Ein MacBook-kompatibler Drucker sollte AirPrint unterstützen und ohne Treiberinstallation funktionieren. Viele Nutzer kämpfen jedoch mit Verbindungsproblemen zwischen dem Apple-Gerät und Standard-Druckern.
Die gute Nachricht: Moderne Drucker von Canon, HP, Epson, Brother usw. sind vollständig Mac-kompatibel und unterstützen AirPrint.
Von günstigen Tintenstrahldruckern bis zu professionellen Lasergeräten – die Auswahl ist riesig. Canon, HP, Epson und Brother dominieren aktuell den Markt für MacBook-Drucker. Diese Geräte bieten nahtlose WLAN-Integration, automatische Geräteerkennung und mobile Druckfunktionen.
Die meisten modernen Drucker sind Mac-kompatibel, jedoch gibt es beim Setup und den Features größere Unterschiede. Das Geheimnis liegt in der AirPrint-Technologie – keine Treiber-Downloads, keine Kompatibilitätsprobleme, sofortiges Drucken direkt vom MacBook, iPhone oder iPad.
Der Artikel erklärt, worauf MacBook-Nutzer bei der Wahl eines kompatiblen Druckers achten sollten. Zentral ist die AirPrint-Technologie, die eine treiberlose, sofortige Verbindung zwischen macOS-Geräten und Druckern über WLAN ermöglicht. Vorgestellt werden zahlreiche Modelle von Canon, HP, Epson und Brother - von günstigen Tintenstrahldruckern über Tintentanksysteme bis zu Laserdruckern und professionellen Fotodruckern. Zusätzlich gibt es eine Setup-Anleitung zur Einrichtung per WLAN oder USB sowie Tipps zur Fehlerbehebung bei Verbindungsproblemen. Der Beitrag richtet sich an alle, die einen neuen Drucker für ihr MacBook, iPhone oder iPad suchen oder bestehende Verbindungsprobleme lösen möchten.
- AirPrint ermöglicht treiberlose Druckerinstallation und funktioniert mit MacBook, iPhone und iPad gleichermaßen.
- Die Wahl zwischen Tinte und Laser richtet sich vor allem nach dem individuellen Druckvolumen und -zweck.
- Tintentankdrucker bieten die günstigsten Seitenpreise und eignen sich besonders für Vieldrucker.
- Bei Verbindungsproblemen liegt die Ursache meist im Netzwerk, etwa durch Gastnetz-Isolierung oder unterschiedliche Subnetze.
- Herstellersoftware wie Canon PRINT oder HP Smart bietet Zusatzfunktionen, ist für den Grundbetrieb aber nicht zwingend nötig.
Die wichtigsten Kriterien für MacBook-Drucker
AirPrint-Unterstützung für nahtlose Integration
AirPrint ist Apples proprietäre Drucktechnologie, die eine treiberlose Installation ermöglicht. Drucker mit AirPrint werden automatisch im WLAN erkannt und können sofort verwendet werden. Diese Funktion funktioniert nicht nur mit dem MacBook, sondern auch mit iPhone und iPad.
Die meisten Druckerhersteller unterstützen mittlerweile AirPrint standardmäßig. Canon, HP, Epson und Brother bieten AirPrint in nahezu allen aktuellen Modellen an.
Ältere Drucker (vor 2015) verfügen oft nicht über diese Funktion.
macOS-Treiber und Softwarekompatibilität
AirPrint reicht für die meisten gängigen Druckfunktionen aus inkl. Duplex-Einstellungen, Papierformat-Anpassungen oder Scan-Funktionen (via Vorschau).
Canon PRINT, HP Smart und Brother iPrint & Scan sind die wichtigsten Apps für Komfortfunktionen. Diese Apps sind entweder im Mac App Store verfügbar oder können über die Hersteller-Webseite heruntergeladen werden und bieten schnellen Zugriff auf weitere Funktionen.
Epson bietet m.W. derzeit keine macOS-App an.
