Apple gilt bei iOS-Updates als vorbildlich: Selbst ältere iPhone-Modelle erhalten noch Jahre nach ihrem Launch Sicherheitsupdates – ein klarer Vorteil gegenüber vielen Android-Smartphones.
So bekam etwa das iPhone 5s ganze neun Jahre nach Marktstart noch iOS 12.5.6 als Sicherheitsupdate (Mitte 2022). Den Rekord halten iPhone 6s und iPhone 6s Plus: Mit iOS 15.8.5 vom 15. September 2025 erhielten beide Modelle sogar zehn Jahre nach iPhone-Release einen Sicherheitsfix.
Trotzdem sollten sich Nutzer älterer iPhones nicht in falscher Sicherheit wiegen.
Apple schließt in älteren iOS-Versionen längst nicht mehr alle Sicherheitslücken – dafür braucht es eine aktuelle Version. Neue Features gibt es ohnehin nicht mehr. Dass Apple nach dem offiziellen Support-Ende noch einmal eine besonders kritische Schwachstelle patcht, ist die Ausnahme, nicht die Regel.
In den folgenden Tabellen findet sich für jedes (nicht uraltes) iPhone-Modell die aktuell installierbare iOS-Version, das voraussichtliche Support-Ende und einen Ausblick auf iOS 28 – mit dem voraussichtlichen Release-Termin und den Modellen, für die es eng wird.
Der Artikel beschreibt Apples Update-Politik für iPhones und erklärt, wie lange einzelne Modelle noch mit iOS-Versionen und Sicherheitsupdates versorgt werden. Aktuell ist iOS 27 die neueste Version, die alle iPhones ab dem iPhone 11 und dem iPhone SE (2. Generation) unterstützt - erstmals seit Jahren wurde dabei kein Modell ausgemustert. Betroffen sind vor allem Besitzer älterer iPhones wie iPhone XR, XS, X oder 8, deren Geräte keine neuen Hauptversionen mehr erhalten, aber teils noch vereinzelte Sicherheitsupdates bekommen. Der Beitrag ordnet zudem ein, welche Modelle 2027 mit iOS 28 vom Support-Ende bedroht sein könnten, und vergleicht Apples Update-Dauer mit der von Android-Herstellern.
- iOS 27 unterstützt aktuell alle iPhones ab iPhone 11 und iPhone SE (2. Generation), ohne dass ein Modell ausgemustert wurde.
- Nach dem offiziellen Support-Ende liefert Apple meist noch einige Monate lang Sicherheitsupdates für die Vorgängerversion.
- Modelle wie iPhone XR, XS, X und iPhone 8 erhalten keine neuen iOS-Hauptversionen mehr und nur noch selten vereinzelte Sicherheitsfixes.
- Für iOS 28 im September 2027 gelten iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone 11 Pro Max und iPhone SE (2. Generation) als wahrscheinlichste Streichkandidaten.
- Im Vergleich zu vielen Android-Herstellern bietet Apple ohne offizielles Versprechen in der Praxis meist längere Update-Zeiträume, wobei Google und Samsung mittlerweile ähnlich lange Unterstützung anbieten.
Wie lange gibt es von Apple iOS-Updates?
Mit der jeweils aktuellen iOS-Version (derzeit ist das iOS 27) unterstützt Apple grundsätzlich mindestens 5 Jahre alte iPhone-Modelle.
Das ist nirgends so festgeschrieben. Jedoch sind es die Erfahrungswerte aus den bisherigen iOS-Releases mit mittlerweile über zehn Jahren Smartphone-Geschichte.
Übrigens – mit einer neuen Betriebssystem-Version werden nicht zwangsweise iPhone-Modelle in das Support-Ende geschickt. Mit iOS 18 und zuletzt mit iOS 27 wurde z.B. kein einziges iPhone abgekündigt.
Zuletzt war beim Release von iOS 26 folgendes Muster für das Support-Ende zu sehen:
- iPhone XR
(Release Oktober 2018, ~ 7 Jahre neueste iOS-Version) - iPhone XS
(Release September 2018, ~ 7 Jahre neueste iOS-Version) - iPhone XS Max
(Release September 2018, ~ 7 Jahre neueste iOS-Version)
Das ist besser als bei vielen Android-Geräten.
