MacBook-Monitor
Hardware

Monitor für das MacBook: Externe Displays im Überblick

Bild: Pexels / Mateusz Dach

Zu den Vorzügen des MacBook, MacBook Pro und MacBook Air gehört, dass sich der Apple-Laptop mit einem externem Monitor auch perfekt für den Desktop-Einsatz eignet.

Zur Wahl steht entweder der Anschluss über die HDMI-Schnittstelle (ältere MacBook / MacBook Pro / MacBook Air Modelle), via Thunderbolt 2 (Mini-DisplayPort) oder via Thunderbolt 3 (USB-C).

Das eigene Thunderbolt-Display bietet Apple mittlerweile nicht mehr an und kooperiert mit LG.

Einzig das Apple Pro Display XDR hat der Konzern aus Cupertino noch im eigenen Portfolio. Aufgrund des hohen Preises ist das 32 Zoll Retina-Display mit 6K-Auflösung aber wohl nur für wenige Anwender interessant.

Welches der ideale Monitor für das MacBook Pro oder das MacBook Air ist, dazu habe ich nachfolgend einige Tipps zusammengestellt.

Neue Monitor-Empfehlungen für das MacBook

Immer wieder erscheinen neue Monitore, die für Besitzer eines MacBook, MacBook Pro oder MacBook Air einen Blick wert sind.

Deswegen versuche ich auch meine Monitor-Empfehlungen fortlaufend aktuell zu halten. Kürzlich hat sich Folgendes getan:

  • LG 34WN80C-B ersetzt den LG 34UM88-P (abgekündigt)
  • Neue QHD-Monitor-Empfehlung (27 Zoll, 16:9) mit USB-C – Dell P2720DC
  • 5K-Monitor u. 4K-Monitor für MacBook – neue Informationen ergänzt
  • Zusätzliche Hinweise bzgl. Retina sowie DPI/PPI

Ich versuche auch künftig, die Übersicht mit empfehlenswerten Monitoren für das MacBook möglichst aktuell zu halten.

Liste – externer Monitor für MacBook

Monitore mit Standard-Auflösungen für das MacBook (QHD, Full HD)

UltraWide-QHD-Monitor für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air (Curved-Monitor)

Widescreen-Monitore (21:9-Seitenverhältnis) sind derzeit gefragt.

Bislang war mir der LG 34UM88-P an dieser Stelle eine Empfehlung wert. Dieser Monitor ist mittlerweile jedoch abgekündigt.

Deswegen rückt nun der LG 34WN80C-B nach.

Meiner Meinung nach ist der Widescreen-Monitor LG 34WN80C-B mit UWQHD-Auflösung (3440 x 1440) derzeit einer der interessantesten Widescreen-Monitore für das MacBook.

Das IPS-Panel bietet eine 99%-ige Abdeckung des sRGB-Farbraums.

Die Pixeldichte liegt bei 110 DPI, womit sich der Widescreen-Monitor gut für die Darstellung des Non-Retina-UI eignet.

Das neue Modell LG 34WN80C-B verfügt nun auch über DisplayPort via USB-C – perfekt für den direkten Anschluss am aktuellen MacBook (Thunderbolt 3).

Hinweis an dieser Stelle – dieser Monitor verfügt im Gegensatz zum LG 34UM88-P über ein gebogenes Panel (Curved-Monitor).

Wer ein gerades Panel bevorzugt, kann einen Blick auf den LG 34WN750-B werfen.

LG 34WN80C-B (Widescreen-Monitor)
LG 34WN80C-B (Widescreen-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 22.01.2021 11:10 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Der LG 34UC99-W ist ein interessanter Widescreen-Monitor (21:9) für das MacBook.
Bezeichnung, Bilder und Preis zu LG 34WN80C-B (Widescreen-Monitor) via Amazon API, Affiliate-Links (Provisions-Links)

Widescreen-Monitor (QHD) mit Thunderbolt 3-Anschluss

Wer ein aktuelles MacBook Pro sein eigen nennt und auf jegliche Adapter-Lösungen verzichten will, kann direkt zu einem Monitor mit Thunderbolt 3-Anschluss greifen.

Interessant ist hier der Samsung C34J791.

Die technischen Daten sind ganz ähnlich wie beim LG 34WN80C-B (34 Zoll bei 3.440 x 1.440 Pixeln / UWQHD). Das Panel ist hier jedoch ein VA-Panel mit Quantum Dot (Samsung QLED).

Nützlich beim Samsung C34J791: Der Monitor verfügt direkt über zwei Thunderbolt 3-Anschlüsse und beherrscht auch das Laden des MacBook Pro mit nur einem Kabel.

Samsung C34J791 (Widescreen-Monitor)
Samsung C34J791 (Widescreen-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 22.01.2021 11:10 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Thunderbolt 3-Monitor - der Samsung C34J791 kann ohne Adapter angeschlossen werden und beherrscht das Laden des MacBook Pro über das gleiche Kabel.
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QHD-Monitor (16:9) für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air

QHD-Monitore punkten mit einer Auflösung zwischen Full HD und 4K und bieten im Gegenzug teils ein richtig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Auch als MacBook-Monitor sind QHD-Modelle gut geeignet.

Ich empfehle hier einen genaueren Blick auf den Dell P2720DC zu werfen, der meine bisherige Empfehlung (BenQ GW2765HT – abgekündigt) ablöst.

Der QHD-Monitor hat 27 Zoll, verfügt über ein IPS-Panel und kann 99% des sRGB-Farbraums abbilden.

Die Pixeldichte liegt bei 109 PPI, womit sich der QHD-Monitor gut für die Darstellung des MacOS-UIs ohne Retina eignet.

Praktisch außerdem: Neben DisplayPort 1.2 und HDMI verfügt der Dell P2720DC auch über USB-C mit DisplayPort 1.2 (shared).

