Bidirektionale USB-C Kabel für HDMI, DisplayPort
Hardware

Adapter für DisplayPort auf USB-C (bidirektional) und HDMI auf USB-C (unidirektional)

Bild: Depositphotos / joerimostmans

Der gängige Anwendungsfall ist wie folgt: Man hat ein Endgerät (sei Computer, Laptop oder Tablet) und möchte dieses mit einem Monitor verbinden, der jedoch nicht über USB-C mit DisplayPort verfügt.

Kein Problem, da gibt es Adapter zuhauf!

Es taucht jedoch auch immer wieder auch das umgekehrte Szenario auf: Der Monitor ist ein neues Modell mit USB-C, zum Einsatz kommt jedoch ein Endgerät, dass „nur“ über USB Type A-Anschlüsse (aber eben DisplayPort oder HDMI) verfügt.

Meistens hat der Monitor alternative Schnittstellen (HDMI, DisplayPort, DVI…). In manchen Fällen will man jedoch USB-C mit DisplayPort am Monitor nutzen.

Auch in diesem Fall kann man den USB-C-Monitor per USB Type-C anschließen. Jedoch kommen dafür 99% der Adapter, die in Online-Shops angeboten werden, nicht in Frage.

Denn um diesen eher ungewöhnlichen Anwendungsfall zu bedienen, muss die Richtung beachtet werden. Kaum ein Kabel ist auf diese umgekehrte Richtung ausgelegt (also HDMI male bzw. DisplayPort male auf USB-C female) oder bidirektional (in beide Richtungen verwendbar).

Ich gebe einen Überblick darüber, welche Adapter-Lösungen verfügbar sind.

Bidirektionale USB-C-Adapter für DisplayPort und unidirektionale USB-C-Adapter für HDMI

DisplayPort auf USB-C

DisplayPort 1.4 ⟺ USB-C (bidirektional)

DisplayPort 1.4 ist die aktuelle Schnittstellenversion. Dank HBR3 mit max. 32,4 Gbit/s ist z.B. 4K-Auflösung @ 120 Hz oder 8K-Auflösung @ 60 Hz möglich.

Wer mit hohen Auflösungen arbeitet, sollte deshalb bei den technischen Daten des bidirektionalen Adapters darauf achten, dass DisplayPort 1.4 unterstützt wird.

Andernfalls tut es einer der günstigeren DisplayPort 1.2-Adapter weiter unten.

DisplayPort 1.2 ⟺ USB-C (bidirektional)

Gegen die Verwendung eines DisplayPort 1.2-Adapters dürfte in den meisten Fällen nichts sprechen – diese unterstützen max. die 4K-Auflösung @ 60 Hz und sind günstiger zu haben.

Mini-DisplayPort ⟺ USB-C (bidirektional)

Mini-DisplayPort-auf-USB-C-Adapter sind mir nicht bekannt.

Eine solches Adapterkabel braucht es aber auch nicht, da Mini-DisplayPort-auf-DisplayPort-Adapter unproblematisch und zuhauf verfügbar sind.

Ein günstiger Adapter wie der Value 12.99.3161 (gelistet bei Amazon) (für Mini-DisplayPort ⟹ DisplayPort) dürfte es in diesem Fall tun.

Anschließend kann einer der obigen Adapter verwendet werden, um den gewünschten USB-C mit DisplayPort-Anschluss zu erhalten.

HDMI auf USB-C

HDMI auf USB-C gibt es nur unidirektional

Für HDMI gibt es nur unidirektionale Kabel-Lösungen. Die Sache ist einfach erklärt – DisplayPort ist in den Alt-Mode von USB Type-C integriert, HDMI jedoch nicht.

Deshalb muss ein Konverter erst von HDMI zu DisplayPort umwandeln, bevor das Video-Signal über USB-C ausgegeben werden kann.

Das ist auch die Erklärung, weshalb die Adapter jeweils mit einem USB-A-Kabel daher kommen: Daten werden darüber nicht übertragen, jedoch benötigt der Konverter eine Stromversorgung.

HDMI 2.0 ist die (fast) aktuelle Version – die schafft die 4K-Auflösung @ 60 Hz.

Wer mehr braucht (4K @ 120 Hz oder 8K @ 60 Hz) müßte HDMI 2.1 nehmen.

Grafikkarten verfügen schon eine Weile über HDMI 2.1-Ports und mittlerweile gibt es auch den ein oder anderen HDMI 2.1-Monitor.

