BenQ PD3220U im Review - hochwertiger Monitor für Kreative
Hardware

BenQ PD3220U-Review – 4K-Grafik-Monitor mit 32 Zoll

Bild: Tech Junkies / Patrick Woessner
Transparenz: Testgerät vom Hersteller gestellt

Der BenQ PD3220U gehört zur DesignVue-Serie und wenn ich den Monitor ganz knapp auf den Punkt bringen müßte, würde ich sagen: Es ist ein hochwertiger Grafik-Allrounder, der erschwinglich ist.

Der Bildschirm hat 32 bzw. 31,5 Zoll Diagonale, 4K-Auflösung (4K-UHD, 3.840 x 2.180 Pixel), ist mit einem hochwertigen IPS-Panel ausgestattet und verfügt über Thunderbolt 3.

Weitere Besonderheiten sind ein KVM-Switch sowie die Steuerung per Hotkey Puck (Fernbedienung).

Ich habe den Grafik-Monitor ausgiebig ausprobiert und schildere in diesem Review meine Eindrücke.

Bereit für das Review – der BenQ PD3220U

Technische Daten des 4K-Grafik-Monitors

Der BenQ PD3220U bietet mit 31,5 Zoll Bildschirmdiagonale und 4K-Auflösung (gemeint ist 4K-UHD, 3.840 x 2.180 Pixel) eine Pixeldichte von ca. 140 PPI, die auch verwöhnte Augen als angenehm scharf empfinden dürften.

Die technischen Daten im Überblick:

  • 31,5 Zoll Bildschirmdiagonale
  • 4K-UHD-Aufklösung (3.840 x 2.180 Pixel)
  • IPS-Panel mit White-LED-Hintergrundbeleuchtung
  • Kontrast: 1000:1
  • Helligkeit: 250 cd/​m² (Standard) bzw. 300 cd/​m² (HDR)
  • 10 Bit Farbtiefe
  • 100% Rec.709, 100% sRGB, 95% DCI-P3
  • HDR10
  • 60 Hz Bildwiederholfrequenz, 5 ms G2G-Reaktionszeit
  • 2 x Thunderbolt 3 (1 x In, 1 x Out für Daisy Chaining)
  • 2x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4
  • 4-fach USB-Hub (3 x USB-A, 1 x USB-C)
  • Calman Verified, Pantone validiert, Werkskalibierung mit Prüfbericht

Die vollständigen Specs finden sich auf der BenQ-Webseite.

Ansonsten ist der BenQ PD3220U kein absoluter Jüngling mehr. Der Grafik-Monitor kam bereits 2019 auf den Markt, feiert also seinen vierten Geburtstag.

Ein Nachfolger ist jedoch noch nicht in Sicht.

Preis und Verfügbarkeit

BenQ PD3220U (4K-Grafik-Monitor)
Produktbild zu BenQ PD3220U (4K-Grafik-Monitor)
Letzte Aktualisierung: 15.06.2024 23:42 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, zzgl. Versand ab 0,00 €.
4K-Auflösung, 31.5 Zoll, diverse Anschlüsse inkl. TB3, Bedienung per Hotkey Puck, empfohlen für Mac, diverse Grafik-Modi - der BenQ PD3220U empfiehlt sich mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis für Grafik, Kreation und Design.
Bezeichnung, Bilder und Preis zu BenQ PD3220U (4K-Grafik-Monitor) via Shop-Datenfeed von Amazon, Affiliate-Links (Provisions-Links)
BenQ PD3220U (4K-Grafik-Monitor) in anderen Online-Shops
(Listung in 4 weiteren Shops gefunden)
Quelle für Bezeichnung und Preis: Shop-Datenfeed von MediaMarkt, Affiliate-Links (Provisions-Links), letzte Aktualisierung: 15.06.2024 22:40 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, zzgl. Versand ab 0,00 €.
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Quelle für Bezeichnung und Preis: Shop-Datenfeed von Office Partner, Affiliate-Links (Provisions-Links), letzte Aktualisierung: 15.06.2024 22:55 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, zzgl. Versand ab 0,00 €.
Quelle für Bezeichnung und Preis: Shop-Datenfeed von Cyberport, Affiliate-Links (Provisions-Links), letzte Aktualisierung: 15.06.2024 21:05 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, zzgl. Versand ab 0,00 €.