Dell P2720DC (QHD-Monitor)
Dell P2720DC (QHD-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 21.01.2021 23:30 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Wer einen QHD-Monitor für MacBook Pro oder MacBook Air sucht, ist mit dem Dell P2720DC gut aufgehoben.
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Günstiger Full HD-Monitor für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air

Der Asus VZ239HE-W ist ein 23 Zoll Full HD-Monitor mit IPS-Panel.

Trotz des günstigen Preises soll es das Panel auf 100% sRGB-Farbraumabdeckung bringen.

Der DPI-Wert liegt bei 95 PPI, womit das Non-Retina-UI auf dem Bildschirm etwas größer dargestellt wird.

Asus VZ239HE-W (Full HD-Monitor)
Asus VZ239HE-W (Full HD-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 22.01.2021 07:40 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Der Asus VZ239HE-W ist ein günstiger Full HD-Monitor mit gutem Panel, der sich als externer Monitor für MacBook eignet.
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4K- und 5K-Monitore für das MacBook

4K-Monitor für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air

Grundsätzlich ist die Auswahl an 4K-Monitoren groß.

Nur im „guten“ PPI-Bereich von entweder 110 DPI oder 220 DPI sieht es mau aus.

Die erste Generation der 4K-Displays, die Apple in Zusammenarbeit mit LG als Mac-Zubehör heraus brauchte. „erzwangen“ 219 DPI durch die Kombination von vergleichsweise geringen 21.5 Zoll Bildschirmdiagonale mit einer Nicht-Standard-Auflösung von 4096 x 2304.

Apple hat das mittlerweile aufgegeben.

Das aktuelle LG UltraFine 4K Display hat 4K-Auflösung (Standard, 3.840 x 2.160 Pixel) auf 23.7 Zoll und liegt somit mit 186 DPI „mittendrin“.

Vielleicht ist es also an der Zeit, mit alten Gewohnheiten zu brechen.

Wer damit leben kann, dass die DPI nicht unbedingt dem MacOS-Standard gehorchen, kann sich z.B. den BenQ PD2720U (4K auf 27 Zoll, mit Thunderbolt 3-Anschluss) anschauen.

Der Monitor spricht Kreative an.

Neben 100% sRGB werden auch 100% AdobeRGB und 96% DCI-P3 abgedeckt.

Das Grafiksignal und die Stromversorgung darf dabei über das gleiche Kabel laufen – USB-C Power Delivery (65W) ist integriert.

BenQ PD2720U (4K-Monitor)
BenQ PD2720U (4K-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 22.01.2021 00:00 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Profi-Monitor für Bildbearbeitung sowie Kreative - der BenQ PD2720U ist ein 4K-Monitor, der zum MacBook gut passt.
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5K-Monitor für MacBook + MacBook Pro + MacBook Air

Beim 5K-Monitor sieht es nicht viel anders aus.

Apple zwängt in Zusammenarbeit mit LG beim LG UltraFine 5K Display die Mega-Auflösung auf lediglich 27 Zoll Bildschirmdiagonale.

Hier bleibt Apple anders als beim aktuellen LG UltraFine 4K Display der Tradition treu – 5K @ 27 Zoll entsprechen 218 DPI und damit Retina-Niveau.

Mit dem LG 34WK95U-W (5K auf 34 Zoll, mit Thunderbolt 3-Anschluss) gibt es auch eine Alternative für einen 5K-Monitor.

Hier sprechen wir jedoch nicht über „echtes“ 5K, sondern die 5K2K-Auflösung (auch Widescreen-5K genannt).

LG 34WK95U-W (5K2K-Monitor)
LG 34WK95U-W (5K2K-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 22.01.2021 06:40 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Wer einen Widescreen-Monitor mit jeder Menge Platz sucht, darf sich den LG 34WK95U-W genauer anschauen. Statt „echtem“ 5K hat dieser Monitor 5K2K-Auflösung.
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Der richtige Monitor für MacBook

MacBook an Monitor anschließen

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, einen externen Monitor an ein MacBook anzuschließen: Via Thunderbolt (ggf. mit Adapter) oder via HDMI.

Externer Monitor via Thunderbolt 2 (Mini DisplayPort)

Ältere MacBook / MacBook Pro / MacBook Air verfügen über Thunderbolt 2-Schnittstellen.

Dabei handelt es sich letztlich um eine Mini-DisplayPort-Buchse, an die neben dem (nicht mehr erhältlichen) Thunderbolt-Display von Apple auch weitere Monitore, die über einen Mini-DisplayPort-Anschluss verfügen, angeschlossen werden können.

Die meisten Monitore haben einen DisplayPort-Anschluss. In dem Fall ist noch ein günstiges Mini-DisplayPort-auf-DisplayPort-Kabel erforderlich.

Ebenfalls gibt es Adapter für Thunderbolt 2 auf DVI, HDMI oder VGA.

Externer Monitor via Thunderbolt 3 (USB-C)

Die neuen MacBook-Modelle (ab 2016) verfügen über Thunderbolt 3.

Hier liegt nun nicht mehr Mini-DisplayPort sondern USB-C als Schnittstelle zu Grunde.

Um einen Monitor ohne Adapter an Thunderbolt 3 anzuschließen, benötigt der Monitor einen Thunderbolt 3- oder USB-C-Video-Eingang.

Alternativ sind Adapter für Thunderbolt 3 auf DisplayPort, DVI, HDMI oder VGA erhältlich.

Externer Monitor via HDMI

Viele MacBook-Modelle verfügen außerdem über eine HDMI-Schnittstelle.

Zu beachten ist, dass es sich um eine HDMI 1.4b-Schnittstelle handelt.

Diese ist in der Bandbreite dahingehend limitiert, dass bei 4K-Auflösung nur 30 Hz statt der üblichen 60 Hz möglich sind.

Geringere Auflösungen (QHD, Full HD) werden auch via HDMI mit 60 Hz unterstützt.