Das ist aber wie gesagt kein Problem – alle wichtigen Drucker-Funktionen sind nahtlos via AirPrint in den gängigen macOS-Apps zu finden.
Anschlussmöglichkeiten für moderne MacBooks
Moderne MacBooks verwenden primär USB-C bzw. Thunderbolt-Anschlüsse.
Die meisten Drucker haben jedoch noch USB-A-Anschlüsse, wodurch ein Adapter erforderlich wird. WLAN ist daher die praktischere Verbindungsoption.
Wi-Fi Direct ermöglicht eine direkte Verbindung zwischen MacBook und Drucker ohne Router. Diese Funktion ist besonders nützlich für mobile Arbeitsplätze oder wenn kein WLAN-Netz verfügbar ist.
AirPrint ist ein Drucker-Protokoll von Apple, welches über LAN, WLAN oder Wi-Fi Direct funktioniert.
Scannen am Mac und der Vorlageneinzug
Wer regelmäßig Papier digitalisiert, sollte auf einen automatischen Vorlageneinzug achten. Ein solcher ADF zieht mehrseitige Dokumente selbstständig durch, während das Flachbett jede Seite einzeln verlangt.
Herstellersoftware braucht es dafür unter macOS nicht. Die vorinstallierte Vorschau spricht AirPrint-Scanner direkt an – Einzug, Auflösung und Dateiformat lassen sich dort einstellen.
Seit der vorletzten macOS-Hauptversion (macOS Sonoma bzw. 14) unterstützt die Vorschau-App auch OCR zur Erzeugung von durchsuchbaren PDFs. Separate OCR-Apps gibt es ebenfalls – die liefern teils bessere Ergebnisse.
Tinte oder Laser – was ist besser?
Welche Drucktechnologie besser ist, das entscheidet man anhand des Druckvolumens.
Wer nur alle paar Wochen etwas ausdruckt, fährt mit einem Laserdrucker meist besser. Toner ist ein Pulver und trocknet nicht ein. Bei selten genutzten Tintenstrahlern können dagegen die Düsen verstopfen – dann geht Tinte für die Reinigung drauf, bevor die erste Seite überhaupt im Ausgabefach liegt.
Wer viel und regelmäßig druckt, vor allem in Farbe, ist mit einem Tintentankdrucker günstiger unterwegs. Bei dieser Bauart wird Tinte aus Flaschen in fest verbaute Tanks gefüllt, statt sie über Patronen zuzuführen.
Fotodruck bleibt die Domäne der Tinte. Farblaser geben Diagramme und Grafiken ordentlich wieder, für Bilder auf Fotopapier taugen sie kaum. Wer häufig Fotos druckt – klares Votum für einen Tintenstrahldrucker.
Tintenstrahldrucker für MacBook
Multifunktionsdrucker mit Scan- und Kopierfunktion
Canon PIXMA TS9550a
Der Canon PIXMA TS9550a ist ein Premium-Tintenstrahldrucker mit fünf Einzelpatronen für fotorealistische Drucke. Das Gerät unterstützt AirPrint, hat ein 4,3-Zoll-Touchdisplay und druckt randlos bis A4.
Neben den vier Grundfarben kommt ein zusätzliches Pigmentschwarz für scharfe Textseiten zum Einsatz.
Scannen und Kopieren ist ebenfalls möglich.
Außerdem gibt es einen SD-Kartenleser – damit lassen sich Fotos auf Wunsch auch ohne Umweg über den Mac direkt am Drucker auswählen und drucken.
Hochwertiger 5-Tinten-Multifunktionsdrucker mit guter Fotoqualität und vollständiger Mac-Kompatibilität über AirPrint. Ideal für Fotodruck und kreative Projekte.
Brother MFC-J4350DW
Etwas nüchterner, dafür deutlich büroorientierter geht der Brother MFC-J4350DW an die Sache. Das 4-in-1-Gerät druckt, scannt, kopiert und faxt.
