DisplayPort 2.1 gibt es in drei Ausbaustufen: UHBR10 mit 40 Gbit/s, UHBR13.5 mit 54 Gbit/s und UHBR20 mit 80 Gbit/s. Deshalb gilt: „DisplayPort 2.1“ allein verrät noch nicht, wie viel Bandbreite ein Monitor tatsächlich verarbeitet.
Für 4K mit 240 Hz ist DisplayPort 2.1 kein Muss – das klappt auch mit DisplayPort 1.4 und Display Stream Compression (DSC). Die volle UHBR20-Bandbreite lohnt sich vor allem, wenn DSC vermieden werden soll, bei WQHD mit 500 Hz und mehr, bei 5K- und 6K-Gaming-Monitoren sowie in Setups mit mehreren Bildschirmen.
Passende Grafikkarten gibt es inzwischen von allen drei Herstellern, dazu eine ganzer Schwung an Monitoren.
DisplayPort 2.0 hat nie eine große Rolle gespielt. Die Spezifikation war zwar fertig und die erste Hardware erschien. Jedoch wurde zu diesem Zeitpunkt bereits DisplayPort 2.1 angekündigt.
Und da der neue Standard nur kleinere Verbesserungen enthält, kommt Hardware direkt in der 2.1-Version auf den Markt.
Als VESA den Standard DisplayPort 2.1 vorstellte (siehe hier), wurden in dem Zuge gleich alle Produkte, die bereits DisplayPort 2.0 unterstützten, rückwirkend auch 2.1-zertifiziert.
Nennenswerte Unterschiede DP 2.1 / DP 2.0 gibt es demnach nicht.
DisplayPort 2.1 umfasst drei Bandbreitenstufen - UHBR10 (40 Gbit/s), UHBR13.5 (54 Gbit/s) und UHBR20 (80 Gbit/s) -, wobei die Bezeichnung „DisplayPort 2.1“ allein nicht verrät, welche Stufe ein Gerät tatsächlich unterstützt. Der Artikel richtet sich an Käufer von Monitoren und Grafikkarten und erklärt, wann sich die volle UHBR20-Bandbreite lohnt: bei sehr hohen Auflösungen/Bildraten, Mehrschirmbetrieb oder wenn Display Stream Compression (DSC) vermieden werden soll. Für 4K mit 240 Hz genügt meist DisplayPort 1.4 mit DSC. Zudem werden aktuelle Grafikkarten, Kabeltypen (DP54, DP80, DP80LL) sowie zahlreiche Monitormodelle mit ihren jeweiligen Ausbaustufen aufgelistet.
- DisplayPort 2.1 existiert in drei Ausbaustufen, weshalb die reine Bezeichnung nichts über die tatsächliche Bandbreite aussagt.
- 4K mit 240 Hz funktioniert auch ohne DisplayPort 2.1 über DSC, das als visuell verlustfrei gilt.
- Volle UHBR20-Bandbreite lohnt sich besonders bei Mehrschirm-Setups, schnellem Umschalten, DLDSR sowie sehr hohen Auflösungen und Bildraten.
- Nur Nvidias RTX 50-Serie bietet aktuell volle UHBR20-Unterstützung, während AMD- und Intel-Grafikkarten meist auf UHBR13.5 begrenzt sind.
- Für die tatsächliche Bandbreite ist neben dem Monitor auch ein passend zertifiziertes Kabel (DP54, DP80 oder DP80LL) entscheidend.
Features und Spezifikation von DisplayPort 2.1
Hohe Bandbreite mit max. 80 Gbit/s
Bei jeder Neuauflage der DisplayPort-Spezifikation wird die Bandbreite nach oben geschraubt.
Das ist besonders wichtig, wenn ein oder mehrere der folgenden Anforderungen zusammenkommen:
- hohe Auflösung
- hohe Bildwiederholrate
- Randbedingungen 4:4:4 Chroma, 10 Bit-Farbtiefe / HDR
4K @ 240 Hz, 5K @ 159 Hz, 8K @ 85 Hz… einige Beispiele dafür, was (theoretisch) mit DisplayPort 2.1 möglich wäre – ohne Helfer wie DSC. Natürlich braucht es dafür auch Monitore, die mitspielen.
Ein kleiner Rückblick – so hat sich die Bandbreite mit den letzten DisplayPort-Versionen geändert:
- DisplayPort 1.2 – 21,6 Gbit/s (HBR2)
- DisplayPort 1.3 bzw. 1.4 – 32,4 Gbit/s (HBR3)
- DisplayPort 2.0 bzw. 2.1
- UHBR 10 mit 40 Gbit/s
- UHBR 13.5 mit 54 Gbit/s
- UHBR 20 mit 80 Gbit/s
Neu bei DisplayPort 2.1 ist sodann, dass es drei Ausbaustufen gibt: UHBR 10, UHBR 13.5 und UHBR 20.