Jedoch bin ich bislang noch auf keinen HDMI 2.1-auf-USB-C-Adapter gestoßen.

HDMI 2.0 ⟹ USB-C (unidirektional)

HDMI 2.0 ist wie gesagt halbwegs aktuell und schafft die 4K-Auflösung @ 60 Hz.

Einige Adapter-Kabel sind mir bekannt. Wie gesagt – alle funktionieren nur in eine Richtung: Von HDMI male auf USB-C female.

Das wäre z.B. das Szenario: USB-C-Monitor wird an die HDMI-Schnittstelle eines PCs oder Laptops angeschlossen.

HDMI 1.4 ⟹ USB-C (unidirektional)

Ich kenne derzeit keinen Adapter mit dieser älteren HDMI-Version.

HDMI ist abwärtskompatibel – deshalb einfach einen der obigen HDMI 2.0-auf-USB-C-Adapter nehmen.

Alternative zur Adapter-Lösung am PC – USB-C mit DisplayPort nachrüsten mittels PCIe-Karte

Beim Laptop sieht es schlecht aus, aber ein PC ist grundsätzlich erweiterbar.

Wer über einen freien PCIe-Steckplatz (PCI express) verfügt, findet dafür einige passende PCIe-Karten.

Es gilt hier wieder aufzupassen – USB-C PCIe-Karten gibt es viele, die meisten bieten jedoch keine Lösung für den USB-C DisplayPort Alt-Mode (USB-C mit DisplayPort).

Das ist jedoch Voraussetzung für den Anschluss eines Monitors inkl. Bildsignal.

Gut verfügbar ist das Modell Delock 89582.

Sofern ein freier PCIe-Steckplatz verfügbar ist, würde ich eine solche Lösung gegenüber einem DisplayPort-auf-USB-C- oder HDMI-auf-USB-C-Adapter als Kabellösung immer bevorzugen.

Denn hier erhält man einen vollwertigen USB-C-Anschluss, der neben Video und Audio (USB-C DisplayPort Alt-Mode) auch Daten übertragt – z.B. für einen USB-Hub im Monitor.

Zusätzlich steht bei der PCIe-Karte Delock 89582 noch ein weiterer USB-C-Anschluss (jedoch nur Daten) zur Verfügung.

Und viel teurer im Vergleich zu einem Adapter ist die PCIe-Karte nicht.

Delock 89582 - PCIe-Karte für USB-C mit DisplayPort
Produktbild zu Delock 89582 - PCIe-Karte für USB-C mit DisplayPort
Letzte Aktualisierung: 29.11.2022 01:35 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, zzgl. Versand ab 4,95 €.
alternativ auch gelistet mit-Lieferung Amazon
USB-C mit DisplayPort am PC nachrüsten - diese PCIe-Karte macht es möglich. Dazu die Karte in einen PCIe-Steckplatz einstecken und mit DisplayPort-Ausgang der Grafikkarte per Kabel verbinden - so steht 1 x USB-C DisplayPort Alt-Mode zur Verfügung.
Vollständige Bezeichnung (wie bei Office-partner):
Bezeichnung, Bilder und Preis zu Delock 89582 - PCIe-Karte für USB-C mit DisplayPort via Shop-Datenfeed von Office-partner, Affiliate-Links (Provisions-Links)
Delock 89582 - PCIe-Karte für USB-C mit DisplayPort in anderen Online-Shops
(Listung in 4 weiteren Shops gefunden)
Quelle für Bezeichnung und Preis: Shop-Datenfeed von Alternate, Affiliate-Links (Provisions-Links), letzte Aktualisierung: 29.11.2022 07:05 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, zzgl. Versand ab 6,99 €.
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Und was ist mit DVI?

DVI ist etwas betagt, spielt aber durchaus noch eine Rolle.

Wer eine DVI-Grafikkarte an einen USB-C-Monitor anschließen möchte, muss sich erst mit einem DVI-auf-DisplayPort-Adapter oder einem DVI-auf-HDMI-Adapter behelfen und anschließend zu einer der Lösungen oben greifen.

In Frage kämen z.B. der Delock 62596 (gelistet bei JACOB Elektronik) (für DVI ⟹ DisplayPort) oder der Starlink MDVIHDMIMF (gelistet bei JACOB Elektronik) (für DVI ⟹ HDMI).

Einen direkten DVI-auf-USB-C-Adapter kenne ich jedenfalls nicht.

Noch ein Wort zu Thunderbolt 3 und Thunderbolt 4

Ein wichtiges Aber kommt noch.