Richtiger Anschluss für externen Monitor

Wird ein MacBook-Monitor mit hoher Auflösung verwendet (z.B. 4K-Monitor), empfiehlt es sich grundsätzlich aufgrund der Bandbreitenbeschränkung von HDMI 1.4b, den Thunderbolt-Anschluss ggf. mit einem passenden Adapter zu verwenden.

Details zu einem Monitor mit 4K- oder 5K-Auflösung am MacBook gibt es in einem Knowledge-Artikel von Apple.

Grundsätzlich gilt: Eigentlich jeder gängige Monitor lässt sich zusammen mit einem MacBook (Pro, Air) betreiben.

Ggf. ist jedoch ein zusätzlicher Adapter notwendig und die Restriktionen bei max. Auflösung und Bildwiederholfrequenz müssen beachtet werden.

Monitor-Anschlüsse am MacBook: Thunderbolt 3 / USB-C, Thunderbolt 2 / Mini-DisplayPort und HDMI (je nach Modell)Bild: Tech Junkies basierend auf Depositphotos / © MIKHAIL_GRACHIKOV

Retina oder kein Retina (Pixeldichte)

Ein Monitor für MacBook kann entweder mit Retina-UI oder Non-Retina-UI betrieben werden.

Entscheidend dafür ist Pixeldichte (DPI oder auch PPI) vom Monitor.

Die Retina-Geräte von Apple haben eine Pixeldichte von ca. 220 DPI (siehe hier). Erreicht der externe Monitor einen ähnlichen DPI-Wert, sieht das Retina-UI gut aus.

Als Alternative kommt das Non-Retina-UI in Frage. In dem Fall sollte der MacBook-Monitor in etwa beim halben DPI-Wert von Retina liegen, also 110 DPI.

Bei allen abweichenden DPI-Werten gilt: Wird der Monitor mit den Standard-Einstellungen betrieben, wird das UI (z.B. Schriften) entweder vergrößert oder verkleinert dargestellt.

Abhilfe schaffen teilweise die Monitor-Einstellungen unter MacOS: Dort kann zwischen „größerer Text“ und „mehr Fläche“ gewählt werden.

Das kann jedoch auf Kosten der Qualität gehen.

Bislang galt es deshalb als optimal, entweder einen Monitor mit ca. 220 DPI (für Retina-UI) oder ca. 110 DPI (für Non-Retina-UI) anzuschaffen.

Die DPI-Werte sollten als Orientierung dienen.

Eine Abweichung ist nicht dramatisch. Jedoch hieß es bislang oft, dass es nicht optimal ist, wenn der Monitor z.B. mittig zwischen 110 DPI und 220 DPI liegt.

Ob man das weiterhin so sehen möchte, bleibt dahingestellt.

In Cupertino scheint man jedenfalls umgedacht zu haben. Das aktuelle LG UltraFine 4K Display (immerhin von Apple als Mac-Zubehör vermarktet) hat 186 DPI.

Damit liegt der 4K-Monitor ziemlich dazwischen.

Der jeweilige DPI-Wert vom Monitor kann mit dem DPI-Rechner ermittelt werden.

Offiziell keine Unterstützung für Multi-Kabel-Monitore

Der von den Pixeldichte-Werten her an sich interessante 5K-Monitor Dell UltraSharp UP2715K (217 DPI) lässt sich leider nicht an einem MacBook in 5K-Auflösung betreiben.

Da die 5K-Auflösung eine hohe Bandbreite benötigt, muss der Dell UltraSharp UP2715K per Multi Stream Transport (MST, zwei Kabel) angeschlossen werden.

Per Single Stream Transport (SST, ein Kabel) steht nur 4K-Auflösung zur Verfügung.

Das Apple Support-Dokument listet derzeit nur kompatible iMac und Mac Pro, jedoch kein kompatibles MacBook.

Interessanterweise gibt es User-Berichte (siehe z.B. hier), die vom erfolgreichen Betrieb von 5K @ 60Hz mit einem MacBook der aktuellen Generation (Ende 2016) berichten.

Offiziell unterstützt wird das LG UltraFine 5K Display, welches Apple selbst vertreibt.

Hier wird der Monitor direkt per Thunderbolt 3 / USB-C angeschlossen, wodurch neben 5K @ 60 Hz und Stereo-Sound auch das gleichzeitige Laden des MacBook Pro mit nur einem Kabel möglich ist.

Fazit zum idealen MacBook-Monitor

Nach dem Apple das eigene Thunderbolt-Display auslaufen ließ, wurden mit dem LG UltraFine 4K Display und LG UltraFine 5K Display Nachfolge-Modelle in Kooperation mit LG aufgelegt, die mittels Thunderbolt 3 / USB-C auf die neue MacBook Generation zugeschnitten sind.

Für ältere MacBook / MacBook Pro / MacBook Air lohnt sich grundsätzlich ein Blick auf Monitore von Drittherstellern.

Dabei sind vor allem Monitore mit QHD-Auflösung oder auch günstiger mit Full HD-Auflösung interessant.

Hier wäre z.B. der Dell P2720DC (QHD @ 27 Zoll) noch einmal zu erwähnen. Die Auswahl bei QHD-Monitoren ist jedoch groß.

Auch jede Menge 4K-Monitore sind verfügbar.

Die wenigsten davon haben einen DPI-Wert, der bislang als ideal galt (Non-Retina mit ca. 110 DPI oder Retina mit ca. 220 DPI).

Jedoch folgt selbst Apple mit dem LG UltraFine 4K Display diesen Vorgaben selbst nicht mehr.

Mittlerweile darf man also davon ausgehen, das MacOS sowie gängige Mac-Software auch bei 4K-Auflösung mit abweichenden DPI-Werten „schick“ aussieht.

Die 5K-Variante und der High-End-Monitor Apple Pro Display XDR (6K-Auflösung) bewegen sich hingegen noch auf Retina-Niveau mit jeweils knapp 220 DPI.

