Thunderbolt 5 Docks und Hubs gibt es inzwischen von vielen Herstellern – von CalDigit, OWC und Anker über UGREEN, Razer und ASUS bis zu Business-Docks von Dell und Lenovo.
Die flotten Docks binden den Rechner mit bis zu 80 Gbit/s an, für Monitore sogar mit bis zu 120 Gbit/s – doppelt bzw. dreimal so viel wie Thunderbolt 4.
Ein Thunderbolt 5 Dock lohnt sich aber nur mit passendem Computer. Das sind vor allem Macs mit M4 Pro/Max bzw. M5 Pro/Max und einzelne Windows-Laptops. An allen anderen Rechnern reicht meist ein günstigeres Dock mit Thunderbolt 4 oder USB4.
Thunderbolt 5 Docks und Hubs sind inzwischen von zahlreichen Herstellern erhältlich, darunter CalDigit, OWC, Anker, UGREEN, Razer, ASUS sowie Business-Modelle von Dell und Lenovo. Sie bieten eine Anbindung von bis zu 80 Gbit/s für Daten und bis zu 120 Gbit/s für Monitore – deutlich mehr als Thunderbolt 4. Der volle Nutzen stellt sich jedoch nur ein, wenn auch der Rechner Thunderbolt 5 unterstützt, was vor allem bei Macs mit M4 Pro/Max bzw. M5 Pro/Max sowie einzelnen Windows-Laptops der Fall ist. An Rechnern mit Thunderbolt 4 oder USB4 laufen diese Docks nur mit 40 Gbit/s, weshalb dort meist günstigere Alternativen ausreichen.
- Thunderbolt 5 bietet gegenüber Thunderbolt 4 doppelte bis dreifache Bandbreite sowie höhere Ladeleistung und mehr Monitor-Unterstützung.
- Nur bestimmte Mac- und Windows-Geräte verfügen derzeit über echte Thunderbolt-5-Anschlüsse.
- Docks unterscheiden sich vor allem bei Anschlusszahl, Netzwerktempo, SSD-Slot und Kühlung, wobei aktiv gekühlte Modelle meist lauter, aber belastbarer sind.
- Hubs bieten im Vergleich zu Docks weniger Zusatzanschlüsse, dafür mehr reine Thunderbolt-Ports.
- Ein Nachfolgestandard Thunderbolt 6 ist bislang nicht angekündigt, weshalb sich ein Abwarten derzeit nicht lohnt.
Für wen lohnt sich ein Thunderbolt 5 Dock?
Ein Thunderbolt 5 Dock liefert nur dann mit voller Geschwindigkeit, wenn auch der Rechner Thunderbolt 5 hat. Ein USB-C-Anschluss allein sagt darüber nichts aus – das ist nur die Steckerform.
Thunderbolt 5 findet sich z.B. bei folgenden Computer-Modellen:
- Apple: MacBook Pro mit M4 Pro/M4 Max und M5 Pro/M5 Max, Mac mini mit M4 Pro sowie Mac Studio mit M4 Max/M3 Ultra
- Nur Thunderbolt 4 haben dagegen das MacBook Pro mit M5 (ohne Pro/Max), das MacBook Air sowie Macs mit M4 ohne Pro/Max
- Windows: Intels Core Ultra Series 3 (Panther Lake) hat nur Thunderbolt 4 integriert, auch Qualcomms Snapdragon X2 bringt kein Thunderbolt 5 mit
- Thunderbolt 5 gibt es bei Windows-Laptops deshalb nur mit einem zusätzlichen Controller – vor allem in teuren Gaming- und Workstation-Modellen
An einem Rechner mit Thunderbolt 4 oder USB4 funktioniert ein Thunderbolt 5 Dock zwar, aber nur mit 40 Gbit/s. Dort ist ein Thunderbolt 4 Dock oder ein USB4-Dock meist die günstigere Wahl.