Zur Ausstattung gehören ein automatischer Duplexdruck, ein Vorlageneinzug für 20 Blatt und eine 150-Blatt-Papierkassette. Angebunden wird per WLAN oder USB, AirPrint ist an Bord.
Beim Tempo liegt das Gerät mit 20 Seiten pro Minute in Schwarz und 19 in Farbe über dem, was Tintenstrahler dieser Preisklasse sonst leisten.
Alle vier Patronen sind pigmentiert. Das sorgt für wischfeste, dokumentenechte Textseiten – ein Vorteil gegenüber den wasserlöslichen Farbtinten vieler Fotodrucker.
Der Haken steckt bei den Folgekosten. Brother hat die Patronenpreise zuletzt angehoben. Wer viel druckt, sollte deshalb gleich die XL-Patronen einplanen oder das EcoPro-Abo prüfen.
Günstiges 4-in-1 mit Pigmenttinte, automatischem Duplexdruck und AirPrint - die Patronen der 2025er-Serie sind allerdings spürbar teurer geworden und der mitgelieferte Starter reicht nur 350 Seiten.
Tintentankdrucker mit nachfüllbaren Tanks
HP Smart Tank 7605
Noch ein interessanter Mac-Drucker – beim HP Smart Tank 7605 lässt der Name schon vermuten, dass nachfüllbare Tintentanks (Refill-System) statt Patronen zum Einsatz kommen. Das verspricht günstige Druckkosten.
Drucken, Kopieren, Scannen – alles ist möglich und selbst eine Fax-Funktion gibt es.
Neben AirPrint werden auch Netzwerkverbindungen via LAN, WLAN, Bluetooth, Wi-Fi Direct oder Mopria (für Android-Geräte) unterstützt.
Sparsamer Tintentank-Multifunktionsdrucker mit niedrigen Seitenkosten und zuverlässiger Mac-Kompatibilität. Perfekt für Vieldrucker und Familien.
Canon PIXMA G3590
Der Canon PIXMA G3590 ist ein 3-in-1-Gerät aus der MegaTank-Reihe und ein guter Einstieg in die Bauart. Gedruckt, gescannt und kopiert wird über einen Flachbettscanner, einen Vorlageneinzug gibt es nicht.
Trotz des niedrigen Preises ist eine automatische Duplexeinheit an Bord. Das Papierfach hinten fasst bis zu 100 Blatt, bedient wird das Gerät über einen ausklappbaren 2,7-Zoll-Touchscreen.
Canon gibt die Reichweite einer Flaschenfüllung mit 6.000 Seiten in Schwarz und 7.700 Seiten in Farbe an. AirPrint, Wi-Fi Direct und WLAN im 5-GHz-Band mit WPA3 sind vorhanden – Mopria für Android gibt es auch.
Günstiger MegaTank-Einstieg mit sehr niedrigen Seitenkosten und - untypisch für die Preisklasse - automatischem Duplexdruck. Ohne Vorlageneinzug, dafür mit AirPrint out of the box.
Epson EcoTank ET-4950
Wer den Drucker im Homeoffice ernsthaft einspannt, findet im Epson EcoTank ET-4950 ein ziemlich rundes Paket.
Zum Flachbett kommt hier ein Vorlageneinzug für 30 Blatt, dazu eine Papierkassette und automatischer Duplexdruck.
Angebunden wird das Gerät wahlweise per WLAN, Ethernet oder USB. Auch hier funktioniert AirPrint ohne Treiberinstallation.
In Vergleichstests kommt der Epson EcoTank ET-4950 auf extrem günstige Druckkosten. Gefüllt wird mit Epson EcoTank 102 Tintenflaschen (gelistet bei Amazon), die Epson mit bis zu 7.500 Seiten in Schwarz und rund 6.000 Seiten je Farbe angibt.
Tintentank-Multifunktionsgerät fürs Homeoffice mit Vorlageneinzug, Duplexdruck und Ethernet. Extrem niedrige Seitenkosten und ein selbst wechselbarer Resttintenbehälter.