Unboxing – das gehört zum Lieferumfang

Der Monitor kommt in einem recht schlichten, braunen Karton daher.

Nach dem Auspacken offenbart sich der vollständige Lieferumfang:

  • Monitor
  • Standfuß
  • rückseitige Kabelblende
  • Hotkey Puck G2 mit USB-Kabel
  • Netzkabel
  • Thunderbolt 3-Kabel
  • DisplayPort-Kabel
  • DisplayPort-auf-Mini-DisplayPort-Kabel
  • USB-A-auf-USB-B-Kabel (für USB-Hub)
  • Kalibrierungsbericht
  • Schnellstartanleitung
  • Sicherheitshinweise
  • Regulatorische Hinweise
  • Support-Karte

Bis vielleicht den Kalibrierungsbericht und den Hotkey Puck für die Steuerung des OSD-Menüs vom Schreibtisch aus gibt es hier also wenig Besonderheiten.

Bild: Tech Junkies / Patrick Woessner

BenQ PD3220U im Review

Design, Standfuß, Ergonomie

Der BenQ PD3220U macht insgesamt einen recht schlichten Eindruck.

Das Display hat einen schmalen, schwarzen Rahmen. Ein BenQ-Branding oder Bedienelemente gibt es auf der Vorderseite nicht – das ist alles rückseitig bzw. seitlich zu finden.

Auch die Power-LED rechts unten ist dezent gehalten.

Der Grafik-Monitor bringt knapp 12 kg auf die Waage (gewogen mit Standfuß). Damit ist der BenQ PD3220U kein Leichtgewicht, aber für 31,5 Zoll-Größe auch nicht überaus schwer.

Der graue Aluminium-Standfuß bietet dem Monitor jedenfalls einen sicheren Stand. Dieser trägt übrigens unten links ein BenQ-Branding.

Die Ergonomie-Funktionen fallen ordentlich aus. Der Bildschirm ist mittels Standfuß:

  • höhenverstellbar (bis zu 15 cm),
  • drehbar,
  • neigbar

und weiterhin gibt es auch eine Pivot-Funktion (für die Nutzung im Portrait-Modus / hochkant).

Alternativ lässt sich der Standfuß auch durch eine VESA-Halterung ersetzen (VESA 100×100) – z.B. für die Wandmontage mittels Monitorarm.

Seitlich und rückseitig setzt BenQ auf ein dunkelgraues Plastikgehäuse.

Anschlüsse und Kabelmanagement

Rückseitig findet sich das I/O-Panel mit den folgenden Anschlüssen:

  • 2 x Thunderbolt 3 (1 x Upstream, 1 x Daisy Chain)
  • 2 x HDMI 2.0
  • 1 x DisplayPort 1.4
  • 2 x USB-A (USB-Hub-Downstream)
  • 1 x USB-B (USB-Hub-Upstream)
  • 1 x Micro-USB (Hotkey Puck-Anschluss)
  • Anschluss für das Netzkabel

Für das I/O-Panel wird eine Kabelblende mitgeliefert. Die Idee ist gut.

Qualitativ hinterließ die Blende auf mich keinen überragenden Eindruck. Die Blende selbst und die Stifte zur Arretierung sind aus vergleichsweise dünnem Plastik.

Auch habe ich mir mit dem Anbringen der Blende schwer getan.

Klagen auf hohem Niveau: Mit der Kabelblende hantiert man in den meisten Fällen einmalig oder zumindest nur gelegentlich, wenn der Monitor in Betrieb genommen wird oder neue Peripherie hinzu kommt.

Ansonsten gibt es rückseitig am Standfuß eine Kabelöse.

Die Kombination aus Blende und Öse funktioniert gut. Zumindest bei mittigem Blick auf den Monitor verschwinden die so geführten Kabel vollständig.

Eine große Stärke des BenQ PD3220U ist indes der Thunderbolt 3-Anschluss.