In folgenden Use-Cases profitieren Anwender besonders von dem neuen Standard:
- viele externe Bildschirme mit hoher Auflösung
- 8K-Monitor
- Anbindung von externem High-Performance-Speicher (z.B. M.2-SSD)
- externe Grafikkarten
Andernfalls gilt – auch wenn der Computer über Thunderbolt 5 verfügt, reicht ggf. auch ein günstigeres Dock mit Thunderbolt 4 oder USB4.
Was ist neu bei Thunderbolt 5?
Folgendes sind die Mindestvoraussetzungen, um eine Thunderbolt 5-Zertifizierung zu erhalten:
Geschwindigkeit bzw. Bandbreite:
- 80 Gbit/s im synchronen Modus
- Bandwidth Boost mit 120 Gbit/s (Boost-Seite) und 40 Gbit/s (Gegenseite) im asynchronen Modus
- … im Vergleich zu 40 Gbit/s bei TB4 (ohne Unterstützung für asynchronen Modus)
- Wichtig: Die 120 Gbit/s gelten nur in Richtung Monitor – für Daten bleibt es bei 80 Gbit/s.
Anzahl der Bildschirme und Auflösung / Bildwiederholfrequenz:
- 3 x 4K @ 144 Hz oder 2 x 8K @ 60 Hz
- … im Vergleich zu 2 x 4K @ 60 Hz oder 1 x 8K @ 30 Hz bei TB4
Ladeleistung / Power Delivery:
- Minimum: 120 Watt PD
- Maximum: bis zu 240 Watt PD (siehe auch 240 Watt-Ladegerät)
- PD 3.1-Protokoll
Technische Unterschiede:
- PAM 3-Modulation
- basiert auf USB4 2.0 und PCIe 4.0
- unterstützt DisplayPort 2.1
- abwärtskompatibel zu Thunderbolt 4, Thunderbolt 3…
- ebenfalls kompatibel zu USB4, USB 3.x…
- Thunderbolt Share: Zwei Windows-PCs lassen sich per Thunderbolt-Kabel verbinden, um Dateien, Bildschirm, Maus und Tastatur zu teilen
Die Neuerungen bei Thunderbolt 5 können sich sehen lassen – Intel liefert deutlich mehr Änderungen aus als dies z.B. bei Thunderbolt 4 der Fall war.

Thunderbolt 5 Docks
Die meisten Thunderbolt 5 Docks liefern 140 W an den Laptop, bieten zwei bis drei zusätzliche Thunderbolt-5-Ports und LAN mit 2,5 Gbit/s. Unterschiede gibt es bei der Zahl der Anschlüsse, beim Netzwerk, beim SSD-Slot und bei der Kühlung.
Gerade die Kühlung ist ein Punkt, den man nicht unterschätzen sollte: Thunderbolt-5-Docks werden spürbar warm. Manche Modelle setzen auf passive Kühlung und bleiben leise, andere haben einen Lüfter, der hörbar ist.
Belkin Thunderbolt 5 Dock 14-in-1
Das 14-in-1-Dock von Belkin bringt neben zwei Thunderbolt-5-Downstream-Ports DisplayPort 2.1 und HDMI 2.1 direkt mit. Dazu kommen 2,5-GbE-LAN, ein SD-Kartenleser nach UHS-II und 140 W für den Laptop.
An Windows-Rechnern mit Thunderbolt 5 lassen sich bis zu drei 4K-Monitore mit 144 Hz betreiben.
Kompaktes 14-in-1-Dock mit DisplayPort 2.1 und HDMI 2.1, 2,5-GbE-LAN und 140 W für den Laptop - an Windows-Rechnern mit TB5 für bis zu drei 4K-Monitore mit 144 Hz.
UGREEN Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5
Das Maxidok von UGREEN kombiniert 17 Anschlüsse mit einem M.2-Slot für SSDs bis 8 TB (PCIe 4.0). Praktisch – so wird das Dock gleichzeitig zum schnellen externen Speicher.