Thunderbolt 3 und Thunderbolt 4 werden oft mit USB-C bzw. USB Type-C zusammengeworfen. Äußerlich teilen sich die Schnittstellen schließlich den gleichen Anschluss.

Hat z.B. ein MacBook eine Thunderbolt 3- oder Thunderbolt 4-Schnittstelle, so kann darüber auch ein USB-C-Endgerät angeschlossen werden – kein Problem in diese Richtung.

Aber: Es gibt wenige reine Thunderbolt 3-Monitore (künftig vielleicht auch Thunderbolt 4-Monitore). Diese benötigen auch auf der Gegenseite Thunderbolt 3, weshalb man mit den hier vorgestellten USB-C-Adapter kein Glück haben wird.

So ist die LG UltraFine-Serie im Apple-Universum relativ verbreitet.

Beispiel gefällig?

Der LG UltraFine 5K z.B. verfügt nur über einen Thunderbolt 3-Anschluss (kein USB-C mit DisplayPort, kein HDMI, kein DisplayPort usw.).

LG UltraFine 5K
Produktbild zu LG UltraFine 5K
Letzte Aktualisierung: 29.11.2022 03:47 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, zzgl. Versand ab 0,00 €.
Der LG UltraFine 5K wird als Apple-Zubehör vermarktet und punktet mit Thunderbolt 3-Anschluss und Integration in das Apple-Universum.
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LG UltraFine 5K in anderen Online-Shops
(Listung in 8 weiteren Shops gefunden)
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Augen auf bei unidirektionalen USB-C-Adaptern

USB-C-Adapter gibt es wie Sand am Meer.

Fast alle davon sind jedoch unidirektionale Adapterkabel. Und hier muss man eben aufpassen.

Der gängige Fall (ich sprach eingehend von 99% der Adapterkabel) ist USB-C-auf-X. Für das X darf man z.B. HDMI oder DisplayPort einsetzen – neben vielen weiteren Möglichkeiten.

Nun hat man aber vielleicht einen Monitor, den man per USB-C mit DisplayPort anschließen möchte – jedoch bietet die Quelle (Computer, Laptop, Mac, Tablet usw.) kein USB-C mit DisplayPort.

Hier kann man entweder zu einem bidirektionalen Adapter (funktioniert in beide Richtungen) oder einem unidirektionalen Adapter, der eben in die richtige Richtung zeigt, greifen.

Da gilt jedoch – diese Adapter darf man suchen wie die Nadel im Heuhaufen. Um die Auswahl etwas übersichtlicher zu machen, fasse ich die mir bekannten USB-C-Adapter zusammen.

Dies Adapter sind selbst recherchiert und erheben deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ergänzungen nehme ich z.B. per Kommentarfunktion entgegen 🙂

Zu beachten ist natürlich immer, dass man mit einem DisplayPort-auf-USB-C- oder HDMI-auf-USB-C-Adapter keine volle USB-C-Funktionalität erhält.

Die Datenversorgung (USB-Hub im Monitor) oder aber die Stromversorgung (USB-C PD – steht für „Power Delivery“) steht auf diesem Wege nicht zur Verfügung.

Stattdessen gibt es hier ein reines Bildsignal für den USB-C-Monitor (und ggf. noch Audio für die internen Lautsprecher des Bildschirms).

Um eine dahingehend vollwertige USB-C-Schnittstelle zu erhalten (Video, Audio, Daten) bliebe die Nachrüstung am PC mittels PCIe-Karte. Hier sei die Delock 89582 genannt.

Am PC ist diese Lösung deshalb in den meisten Fällen zu bevorzugen.

Patrick Woessner

Ich bin Patrick und hier blogge ich zu verschiedenen Themen rund um Technik, Gadgets und mehr. Früher hatte ich gleich mehrere Blogs zu diesem Thema. Mittlerweile steht Tech Junkies im Mittelpunkt.

Diskussion - 12 Kommentare
  • Norbert Scherner sagt:

    So ausführlich und ich bin mir immer noch nicht sicher. Ich habe einen HP ENVY X360 13 Zoll und der hat einen USB-C Displayport. Brauche ich nur ein Kabel mit einem USB-C Stecker auf der einen Seite und auf der anderen Seite eine HDMI Buchse oder ein Kabel mit USB-C Stecker und Adapter?