Noch etwas günstiger startet der HP Smart Tank 5105 (gelistet bei Amazon), der die Bauart ebenfalls beherrscht, aber ohne Duplexeinheit und Vorlageneinzug auskommen muss.
Professionelle Fotodrucker
Canon PIXMA Pro 200S
Der Canon PIXMA Pro 200S ist ein Profi-Fotodrucker mit 8-Tinten-System. Dieses verfügt über zusätzliche graue Tintenpatronen für eindrucksvolle Schwarzweißbilder. Auch Magenta und Blau sind in zwei Farbstufen enthalten – für einen erweiterten Farbraum. Canon nennt das ChromaLife100+.
Weiterhin druckt der Canon PIXMA Pro 200S bis A3+, unterstützt den Randlosdruck und verfügt über ein 3-Zoll-Farbdisplay.
Für Kreativprofis wird ein PPL-Plugin als Professional Print & Layout-Software mitgeliefert.
Professioneller A3+-Fotodrucker mit 8 Pigmenttinten für außergewöhnliche Druckqualität. Erste Wahl für ambitionierte Fotografen mit MacBook.
Epson SureColor SC-P700
Der Epson SureColor SC-P700 ist ein Großformatdrucker (A3+) für Kreativprofis.
Um eine hervorragende Farbwiedergabe zu erzielen, kommt ein Farbsystem mit 10 verschiedenen Tinten – Epson nennt das UltraChrome Pro.
Kompakter A3+ Fotodrucker mit professionellen UltraChrome Pro-Tinten und ausgezeichneter Mac-Integration über AirPrint und Epson iPrint.
Laserdrucker für MacBook
Bei Laserdruckern verstecken Hersteller hinter einem angehängten „e“ oft ein Abo- oder Bindungsmodell – wer beim Kauf nicht aufpasst, bindet sich.
Bei HP kennzeichnet das „e“ die HP+-Variante. Diese Modelle setzen eine dauerhafte Internetverbindung voraus und akzeptieren ausschließlich Originaltoner. Der hier empfohlene M140w ohne „e“ ist davon nicht betroffen und lässt sich offline und mit Fremdtoner betreiben.
Anders sieht es beim M140we aus – dieser ist an den HP Instant Ink-Druckservice gekoppelt, bei dem Druckmaterial automatisch nachbestellt wird.
Bei Brother steht das „e“ für die EcoPro-Variante. Das Tonerabo ist freiwillig, lässt sich mit praktisch jedem Modell der Serie nutzen und startet bei rund zwei Euro im Monat. Die „e“-Geräte bringen lediglich einen kleineren Starttoner für 700 Seiten mit und bekommen dafür vier statt zwei Probemonate.
Monochrome Laserdrucker für das Büro
Brother HL-L2400DWE
Der Brother HL-L2400DWE ist ein kompakter und günstiger Monolaser mit Duplexdruck und einfacher, drahtloser Anbindung per AirPrint, Cloud Print, Mobile Print oder Mopria.
Der Laserdrucker schafft bis zu 30 Seiten pro Minute bzw. 15 Seiten, wenn Duplexdruck aktiviert ist. Papier zieht er aus einer 250-Blatt-Kassette, einen Scanner hat er nicht.
Beim Seitenpreis liegt Brother HL-L2400DWE eher am oberen Ende seiner Klasse.
Für Wenigdrucker relativiert sich das trotzdem. Der Brother TN-2510 Tonerkartusche (gelistet bei Amazon) reicht 1.200 Seiten (nach ISO/IEC19752-Standard) und kostet im Nachkauf in der Regel unter 50,- €. Bei sparsameren Geräten steht beim Nachkauf schnell eine 3.000-Seiten-Kartusche für über 100,- € an – Geld, das man bei zwei Ausdrucken pro Woche über Jahre nicht wieder hereinholt.