Damit das unter Dauerlast stabil bleibt, setzt UGREEN auf einen Lüfter. Wer einen leisen Arbeitsplatz möchte, sollte das bedenken.
Viele Anschlüsse plus M.2-Slot für SSDs bis 8 TB - die aktive Kühlung hält das Dock auch unter Dauerlast stabil, ist aber hörbar.
Razer Thunderbolt 5 Dock Chroma
Auch Razer baut einen M.2-Slot (PCIe 4.0, bis 8 TB) ein und bietet drei DisplayPort-2.1-Ausgänge für bis zu drei 4K-Monitore mit 144 Hz. Typisch Razer gibt es dazu RGB-Beleuchtung.
Ein Kompromiss ist vielleicht das Netzwerk: Hier bleibt es bei Gigabit-LAN.
Dock mit M.2-Slot, drei DisplayPort-2.1-Ausgängen und RGB-Beleuchtung - beim Netzwerk bleibt es allerdings bei Gigabit-LAN.
OWC Thunderbolt 5 Dock
OWC ist auf Mac-Zubehör spezialisiert. Das 11-Port-Dock bietet vier Thunderbolt-5-Ports (davon einer für den Rechner), Kartenleser für SD und microSD nach UHS-II, 2,5-GbE-LAN und 140 W Ladeleistung.
Wer schnelleres Netzwerk braucht, findet bei OWC auch das OWC Thunderbolt 5 Dock mit Dual-10GbE (gelistet bei Amazon).
Solides Dock mit vier Thunderbolt-5-Ports, Kartenlesern nach UHS-II und 2,5-GbE-LAN - am Mac für zwei 6K-Displays geeignet.
CalDigit TS5 Plus und CalDigit TS5
CalDigit gehört bei Thunderbolt-Docks zu den bekanntesten Namen. Die CalDigit TS5 Plus ist mit 20 Anschlüssen das am üppigsten bestückte Modell – inklusive 10-GbE-LAN.
Ein Vorteil der TS5 Plus ist ein eigener USB-Controller: Viele angeschlossene USB-Geräte gehen so nicht von der Thunderbolt-Bandbreite ab, die für die Monitore gebraucht wird.
Das Dock mit den meisten Anschlüssen: 20 Ports, 10-GbE-LAN und ein eigener USB-Controller, der die Thunderbolt-Bandbreite für die Monitore freihält.
Die kleinere CalDigit TS5 (gelistet bei Amazon) hat 15 Anschlüsse, dafür aber drei statt zwei Thunderbolt-5-Downstream-Ports. Sie kommt ohne Lüfter aus und arbeitet entsprechend leise.
Kompaktes, passiv gekühltes Dock mit drei Thunderbolt-5-Downstream-Ports und 2,5-GbE-LAN - leise und vielseitig.
Anker Prime TB5 Docking Station
Ankers 14-Port-Dock bringt neben zwei Thunderbolt-5-Downstream-Ports einen Ausgang für HDMI bzw. DisplayPort, 2,5-GbE-LAN und Kartenleser mit. Für die Kühlung sorgt ein aktives Kühlsystem.
14 Anschlüsse mit HDMI- bzw. DisplayPort-Ausgang, 2,5-GbE-LAN und 140 W Ladeleistung - aktiv gekühlt.
ASUS Master Thunderbolt 5 Dock DC510
Beim DC510 sitzt der M.2-Slot (PCIe 4.0) unter einem magnetischen Deckel und ist ohne Werkzeug zugänglich. Dazu gibt es drei Thunderbolt-5-Downstream-Ports, 2,5-GbE-LAN und eine Taste, mit der sich kompatible Laptops einschalten lassen.
13-in-1-Dock mit werkzeuglos zugänglichem M.2-Slot unter magnetischem Deckel und drei Thunderbolt-5-Downstream-Ports.