Ähnliches gibt es auch bei HDMI 2.1 – und macht es für den Anwender nicht immer einfach zu durchschauen.
Wichtig für die Praxis: Ein Gerät darf sich „DisplayPort 2.1“ nennen, auch wenn es nur UHBR10 unterstützt. Manche Hersteller geben die Ausbaustufe nicht einmal an – mehr als unglücklich.
Beim Kauf lohnt deshalb immer der Blick ins Datenblatt: Steht dort UHBR20 oder 80 Gbit/s, ist die volle Bandbreite an Bord.
Abwärtskompatibel
Ja, DisplayPort 2.1 ist abwärtskompatibel.
Einen DisplayPort 1.4-Monitor an eine DisplayPort 2.1-Grafikkarte anschließen oder einen DisplayPort 2.1-Monitor mit einer DisplayPort 1.4-Grafikkarte betreiben – beides ist möglich.
Wie viel Bandbreite am Ende ankommt, bestimmt das schwächste Glied der Kette: Grafikkarte, Kabel und Monitor müssen die gewünschte Ausbaustufe alle beherrschen.
Abwärtskompatibel bedeutet sodann, dass sich die Geräte auf den kleinsten gemeinsamen Standard einigen: Kann der Monitor DisplayPort 2.1, die Grafikkarte jedoch nur DisplayPort 1.4, so stehen effektiv DisplayPort 1.4-Features zur Verfügung.
Weitere DisplayPort 2.1-Features
Bei HDMI gibt es mittlerweile allerhand Zusatzfeatures (VRR, ALLM, eARC…). Bei DisplayPort hingegen steht die verfügbare Bandbreite im Mittelpunkt.
Diese ermöglicht letztlich hohe Auflösungen, hohe Bildwiederholraten, hohe Farbtiefen, weitere Use-Cases wie AR/VR usw. – bzw. eine Kombination daraus.
Nennenswert sind vielleicht noch:
- Kabel-Zertifizierung (DP40 bzw. DP54 und DP80)
- DP54 eingeführt mit DisplayPort 2.1a
- längere Kabel (bis zu 3 m, DP80LL) eingeführt mit DisplayPort 2.1b
- aktuelle Display Stream Compression-Version (DSC 1.2a, bereits verfügbar bei DP 1.4a)
- verbesserte Kompatibilität mit USB4 (via USB-C mit DisplayPort)
Entscheidend sind letztlich die Highspeed-Übertragungsmodi (UHBR 10, UHBR 13.5 und UHBR 20).
Das richtige Kabel: DP54, DP80 und DP80LL
Damit die Bandbreite ankommt, braucht es das passende Kabel.
Die VESA zertifiziert DisplayPort-Kabel danach, welche Ausbaustufe sie sicher übertragen:
- DP54: schafft UHBR13.5 mit 54 Gbit/s, und kann als passives Kabel bis 2 Meter lang sein. Ist der Nachfolger der DP40-Zertifizierung.
- DP80: damit sind UHBR20 mit 80 Gbit/s. Erste Kabel waren auf einen Meter begrenzt. Nun gibt es zertifizierte Modelle mit 2 Metern.
- DP80LL: aktives Kabel (Low Loss) für UHBR20 bis zu 3 Meter, eingeführt mit DisplayPort 2.1b.

Beim Kauf zählt das Zertifikat, nicht die Aufschrift „DP 2.1“. Ob ein Kabel tatsächlich zertifiziert ist, lässt sich in der Produktdatenbank auf displayport.org nachprüfen.
Die mitgelieferten Kabel fallen oft knapp aus – oft nur rund einen Meter lang, teils sogar nur für UHBR10 ausgelegt. Da empfiehlt sich ggf. ein „Upgrade“ auf ein höherwertiges Kabel.
Unterschiede DisplayPort 2.1 / DisplayPort 2.1a / DisplayPort 2.1b
Große Unterschiede gibt es zwischen DisplayPort 2.1, 2.1a und 2.1b nicht – die maximale Bandbreite bleibt bei 80 Gbit/s.
Mit DisplayPort 2.1a kamen die DP54-Kabel hinzu, die auf UHBR13.5 (54 Gbit/s) ausgelegt sind.
DisplayPort 2.1b brachte Anfang 2025 die aktiven DP80LL-Kabel für UHBR20 bis zu 3 Meter. Auch ein Gerät mit DisplayPort 2.1b muss aber nicht zwingend UHBR20 beherrschen.