Was es bei Apple jedoch nicht gibt, ist ein konkretes Support-Versprechen. Das machen mittlerweile diverse Android-Hersteller (z.B. zwei Jahre Major-Versions, vier Jahre Sicherheitsupdates).
Naja, berechtigte Frage ist, ob das viel wert ist. Denn selbst wenn die Update-Politik bei Android-Smartphones festgeschrieben ist, sieht die Realität teils anders aus…
Aktuelle iOS-Versionen mit Sicherheitsupdates
iOS 27 als aktuelle iOS-Version
Seit dem 14.09.2026 ist iOS 27 die aktuelle iOS-Hauptversion. Apple bleibt damit bei der Benennung nach Jahreszahl, die mit iOS 26 eingeführt wurde.
Anders als in den Vorjahren fällt diesmal kein iPhone aus der Liste – wer iOS 26 installieren konnte, bekommt auch iOS 27.
Die aktuelle iOS-Version erhält sowohl aktiven Support wie auch Sicherheitsupdates.
Auf folgenden Modellen kann das iOS 27-Upgrade durchgeführt werden:
iPhone-Modelle mit Face ID:
iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone 11 Pro Max, iPhone 12 mini, iPhone 12, iPhone 12 Pro, iPhone 12 Pro Max, iPhone 13 mini, iPhone 13, iPhone 13 Pro, iPhone 13 Pro Max, iPhone 14, iPhone 14 Plus, iPhone 14 Pro, iPhone 14 Pro Max, iPhone 15, iPhone 15 Plus, iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max, iPhone 16, iPhone 16 Plus, iPhone 16 Pro, iPhone 16 Pro Max, iPhone 16e, iPhone 17, iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max, iPhone Air, iPhone 17e, iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro MaxiPhone-Modelle mit Home-Taste:
Quelle: Apple-Webseite / Mit iOS 27 kompatible iPhone-Modelle
iPhone SE (2. Generation), iPhone SE (3. Generation)
Das faltbare iPhone Duo fehlt in Apples Liste bislang (Stand 17.10.2026). Es kommt erst am 23.10.2026 in den Handel – bis dahin soll laut Apple auch iOS 27.1 erscheinen. Das ist die Erklärung, weshalb das iPhone Duo nicht genannt wird. iOS 27 bekommt es natürlich.
iOS 27-kompatible iPhone-Modelle erhalten das jeweils aktuelle Update unter Einstellungen → Allgemein → Softwareupdate.

Mit einem manuell angestoßenen iOS-Softwareupdate landet die aktuelle Version grundsätzlich schneller auf dem iPhone. Die automatischen Updates hinken oft einige Tage hinterher.
Apple hält die Betriebssystemversion regelmäßig mit Aktualisierungen auf dem neuesten Stand – regelmäßige Versionsupdates werden bereitgestellt.
Der aktuelle Stand ist iOS 27.0.1, erschienen am 28.09.2026.
Ein Sicherheitsdokument hat Apple dazu nicht veröffentlicht. Das Update behebt Fehler, vor allem bei den neuen iPhone 18 Pro-Modellen: unerwartete Neustarts nach einer fehlgeschlagenen Face ID-Erkennung, Farbfehler in einzelnen 2x-Fotos und einen Touchscreen, der beim gleichzeitigen Öffnen von Mitteilungs- und Kontrollzentrum nicht mehr reagiert.
Das jüngste Update mit dokumentierten Lücken ist damit iOS 27 selbst – es schloss zum Start 126 per CVE erfasste Schwachstellen, darunter 20 im Kernel.
Noch ist die Liste mit iOS 27-Updates kurz, das wird sich mit der Zeit jedoch ändern.
| Version | Erschienen | Geschlossene Lücken (CVE) | weitere ohne CVE |
|---|---|---|---|
| 27.0.1 | 28.09.2026 | 0 | 0 |
| 27 | 14.09.2026 | 126 | 67 |
iOS 26 mit Sicherheitsupdates
Nach dem Erscheinen einer neuen Major-Version von iOS (i.e. iOS 27 als aktuelle Version, erschien am 14.09.2026), erreicht die Vorgänger-Version zwar das Support-Ende (EoL – „end of life“).