Kensington SD5000T5 EQ
Das Kensington SD5000T5 EQ war das erste Thunderbolt 5 Dock auf dem Markt. Es überträgt Daten mit bis zu 80 Gbit/s bzw. 120 Gbit/s (Bandwidth Boost) und stellt bis zu 140 Watt Ladeleistung via Power Delivery zur Verfügung.
Zu den weiteren Dock-Features gehören:
- Downstream-Anschlüsse:
- 3 x Thunderbolt 5 Downstream-Ports
- 3 x USB-A 3.2 Gen2 (10 Gbit/s)
- 1 x microSD- und 1 x SD-Kartenleser für Speicherkarten
- 1 x 2,5 Gbit/s LAN (Ethernet, RJ45)
- 1 x Kopfhöreranschluss
- max. 3 x 4K-Monitore mit 144 Hz oder 2 x 8K-Monitore mit 60 Hz
- Aluminium-Gehäuse
- geeignet für macOS und Windows 11
- eingeschränkt abwärtskompatibel zu Thunderbolt 4, USB4, USB-C
- Sicherheitsschloss (separat erhältliches Kensington-Kabelschloss)
Das erste Thunderbolt 5 Dock am Markt: 80 Gbit/s bzw. 120 Gbit/s mit Bandwidth Boost, drei Thunderbolt-5-Downstream-Ports, 2 x 8K (60 Hz) oder 3 x 4K (144 Hz), hochwertiges Aluminium-Gehäuse.
Inzwischen hat Kensington mit dem Kensington SD5010T5 EQ (gelistet bei Amazon) ein kompakteres Modell nachgeschoben. Es läuft an Thunderbolt-5-Computern schnell und stabil, an Rechnern mit Thunderbolt 4 laut Tests aber weniger zuverlässig.
Sonnet Echo 13 Thunderbolt 5 SSD Dock
Sonnet liefert das Echo 13 direkt mit eingebauter PCIe-4.0-SSD aus – als Echo 13 mit 1 TB SSD (gelistet bei Amazon) oder Echo 13 mit 2 TB SSD (gelistet bei Amazon). Sonnet verspricht bis zu 6.000 MB/s lesend bzw. 5.000 MB/s schreibend, sofern der Rechner Thunderbolt 5 hat.
Weiterhin gibt es 2,5-Gbit-LAN, 3,5-mm-Audio, SD-Kartenleser und 140 Watt PD sowie 3 x TB5 und 4 x USB-A im Downstream.
Das Sonnet Echo 13 Thunderbolt 5 SSD Dock kommt direkt mit einer integrierten PCIe 4.0 SSD - hier mit 2 TB Kapazität.
Weitere Thunderbolt 5 Docks
- Satechi Thunderbolt 5 CubeDock (gelistet bei Amazon) – kompaktes Dock mit Platz für eine SSD
- HyperDrive Next Thunderbolt 5 Dock (gelistet bei Amazon) – mit integriertem SSD-Gehäuse
- Wavlink Thunderbolt 5 Dock (gelistet bei Amazon) – Intel-zertifiziertes Dock einer günstigeren Marke
Business-Docks von Dell und Lenovo
Auch die großen Business-Hersteller haben Thunderbolt-5-Docks im Programm. Diese sind auf die eigenen Laptops abgestimmt und lassen sich teils zentral von der IT verwalten.
Damit sind die Business-Docks originär nicht für den Einsatz zu Hause oder im kleinen Büro vorgesehen, leisten dort aber natürlich auch ihre Arbeit.
Das Dell Pro Thunderbolt 5 Dock WD25TB5 liefert an Dell-Laptops bis zu 300 W, an anderen Geräten bis zu 240 W. Dazu kommen zwei DisplayPort-2.1-Ausgänge, HDMI 2.1 und 2,5-GbE-LAN.
Business-Dock mit bis zu 300 W für Dell-Laptops und 240 W für andere Geräte - mit drei Videoausgängen und 2,5-GbE-LAN.