Einen Nachfolger wie DisplayPort 2.2 hat die VESA bislang (Stand: September 2026) nicht angekündigt.
Auf HDMI-Seite ist dagegen HDMI 2.2 mit bis zu 96 Gbit/s spezifiziert, während Geräte im PC-Segment noch auf sich warten lassen.
Grafikkarten mit DisplayPort 2.1
Lange Zeit hatte AMD die Nase vorne. Seit der RTX 50-Serie unterstützt auch Nvidia DisplayPort 2.1 – und zwar gleich mit voller Bandbreite.
| Grafikkarte | DisplayPort | Maximale Ausbaustufe |
|---|---|---|
| Nvidia GeForce RTX 50-Serie | 2.1b | UHBR20 (80 Gbit/s) |
| Nvidia GeForce RTX 40-Serie und älter | 1.4a | – |
| AMD Radeon RX 9060 XT, RX 9070, RX 9070 XT | 2.1a | UHBR13.5 (54 Gbit/s) |
| AMD Radeon RX 7900 XTX, RX 7900 XT | 2.1 | UHBR13.5 (54 Gbit/s) |
| AMD Radeon Pro W7800, W7900 | 2.1 | UHBR20 (80 Gbit/s) |
| Intel Arc B580, B570 | 2.1 | UHBR13.5 am Hauptanschluss, sonst UHBR10 |
| Apple M4/M5 Pro und Max (Thunderbolt 5) | 2.1 | keine Angabe |
Bei gängigen AMD-Grafikkarten funktioniert 4K mit 240 Hz damit zwar auch, bei 10 Bit Farbtiefe aber weiterhin mit DSC.
Zudem lassen sich an den Radeon-Karten der RX 9000-Serie nur zwei DisplayPort-2.1-Verbindungen gleichzeitig nutzen.
Bei Intel lohnt ein Blick auf die Rückseite: Nur ein Anschluss – optisch hervorgehoben – schafft UHBR 13.5, die übrigen bleiben bei UHBR 10.
Bei Notebooks entscheidet die Umsetzung des Herstellers über die tatsächliche Bandbreite.
- Über Thunderbolt 4 kommen keine UHBR-Modi an (limitiert auf DP 1.4a)
- Thunderbolt 5 bzw. USB4 v2 kann DisplayPort 2.1 durchreichen – siehe Monitore mit Thunderbolt.
Aber auch bei TB5 mit DP 2.1 gilt – die Bandbreite ist nicht garantiert. Wer UHBR20 will, muss die Datenblätter studieren.
Wann lohnt sich DisplayPort 2.1?
Die ehrliche Antwort vorweg: Für viele Setups ist DisplayPort 2.1 ein Nice-to-have.
4K mit 240 Hz lässt sich auch über DisplayPort 1.4 betreiben – dann mit Display Stream Compression (DSC). Diese Kompression ist zwar verlustbehaftet, gilt aber als visuell praktisch verlustfrei.
Einen wahrnehmbaren Unterschied, ob DSC an oder aus ist, sieht man nicht – ich für meinen Teil jedenfalls.
DSC arbeitet auch überaus flott – eine zusätzliche Latenz ist deshalb eher ein theoretisches Problem.
Im Alltag kann DSC trotzdem Nebenwirkungen haben. Die volle UHBR20-Bandbreite lohnt sich vor allem in diesen Fällen:
- Schnelles Umschalten: Beim Wechsel aus dem Vollbild (Alt-Tab) oder nach dem Aufwachen bleibt das Bild mit DSC teils einige Sekunden schwarz.
- Mehrere Monitore: Nvidia-Grafikkarten belegen für einen DSC-Monitor mit hoher Pixelrate intern mehrere Display-Heads. Im Mehrschirmbetrieb kann es deshalb vorkommen, dass ein Monitor die Bildwiederholrate reduziert oder VRR abschaltet. Besserung gab es mit der RTX 50-Serie.
- DSR und DLDSR: Nvidias Downsampling funktioniert mit DSC nur, solange der Monitor mit einem einzelnen Display-Head auskommt.
- Sehr hohe Auflösungen und Bildraten: 5K und 6K mit 165 Hz oder mehr, 8K-Monitore oder WQHD mit 500 Hz und mehr.
Umgekehrt gilt: Wer mit WQHD und 144 bis 240 Hz spielt, profitiert von DisplayPort 2.1 praktisch nicht.
Ein Tipp für Monitore ohne UHBR20: Bietet der Bildschirm HDMI 2.1, stehen dort mit 48 Gbit/s mehr als bei DisplayPort 1.4 (32,4 Gbit/s) zur Verfügung – die Kompression fällt geringer aus.