Verbunden mit meinem MacBook gibt es so mit nur einem Kabel Bild und Ton für den Monitor, Daten für den USB-Hub, Option für einen zweiten Monitor per Daisy-Chain und Stromversorgung für den Laptop (max. 85 Watt Power Delivery).

Angekommen am Arbeitsplatz reicht somit bei einem Thunderbolt 3-Laptop, der Power Delivery unterstützt, ein einziges Kabel, um sofort die volle Produktivität herzustellen.

Bild: Tech Junkies / Patrick Woessner

Weiterhin gibt es auf der rechten Seite 1 x USB-C und 1 x USB-A (jeweils USB-Hub-Downstream) sowie einen Kopfhöreranschluss.

Die seitlichen Anschlüsse haben vor und Nachteile. Einerseits sind diese jederzeit gut erreichbar, andererseits hat man dann eben den „Kabelsalat“ auf der Seite des Bildschirms.

Ich verbuche es jedenfalls positiv.

Ein USB-Hub, auf dessen Anschlüsse man nur über die Rückseite des Monitors zugreifen kann, stufe ich als wenig komfortabel ein – schließlich gibt es die ein oder andere Peripherie, die immer mal wieder ein- und ausgesteckt wird.

Nutzt man lediglich die Thunderbolt 3-Verbindung zum Laptop inklusive Power Delivery, so bleibt der Arbeitsplatz jedenfalls angenehm kabelfrei.

Bild: Tech Junkies / Patrick Woessner

Nutzung mit macOS bzw. MacBook, Mac Mini, Mac Studio usw.

Einige Worte zur Nutzung des BenQ PD3220U in Zusammenspiel mit macOS z.B. mit einem MacBook / MacBook Pro / MacBook Air oder einem Mac Mini / Mac Studio.

Dies auch vor dem Hintergrund, dass BenQ den Grafik-Monitor explizit für seine Eignung mit einem Mac inkl. aktueller Generationen (M1- und M2-SoC-Varianten) anpreist.

Zunächst einmal hat der Monitor eine Pixeldichte von 140 PPI, was deutlich unter dem Retina-Wert (220 PPI) jedoch über dem halben Retina-Wert (110 PPI, Non-Retina) liegt.

Nach meinem Fürsprechen ist eine Skalierungseinstellung unter macOS Pflicht – es sei denn man liebt das User Interface extrem klein.

Ich persönlich finde „sieht aus wie Full HD (1.920 x 1.080)“ oder „sieht aus wie QHD (2.560 x 1.440)“ angenehm und tendiere dabei zu letzterer Option.

Die folgenden Screenshots geben einen Eindruck davon, wie der MacOS-Desktop auf dem BenQ PD3220U dargestellt wird (links „wie Full HD“, rechts „wie QHD“).

Bild: Tech Junkies / Patrick Woessner

Es gibt immer wieder kritische Beiträge zu der Skalierung der Darstellung unter macOS.

Die üblichen Verdächtigen sind dabei unscharfe Schriften / Icons / UI usw. und Performance-Einbußen.

Ich hatte jedenfalls noch nie Probleme damit (jedenfalls mit HiRes-fähigen 4K-Monitoren) und auch mit dem BenQ PD3220U sieht alles knackig scharf aus.

Für den Mac bevorzuge ich mittlerweile klar einen 4K-Monitor. Eine Pixeldichte mit möglichst exakten 110 oder 220 PPI ist nachrangig für mich.

Was ebenfalls gut funktioniert, ist die Stromversorgung (Thunderbolt-Power Delivery). Ein separates Netzteil für ein MacBook kann man sich so am Arbeitsplatz sparen.

Unterm Strich – ich kann den BenQ PD3220U für den Mac empfehlen.

Bildbearbeitung mit dem BenQ PD3220U

Beim Arbeiten mit Photoshop und Lightroom (und bestimmt auch mit anderer Software zur Bildbearbeitung) macht der BenQ PD3220U richtig Spaß.

Denn in der Bildbearbeitung spielt der Monitor seine Stärken aus.

4K-Auflösung, die recht hohe Pixeldichte, Wide-Color-Gamut und 10 Bit-Farbtiefe – die Farbwiedergabe weiß zu überzeugen, die Bilder wirken scharf und lebendig.