Weitere Business-Modelle sind das Dell Pro Thunderbolt 5 Smart Dock SD25TB5 (gelistet bei Amazon) und das Lenovo ThinkPad Smart Dock 7500 (gelistet bei Amazon).
Thunderbolt 5 Hubs
Ein Hub ist schlanker als ein Dock: Er vervielfacht vor allem die Thunderbolt-Ports und bringt kaum weitere Anschlüsse wie LAN oder Kartenleser mit. Das ist praktisch, wenn Monitore, SSDs oder ein Dock ohnehin per Thunderbolt angeschlossen werden.
OWC Thunderbolt 5 Hub
Viele Ports gibt es nicht – 3 x TB5, 1 x USB-A (USB 3.2 Gen 2), mehr gibt es nicht.
Praktisch kann das OWC Thunderbolt 5 Hub dennoch sein. MacBook Pro-Modelle mit M4 Pro/Max bzw. M5 Pro/Max verfügen nun mal nur über drei Thunderbolt-5-Ports – der Hub liefert weitere.
Ein Netzteil zur Stromversorgung liegt dem TB5-Hub bei. So kann ein Laptop am Upstream-Port mit bis zu 140 Watt versorgt werden. Das Gehäuse kommt ohne Lüfter aus.
Schlanker, lüfterloser Hub mit drei Thunderbolt-5-Ports und einem USB-A-Port - plus 140 W für den Laptop.
CalDigit Element 5 Hub
Der Element 5 Hub von CalDigit bietet vier Thunderbolt-5-Ports (davon einer für den Rechner) sowie je drei USB-A- und zwei USB-C-Anschlüsse mit 10 Gbit/s.
Den Laptop lädt er mit bis zu 90 W – weniger als die meisten Docks, für ein MacBook Pro 14 Zoll aber in vielen Fällen ausreichend.
Kompakter Hub mit vier Thunderbolt-5-Ports und fünf USB-Anschlüssen - lädt den Laptop mit bis zu 90 W.
Thunderbolt 5 Dock kaufen – worauf achten?
- Rechner: Hat der Rechner Thunderbolt 5? Ohne Thunderbolt 5 auf Rechnerseite bleibt es bei 40 Gbit/s.
- Monitore: Wie viele Bildschirme sollen angeschlossen werden, und mit welcher Bildwiederholrate? Drei Monitore funktionieren oft nur an einem Rechner mit Thunderbolt 5 – am Mac gelten zudem eigene Grenzen je nach Chip (siehe Monitor für MacBook).
- Abwärtskompatibilität: Läuft das Dock auch an einem Rechner mit Thunderbolt 4 stabil? Grundsätzlich gibt es zwar Abwärtskompatibilität. Das ist nicht aber bei jedem Modell gleich gut gelöst.
- Netzwerk: Reicht 2,5-GbE-LAN, oder soll es 10 GbE sein?
- Speicher: Soll das Dock eine SSD aufnehmen? Dann lohnt ein Modell mit M.2-Slot – passende Gehäuse finden sich auch unter externen USB4-SSDs
- Kühlung: Passiv gekühlte Docks sind leise, Modelle mit Lüfter oft besser für Dauerlast.
- Ladeleistung: 140 W reichen auch für große Laptops. Business-Docks liefern teils mehr.
Für Desktop-PCs ohne Thunderbolt gibt es übrigens Erweiterungskarten – siehe Thunderbolt nachrüsten.
Ausblick: Wann kommt Thunderbolt 6?
Thunderbolt 6 ist bislang nicht angekündigt – weder von Intel noch gibt es einen Nachfolger der zugrundeliegenden Spezifikation USB4 Version 2.0.
Hier ist also noch ein wenig Abwarten angesagt.
Zur Einordnung: Thunderbolt 3 kam 2015, Thunderbolt 4 wurde 2020 vorgestellt, Thunderbolt 5 erschien 2023. Die ersten Geräte folgten jeweils im Jahr darauf.