Günstiger Monolaser-Drucker mit automatischem Duplexdruck und problemloser Mac-Kompatibilität. Optimal für Bürodokumente und Texte.
HP LaserJet MFP M140w
Der HP LaserJet MFP M140w ist ein sehr kompakter WLAN-Laserdrucker, der auch über eine Scan- und Kopierfunktion verfügt. HP empfiehlt ihn für kleine Teams mit etwa 100 bis 1.000 Seiten im Monat.
Ein Punkt ist beim Kauf wichtig: Eine automatische Duplexeinheit besitzt das Gerät nicht. Beidseitige Ausdrucke sind nur manuell möglich, das Papier muss also von Hand gewendet werden.
Gescannt wird über ein Flachbett, einen Vorlageneinzug gibt es ebenfalls nicht. Für gelegentliche Dokumente am MacBook reicht das, für regelmäßige Büroarbeit sind andere Laserdrucker die bessere Wahl.
Ultrakompakter Laser-Drucker mit WLAN und AirPrint-Unterstützung. Ideal für gelegentliche Druckaufgaben am MacBook.
Farblaser-Multifunktionsgeräte
Canon i-SENSYS MF655Cdw
Mit dem Canon i-SENSYS MF655Cdw stellt sich ein günstiger, und doch gut ausgestatteter Farblaser vor, der zudem als Scanner und Kopierer eingesetzt werden kann.
Canon bietet 3 Jahre Herstellergarantie und erweiterte Sicherheitsfunktionen, wie die PIN-Eingabe beim Druck von vertraulichen Dokumenten.
Professioneller Farblaser-Multifunktionsdrucker mit hohen Geschwindigkeiten und Unternehmenssicherheit. Erstklassige Mac-Integration.
Brother MFC-L3760CDW
Der Brother MFC-L3760CDW ist ein 4-in-1 Farblaser (4 Einzeltoner) mit 250-Blatt-Papierkassette, ADF, Duplexeinheit und großem Touchdisplay.
Es handelt sich um ein komplettes Multifunktionsgerät – Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen.
Vielseitiges 4-in-1 Farblaser-Multifunktionsgerät mit umfangreicher Ausstattung und zuverlässiger Mac-Kompatibilität für kleine Büros.
Setup-Anleitung: Drucker mit MacBook verbinden
WLAN-Setup über AirPrint
- Drucker ins WLAN einbinden: Über das Drucker-Display oder die Hersteller-App den Drucker mit dem gleichen WLAN-Netz wie das MacBook verbinden.
- Automatische Erkennung: MacBook erkennt AirPrint-Drucker automatisch. Unter „Systemeinstellungen“ > „Drucker & Scanner“ erscheint der Drucker.
- Drucker hinzufügen: Auf „+“ klicken und den erkannten Drucker auswählen. macOS lädt automatisch die optimalen Einstellungen.
Mit den gleichen Schritten lässt sich auch ein per LAN angebundener Drucker installieren – logischerweise müssen Mac und Drucker im gleichen Netzwerk sein.
USB-Verbindung mit Adapter
Halbwegs moderne MacBooks benötigen einen USB-C- zu USB-A-Adapter für die direkte Verbindung.
Nach dem Anschließen erkennt macOS den Drucker automatisch und installiert verfügbare Treiber. Wer ohnehin mehrere Geräte am Schreibtisch betreibt, fährt statt einzelner Adapter mit einem Thunderbolt-Dock besser.
Wenn es Probleme gibt, den Drucker per WLAN oder LAN zu verbinden, empfiehlt es sich immer, erstmal auf USB auszuweichen.
Herstellersoftware installieren
Für erweiterte Funktionen empfiehlt sich die Installation der Hersteller-Apps:
- Canon PRINT: Vollzugriff auf alle PIXMA-Funktionen
- HP Smart: Erweiterte Einstellungen und Tintenstandsanzeige
- Epson iPrint: Spezielle Fotodruck-Modi und Papiereinstellungen (für iPhone und iPad, siehe hier)
- Brother iPrint & Scan: Scannen und Bilder drucken
In den meisten Fällen kann man das jedoch getrost überspringen.