Einschränkung: G-Sync Compatible funktioniert bei manchen Monitoren nur über DisplayPort – siehe Monitore mit HDMI 2.1.
Und selbst DisplayPort 2.1 kommt nicht immer ohne DSC aus: Der Samsung Odyssey Neo G9 mit 57 Zoll und 7.680 x 2.160 Pixeln bei 240 Hz überschreitet sogar die Bandbreite von UHBR 20.
DisplayPort 2.1-Monitore im Überblick
Folgende Tabelle zeigt, welche Ausbaustufe die Monitore in diesem Artikel tatsächlich bieten.
Mit UHBR 20 kommt 4K mit 240 Hz ohne DSC an, bei UHBR 10 und UHBR 13.5 ist für 4K mit 240 Hz und 10 Bit weiterhin Kompression nötig.
| Monitor | Auflösung / Bildwiederholrate | Panel | DisplayPort-Ausbaustufe |
|---|---|---|---|
| AOC Agon Pro AG276UZD | 4K, 240 Hz | QD-OLED | UHBR 20 |
| ASUS ROG Swift OLED PG27UCDM | 4K, 240 Hz | QD-OLED | UHBR 20 |
| ASUS ROG Swift OLED PG32UCDMR | 4K, 240 Hz | QD-OLED | UHBR 20 |
| ASUS ROG Swift OLED PG27UCWM | 4K, 240 Hz | Tandem-OLED | UHBR 20 |
| BenQ Mobiuz EX321UZ | 4K, 240 Hz | QD-OLED | UHBR 20 |
| Gigabyte Aorus FO32U2P | 4K, 240 Hz | QD-OLED | UHBR 20 |
| MSI MPG 272URX / 322URX QD-OLED | 4K, 240 Hz | QD-OLED | UHBR 20 |
| Samsung Odyssey OLED G8 G80SH | 4K, 240 Hz | QD-OLED | UHBR 20 |
| HP OMEN Transcend 32 | 4K, 240 Hz | QD-OLED | UHBR 10 |
| LG UltraGear 27G850A | 4K, 240 Hz und Full HD, 480 Hz | IPS | UHBR 13.5 |
| Sony INZONE M9 II | 4K, 160 Hz | IPS | UHBR 10 |
| ASUS ROG Swift PG32UQXR | 4K, 160 Hz | IPS (Mini-LED) | keine Angabe (mit DSC) |
| ASUS ROG Swift OLED PG27AQWP-W | WQHD, 540 Hz | Tandem-OLED | UHBR 20 |
| MSI MPG 271QR QD-OLED X50 | WQHD, 500 Hz | QD-OLED | UHBR 20 |
| LG UltraGear OLED 27GX790A-B | WQHD, 480 Hz | OLED | UHBR 13.5 |
| Sony INZONE M10S | WQHD, 480 Hz | OLED | UHBR 10 |
| LG UltraGear 25G590B | Full HD, 1000 Hz | IPS | UHBR 20 |
| LG UltraGear OLED 45GX950A | 5K2K, 165 Hz | OLED | UHBR 13.5 |
| Samsung Odyssey Neo G9 (57 Zoll) | 7.680 x 2.160, 240 Hz | VA (Mini-LED) | UHBR 13.5 (mit DSC) |
| Dell UltraSharp U3224KBA | 6K, 60 Hz | IPS | keine Angabe |
DisplayPort 2.1-Monitore für Gamer
AOC Agon Pro AG276UZD
Der AOC Agon Pro AG276UZD gehört zu den günstigeren 4K-OLED-Monitoren mit DisplayPort 2.1 in voller Ausbaustufe (UHBR 20). Ein zertifiziertes Kabel mit 1,5 Metern liegt bei.
Der OLED-Monitor (QD-OLED-Panel) hat 4K-UHD auf 27 Zoll (genau – 26.7″) und schafft 0.03 ms G2G-Reaktionszeit mit bis zu 240 Hz Bildwiederholrate.
Zertifizierungen gibt es für AMD FreeSync Premium Pro, VESA ClearMR 13000 sowie DisplayHDR True Black 400 (Peak-Helligkeit – 1000 cd/m²).
Sehr gutes OLED-Gaming-Display mit starkem Bild (Kontrast, Farben, Schärfe) und attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis - OLED-typisch muss mit Regeneration bei langen Gaming-Sessions gerechnet werden (OLED-Pflege / Pixel-Refresh).
LG UltraGear 27G850A
Vergleichsweise günstig ist der LG UltraGear 27G850A: 27 Zoll und ein IPS-Panel (AH-IPS, Nano-IPS) bei UHD-4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel).