Jedoch versorgt Apple die Vorgänger-Version meist noch für einige Monate mit Sicherheitsupdates.
So erschien zeitgleich mit iOS 27 am 14.09.2026 iOS 26.7. Es schloss 82 per CVE erfasste Lücken.
Am 28.09.2026 folgte iOS 26.7.1 mit nur einem Fix in CoreGraphics – für eine Lücke, die laut Apple bereits aktiv ausgenutzt wurde.
iOS 26 bekommt also noch Updates – die Frage ist, wie lange.
Anders als beim Wechsel von iOS 18 auf iOS 26 bot Apple die neuen 26er-Updates zunächst allen iPhones an, die noch auf iOS 26 laufen. iOS 27 stand nur als zusätzliche Option bereit.
Seit Anfang Oktober 2026 empfiehlt Apple stattdessen iOS 27.0.1 als Standard-Update. Auf iOS 26 zu bleiben, ist aber weiterhin möglich.
Ein iPhone, das auf iOS 26 festsitzt, gibt es diesmal nicht – jedes iOS 26-Gerät kann auch iOS 27 installieren.
Wie lange Apple die 26er-Reihe weiter pflegt, ist deshalb eine berechtigte Frage. Apple könnte intern argumentieren, dass allen iOS 26-Nutzern das iOS 27-Upgrade offen steht.
Beim Vorgänger iOS 18 hatte Apple die Updates ab iOS 18.7.3 auf die iPhones ohne iOS 26-Zugang beschränkt (mehr dazu unten). Wer auf iOS 26 bleibt, sollte den Wechsel auf iOS 27 daher nicht zu lange aufschieben.
| Version | Erschienen | Geschlossene Lücken (CVE) | weitere ohne CVE |
|---|---|---|---|
| 26.7.1 | 28.09.2026 | 1 | 0 |
| 26.7 | 14.09.2026 | 82 | 15 |
| 26.6.2 | 08.09.2026 | 0 | 0 |
| 26.6.1 | 17.08.2026 | 29 | 3 |
| 26.6 | 27.07.2026 | 86 | 12 |
| 26.5.2 | 29.06.2026 | 38 | 3 |
| 26.5.1 | 01.06.2026 | 0 | 0 |
| 26.5 | 11.05.2026 | 61 | 23 |
| 26.4.2 | 22.04.2026 | 1 | 0 |
| 26.4.1 | 08.04.2026 | 0 | 0 |
| 26.4 | 24.03.2026 | 43 | 42 |
| 26.3.1 | 04.03.2026 | 0 | 0 |
| 26.3 | 11.02.2026 | 46 | 12 |
| 26.2.1 | 26.01.2026 | 0 | 0 |
| 26.2 | 12.12.2025 | 39 | 5 |
| 26.1 | 03.11.2025 | 62 | 16 |
| 26.0.1 | 29.09.2025 | 1 | 0 |
| 26 | 15.09.2025 | 36 | 43 |
iOS 18 ohne (regelmäßige) Updates
iOS 18 liegt seit dem Erscheinen von iOS 27 zwei Hauptversionen zurück – und wird von Apple nicht mehr regelmäßig mit Updates versorgt.
Das letzte iOS 18-Update kam am 17.08.2026 mit iOS 18.7.10. Seitdem ging iOS 18 leer aus – weder zum Start von iOS 27 noch am 28.09.2026, als Apple für iOS 26 eine bereits ausgenutzte Lücke schloss, kam ein iOS 18-Update.
Schon zuvor gab es iOS 18-Updates seit iOS 18.7.3 (Dezember 2025) nur noch für iPhone XR, iPhone XS und iPhone XS Max – die Modelle ohne iOS 26-Kompatibilität.
Gelegentlich liefert Apple jedoch auch für ältere iOS-Versionen noch Updates aus – insbesondere dann, wenn eine Sicherheitslücke mit hohem Risiko bekannt wird.