    • Hallo Norbert,

      ich verstehe Dein Setup aus Deinen Ausführungen wie folgt:

      • Laptop: USB-C mit DisplayPort-Anschluss soll verwendet werden
      • Monitor: HDMI-Eingang soll verwendet werden

      Wenn es so ist, musst Du nicht viel Nachdenken und kannst Dir einen günstigen USB-C-auf-HDMI-Adapter kaufen.

      Hier geht es um den „exotischeren“ Fall – man hat z.B. einen Laptop, der nur HDMI hat und will einen Monitor anschließen, an dem die USB-C mit DisplayPort-Schnittstelle verwendet werden soll. Da muss man die Richtung beachten; es gibt nur wenige Adapter die das können.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Morten sagt:

    Hallo Patrick,

    Danke für deinen Beitrag, welcher wirklich sehr informativ und hilfreich ist! Trotz dieser Hilfe, klappt es bei mir aber nicht 😀

    Ich habe ein Asus Zenbook UX303L mit HDMI Anschluss. Nun wollte ich mein neu erworbenen Monitor von Dell C1422H (nur USB-C) über den Adapter Delock 63251 an meinen Laptop anschließen. Sobald ich diese Konfiguration an mein Laptop anschließe geht der Monitor im 2-3 Sekunden Takt an und aus – sprich der Monitor wird erkannt und irgendwie nicht angenommen. Woran könnte das liegen? Fehlt mir ein Treiber oder ist der Adapter inkompatibel?

    Danke für deine Hilfe!

    • Hallo Morten,

      den portablen Monitor kannte ich noch nicht, habe ich mir angeschaut. Der ist gewissermaßen ein Sonderfall: Da läuft alles über USB-C – das Videosignal, aber auch die Stromversorgung des Monitors.

      Bei allen mir bekannten Adapter-Lösungen für HDMI-auf-USB-C (viele gibt es ja nicht…) werden das Video- und Audiosignal weiter gereicht. Die HDMI-Schnittstelle bietet keine Stromversorgung an (bei USB-C nennt sich das USB-C PD, „PD“ steht für Power Delivery). Demnach kommt am USB-C-Monitor auch keine Stromversorgung an.

      Bitte beachte dazu folgende Absätze aus meinem Beitrag:

      Zu beachten ist natürlich immer, dass man mit einem DisplayPort-auf-USB-C- oder HDMI-auf-USB-C-Adapter keine volle USB-C-Funktionalität erhält.

      Die Datenversorgung (USB-Hub im Monitor) oder aber die Stromversorgung (USB-C PD – steht für „Power Delivery“) steht auf diesem Wege nicht zur Verfügung.

      Da der portable Monitor 2 x USB-C hat, könnte man probieren, an den anderen USB-C-Anschluss eine reine Stromversorgung anzuschließen (also USB-C-Netzteil). Ich kann aber nicht versprechen, dass es auf diesem Wege geht. Den Monitor kenne ich wie gesagt persönlich nicht…

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Morten sagt:

        Hallo Patrick,

        danke für deine Erläuterung. Ganz schlüssig ist sie für mich jedoch nicht. Hat der Delock 63251 nicht für solche Fälle den 5V USB Anschluss oder wofür sollte dieser da sein? Video, Audio über HDMI, Strom über USB. So zumindest meine laienhafte Sichtweise.

        Könnte ich es unabhängig davon über den Mini-DP probieren oder führt dieser keinen Strom?

        Danke dir 🙂

        • Hallo nochmal Morten,

          der Adapter von Delock nutzt einen Lontium LT6711A-Chipsatz, um das HDMI-Signal (eingehend) zu USB-C mit DisplayPort (ausgehend) zu wandeln. Und ohne „Saft“ verrichtet kein Chipsatz dieser Welt seine Arbeit – dafür die Stromversorgung via Micro-USB. USB-C PD ausgehend kriegst Du darüber nicht.

          Ich könnte jetzt nur noch den Wacom Link Plus ACK42819 nennen. Das ist ein Konverter, der eigentlich für Wacom-Grafiktabletts ausgelegt ist (jedoch nicht auf diese beschränkt ist). Kenne den ein oder anderen, der den Konverter erfolgreich „zweckentfremdet“ – dieser kann max. 45 Watt über USB-C bereitstellen. Herausforderung war aber, dass das Netzteil nicht dabei ist, wenn ich mich recht entsinne.

          Ist aber noch mehr „Bastellösung“. Ich kann nicht versprechen, dass Du damit ans Ziel kommst.