Patrick Woessner

Ich bin Patrick und hier blogge ich zu verschiedenen Themen rund um Technik, Gadgets und mehr. Früher hatte ich gleich mehrere Blogs zu diesem Thema. Mittlerweile steht Tech Junkies im Mittelpunkt.

Diskussion - 31 Kommentare
  • Leser sagt:

    Könnte es sein, dass dies hier der beste Monitor wäre, da auch USB-C vorhanden?

    LG 34UC99-W 86,36 cm (34 Zoll) Curved 21:9 UltraWide IPS Monitor (QHD, AMD Radeon FreeSync, OnScreen Control 2.0, 99% sRGB), weiß

    • Hallo „Leser“,

      das könnte man so sehen.

      Der LG 34UC99-W ist eben ein Curved-Monitor, der LG 34UM88-P, den ich in der Übersicht habe, hat ein gerades Panel. Ansonsten gibt es unterschiede bei den Anschluss-Möglichkeiten. Die übrigen technischen Daten unterscheiden sich nicht gravierend.

      Der LG 34UM88-P hat dann eben 2 x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.2 und 2 x Thunderbolt 2, während der LG 34UC99-W über 2x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.2 und 1x USB-C 3.0 mit DisplayPort 1.2 verfügt.

      Ist dann Geschmacksache, welchen man wählt. Ich schließe mein MacBook Pro (2017) mittlerweile mit einem USB-C auf DisplayPort-Kabel an und bin mit der Lösung eigentlich ganz zufrieden. „Nativ“ Thunderbolt 3 oder USB-C mit Displayport am Monitor kein Muss für mich.

      Der LG 34UM88-P ist derzeit günstiger zu haben…

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Ein anderer Leser :) sagt:

    Es ist schwer, Infos zu diesem Thema zu finden, daher vielen Dank für diese tolle Übersicht!
    Ich bin trotzdem noch immer etwas unschlüssig.
    Ich betreibe bisher ein Non-Retina 2012er Macbook Pro mit einem Dell-Monitor mit 2560*1400px. Diese Auflösung, oder besser „diesen Platz für Fenster auf dem Bildschirm“ möchte ich gerne beibehalten oder vergrößern wenn möglich.
    Ich möchte jetzt das neue M1-Macbook Air kaufen. Wenn ich es richtig verstehe, habe ich die Wahl, meinen alten Monitor anzuschliessen und das Macbook auf externe non-Retina-Darstellung einzustellen, oder einen Retina-Monitor mit hoher dpi-Zahl, aber weniger Platz für Fenster zu kaufen. Z.B. entsprächen die 3.840 x 2.160 Pixel eines 4k-Monitors 1920×1080 eines non-Retina Monitors, korrekt?
    Oder ich gebe viel Geld für einen 5k-Monitor aus, aber selbst der LG 34WK95U hat nur 5120x2160px und entspricht damit einem 2060x1080px non-Retina-Monitor, korrekt?

    Mit anderen Worten, ich kann nicht beides haben – das Retina-Äquivalent von 2560x1400px.
    Sondern entweder Retina oder viel Platz für Fenster. Es sei denn ich kaufe das Apple-Display, aber der Preis ist inakzeptabel. Sehe ich das richtig?

    Eine letzte Frage – ich war sehr zufrieden mit meinem Dell, bis auf ein Problem: Der Mac hat ihn häufig nicht vollständig erkannt, besonders nach Erwachen aus Hibernation und schnellem ab- und anstecken. Der Monitor war dem Mac bekannt, denn es wurden mehrere Monitore angezeigt und die Menüleiste wurde auf den externen Monitor geschoben. Aber das Bild blieb schwarz. War dieser Zustand einmal erreicht, half nur ein Neustart mit angeschlossenem Monitor. Trotz jahrelanger Suche habe ich nie eine Lösung gefunden. Irgendeine fehlerhafte Kommunikation zwischen Dell und Mac. Zur Zeit ist das Anschliessen des Monitors eine genau vorbereitete Aktion: Strom an den Mac, aufwecken, warten bis Bild erscheint, dann Monitorkabel einstecken und hoffen, dass es klappt. Was es nerviger Weise häufig nicht tut.

    Meine Frage, sind die oben genannten Monitore langzeitgetestet mit Macs? Der neue Monitor soll wieder schnell und einfach anschliessbar sein.

    Nochmals danke für die sehr hilfreiche Übersicht.

    • Hallo „anderer Leser“ 🙂

      Ich liebäugele auch mit einem ARM-MacBook mit M1-Prozessor, werde aber noch warten, bis die weiteren MacBook-Modelle vorgestellt werden. Was man bisher rund um ARM-Prozessoren hört, weckt jedoch mein Interesse 😎

      Als zunächst einmal – Retina ist ein Begriff aus der Marketing-Abteilung von Apple. Bei den aktuellen iPhone-Spitzenmodellen werden DPI bzw. PPI-Werte > 400 erreicht. Beim MacBook bzw. iMac liegen wir bei ca. 220 DPI.

      Retina-Monitore von Drittherstellern gibt es nicht – zumindest in einigen Märkten ist Retina auch eine eingetragene Marke von Apple. Dritthersteller dürften ihre Monitore also gar nicht so bezeichnen.

      Man kann sich beim Monitor-Kauf aber an 220 DPI (entspricht ca. Retina-Niveau) oder eben 110 DPI (der halbe Wert – kein Retina) orientieren.

      DPI bzw. PPI ergeben sich aus Auflösung und Bildschirmgröße als Eingangsparameter.

      Es kann sinnvoll sein, diesen Richtwerten zu folgen. Denn andernfalls kann es vorkommen, das Schriften und Bedienelemente der MacOS-Oberfläche oder von Apps, mit denen man täglich arbeitet, nicht optimal dargestellt werden.

      Das heißt jetzt aber nicht, dass es zwangsweise 220 DPI oder 110 DPI sein müssen. Jedoch sind dahingehend in solchen Konstellation eher weniger Probleme zu erwarten.