Zusätzlich spendiert BenQ dem Monitor einige interessante Grafik-Modi.

Einerseits lässt sich zwischen zwölf Farbmodi wählen. Folgende stehen zur Verfügung:

Animation, CAD/CAM, Darkroom , DCI-P3, DICOM, Display P3, HDR, Low Blue Light, M-Book, Rec.709, sRGB, User (benutzerdefiniert)

Andererseits ermöglicht das „DualView“-Feature den direkten Vergleich zwischen zwei Farbmodi.

Bild: Tech Junkies / Patrick Woessner

HDR-Features

Der BenQ PD3220U hat auch HDR-Features. Ich persönlich komme jedoch zum Schluss, dass es für mich kein HDR-Monitor ist – jedenfalls im Jahr 2023.

Um das zu erläutern, zuerst ein Blick auf die Habenseite:

  • Helligkeitswerte von 250 cd/​m² (Standard) und 300 cd/​m² (HDR)
  • konventionelles White-LED-Backlight mit global dimming
  • HDR10-Protokoll wird unterstützt

Über ein VESA DisplayHDR-Rating verfügt der BenQ PD3220U nicht und das liegt nicht daran, dass BenQ sich die Zertifizierung gespart hat.

Das kleinste HDR-Rating ist VESA DisplayHDR 400 – und selbst dieses fordert bereits eine Peak-Helligkeit von mindestens 400 cd/​m².

Und ich sage immer: Wenn ein richtiger HDR-Monitor her soll, darf es VESA DisplayHDR 600 oder mehr sein – denn ab diesem Rating ist auch local dimming Pflicht, also die zonenweise Backlight-Steuerung für das gezielte Ausleuchten bzw. Abdunkeln einzelner Bildbereiche.

Der BenQ PD3220U kann zwar mit HDR10-Inhalten umgehen.

Wegen einer eher geringen Helligkeit (250 – 300 cd/​m² sind auch bei Büro-Monitoren Standard) und global dimming kommt ganz große HDR-Freude aber nicht auf.

Ist das jetzt überhaupt relevant für einen Grafik-Monitor?

Berechtigte Frage.

HDR-Features sind natürlich nur wichtig, wenn der Bildschirm für die Wiedergabe oder Bearbeitung von HDR-Inhalten genutzt wird. Da kommt es nun auf die individuellen Anforderungen an.

Graue Theorie beiseite. High Dynamic Range in den macOS-Einstellungen eingeschaltet, überzeugte die Darstellung von HDR10-Content mich erwartungsgemäß eher nicht.

OSD-Menü, Hotkey Puck, rückseitige Tasten

Gut gemacht ist das OSD-Menü des BenQ PD3220U. Ich finde mich dort gut zu Recht. Und ich kenne deutlich „fummeligere“ Monitor-Menüs.

BenQ spendiert dem Bildschirm zusätzlich den Hotkey Puck. Das ist eine kabelgebundene Fernbedienung, die auf dem Schreibtisch Platz findet.

Vorteil – damit navigiert es sich flott und angenehm durch das OSD-Menü. Nachteil – ein Kabel mehr auf dem Schreibtisch (drahtlos wäre noch besser).

Sehr nützlich sind die frei belegbaren Schnellwahltasten (Hotkeys).

Schaltet man z.B. häufig zwischen verschiedenen Quellen (zwei Computer z.B.) hin und her, so lässt sich das auf eine solche Hotkey legen.

Kompliziert ist die Bedienung auch nicht. Rückseitig auf der Pappschachtel, in der der Hotkey Puck beigelegt ist, findet sich eine kurze Anleitung – und die reicht voll und ganz, um sich zu Recht zu finden.

Ich finde es gut, dass der Hotkey Puck beiliegt.

Denn alternativ stehen am Bildschirm rückseitig (unten rechts) neben der Power-Taste ein kleiner Joystick sowie zwei Hotkey-Tasten zur Verfügung.

Mit dem Mini-Joystick komme ich jedoch eher schlecht als recht durch die Menüs.