          Viele Grüße,
          Patrick

          • Andreas sagt:

            Hallo Patrick,

            danke für diese ausführliche Übersicht…

            Ich suche für öffentlich zugängliche Bildschirme eine Art Peitschenlösung, bei der 3 Stecker HDMI, MiniDP und USB-C auf einen Stecker USB-C zusammenlaufen, der im USB-C Hub (bis 90W) des Monitors Dell U2520D steckt.

            Die Idee ist einerseits die Übertragung des Videosignals vom Laptop auf den Monitor und andereseits eine praktische Auflademöglichkeit des Laptops am Monitor in umgekehrter Richtung im Falle USB-C auf USB-C, ohne dass die Öffentlichkeit dauernd Kabel am Monitor umstecken muss… (die kommen oft genug weg).

            Ist diese Vorstellung realistisch oder eine Schnapsidee?

            Danke Dir und viele Grüße
            Andreas

          • Hallo Andreas,

            eine reine Kabel-Lösung, die HDMI, Mini-DisplayPort und USB-C (male) auf USB-C (female) bieten würde, gibt es nicht.

            Wenn dann wäre das per Konverter-Box denkbar, die man ggf. am Monitor (Public-Screen) fest installieren könnte, um anschließend nur die Kabel zu exponieren. Ich kenne da aber auch keine „robuste“ Lösung, die für das für Dich geschilderte Einsatzszenario in Frage kommen würde.

            Was ich nicht verstehe: Drei Kabel (HDMI, Mini-DisplayPort, USB-C) sollen ohnehin exponiert werden, damit der Anwender sein jeweiliges Endgerät verbinden kann. Wieso dürfen das keine fest installierten (günstige) Kabel sein, die ohne Umweg in den entsprechenden Buchsen des Monitors stecken?

            Viele Grüße,
            Patrick

  • Robert sagt:

    Hallo,

    ich habe ein Notebook mit USB-C Anschluss, der allerdings kein Displayport ausgibt. Der Monitor hat eine Displayport 1.2-Eingang. Gibt es eine Möglichkeit, über einen Adapter eine Verbindung zwischen USB-C (Notebook) zu Displayport (Monitor) herzustellen? Wie gesagt, der USB-C kann leider kein DP.

    • Hallo Robert,

      nein, wenn die USB-C-Schnittstelle am Laptop kein DisplayPort Alt-Mode unterstützt, kann ein Adapter das auch nicht „herbeizaubern“.

      Es gäbe die Möglichkeit, einen USB-Grafikadapter zu verwenden. Ich kenne aber nur solche, die z.B. DisplayPort oder HDMI an USB-C bereitstellen – kein USB-C mit DisplayPort. Das ist dann auch keine reine Kabellösung mehr. Für solche Grafiktadapter muss ein Treiber installiert werden und es wird eine virtuelle Grafikkarte emuliert, was insb. zu Lasten der CPU geht…

      Achtung übrigens bei gängigen USB-C-Hubs – die mögen allerhand Anschlüsse haben (inkl. HDMI sowie USB-C mit DisplayPort ausgehend) – liest man die Systemanforderungen so wird dafür jedoch logischerweise ein USB-C-Anschluss mit DP Alt-Mode eingehend gefordert.

      HDMI wird der Laptop doch sicher haben? Das wäre das Einfachste…

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Bernhard sagt:

    Danke für die umfangreichen Infos: Eine Frage: Ich will einen Dell C1422H Monitor an einem PC mit Display Port betreiben. Der Dell verlangt wohl die Spannungsversorgung über den USB-C Anschluss (7,5 W max) – reichen da die beschriebenen Adapter oder wird ein weiterer Adapter benötigt?

    • Hallo Bernhard,

      nein, mit einer reinen Kabellösung wirst Du da kein Glück haben – es fehlt da die Stromversorgung per USB-C.

      Es gibt ein paar Adapter-Boxen, die ein integriertes Netzteil haben. Die wurden eigentlich für andere Zwecke entwickelt. In Communities habe ich jedoch schon viele Erfahrungsberichte gelesen, die eine erfolgreiche „Entfremdung“ nahelegen. Beispiel wäre z.B. der GOOVIS Videoadapter für GOOVIS Young (letztere ist eine VR-Brille). Darüber gibt es 10 Watt per USB-C.

      Ich kann aber nicht versprechen, dass es klappt.

      Alternativ: Bei manch portablem Monitor gibt es 2 x USB-C – und teils funktioniert 1 x Stromversorgung, 1 x Videosignal. Ich kenne Dein Monitor-Modell aber nicht persönlich…

      Viele Grüße,
      Patrick

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