      Dass es auch mit anderen Konstellationen klappen kann, zeigt Apple ja wie beschrieben auch selbst. Die aktuelle Ausgabe des LG UltraFine 4K hat 186 DPI und liegt damit dazwischen. Diesen Monitor empfiehlt Apple ganz offiziell als MacBook-Zubehör.

      Dass MacBook und externer Monitor gelegentlich aus dem Tritt kommen (insb. nach Wakeup aus Standby), kann ich ebenfalls beobachten – und zwar nicht bei einem Monitor von Dell. In Mac-Foren habe ich auch schon oft davon gelesen. Ich fürchte also, das ist nichts, was auf ein konkretes oder einige wenige Monitor-Modelle eingegrenzt werden kann.

      Ist der „alte“ Monitor von Dell ein 27 Zöller? Mit modernen Anschlüssen wie HDMI oder DisplayPort und QHD-Auflösung (ich vermute, es sind 2.560 x 1.440 Pixel gemeint)? Wenn der Monitor noch gut funktioniert, würde ich ihn erstmal am neuen ARM-MacBook / Apple-M1 anschließen und sehen, welche Figur der Monitor dort so macht. Ggf. taucht das Problem mit dem Anschalten des Monitors nicht mehr oder zumindest seltener auf und wenn dann auch das Bild subjektiv gut ist, gibt es ja keinen Grund für ein Zwangs-Upgrade.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Karo sagt:

    Hallo, ich suche einen tragbaren Monitor für ein Macbook das 5-6 Jahre alt ist. Weiß leider keine genauen Daten…soll ein Geschenk sein. Welchen kannst Du denn da empfehlen? Viele gibt es da im www nicht und bin unsicher. Danke im Voraus

    • Hallo Karo,

      vor 5-6 Jahren hat Apple die ersten MacBook-Modelle mit Thunderbolt 3 / USB-C herausgebracht. Ob es schon dieser Universal-Anschluss oder noch die Kombination aus Thunderbolt 2 (Mini-DisplayPort) und HDMI ist, kann ich nicht sagen.

      Über ein Kabel bzw. einen Adapter lässt sich der Monitor aber prinzipiell immer anschließen.

      Nun zum Stichwort „tragbarer Monitor“.

      Es gibt kleine, kompakte klappbare und tragbare Monitore. Die haben meist 13 oder 15 Zoll – und sind damit in etwa so groß wie das Laptop-Display. Ist so etwas gesucht? Damit kenne ich mich nicht so gut aus.

      Die andere Möglichkeit: Man schaut sich nach einem „normalen“ Monitor um und investiert zusätzlich in eine Monitor-Tragetasche (z.B. diese hier).

      Ohne zu wissen, wofür der Monitor genutzt wird und wie häufig / wie weit er transportiert wird, ist es schwierig zu beurteilen, welches der interessantere Ansatz sein könnte.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Sylvia Heyden sagt:

    Oh je, ich kenne mich so wenig aus, aber deine Information schon jetzt ist sehr hilfreich. Ich suche einen Monitor den ich an mein neues MacBook Pro 13 ( will ich noch kaufen) anschließen möchte. Kurz Laptop soll als Arbeitslaptop für Zoom und Videos benutzt werden. Der Monitor auch für Zoom Tanzunterricht. Deshalb wäre ein Monitor ca 50 Zoll gut. Was gibt es da? Tausend Dank im Voraus. Sylvia

    • Hallo Sylvia,

      ca. 50 Zoll – da wird die Auswahl bei „klassischen“ Monitoren dünn.

      Vielleicht auch TV-Geräte oder Digital Signage (Public- bzw. Info-Displays) in die Auswahl aufnehmen? Das würde beim geschilderten Anwendungsfall vermutlich mehr Sinn machen.

      Über HDMI (ggf. mit Adapter) lassen sich diese meist auch problemlos an ein MacBook anschließen.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Fabio sagt:

    Hallo,
    erstmal vielen Dank für den super Artikel.
    Ich habe ein 2018er MacBook Pro mit USB-C / Thunderbolt 3 Anschluss. Interessant klingt der Asus VZ239HE-W Monitor. Wollte fragen ob der sich gut eigener und ob es reicht, wenn ich einen HDMI Adapter kaufe und den Monitor über HDMI Kabel mit dem MacBook verbinde.
    Mit freundlichen Grüßen
    Fabio

    • Hallo Fabio,

      ich bin ähnlich ausgestattet (MacBook Pro, 2017er Modell) und habe problemlos Monitore mit Adapter für USB-C bzw. Thunderbolt 3 auf HDMI oder auch DisplayPort betrieben – das sollte also kein Problem sein.

      Ich bevorzuge immer gleich ein passendes Kabel (USB-C auf HDMI bzw. USB-C auf DisplayPort), um mir umständliche Kabelführungen zu sparen. Alternativ haben die meisten USB-C-Hubs auch einen HDMI-Anschluss.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Ian sagt:

    Danke für deine hilfreichen Informationen.
    Ich habe ein MacBook Pro 2019 und schreibe gerade an meiner Masterarbeit. Da ich nun langsam merke, dass mir das Arbeiten mit einem 13 Zoll MacBook ziemlich auf den Nacken geht, bin ich auf der Suche nach einem günstigen Monitor. Da ich ihn wie gesagt nur zum Schreiben der Masterarbeit benötige. Das heißt Studien in Datenbanken suchen, Lesen und vor allem Schreiben, Schreiben, Schreiben.
    Nun findet man ja auch sehr günstige Modelle wie z.B. den Asus VZ239HE-W (Full HD-Monitor) den du auch empfohlen hast. Samsung bietet ja auch ein Modell in der Preisklasse an.
    Meine Frage ist, denkst du für meine Arbeiten wäre ein solcher Monitor ausreichend? Oder ist die Bildqualität dann zu schlecht für stundenlanges arbeiten damit?