Beispiel – für schwere Sicherheitslücken (USB-Modus und WebKit) hat Apple auch iOS 15 nochmal gepatcht – so erschien noch ein unerwartetes iOS 15.8.4 am 31.03.2025. Darauf folgte nochmal iOS 15.8.5 am 15.09.2025, das einen schweren Bilddatei-Parsing-Fehler adressiert.
Auch iOS 16, die letzte Version für iPhone 8 und iPhone X, bekam zuletzt am 11.05.2026 mit iOS 16.7.16 noch einen einzelnen Fix. Ähnliches ist für iOS 18 als letzte Version von iPhone XR, XS und XS Max denkbar.
Regelmäßige Releases sind jedoch nicht mehr zu erwarten.
| Version | Erschienen | Geschlossene Lücken (CVE) | weitere ohne CVE |
|---|---|---|---|
| 18.7.10 | 17.08.2026 | 122 | 6 |
| 18.7.9 | 11.05.2026 | 47 | 4 |
| 18.7.8 | 22.04.2026 | 1 | 0 |
| 18.7.7 | 24.03.2026 | 26 | 1 |
| 18.7.6 | 04.03.2026 | 0 | 0 |
| 18.7.5 | 11.02.2026 | 36 | 4 |
| 18.7.4 | 26.01.2026 | 0 | 0 |
| 18.7.3 | 12.12.2025 | 23 | 1 |
| 18.7.2 | 05.11.2025 | 39 | 3 |
| 18.7.1 | 29.09.2025 | 1 | 0 |
| 18.7 | 15.09.2025 | 14 | 6 |
| 18.6.2 | 20.08.2025 | 1 | 0 |
| 18.6.1 | 14.08.2025 | 0 | 0 |
| 18.6 | 29.07.2025 | 32 | 14 |
| 18.5 | 12.05.2025 | 37 | 16 |
| 18.4.1 | 16.04.2025 | 2 | 0 |
| 18.4 | 31.03.2025 | 78 | 33 |
| 18.3.2 | 11.03.2025 | 1 | 0 |
| 18.3.1 | 10.02.2025 | 2 | 0 |
| 18.3 | 27.01.2025 | 40 | 12 |
| 18.2.1 | 06.01.2025 | 0 | 0 |
| 18.2 | 11.12.2024 | 41 | 25 |
| 18.1.1 | 19.11.2024 | 2 | 0 |
| 18.1 | 28.10.2024 | 44 | 19 |
| 18.0.1 | 03.10.2024 | 2 | 0 |
| 18 | 16.09.2024 | 48 | 28 |
Wann kommt iOS 28?
iOS 27 ist seit dem 14.09.2026 verfügbar. Der Nachfolger iOS 28 dürfte nach dem bekannten Muster im September 2027 erscheinen.
Seit über zehn Jahren gibt es von Apple genau eine iOS-Hauptversion pro Jahr. Die letzten fünf erschienen jeweils an einem Montag Mitte September:
- iOS 16: 12.09.2022
- iOS 17: 18.09.2023
- iOS 18: 16.09.2024
- iOS 26: 15.09.2025
- iOS 27: 14.09.2026
Voraussichtlicher Release von iOS 28:
Prognose auf Basis der bisherigen Release-Termine
Mitte September 2027 – am wahrscheinlichsten Montag, 13.09.2027 (KW 37) oder Montag, 20.09.2027 (KW 38)
Bestätigt wird der Termin wie üblich erst kurz vorher beim September-Event. Welche iPhones iOS 28 bekommen, verrät Apple schon früher – auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2027.
iOS 28: Diese iPhones sind gefährdet
Mit iOS 27 hat Apple kein einziges iPhone ausgemustert. Umso wahrscheinlicher ist, dass es mit iOS 28 wieder Modelle trifft.
Die heißesten Kandidaten sind iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max sowie das iPhone SE (2. Generation) – alle mit dem A13-Chip. Das iPhone 11 ist im September 2027 acht Jahre alt, das iPhone SE von 2020 rund siebeneinhalb.
Weniger wahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, ist das Aus für die iPhone 12-Reihe (iPhone 12 mini, 12, 12 Pro und 12 Pro Max) mit dem A14-Chip aus dem Herbst 2020.