Die Bildwiederholfrequenz beträgt 240 Hz. Besonderheit – die Auflösung lässt sich auf Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) umschalten – dann sind bis zu 480 Hz möglich.
Neben DisplayPort 2.1 (UHBR 13.5) hat der LG UltraGear 27G850A auch HDMI 2.1 inkl. HDMI VRR – Konsoleros wird es freuen.
Der LG UltraGear 27G850A bietet UHD/4K-Auflösung mit Nano IPS-Technologie, die lebendige Farben und scharfe Details verspricht. Weiterhin ist der Monitor mit umfangreichen Gaming-Features ausgerüstet.
HP OMEN Transcend 32
Der HP OMEN Transcend 32 hat 4K @ 240 Hz auf 31.5 Zoll mit einem QD-OLED-Panel.
Zertifizierungen gibt es für AMD FreeSync Premium Pro, Nvidia G-Sync Compatible, VESA DisplayHDR True Black 400 sowie VESA ClearMR 13000.
Neben DisplayPort 2.1 gibt es auch HDMI 2.1 sowie USB-C mit 140 Watt Power Delivery.
Wichtig: Der DisplayPort 2.1 arbeitet nur mit UHBR 10 (40 Gbit/s). Für 4K mit 240 Hz ist deshalb weiterhin DSC nötig (TechPowerUp) – daran ändert auch eine Grafikkarte mit UHBR 20 nichts.
Gaming-Monitor mit 4K @ 240 Hz, QD-OLED und USB-C mit 140 Watt - der DisplayPort 2.1 arbeitet allerdings nur mit UHBR 10.
MSI MPG 322URX QD-OLED
Größere Bildschirmdiagonale, bei ähnlichen Eckdaten – der MSI MPG322URXDE QD-OLED hat 31.5 Zoll statt 26.5 Zoll wie beim Schwestermodell.
Das Panel bietet eine UltraHD-Auflösung (3.840 x 2.160) und nutzt QD-OLED-Technologie, die für hervorragende Schwarzwerte und lebendige Farben bekannt ist.
Weiterhin gibt es 240 Hz Bildwiederholrate und eine extrem schnelle Reaktionszeit von nur 0,03 ms (G2G) – so kennt man es von OLED-Gaming-Monitoren.
Zertifizierungen liegen für AMD FreeSync Premium Pro, Nvidia G-Sync Compatible sowie VESA ClearMR 13000 und VESA DisplayHDR True Black 400 vor.
Neben DisplayPort 2.1a mit UHBR 20 hat der MSI MPG322URXDE QD-OLED auch HDMI 2.1a mit 48 Gbps an Bord – inkl. variabler Bildwiederholrate (VRR) und Auto Low Latency Mode (ALLM).
Der MSI MPG 322URXDE QD-OLED ist ein High-End-Gaming-Monitor mit einem UltraHD QD-OLED-Panel, 240 Hz Bildwiederholfrequenz, 0,03 ms Reaktionszeit und VESA DisplayHDR True Black 400. Er bietet auch Konsolenkompatibilität (HDMI 2.1a, VRR, ALLM) und ergonomische Einstellmöglichkeiten.
MSI MPG 272URX QD-OLED
Der MSI MPG 272URX QD-OLED tritt gegen den ASUS ROG Swift OLED PG27UCDM an. Beide Monitore haben OLED, 26.5 Zoll, 4K @ 240 Hz und DisplayPort 2.1a (UHBR 20).
Zusätzlich zu den Adaptive Sync-Zertifizierungen hat der Gaming-Monitor von MSI auch noch eine VESA ClearMR 13000-Zertifizierung.
Weiterhin gibt es einen USB-Hub, rückseitige RGB-Beleuchtung sowie einen KVM-Switch.
Das beiliegende DisplayPort-Kabel fällt recht kurz aus. Wer den Rechner weiter entfernt aufstellt, braucht ein zertifiziertes DP80-Kabel in passender Länge.
Den Monitor gibt es auch als MSI MPG 272URXDE QD-OLED (gelistet bei Amazon) – mir sind bei den technischen Daten keine wesentlichen Unterschiede aufgefallen.
Der MSI MPG 272URX QD-OLED ist ein umfangreich ausgestatteter Gaming-Monitor mit OLED, 4K @ 240 Hz sowie Adaptive Sync.
ASUS ROG Swift OLED PG27UCDM
Ebenfalls 26.5 Zoll hat der ASUS ROG Swift OLED PG27UCDM – jedoch hat das OLED-Panel 4K-Auflösung mit max. 240 Hz – das sorgt für eine hohe Pixeldichte von 166 PPI.