    Vielen Dank für deine Antwort.
    Gruß
    Ian

    • Hallo Ian,

      das kann ich bestens nachvollziehen – ich habe ebenfalls ein 13″ MacBook und habe teilweise nur damit gearbeitet, mich also zum Display „hinunter gebückt“.

      Meinem Rücken und Nacken zuliebe habe ich mir dann einen externen Monitor angeschafft – auf die Dauer ist das nichts, zumindest nicht für mich.

      Zu Deiner Frage: Ja, für Office-Arbeiten ist ein Full HD-Monitor mit ca. 22 – 24 Zoll m.E. eine gute Wahl. Bei dieser Bildschirmdiagonale reicht die Full HD-Auflösung nach meinem empfinden voll und ganz. Es gibt neben dem Asus VZ239HE-W viele Monitore in dieser Kategorie – ich persönlich würde immer ein IPS-Panel nehmen.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Nick sagt:

    Hallo,
    ich habe vor mein MacBook Pro (2020) und zukünftig ein Mac Mini (M1) an einen Widescreen anzuschließen. Gerne würde ich ein in den Monitor integriertes Usb-Hub nutzen um von beiden Geräten aus eine Externe Festplatte zu nutzen. Günstig wären da 2 Thunderboldanschlüsse für die Übertragung von Bild+Ton+Daten und zumindest über einen Anschluss auch ausreichend Strom für das 13 Zoll MacBook. Ich habe bisher nur den, auch hier empfohlenen, Samsung C34J791 entdecken können, welcher dies bewerkstelligen kann.
    Interessant wäre eine Option die Magic Maus und Tastatur direkt mit dem Bildschirm zu verbinden um ggf. Im PBP Modus mit diesen Eingabegeräten zu agieren.
    Generell würde ich auch ein IPS-Panel bevorzugen. Hast du noch einen Tipp?

    LG
    Nick

    • Hallo Nick,

      Bild + Daten und Laden des MacBook geht mit nur einem Kabel, sofern Monitor und MacBook gut miteinander „können“.

      Den Plan mit PBP-Modus bzw. direkt mit Magic Maus und Tastatur verbinden verstehe ich nicht. Woher soll da das Bild für PBP bzw. PIP herkommen. Vom gleichen MacBook?

      Anyways, Monitore mit 2x Thunderbolt 3 gibt es neben dem Samsung C34J791 einige, z.B. LG 32UL950-W, Samsung F32TU870VU oder BenQ PD3220U (kein Anspruch auf Vollständigkeit).

      Da ich mir wie gesagt nicht sicher bin, welches Setup Du genau anstrebst, kann es sein, dass die Monitore oben nicht das sind, was Du suchst.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Kerro sagt:

    Hallo,
    ich habe mir zu meinem MacBook Pro (13-inch, 2017, Two Thunderbolt 3 ports) einen externen Monitor gekauft (Asus VA24DQLB A). Den Laptop habe ich über einen VGA-Adapter an den Monitor angeschlossen. Egal welche Einstallung ich auswähle, das Bild sieht verpixelt aus.
    Ich habe folgende beiden Einstellungen ausprobiert:
    – Opt. für VA24DQLB
    – Skaliert (1920 x 1080)

    Mit beide Einstellungen bekomme ich ein verpixeltes Bild.

    Hast du eine Idee, was ich tun kann??

    • Hallo Kerro,

      das Problem sollte einfach zu lösen sein – über VGA bzw. D-SUB sollte man heute eigentlich keinen Monitor mehr anschließen (sofern sowohl Monitor wie auch Endgerät, also in dem Fall das MacBook, halbwegs aktuell sind).

      Das ist eine analoge Schnittstelle und die Umwandlung Digital-Analog geht zu Lasten der Qualität.

      Also: Entweder HDMI oder DisplayPort über einen entsprechenden Adapter bzw. Kabel für Thunderbolt 3 bzw. USB-C auf HDMI oder DisplayPort nehmen.

      Beides sind digitale Schnittstellen.

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Kerro sagt:

        Hallo Patrick,
        besten Dank für die schnelle Rückmeldung.
        Ich habe meinen Laptop über einen USB C HDMI Adapter und HDMI-Kabel an den Monitor angeschlossen und die Bildqualität ist unverändert schlecht.

        Kann es an der Qualität des Adapters liegen? Brauche ich hier einen originalen Adapter von Apple?

        Beste Grüße
        Kerro

        • Hallo nochmal Kerro,

          welche Auflösung wird denn unter Systemeinstellung → Monitore in MacOS angezeigt? Ist da die „skaliert“-Einstellung aktiv?

          Ansonsten, was ist schlecht bzgl. der Bildqualität? Vor allem der Text?

          Kabel kann eine Fehlerquelle sein, Original-Adapter von Apple ist nicht zwangsweise erforderlich, ich habe auch USB-C auf DisplayPort von einem Dritthersteller. Wenn vorhanden, würde ich auch mal DisplayPort ausprobieren.

          Viele Grüße,
          Patrick

  • Dilek sagt:

    Danke für das zusammenstellen soviel Informationen. Dennoch fühle ich mich leicht überfordert. ich habe einen neuen 13“ MacBook Pro. Möchte ihn als Homeoffice Rechner für UX / UI Design nutzen.
    Benötige also einen Monitor, den ich auch für hochwertige Bildbearbeitung (auch Printdesign) nutzen kann. Früher hatte ich einen Eizo im Büro, aber knapp 2000 € sind mir doch zuviel 🙂

    Welcher ist nun der geeignetere Monitor? Danke!