Zwischen den Generationen lagen also drei bis fünf Jahre. Ein Nachfolger dürfte damit eher gegen Ende des Jahrzehnts zu erwarten sein – so jedenfalls meine Erwartung.
Technisch müsste ein Thunderbolt 6 vor allem mehr Bandbreite bringen. Thunderbolt 5 tunnelt PCIe 4.0 mit vier Lanes, das sind rund 64 Gbit/s – ein naheliegender nächster Schritt wäre PCIe 5.0.
In der Zwischenzeit dürfte sich noch etwas bei der Thunderbolt 5-Verfügbarkeit tun. Für Intels kommende Core-Ultra-400-Prozessoren (Nova Lake) nennen geleakte Datenblätter zwei Thunderbolt-5-Ports – ob integriert oder per Zusatzchip, ist noch offen.
Wer heute ein Dock braucht, sollte deshalb nicht auf Thunderbolt 6 warten. Bei Thunderbolt 5 tut sich noch einiges und neue Generationen waren bislang stets abwärtskompatibel.
Häufige Fragen zu Thunderbolt 5 Docks
Lohnt sich ein Thunderbolt 5 Dock?
Ja, wenn der Rechner Thunderbolt 5 hat und man die Bandbreite nutzt – etwa für mehrere hochauflösende Monitore mit hoher Bildwiederholrate, schnelle externe SSDs oder eine externe Grafikkarte. An Rechnern mit Thunderbolt 4 oder USB4 läuft ein Thunderbolt 5 Dock nur mit 40 Gbit/s,. Dort ist ein Thunderbolt 4 oder USB4 Dock meist die günstigere Wahl.
Welche Macs haben Thunderbolt 5?
Thunderbolt 5 haben das MacBook Pro mit M4 Pro/M4 Max und M5 Pro/M5 Max, der Mac mini mit M4 Pro und der Mac Studio mit M4 Max bzw. M3 Ultra. Das MacBook Air und Macs mit M4 oder M5 ohne Pro/Max haben Thunderbolt 4.
Funktioniert ein Thunderbolt 5 Dock an Thunderbolt 4 oder USB4?
Ja, Thunderbolt 5 ist abwärtskompatibel zu Thunderbolt 4, Thunderbolt 3 und USB4. Die Geschwindigkeit sinkt dann aber auf 40 Gbit/s, und Funktionen wie drei Monitore mit hoher Bildwiederholrate stehen oft nicht zur Verfügung. Einzelne Docks laufen an Thunderbolt 4 zudem weniger stabil.
Haben Intel Panther Lake oder Nova Lake Thunderbolt 5?
Intels Core Ultra Series 3 (Panther Lake) hat nur Thunderbolt 4 integriert, Thunderbolt 5 gibt es dort nur mit einem zusätzlichen Controller. Für die kommenden Core-Ultra-400-Prozessoren (Nova Lake) nennen geleakte Datenblätter zwei Thunderbolt-5-Ports – ob integriert, ist offen.
Gibt es schon Thunderbolt 6?
Nein. Thunderbolt 6 ist nicht angekündigt, und auch ein Nachfolger der Spezifikation USB4 Version 2.0 ist nicht veröffentlicht. Bisher lagen zwischen zwei Thunderbolt-Generationen drei bis fünf Jahre. Auf Thunderbolt 6 zu warten, lohnt sich deshalb eher nicht.
Was ist der Unterschied zwischen einem Thunderbolt 5 Dock und einem Hub?
Ein Hub vervielfacht vor allem die Thunderbolt-Ports und bringt kaum weitere Anschlüsse mit. Ein Dock bietet zusätzlich LAN, Kartenleser, Audio und meist mehr USB-Anschlüsse – und versorgt den Laptop in der Regel mit mehr Strom.














OWC Thunderbolt 5 Hub ist hilfreich 👌
Hallo – freut mich zu hören 🙂
Viele Grüße,
Patrick