Apple Intelligence - dies kompatiblen iPhone-, iPad- und Mac-Geräte bekommen die KI-Funktionen
Digital Life

Apple Intelligence – welche Geräte bekommen die KI-Funktionen?

Bild: Depositphotos / © Joshua_Woroniecki

Ganz offiziell – Apple Intelligence ist mittlerweile auch in Deutsch und in Deutschland verfügbar – doch welche Geräte bekommen überhaupt Zugriff auf die neuen KI-Features in iOS, iPadOS und macOS?

Eines vorweg: Ein aktuelles Apple-Gerät muss her. Das gilt insbesondere für das iPhone, wo schon ziemlich aktuelle iPhone-Modelle inkompatibel sein können.

Ein wenig Geduld war hierzulande ohnehin gefragt.

Zuerst hieß es von Apple, dass Apple Intelligence ggf. gar nicht so schnell Deutschland kommt – auch nicht in Englisch. Grund dafür wäre der Digital Markets Act bzw. allgemein die rechtlichen Rahmenbedingungen in der Europäischen Union.

Auf einem kompatiblen Mac (ab MacOS Sequoia 15.1) ließ sich Apple Intelligence einfach aktivieren – dazu muss die Sprache auf Englisch (US) geändert und eine kurze Warteliste abgewartet werden.

Apple Intelligence auf macOS Sequoia 15.1 aktiveren - in English (US) sind die KI-Funktionen bereits verfügbar

Mittlerweile sind keine Umwege mehr notwendig – weder auf Mac, iPad noch auf iPhone.

Denn ab macOS 15.4, iPadOS 18.4 bzw. iOS 18.4 ist Apple Intelligence auch in Deutschland ganz offiziell verfügbar – und zwar in deutscher Sprache.

KI-Zusammenfassung

Apple Intelligence ist nun offiziell in Deutschland und deutscher Sprache verfügbar, erfordert jedoch aktuelle Apple-Geräte. Besonders iPhone-Nutzer benötigen sehr neue Modelle, während iPad- und Mac-Besitzer mit bis zu vier Jahre alter Hardware noch Zugang erhalten können. Die KI-Funktionen umfassen Schreibhilfen, Transkription und natürliche Sprachsuche, wobei Apple auf lokale Verarbeitung für Datenschutz setzt.

  • Nur iPhone 15 Pro/Pro Max und alle iPhone 16-Modelle unterstützen Apple Intelligence, ältere iPhones sind ausgeschlossen.
  • iPads mit M1-Chip oder neuer sowie das iPad Mini 7. Generation erhalten KI-Features, das neue iPad 11. Generation jedoch nicht.
  • Alle Mac-Modelle mit Apple Silicon (M1 oder neuer) seit 2020 sind kompatibel mit Apple Intelligence.
  • 2025 kommen zusätzliche Features wie Live-Übersetzung und verbesserte App-Integration hinzu.
  • Für 2026 ist eine Partnerschaft mit Google Gemini und erweiterte Siri-Funktionen geplant.
KI-generierte Zusammenfassung. Kann Ungenauigkeiten enthalten.

Mit Apple Intelligence kompatible Geräte

Welche iPhone-Modelle bekommen Apple Intelligence?

ModellLaunchSoCApple Intelligence
iPhone 17e03/2026A19unterstützt
iPhone Air09/2025A19 Prounterstützt
iPhone 17 Pro Max09/2025A19 Prounterstützt
iPhone 17 Pro09/2025A19 Prounterstützt
iPhone 1709/2025A19unterstützt
iPhone 16e02/2025A18unterstützt
iPhone 16 Pro Max09/2024A18 Prounterstützt
iPhone 16 Pro09/2024A18 Prounterstützt
iPhone 16 Plus09/2024A18unterstützt
iPhone 1609/2024A18unterstützt
iPhone 15 Pro Max09/2023A17 Prounterstützt
iPhone 15 Pro09/2023A17 Prounterstützt
iPhone 15 Plus09/2023A16nicht unterstützt
iPhone 1509/2023A16nicht unterstützt
iPhone 14 Plus10/2022A15nicht unterstützt
iPhone 14 Pro Max09/2022A16nicht unterstützt
iPhone 14 Pro09/2022A16nicht unterstützt
iPhone 1409/2022A15nicht unterstützt
ältere iPhones2022 und älter≤ A15nicht unterstützt
Quelle: Apple Webseite

Alle iPhone 16-Modelle (inkl. iPhone 16E, welches die SE-Serie beerbt) sowie die neuen iPhone 17-Modelle inkl. 17e und das iPhone Air sind somit für die KI-Funktionen vorbereitet.