    • Hallo Dilek,

      das kann ich gut verstehen – 2.000 € sind sportlich für einen Homeoffice-Monitor 🙂

      Es gibt einige Alternativen. Vielleicht schaust Du erst einmal im Nachbar-Beitrag vorbei? Da sind einige Monitor-Empfehlungen für Deinen Use-Case (bzw. Bildbearbeitung – aber UX/UI-Design hat ja ähnliche Anforderungen) dabei.

      https://techjunkies.blog/hardware/monitor-fuer-bildbearbeitung/

      Wenn Du konkrete Fragen hast, melde Dich gerne noch einmal mit ein paar zusätzlichen Eckdaten (insb. wie groß der Monitor sein soll – Bildschirmdiagonale und ob Du Anforderungen an die Auflösung hast).

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Kerro sagt:

    Hallo Patrick,

    richtig, die skaliert Einstellung mit 1080p ist aktiv.
    Ich habe mir jetzt einen USB-C auf DisplayPort Kabel bestellt.

    Danke für den Tip und beste Grüße
    Kerro

  • Anna sagt:

    Hallo, Patrick,
    danke für super tollen Artikel. Ist sehr informativ. Allerdings bin ich immer noch unschlüssig was einen externen Monitor angeht:) Ich habe mir den neuen MacBookPro 13″ angeschafft, mit M1 Chip. Und mein Monitor Lenovo D27-20B 27″ (1920 x 1080) zeigt mir leider alles etwas verschwommen an. Für meine grafischen Arbeiten ist es mir nicht ausreichend. Nach wenigen Minuten tuen die Augen schon weh:) Also es soll ein Monitor sein, das wirklich scharf alles darstellt. Und preislich unter 1000€ liegt. Würdest du bitte mir hier was empfehlen? Ich kenne mich überhaupt nicht aus mit externen Monitoren 🙂 habe früher zwei iMacs gehabt.

    • Hallo Anna,

      ja, bei 27 Zoll ist Full HD für meinen Geschmack auch nicht mehr ausreichend.

      Soll es denn ein Monitor in gleicher Größe sein (also 27 Zoll)? Ich habe da dann immer gerne in Kombination mit QHD-Auflösung (bzw. WQHD), also 2.560 x 1.440) in Zusammenspiel mit dem MacBook Pro gearbeitet.

      Stichwort grafische Arbeiten (Bildbearbeitung, Web-Design o.ä.?) – dann >= 99% sRGB und IPS-Panel – darauf würde ich auch noch achten.

      Passt das zu dem, wonach Du suchst? Du kannst Dir dann z.B. den Dell P2720DC aus dem Beitrag genauer anschauen.

      Ich kann Dir aber auch noch weitere Alternative nennen. Es gibt durchaus mehrere interessante 27 Zoll QHD-Monitore für das MacBook auf dem Markt.

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Anna sagt:

        Hallo Patrick,
        vielen Dank erstmals für sehr schnelle Rückmeldung.

        Grafische Arbeiten sind gemeint: für Web-Design und Print-Design also beides inkl. Bildbearbeitung 🙂 bin irgendwie dein anderen Artikel über das Thema überflogen, habe es mir aber angeschaut, welche Monitore für Grafiker und Fotografen geeignet sind, denke da sind schon einige Alternativen für mich drin 🙂

        27″ passt von der Größe schon, weiss aber nicht ob mit Retina Display bei MacBook Pro einen 4K Monitor besser abschneiden wird als QHD oder brauche ich dann größeren Monitor dafür? etwa 32″? Benutze auch alle gängigen Grafikprogrammen von Adobe.
        Z.B. jetzt ist der Schrift bei mir unscharf dargestellt, ich habe schon verschiedene Einstellungen ausprobiert, aber mehr bekomme ich bei FullHD nicht:( Mich stört es am meisten.

        Viele Grüße
        Anna

        • Hallo Anna,

          sofern Du mit 27″ gerne arbeitest, würde ich keinen Anlass zum Wechseln sehen.

          Es kommt ja auch ein wenig auf den Arbeitsplatz an – auf einem kleinen, schmalen Schreibtisch macht 31.5″ oder 34″ nun wirklich keinen Sinn. Gibt es der Arbeitsplatz her und sitzt man mit entsprechendem Abstand zum Bildschirm, hat solche ein großer Monitor aber durchaus Charme.

          Normalerweise werden ca. 110 PPI oder 220 PPI bei MacOS als ideal erachtet. Apple hält sich mit dem aktuellen LG UltraFine 4K Display aber auch nicht mehr dran (ca. 186 PPI).

          Ich selbst habe mit 27″ und QHD (ca. 109 PPI) immer gern gearbeitet. Bei mir auch ein neuer Monitor fällig und testweise habe ich mir jetzt mal 27″ und 4K-Auflösung bestellt, was ca. 163 PPI entsprechen würde.

          Der Monitor wurde noch nicht geliefert, von daher dauert mein Erfahrungsbericht noch ein wenig 🙂 Bis dahin empfehle ich weiter 27″ und QHD, denn da weiß ich, dass es gut aussieht und sich gut arbeiten lässt.

          Viele Grüße,
          Patrick

  • Guido sagt:

    Hallo Patrick,
    vielen Dank für Deine informative Seite. Vielleicht kannst Du einen Hinweis geben für ältere Office-Menschen, die ziemliche Probleme haben mit kleiner Schrift vs. größerer Schrift & ausgefranst.

    Mich ärgert das sehr und habe es mit meinem Samsung Syncmaster P2450 nie zufriedenstellend hinbekommen, nun möchte mir (aus Platzgründen) einen 27er curved Monitor zulegen, der zu meinem MacBook Pro (13 Zoll, 2016, Vier Thunderbolt 3 Anschlüsse) so passt, dass man auch eine größere & scharfe Schrift hat.
    Was ist zu beachten, QHD oder 4K, Bildwiederholrate? Diese curved-Monitore werden alle als „Gamer-Monitore“ ausgewiesen – ist das generell nichts für harmlose Office-Nutzer?

    Nach langer Suche bin ich auf 3 Alternativen gestossen, die wohl eine gute Ausstattung haben -aber ist die auch zielführend?