Bestätigt ist davon nichts. Gerüchte zur Kompatibilitätsliste lagen schon einmal daneben – vor iOS 27 galten iPhone 11 und iPhone SE (2. Generation) als wahrscheinliche Streichkandidaten, beide sind weiterhin dabei.
In der Vergangenheit waren fünf Jahre die Grenze für den Zugang zu einer neuen iOS-Version. Beim sechsten Geburtstag war oft Schluss mit iOS-Upgrades – das iPhone 11 zeigt, dass Apple diese Linie inzwischen überschreitet.
Ein Aus mit iOS 28 hieße übrigens nicht, dass die Geräte sofort unsicher werden: Für iOS 27 dürfte es auch danach noch einige Monate Sicherheitsupdates geben.
Support-Ende bei Apple – wie lange wird mein iPhone noch unterstützt?
iPhone 18 Pro und iPhone Duo starten direkt mit iOS 27
Auf dem September-Event hat Apple drei neue Modelle vorgestellt: iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und mit dem iPhone Duo das erste faltbare iPhone.
Das „normale“ iPhone 17, das günstigere iPhone 17e und das iPhone Air bekommen (erstmal) noch keinen Nachfolger.
iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max stehen in Apples Kompatibilitätsliste zu iOS 27 und bringen die neue Hauptversion ab Werk mit. Das iPhone Duo fehlt dort bislang (Stand 17.10.2026).
Im iPhone 18 Pro (6,3 Zoll) und im iPhone 18 Pro Max (6,9 Zoll) steckt der neue A20 Pro, den Apple erstmals in 2-Nanometer-Technik fertigen lässt.
Beide ließen sich ab dem 12.09.2026 vorbestellen und sind seit dem 18.09.2026 im Handel.
Das iPhone Duo ist das erste Foldable von Apple und nutzt denselben A20 Pro in einem Titan-Gehäuse.
Es kommt etwas später – vorbestellen lässt es sich seit dem 16.10.2026, in den Handel kommt es am 23.10.2026.
Legt man die Erfahrungswerte aus dieser Übersicht an, ist bei allen drei Modellen frühestens 2032 mit einem Support-Ende zu rechnen.
Beim iPhone Duo kommt allerdings ein Vorbehalt dazu – ein faltbares iPhone gab es bisher nicht, Erfahrungswerte zu dieser Bauform fehlen also.
Da im Inneren dieselbe Pro-Hardware arbeitet, spricht jedoch nichts für einen kürzeren Update-Zeitraum als bei der iPhone 18 Pro-Linie.
Letzte iOS-Version und (voraussichtliches) Support-Ende für das iPhone
| Modell | Launch | letzte Version | Support-Ende (Prognose) |
|---|---|---|---|
| iPhone Duo | 10/2026 | iOS 27 | 2032 – 2034 |
| iPhone 18 Pro / 18 Pro Max | 09/2026 | iOS 27 | 2032 – 2034 |
| iPhone 17e | 03/2026 | iOS 27 | 2032 – 2034 |
| iPhone Air | 09/2025 | iOS 27 | 2031 – 2033 |
| iPhone 17 / 17 Pro / 17 Pro Max | 09/2025 | iOS 27 | 2031 – 2033 |
| iPhone 16e | 02/2025 | iOS 27 | 2031 – 2033 |
| iPhone 16 / 16 Plus / 16 Pro / 16 Pro Max | 09/2024 | iOS 27 | 2030 – 2032 |
| iPhone 15 / 15 Plus / 15 Pro / 15 Pro Max | 09/2023 | iOS 27 | 2029 – 2031 |
| iPhone 14 Plus | 10/2022 | iOS 27 | 2028 – 2030 |
| iPhone 14 / 14 Pro / 14 Pro Max | 09/2022 | iOS 27 | 2028 – 2030 |
| iPhone SE (3. Generation, 2022) | 03/2022 | iOS 27 | 2028 – 2030 |
| iPhone 13 / 13 Mini / 13 Pro / 13 Pro Max | 09/2021 | iOS 27 | 2027 – 2029 |
| iPhone 12 Mini / iPhone 12 Pro Max | 11/2020 | iOS 27 | 2027 – 2028 |
| iPhone 12 / iPhone 12 Pro | 10/2020 | iOS 27 | 2027 – 2028 |