Wirft man einen Blick auf frühere iPhone-Modelle, so sieht es mau für iOS-KI-Funktionen aus.

Die vorhergehende iPhone-Generation wird nicht vollständig mit Apple Intelligence beglückt.

Ein iPhone 15 Pro oder eine iPhone 15 Pro Max muss es mindestens sein – denn nur diese beide Modelle haben den aktuellen Apple A17 Pro-SoC und 8 GB RAM.

Das dürfte die Mindestanforderung für Apple Intelligence auf dem iPhone sein.

Das iPhone 15, das iPhone 15 Plus sowie ältere iPhone-Modelle wie das iPhone 14 Pro Max, iPhone 14 Pro, iPhone 14 oder iPhone 14 Plus und noch älter sind ebenfalls raus.

Zwar gibt es für diese iPhone-Modelle auch weiterhin iOS-Updates, jedoch ohne KI-Update.

Welche iPad-Modelle bekommen Apple Intelligence?

ModellLaunchSoCApple Intelligence
iPaid Air (8 . Generation)
13 Zoll
03/2026M5unterstützt
iPaid Air (8 . Generation)
11 Zoll
03/2026M5unterstützt
iPad Pro (8. Generation)
13 Zoll
10/2025M5unterstützt
iPad Pro (8. Generation)
11 Zoll
10/2025M5unterstützt
iPad Air (6. Generation)
13 Zoll
03/2025M3unterstützt
iPad Air (6. Generation)
11 Zoll
03/2025M3unterstützt
iPad (11. Generation)03/2025A16nicht unterstützt
iPad Mini (7. Generation)10/2024A17 Prounterstützt
iPad Pro (7. Generation)
13 Zoll
05/2024M4unterstützt
iPad Pro (7. Generation)
11 Zoll
05/2024M4unterstützt
iPad Air (6. Generation)
13 Zoll
05/2024M2unterstützt
iPad Air (6. Generation)
11 Zoll
05/2024M2unterstützt
iPad Pro (6. Generation)
12.9 Zoll
10/2022M2unterstützt
iPad Pro (4. Generation)
11 Zoll
10/2022M2unterstützt
iPad Air (5. Generation)03/2022M1unterstützt
iPad Pro (5. Generation)
12.9 Zoll
05/2021M1unterstützt
iPad Pro (3. Generation)
M1, 11 Zoll
05/2021M1unterstützt
andere iPads2022 und älterohne M-SoCnicht unterstützt
Quelle: Apple Webseite

Beim iPad sieht es besser aus.

Es muss entweder ein M1-SoC oder neuer her – und den baut Apple seit 2021 in ausgewählte iPad-Modelle. Genau genommen sind das iPad Air und iPad Pro für die Apple-KI geeignet.

Zusätzlich unterstützt das neue iPad Mini (7. Generation) die künftigen KI-Funktionen. Dort werkelt der A17 Pro, der sein Debut beim iPhone 15 Pro bzw. iPhone 15 Pro Max gab.

Für diese kompatiblen iPad-Modelle werden die KI-Funktionen ab dem Herbst per iPadOS-Update ausgeliefert.

Das „normale“ iPad scheidet aus.

Besonders überraschend – ein ganz neues iPad (11. Generation) kam wurde im März 2025 vorgestellt, kommt jedoch A16-SoC daher – zu wenig für Apple Intelligence.

Damit hatte ich persönlich nicht gerechnet – es gibt also auch neue Apple-Geräte, die nicht kompatibel zu Apple Intelligence sind.