    Gigabyte G27QC
    LC-Power 27 Zoll Gaming Curved Monitor
    Samsung LC27HG70QQUXEN

    … alles nur für Gamer zu gebrauchen?

    Vielleicht hast Du einen Tipp.

    Viele Grüße
    Guido

    • Hallo Guido,

      einen Curved-Monitor kann man m.E. auch als Office-Monitor nutzen. Nur wer schwerpunktmäßig Grafikdesign, Bildbearbeitung o.ä. nachgeht, für den ist es vermutlich keine kluge Wahl – denn mit dem gekrümmtem Panel wird natürlich auch das Bild entsprechend perspektivisch verändert.

      Stimmt – ich kenne auch nur Curved-Monitore aus dem Segment „Gaming-Monitore“.

      Das heißt aber nicht, dass man die Monitore nicht an einem MacBook anschließen kann und als Office-Monitor nutzen kann. Es gibt vielleicht nur einige Dinge, die man beachten sollte:

      – Monitore haben häufig ein Gaming-Design, was nicht jedermanns Sache ist. Es gibt aber auch unscheinbare Modelle, die sich besser im Office machen.
      – Es sind Gaming-Features verbaut (z.B. variable Bildwiederholungsrate G-Sync / FreeSync, hohe Bildwiederholfrequenz z.B. 144 Hz, geringer Input-Lag und Reaktionszeit, HDR), die im Office-Betrieb zwar nicht schaden, die man dann aber nicht nutzt. Man bezahlt diese Gaming-Features jedoch beim Monitor-Kauf mit.

      Also: Nutzbar als Office-Monitor – ja!

      Was spräche denn gegen einen größeren Monitor (z.B. 27 Zoll) mit geradem Panel? Das wäre der „Klassiker“ für das Büro.

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Guido sagt:

        Hallo Patrick,

        vielen Dank für Deine rasche Rückmeldung – rational gesehen wird ein gerader 27″ Monitor problemfreier sein – und man könnte schon auf Deine Empfehlungen zurückgreifen.
        Allerdings sind es „emotionale“ Kriterien, die mich zu curved tendieren lassen: Mein Home Office Büro ist sehr klein und mit 24″ (gerade) gut bestückt – wenn ich den mit einem 27″ (gerade) tausche wirkt das ganze ziemlich massiv. Und da der Monitor eh in der Ecke steht, schien mit die curved -Variante ein gelungener Kompromiss zur Zollvergrößerung zu sein.

        Letztere, weil ich a) immer & gerne zig Fenster auf habe, somit mich etwas vergrößern möchte
        b) das kleine Schrift vs. ausgefranste Schriftbild endlich lösen will.

        Ein moderates Gaming-Design wäre verschmerzbar, solange eine echte Qualitätsverbesserung erzielbar (in moderatem Preisgefüge); curved ist sicher auch designtechnisch nicht unattraktiv. Ärgern würde mich halt nur, wenn ich in den falschen curved investiere und dann weiterhin alles klein oder ausgefranst sehen würde.

        Sind meine 3 Optionen da Abhilfe schaffend oder würdest Du andere Modelle empfehlen?

        Viele Grüße
        Guido

        b) das leidige Schriftgrößen/-schärfen Problem endlich in den Griff bekommen möchte (wenn ich schon so eine teueres Notebook habe).

        • Hallo Guido,

          ich verstehe. Hört sich so an, wie wenn die Entscheidung für einen Curved-Monitor eigentlich bereits gefallen ist.

          Prinzipiell sehe ich wie gesagt auch kein Problem darin, einen Curved-Monitor aus dem Gaming-Segment als externen Monitor am MacBook zu betreiben und für Office-Anwendungen zu nutzen.

          Bei Online-Bestellungen kann man zudem ja meist das Widerrufsrecht nutzen, sollte es gar nicht passen. Und beim Händler vor Ort kann man sich den Monitor vor dem Kauf anschauen und teils auch ausprobieren.

          Die bei Gaming-Monitoren verbreiteten TN-Panels würde ich bei dem Anwendungszenario eher meiden (da gibt es aber ebenfalls verschiedenen Meinungen), jedoch waren die drei Monitore, die Du nanntest, ohnehin mit VA-Panel (soweit ich das auf die Schnelle sah).

          Mir fiel jetzt noch der Samsung C27H711 ein. Das ist ein 27 Zoll Curved-Monitor ebenfalls mit VA-Panel und QHD-Auflösung, der eher im Multimedia-Segment als im Gaming-Segment platziert ist. Der Monitor ist jedoch schon seit 2017 auf dem Markt und etwas teurer als die Modelle, die Du nanntest.

          Alle weiteren Curved-Monitore mit 27 Zoll und QHD, die ich kenne, sind Gaming-Monitore. Weitere Monitore aus dem Multimedia-Segment mit gekrümmten Panel kenne ich nur mit größerer Bildschirmdiagonale (z.B. den HP 34f oder eben den LG 34WN80C-B von oben, jeweils 34 Zoll).

          Zum Thema kleine Schriften: Bevor Du einen neuen Monitor kaufst – die Einstellungen in den Systemeinstellungen von MacOS („skaliert“) hast Du bei Deinem derzeitigen Monitor bereits ausprobiert?

          Viele Grüße,
          Patrick

  • Harald Huemer sagt:

    Hallo Patrick, ich möchte mir ein neues MacBook Air oder Pro kaufen und diese an einen ein Jahr alten Dell 4919DW (49 Zoll) anschließen, allerdings als Ersatz für zwei 27 Zollbildschirme. Mein 5 Jahre alter Windowsdesktop kann das mühelos, und ich benutze diese Kombi als Officearbeitsplatz. Bei meinem letzten Versuch einen Macmini late2019 mit dem Bildschirm über USB-C zu verbinden bin ich gescheitert. Kannst Du mir sagen, ob die beiden neuen MacBooks mit dem neuen M1-Chip da besser performen? Vielen Dank für Deine Expertise im Voraus und schöne Grüße sendet Harald

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