4K @ 240 Hz braucht ordentlich Bandbreite – deshalb gibt es 1 x UHBR 20-DisplayPort 2.1a (zusätzlich stehen USB-C und HDMI 2.1 zur Verfügung).
Adaptive Sync inkl. Zertifizierungen für AMD FreeSync Premium Pro und Nvidia G-Sync Compatible kann der Gaming-Monitor natürlich auch.
4K @ 240 Hz braucht Bandbreite - der ASUS ROG Swift OLED PG27UCDM hat DisplayPort 2.1 mit UHBR 20.
LG UltraGear OLED 27GX790A-B
Der LG UltraGear OLED 27GX790A-B verfügt über ein 480-Hz-OLED-Panel mit WQHD-Auflösung und 26,5 Zoll Bildschirmdiagonale – eine sehr interessante Kombination für Gamer.
DisplayPort 2.1 ist ebenfalls an Bord (neben 2 x HDMI 2.1) – und zwar mit UHBR 13.5 (max. 54 Gbit/s).
Der LG UltraGear OLED 27GX790A-B tritt damit in direkten Wettbewerb zum Sony INZONE M10S – die Eckdaten sind doch sehr ähnlich.
26.5 Zoll, WQHD, max. 480 Hz, DisplayPort 2.1 + HDMI 2.1, Adaptive Sync mit AMD FreeSync Premium Pro und Nvidia G-Sync Compatible - eine tolle Kombination für Gamer.
Sony INZONE M10S
Mit 26.5 Zoll ist der neue Gaming-Monitor von Sony in der heutigen Zeit fast ein Winzling.
Gerade ca. 27 Zoll und WQHD-Auflösung sind bei Gamern jedoch beliebt.
Verbaut ist ein OLED-Panel. OLED-typisch gibt es eine flotte Reaktionszeit – 0.03 ms.
Die WQHD-Auflösung peitscht der Sony INZONE M10S auf bis zu 480 Hz. Weiterhin unterstützt der Gaming-Monitor Adaptive Sync inkl. NVIDIA G-Sync Compatible-Zertifizierung und HDMI VRR.
DisplayPort 2.1 ist ebenfalls an Bord – und zwar in der UHBR 10-Ausbaustufe. Weiterhin ist auch HDMI 2.1 verfügbar, und es gibt einen 2-fach USB-Hub.
Kompakter OLED-Gaming-Monitor mit DisplayPort 2.1 (UHBR 10), HDMI 2.1, WHQD-Auflösung und bis zu 480 Hz Bildwiederholrate.
Sony INZONE M9 II
Mit 26.9 Zoll ist Sony INZONE M9 II nur unwesentlich größer als der Sony INZONE M10S, kommt jedoch mit IPS-Panel und 4K-Auflösung mit 1 ms Reaktionszeit und max. 160 Hz daher.
Wie beim Schwestermodell gibt es Adaptive Sync inkl. NVIDIA G-Sync Compatible-Zertifizierung und HDMI VRR und andere Gaming-Features.
Auch bei den Anschlüssen gibt es beim Sony INZONE M9 II keine großen Unterschiede: DisplayPort 2.1 (UHBR 10) sowie HDMI 2.1 sind ebenfalls an Bord.
Gaming-Monitor mit IPS-Panel, 4K-Auflösung, 160 Hz und modernen Anschlüssen inkl. DisplayPort 2.1 (UHBR 10) und HDMI 2.1.
ASUS ROG SWIFT PG32UQXR
Der ASUS ROG SWIFT PG32UQXR war der erste DisplayPort 2.1-Monitor von ASUS.
Beim Blick auf die Spezifikationen zeigt sich gleich, weshalb ASUS hier DisplayPort 2.1 verbaut hat: Das IPS-Panel (Fast IPS) schafft 4K-Auflösung mit bis zu 160 Hz. Welche UHBR-Stufe der DisplayPort 2.1 unterstützt, gibt ASUS allerdings nicht an – für 4K mit 160 Hz setzt der Monitor laut Hersteller auf DSC.
Ansonsten ist der Mini-LED-Monitor hochwertig ausgestattet: Neben 2 x DisplayPort 2.1 gibt es auch 2 x HDMI 2.1, eine VESA DisplayHDR 1000-Zertifizierung liegt bei (Spitzenhelligkeit von 1.000 cd/m², 576 Dimming-Zonen) und AMD FreeSync Premium Pro.
Mini-LED-HDMI 2.1-Monitor für Gamer - der ASUS ROG Swift PG32UQXR bietet 4K-Auflösung mit bis zu 160 Hz und 1.000 cd/ m² Peak-Helligkeit.