Welche Mac-Modelle bekommen Apple Intelligence?

ModellLaunchSoCApple Intelligence
MacBook Pro 14″, 16″03/2026M5 Pro bzw. M5 Maxunterstützt
MacBook Neo03/2026A18 Prounterstützt
MacBook Pro 14″10/2025M5unterstützt
MacBook Air 13″, 15″03/2025M4unterstützt
Mac Studio03/2025M4 bzw. M3 Ultraunterstützt
Mac Mini10/2024
M4
unterstützt
MacBook Pro 14″, 16″10/2024M4unterstützt
iMac 24″10/2024M4unterstützt
MacBook Air 13″, 15″03/2024M3unterstützt
MacBook Pro 14″, 16″11/2023M3unterstützt
MacBook Pro 13″06/2022M2unterstützt
MacBook Air 13″, 15″06/2022M2unterstützt
Mac Studio16/2023M2unterstützt
Mac Mini01/2023M2unterstützt
Mac Studio03/2022M1unterstützt
MacBook Pro 14″, 16″10/2022M1unterstützt
iMac 24″05/2021M1unterstützt
MacBook Pro 13″11/2020M1unterstützt
Mac Mini11/2020M1unterstützt
MacBook Air11/2020M1unterstützt
ältere Macs2020 und älterIntel-CPUnicht unterstützt
Quelle: Apple Webseite

Man mag es schon erwartet haben.

Mac-Modelle schneiden recht gut bei der Apple Intelligence-Unterstützung ab.

Denn alle Modelle, die über einen M1-SoC oder neuer verfügen (also beliebiges Apple Silicon), sind kompatibel zu den neuen KI-Funktionen, sobald diese über ein macOS-Update ausgespielt werden.

Die ersten Mac-Modelle mit M1 erschienen immerhin 2020 – das heißt sofern der Mac weniger als vier Jahre alt ist, sollte sich Apple Intelligence aktivieren lassen.

Übrigens – das neue MacBook Neo mit A18 Pro Chip (aus dem iPhone, inkl. weiterer Kompromisse bei der Hardware) markiert die neue Einstiegsklasse – und ist kompatibel mit der Apple KI.

Apple KI-Update auch für ältere Geräte?

Eigentlich ist die Katze aus dem Sack.

Denn Apple hat die Liste der kompatiblen Geräte, die ab Herbst (jedenfalls für US-Englisch als eingestellte Sprache) das KI-Update erhalten, bereits veröffentlicht.

Screenshot: Liste der kompatiblen Geräte - Apple Intelligence
Bild: Screenshot / Apple-Webseite

Eine kleine Hintertür hat man sich in Cupertino jedoch offen gelassen.

So heißt es im Kleingedruckten auf der gleichen Webseite:

Einige Features, weitere Sprachen und Plattformen kommen im Laufe des nächsten Jahres hinzu.

Was mit den weiteren Plattformen gemeint ist, war eigentlich klar. Naheliegend ist natürlich neue Apple-Hardware wie iPhone-Modelle, iPad-Modelle oder Mac-Modelle.

Und so ist es auch.

Inzwischen kamen diverse neue iPhone-Modelle, iPad-Modelle und MacBook-Modelle auf den Markt – die meisten davon sind für KI gewappnet.

Features der KI

Launch-Features

Die Launch-Features sind verfügbar, seitdem Apple Intelligence eingeführt wurde:

  • Unterstützung beim Schreiben und bei Aufgaben mit Hilfe von generativer KI.
  • Transkribieren (Sprachnotizen und Telefonate).
  • Suche in natürlicher Sprache nach Fotos und Videos.
  • Entwickelt mit Fokus auf Datenschutz (naja, zumindest laut Apple), verarbeitet viele Anfragen lokal auf dem Endgerät.
  • Rückgriff auf serverbasierte Modelle für komplexe Anfragen via Private Cloud Computing.
  • Optionale ChatGPT-Integration (kostenlos) – für Siri und für Schreibwerkzeuge.

… und noch einige weitere KI-Funktionen.