Wenn der Drucker nicht gefunden wird
Taucht der Drucker unter „Drucker & Scanner“ nicht auf, liegt es meist am Netzwerk und nicht am Mac.
- Gleiches Netz prüfen: Hängt der Mac im Gastnetz oder in einem separaten 5-GHz-Netz, sieht er den Drucker nicht. AirPrint findet Geräte nur im selben Subnetz.
- Gastnetz-Isolierung abschalten: Viele Router unterbinden die Kommunikation zwischen Geräten im Gastnetz grundsätzlich – dann hilft nur der Wechsel ins Hauptnetz.
- Drucksystem zurücksetzen: In den Systemeinstellungen mit der rechten Maustaste in die Druckerliste klicken und „Drucker & Scanner zurücksetzen“ wählen. Das entfernt alle Einträge und Warteschlangen, danach den Drucker neu hinzufügen.
- Auf USB ausweichen: Klappt es per Kabel, liegt der Fehler eindeutig im Netzwerk und nicht am Gerät.
Nach größeren macOS-Updates kommt es außerdem vor, dass eingerichtete Drucker aus der Liste verschwinden.
Ärgerlich, aber harmlos – über das Pluszeichen ist ein AirPrint-Gerät in wenigen Sekunden wieder eingebunden.
Häufige Fragen zu MacBook-Druckern
Die meisten modernen Drucker (ab 2015) sind Mac-kompatibel. Ältere Modelle benötigen eventuell spezielle macOS-Treiber vom Hersteller. Manchmal hakt es trotzdem – es gibt immer wieder Nutzer-Berichte, dass Drucker nicht nahtlos erkannt werden oder es zu Verbindungsabbrüchen kommt.
AirPrint bietet mehr Komfort und ermöglicht das Drucken von allen Apple-Geräten. USB ist zuverlässiger, benötigt aber Adapter oder ein Dock bzw. Hub bei modernen MacBooks.
Canon, HP, Epson und Brother – das sind die vier großen Druckermarken. Und alle bieten eine vernünftige Mac-Integration bei ihren aktuellen Modellen. Es empfiehlt sich immer auf AirPrint-Kompatibilität zu achten.
Ja, kein Problem. Das klappt am besten bei per LAN oder WLAN angebundenen Druckern. Diese können von beliebig vielen Geräten im Netzwerk verwendet werden. Simultaner Druck ist ebenfalls möglich.
Ja, Apple listet im offiziellen Online-Store unter „Mac-Zubehör“ auch Drucker & Scanner – aktuell wird dort der HP Envy Photo 7230 geführt. Einen Drucker von Apple selbst gibt es nicht. Im allgemeinen Handel ist dasselbe Modell meist günstiger zu haben.
Nicht unmittelbar, aber es gibt einen Umweg. Ein per USB am Mac angeschlossener Drucker lässt sich in den Systemeinstellungen unter „Drucker & Scanner“ für das Netzwerk freigeben. Andere Macs können ihn dann mitnutzen, solange der freigebende Mac eingeschaltet ist. Für Drucke direkt vom iPhone oder iPad ist je nach Konstellation ein Zusatzprogramm nötig.
Das hängt fast ausschließlich an der Bauart. Tintentankdrucker liegen z.B. bei etwa 0,5 bis 1,2 Cent für eine genormte Farbseite, Patronen-Tintenstrahler je nach Modell bei 8 bis knapp 30 Cent. Monolaser bewegen sich bei reinen Textseiten meist zwischen 1,4 und 4,2 Cent. Wer viel druckt, holt den höheren Anschaffungspreis eines Tanksystems entsprechend schnell wieder herein.































