Bild: Tech Junkies / Patrick Woessner

Integrierte Lautsprecher

Noch ein paar Worte zu den Lautsprechern.

Der BenQ PD3220U kommt mit integrierten Stereo-Lautsprechern daher. Die Leistungsdaten (2 x 2 Watt) legen bereits nah, dass diese keine audiophilen Leckerbissen darbieten können.

Die Lautsprecher liefern ein ziemlich schwaches Klangbild ohne Bässe.

Naja, einen Monitor mit guten Lautsprechern ist nicht einfach zu finden. Meistens sind es 2 x 1,5 Watt oder 2 x 2 Watt – viel Auswahl mit höherwertigen internen Lautsprechern gibt es nicht.

Dies auch eher am Rande.

Wer auf hochwertiges Audio angewiesen ist, wird den BenQ PD3220U vermutlich ohnehin in Zusammenspiel mit Desktop-Lautsprechern oder Kopfhörern verwenden.

Für gelegentlich mal ein YouTube-Video zwischen einzelnen Arbeitspaketen reichen die internen Lautsprecher hingegen aus.

Schlusswort

Das Wichtige vorweg: Arbeiten und Bildbearbeitung mit dem BenQ PD3220U macht Spaß.

Eingangs habe ich den Bildschirm als Grafik-Allrounder vorgestellt – und dahingehend gibt der Monitor eine gute Figur ab.

Üppig fallen auch die Anschlussmöglichkeiten aus. Thunderbolt 3 ist super. Einen separaten USB-Hub wird man sich in vielen Fällen sparen können.

Der KVM-Switch macht das Leben leichter, sofern verschiedene Endgeräte angeschlossen werden und mit gleicher Peripherie genutzt werden sollen (z.B. ein MacBook, gelegentlich aber auch ein iPad) – dann lässt sich nämlich nahtlos hin und her wechseln.

Ich persönlich bevorzuge einen schlicht daher kommenden Monitor. Deswegen auch Kudos für das Erscheinungsbild, das der BenQ PD3220U auf dem Schreibtisch abgibt.

Die Verarbeitung macht ebenfalls einen guten Eindruck. Abzüge in der B-Note gibt es von mir für das rückseitige Plastikgehäuse und dort insbesondere für die Kabelblende aus dünnem Plastik.

Bzgl. HDR beherrscht der Bildschirm die Basics. Hier kommt es freilich auf die Anforderungen an. Wer ohnehin nicht mit HDR-Content arbeitet, muss den Aufpreis für einen Mini-LED-Monitor auch nicht in die Hand nehmen.

Der BenQ PD3220U ist ein Allrounder für Design, Kreation und Grafik. Auch generelle Office-Tätigkeiten machen Spaß auf dem großformatigen Monitor mit viel Platz für Multitasking.

Kreativschaffende, die gerne zwischendurch eine Gaming-Session einlegen, vermissen vermutlich Gaming-Essentials wie Adaptive Sync oder eine etwas höhere Bildwiederholfrequenz.

Nochmal zum Stichwort Preis: Der BenQ PD3220U ist kein Budget-Monitor.

Wenn man den Vergleich auf ähnlich ausgestattete Grafik-Monitore mit ca. 32 Zoll und 4K einschränkt, offenbart sich jedoch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer einen Grafik-Monitor mit Allround-Qualitäten und hochwertiger Ausstattung sucht, darf sich den BenQ PD3220U demnach durchaus genauer anschauen.

Hinweis bzgl. Testgerät
Für dieses Review habe ich ein Testgerät vom Hersteller zur Verfügung gestellt bekommen. Meist schreibe ich hier im Blog über eigene Hardware, jedoch helfen Testgeräte aus Hersteller-Kooperation dabei, zusätzliche Inhalte anbieten zu können. Zu meinen Inhalten lasse ich mir grundsätzlich keine Vorgaben machen und meine Meinungen sind frei verfasst.
Patrick Woessner

Ich bin Patrick und hier blogge ich zu verschiedenen Themen rund um Technik, Gadgets und mehr. Früher hatte ich gleich mehrere Blogs zu diesem Thema. Mittlerweile steht Tech Junkies im Mittelpunkt.

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