Zusätzliche KI-Funktionen 2025 bei Apple Intelligence

Im September 2025 erschienen die neuen Major-Versionen der Apple-Betriebssysteme – und mit ihnen gab es ein Apple Intelligence-Upgrade mit neuen KI-Funktionen.

Das erschien auch notwendig – denn Apple steht unter Zugzwang.

Microsoft Copilot, ChatGPT, Perplexity, Claude – große Player im KI-Wettrennen haben leistungsfähige Funktionen hinzugefügt und Apple hinkt derzeit hinterher.

Neu mit iOS 26, iPadOS 26 und macOS 26 sind unter anderem:

  • Live-Übersetzung für Nachrichten, Anrufe und FaceTime (mit AirPods-Unterstützung)
  • Nachrichten-Umfragen (Messages Poll Suggestions)
  • Konversationshintergründe in Image Playground
  • KI-Suche in Nachrichten mittels natürlicher Sprache
  • Voicemail-Zusammenfassungen aus transkribierten Sprachnachrichten
  • Verbesserte App-Integration: Zugriff für Drittentwickler auf Apple-Intelligence-Modelle

… und noch einige weitere.

Damit hat Apple nachgezogen – ist aber im Vergleich zur Konkurrenz teilweise spät dran.

Erwartete KI-Upgrades im Jahr 2026 (Google Gemini)

Im Jahr 2026 werden für Apple Intelligence mehrere größere Upgrades erwartet, darunter eine enge Partnerschaft mit Google rund um Gemini als Basis für die nächsten KI-Features.

  • Neue Siri mit Gemini und echten Konversationsfähigkeiten
  • Tiefere Integration von Apple Intelligende in die Betriebssysteme
  • Neue Fähigkeiten (Screen Awareness, Personal Context, Cross-App-Flows…)
  • Verbesserte visuelle Intelligenz (Bildschirminhalt verstehen)
  • Google Gemini, jedoch mit den Privatsphäre-Standards von Apple (ausgeführt On-Device oder Apple Private Cloud Compute)
  • Neue Möglichkeiten für App-Entwickler, um KI-Features in ihre Apps zu integrieren

Ob Apple die erwarteten Features 2026 wie geplant ausliefert, wird sich mit den kommenden iOS-, iPadOS-, macOS- und visionOS-Updates zeigen.

Apple KI-Funktionen nur für neue Hardware

Neue Apple-Hardware muss her – das gilt für viele Apple-Nutzer, die unbedingt Zugriff auf das KI-Update haben möchten und insbesondere für iPhone-Modelle.

Denn ein halbwegs aktuelles iPhone (entweder ein iPhone aus iPhone 16-Generation, oder iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max) muss her. Ältere iPhone-Modelle sind nicht kompatibel mit den KI-Features.

Etwas entspannter sieht es für iPad-Modelle und Mac-Modelle aus. Da darf das Gerät immerhin bis zu knapp vier Jahre alt sein und erhält dennoch die neuen KI-Funktionen.

Krasse Ausnahme – das iPad (11. Generation) wurde im März 2025 vorgestellt, ist jedoch nicht Apple Intelligence-kompatibel.

Ich vermute doch, dass Apple der Idee nicht abgeneigt ist, auf eine hohe Nachfrage für Apple Intelligence zu setzen und damit die Hardwareverkäufe anzukurbeln.

Dafür muss Apple jedoch erst einmal nachlegen – was derzeit an KI-Features geboten wird, kann mit anderen KI-Tools wie ChatGPT, Claude oder Gemini nicht mithalten.

Aber einen guten Grund für leistungsfähige Hardware gibt es auch.

Viele KI-Anfragen sollen von lokalen Modellen verarbeitet werden – und dafür ist natürlich auch die notwendige Rechenpower erforderlich.

Patrick Woessner

Ich bin Patrick und hier blogge ich zu verschiedenen Themen rund um Technik, Gadgets und mehr. Früher hatte ich gleich mehrere Blogs zu diesem Thema. Mittlerweile steht Tech Junkies im Mittelpunkt.

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