Gigabyte Aorus FO32U2P
Einen hochgerüsteten OLED-Monitor für Gamer mit DisplayPort 2.1 schickt Gigabyte ins Rennen – und zwar den Gigabyte Aorus FO32U2P.
4K mit max. 240 Hz – das sind die Eckdaten des QD-OLED-Panels. Da wird also schon klar, weshalb die DisplayPort 2.1-Bandbreite (und zwar mit UHBR20) notwendig ist.
Der Gigabyte Aorus FO32U2P war Anfang 2024 der erste Monitor mit voller UHBR20-Bandbreite.
Bei der Ausstattung dürften kaum Wünsche offen bleiben.
Der Gaming-OLED-Monitor hat 0.03ms G2G-Reaktionszeit, USB-C, einen USB-Hub, ordentliche Lautsprecher (2 x 5 Watt), einen KVM-Switch sowie RGB-Beleuchtung.
Zertifizierungen liegen dem Gigabyte Aorus FO32U2P für AMD FreeSync Premium, VESA ClearMR 13000 sowie VESA DisplayHDR True Black 400 bei.
Gaming-OLED-Monitor mit QD-OLED, 4K, max. 240 Hz, AMD FreeSync Premium, VESA ClearMR 13000, VESA DisplayHDR True Black 400... sowie DisplayPort 2.1.
Samsung Odyssey Neo G9 (G95NC)
Auch interessant ist der Samsung Odyssey Neo G9 (GP95NC, Modell-Nr. LS57CG954NUXEN) – dem riesigen 57 Zoll-Monitor spendiert Samsung eine DUHD-Auflösung (Dual-UHD, also 7.680 x 2.160 Pixel).
Die 16,5 Millionen Bildpunkte auf dem VA-Panel mit Quantum Dots können mit einer maximalen Bildwiederholrate von 240 Hz angesteuert werden – da kommt DisplayPort 2.1 ins Spiel.
Der Samsung Odyssey Neo G9 kommt als Curved-Monitor mit einer 1000R-Krümmung daher.
Dank der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit Full Array Local Dimming schafft der DisplayPort 2.1-Monitor eine hohe Helligkeit – ein VESA DisplayHDR 1000-Rating gibt es dafür auch.
Ebenfalls zertifiziert ist der Monitor für AMD FreeSync Premium Pro und NVIDIA G-Sync Compatible.
Neben 1 x DisplayPort 2.1 stehen auch 2 x HDMI 2.1 und 1 x HDMI 2.0 zur Verfügung. Einen 2-fach USB-Hub und einen KVM-Switch gibt es ebenfalls.
Der DisplayPort 2.1 arbeitet mit UHBR 13.5. Für die volle Auflösung mit 240 Hz ist trotzdem DSC nötig – diese Datenmenge würde selbst UHBR 20 übersteigen.
57 Zoll, doppelte 4K-Auflösung / DUHD, 240 Hz - mit dem Samsung Odyssey Neo G9 (G95NC) kommt ein weiterer DisplayPort 2.1-Monitor hinzu.
Neue DisplayPort 2.1-Monitore 2026
Mittlerweile sind einige Monitore verfügbar – und auch immer mehr mit UHBR20-Bandbreite.
4K mit 240 Hz
Bei 4K-OLED-Monitoren mit 240 Hz ist UHBR 20 in der Oberklasse inzwischen verbreitet. Neu hinzugekommen sind unter anderem der Samsung Odyssey OLED G8 G80SH (32 Zoll) (gelistet bei Amazon) (auch als Samsung Odyssey OLED G8 G80SH (27 Zoll) (gelistet bei Amazon)), der BenQ Mobiuz EX321UZ (gelistet bei Amazon) und der ASUS ROG Swift OLED PG32UCDMR (gelistet bei Amazon).
Mit Tandem-OLED und ebenfalls UHBR 20 kommt der ASUS ROG Swift OLED PG27UCWM (gelistet bei Amazon) daher. Einen Überblick über die Panel-Varianten gibt es bei OLED-Monitore.
WQHD mit 500 Hz und mehr
Für E-Sportler interessant sind WQHD-OLEDs mit 500 bis 540 Hz. Auch hier sorgt UHBR 20 dafür, dass die volle Bildrate ohne Kompression ankommt – etwa beim ASUS ROG Swift OLED PG27AQWP-W (gelistet bei Amazon) mit 540 Hz oder beim MSI MPG 271QR QD-OLED X50 (gelistet bei Amazon) mit 500 Hz.
Noch einen Schritt weiter geht der LG UltraGear 25G590B (gelistet bei Amazon) – Full HD mit bis zu 1000 Hz, per Übertaktung sogar 1100 Hz – ebenfalls mit DisplayPort 2.1 in UHBR 20.
