auswahl hast?

      Du könntest vielleicht noch den Dell UltraSharp U3219Q (31.5 Zoll, 4K, IPS, mit USB-C für Video und Laden) in die Auswahl nehmen, sofern 16:9 auch interessant ist.

      Sofern Du Widescreen (21:9) bevorzugst, wird es mit USB-C PD und geradem Panel sowie Basis-Eckdaten für Grafik-Anwendungen dünn. Mir fällt da nur der Acer CB2 CB342CKCsmiiphuzx, wobei ich zu dem Monitor keine Details kenne.

      Interessant wäre vielleicht noch der BenQ PD3420Q gewesen, wobei dieser Monitor m.W. kaum oder gar nicht lieferbar ist.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Christoph sagt:

    Hallo,
    zuerst einen Daumen hoch für den Blog.
    Ich habe ein MacBookPro 13 Zoll mit M1 und seit ein paar Tagen nutze ich als externen Monitor den LG27UL850, welcher per USB-C bisher perfekt funktioniert.
    Eine Frage quält mich allerdings: Per USB-C lädt der Monitor mein MacBook ja beständig, auch wenn ich das „Optimierte Laden“ in den Systemeinstellungen aktiviert habe.
    Schrotte ich mir damit nicht mittel- bis langfristig den Akku, der ja eigentlich immer zwischen 30 und 80 Prozent Ladung gehalten werden sollte?
    Hast Du damit Erfahrungen?

    Viele Grüße
    Christoph

    • Hallo Christoph,

      danke und gute Frage!

      Seitdem die Home Office-Arie angebrochen ist, hängt mein MacBook fast durchgehend am Strom per USB-C PD. Davor stellte sich das Problem nicht, da ich das MacBook immer wieder für das Arbeiten im Café oder Coworking-Space „abgeklemmt“ habe.

      In der Theorie ist es nicht optimal, den Akku immer auf 100% zu lassen. Das „Optimierte Laden“ in den MacOS-Einstellungen dürfte das Problem ein wenig bremsen – zumindest steht bei mir gerade „Charging on hold (Rarely on Battery)“.

      Bei meinem Monitor habe ich noch den Joker, dass ich „nur“ 40 Watt USB-C PD habe. Das reicht für das Laden meines MacBook (MacBook Pro 13″, 2017), jedoch in gemächlichem Tempo (bei mir ist es der LG 27UK670-B, quasi die abgespeckte Variante des LG 27UL850-W).

      Da im Monitor-Standby USB-C PD unterbrochen ist, würde ich die 100% deshalb auch ohne MacOS-Bremse nicht immer reißen.

      Kurzum – ich lasse einfach laufen und merke bislang auch nicht, dass die Batterie nachlässt, wenn ich das MacBook doch einmal im Akkubetrieb laufen habe 🙂

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Christoph sagt:

        Hallo Patrick,

        vielen Dank für die ausführliche Antwort.
        Apple selbst schreibt zu dem Problem nur, dass das MacBook Pro bemerkt, ob es an einem Ladegerät angeschlossen ist.
        Ich habe mein 13″ MacBook Pro jetzt seit fast 1 Woche kontinuierlich am Bildschirm hängen und lasse es laden.
        Im Systembericht (Über diesen Mac / Systembericht / Stromversorgung) sieht man, dass der Mac nachdem er auf 100% geladen wurde, das Akku umgeht und es nicht mehr weiter auflädt.
        Sollte also nichts schaden 😀, wenn der Mac dauernd am Strom hängt.

        Viele Grüße
        Christoph

  • Oliver Baur sagt:

    Hallo Patrick
    Ich hab ein MBP mit Retina Display (ein paar Jahre alt). Angeschlossen ist ein ASUS PB278 via USBC auf HDMI in der Auflösung 2560×1440.
    Gerade die Schrift ist total „blurry“. Schrift glätten habe ich mal ausgeschalten aber das bringt nichts.
    Hast Du einen Tipp? Liegt es „einfach“ nur daran, dass Retina auf nicht 4K Monitore per se nicht gut funktionieren? Ergo – muss ich einen 4K kaufen um das zu umgehen? Was für ein Modell würdest Du empfehlen das nicht grad ein Vermögen kostet?
    Würde mich über ein Feedback freuen.

    Beste Grüsse
    Oliver

    • Hallo Oliver,

      wenn Du in den Systemeinstellungen die Monitor-Einstellungen öffnest, ist dort bei der Auflösung „Standard für Monitor“ oder „Skaliert“ ausgewählt?

      27 Zoll @ QHD-Auflösung (also 2.560 x 1.440) gilt eigentlich als „Klassiker“ für MacOS – also ein Verhältnis von Bildschirmdiagonale zu Auflösung, das im Mac-Universum gut funktioniert. Bevor ich da über einen Neukauf eines 4K-Monitors nachdenke, würde ich deshalb erst in den MacOS-Einstellungen weiter auf „Spurensuche“ für das Problem gehen.

      Viele Grüße,
      Patrick

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