5K2K, 5K und 6K
Auch bei Ultrawide-Monitoren mit 5K2K-Auflösung (5.120 x 2.160 Pixel) ist DisplayPort 2.1 angekommen. Der LG UltraGear OLED 45GX950A (gelistet bei Amazon) mit 45-Zoll-OLED und 165 Hz nutzt UHBR 13.5.
Bei 27-Zoll-Monitoren mit 5K-Auflösung und 165 Hz tauchen ebenfalls erste Modelle mit UHBR 20 auf. Mehr dazu in den Übersichten zum 5K-Monitor und zum 6K-Monitor.
Weitere Monitore mit DisplayPort 2.1
Der Dell UltraSharp U3224KBA (gelistet bei Amazon) ist mir auch eine Erwähnung wert.
Dieser war der erste 6K-Monitor auf dem hiesigen Markt. 6.144 x 3.456 Pixel beträgt die Auflösung – bei konventionellen 60 Hz.
Bzgl. der Anschlussmöglichkeiten stehen 1 x Thunderbolt 4, 1 x miniDP 2.1 und 1 x HDMI 2.1 zur Verfügung. Den Dell UltraSharp U3224KBA (gelistet bei Amazon) kriegt man in nativer Auflösung auch per DisplayPort 1.4 angebunden – dann jedoch mit DSC.
Ansonsten ist der Monitor sehr umfangreich ausgestattet – 4K-Webcam, USB-Hub, 2,5-Gigabit-LAN, KVM-Switch, gute Lautsprecher (2 x 14 Watt) und noch einiges mehr.
Aber es ist eben kein Gaming-Monitor – dieser richtet sich an professionelle Anwender z.B. für 3D-Rendering / CAD oder aber auch als Monitor für Bildbearbeitung.
Häufige Fragen zu DisplayPort 2.1
Brauche ich DisplayPort 2.1 für 4K mit 240 Hz?
Nein. 4K mit 240 Hz funktioniert auch über DisplayPort 1.4 oder HDMI 2.1 – dann mit Display Stream Compression (DSC), die als visuell verlustfrei gilt. DisplayPort 2.1 mit UHBR 20 überträgt das Signal ohne Kompression, was vor allem beim schnellen Umschalten, mit mehreren Monitoren und bei Nvidia DLDSR Vorteile bringt.
Was bedeuten UHBR10, UHBR13.5 und UHBR20?
Das sind die drei Ausbaustufen von DisplayPort 2.1. UHBR10 überträgt bis zu 40 Gbit/s, UHBR13.5 bis zu 54 Gbit/s und UHBR20 bis zu 80 Gbit/s. Ein Gerät mit „DisplayPort 2.1“ muss nicht die höchste Stufe beherrschen – genaueres verrät nur das Datenblatt.
Welche Grafikkarten unterstützen UHBR20?
Unter den aktuellen Gaming-Grafikkarten bietet die Nvidia GeForce RTX 50-Serie UHBR20. AMDs Radeon RX 9000 und Intels Arc B580/B570 kommen auf UHBR13.5, bei Intel nur am hervorgehobenen Hauptanschluss. Die RTX 40-Serie hat noch DisplayPort 1.4a.
Welches Kabel brauche ich für DisplayPort 2.1?
Für UHBR13.5 genügt ein DP54-Kabel (passiv bis 2 Meter), für UHBR20 braucht es ein DP80-Kabel – passiv bis etwa 2 Meter oder als aktives DP80LL bis 3 Meter. Maßgeblich ist die VESA-Zertifizierung, nicht die Aufschrift „DP 2.1“.
Ist DisplayPort 2.1 abwärtskompatibel?
Ja. Ein DisplayPort-2.1-Monitor läuft auch an einer Grafikkarte mit DisplayPort 1.4 und umgekehrt. Die Geräte einigen sich dann auf den kleinsten gemeinsamen Standard, bei 4K mit 240 Hz also auf DisplayPort 1.4 mit DSC.
Ist HDMI 2.1 oder DisplayPort 2.1 besser?
Mit UHBR20 bietet DisplayPort 2.1 die höhere Bandbreite (80 statt 48 Gbit/s) und ist am PC die erste Wahl. Hat ein Monitor nur DisplayPort 1.4, ist HDMI 2.1 oft die bessere Verbindung, weil weniger komprimiert werden muss. Für Konsolen bleibt HDMI 2.1 ohnehin der Standard.










nvidia ARC ??
Tippfehler, sollte natürlich Intel Arc heißen 🙂 Korrigiert.
Viele Grüße,
Patrick