| iPhone SE (2. Generation, 2020) | 04/2020 | iOS 27 | 2027 – 2028 |
| iPhone 11 / 11 Pro / 11 Pro Max | 09/2019 | iOS 27 | 2027 – 2028 |
| iPhone XR | 10/2018 | iOS 18 | 09/2025 (nach 7 Jahren) |
| iPhone XS / XS Max | 09/2018 | iOS 18 | 09/2025 (nach 7 Jahren) |
| iPhone 8 / 8 Plus | 09/2017 | iOS 16 | 09/2023 (nach 6 Jahren) |
| iPhone X | 09/2017 | iOS 16 | 09/2023 (nach 6 Jahren) |
| iPhone 7 / 7 Plus | 09/2016 | iOS 15 | 09/2022 (nach 6 Jahren) |
| iPhone SE (1. Generation, 2016) | 03/2016 | iOS 15 | 09/2022 (nach 6,5 Jahren) |
| iPhone 6S / 6S Plus | 09/2015 | iOS15 | 09/2022 (nach 7 Jahren) |
| iPhone 6 / 6 Plus | 09/2014 | iOS12 | 09/2019 (nach 5 Jahren) |
| iPhone 5C / 5S | 09/2013 | iOS12 | 09/2019 (nach 6 Jahren) |
Baldiges Support-Ende für iPhone XS / XS Max / XR, iPhone 11 und iPhone 12?
Wann kommt iOS 28 und welche iPhones fallen raus?
iOS 28 dürfte Mitte September 2027 erscheinen – die letzten fünf Hauptversionen kamen jeweils an einem Montag zwischen dem 12. und 18. September. Als Streichkandidaten gelten vor allem iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone 11 Pro Max und das iPhone SE (2. Generation), weniger wahrscheinlich die iPhone 12-Reihe. Bestätigt ist das nicht, Apple nennt die unterstützten Geräte zur WWDC im Juni 2027.
iPhone 12 – wie lange gibt es Updates?
iPhone 12, iPhone 12 Pro, iPhone 12 Mini sowie iPhone 12 Pro Max laufen mit dem aktuellen iOS 27. Mit einem Support-Ende ist frühestens 2027 (iOS 28) zu rechnen, wahrscheinlicher erst 2028 (iOS 29). Trotz aktueller iOS-Versionen dürften jedoch neue KI-Features (Apple Intelligence) auf diesen iPhones nicht mehr verfügbar werden.
Wie lange bekommt das iPhone 11 noch Updates?
Das iPhone 11 ist ein noch weit verbreitetes Modell, erschienen im September 2019. Mit iOS 27 bekommt es 2026 sieben Jahre nach dem Marktstart noch die neueste iOS-Hauptversion. Mit iOS 28 im September 2027 dürfte jedoch Schluss sein – bestätigt ist das nicht, Apple veröffentlicht die Liste der unterstützten Geräte zur WWDC im Juni 2027. Sicherheitsupdates für iOS 27 dürfte es auch danach noch einige Monate geben.
Wie lange gibt es noch Support für iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR?
Diese drei iPhone-Modelle sind im September bzw. Oktober 2018 erschienen. Neue iOS-Versionen gab es für sie bis iOS 18 – mit iOS 26 endete 2025 nach rund sieben Jahren die Unterstützung. Sie bleiben auf iOS 18, das letzte Update erschien am 17.08.2026 (iOS 18.7.10). Regelmäßige Updates gibt es seitdem nicht mehr.
Wie lange wird das iPhone X noch unterstützt?
Beim iPhone X hat 2023 mit iOS 17 die Unterstützung geendet. Das hat Apple auf der Entwicklerkonferenz WWDC bekannt gegeben. iPhone X-Nutzer bleiben also auf iOS 16, für das es keine regelmäßigen Sicherheitsupdates mehr gibt.
Wann endet der Support für iPhone 8 und iPhone 8 Plus?
Das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus sind nun neun Jahre alt. Der Launch erfolgte im September 2017. Auf diesen iPhone-Modellen lässt sich iOS 17 nicht mehr installieren. Demnach verbleiben iPhone 8 / iPhone 8 Plus auf iOS 16, für das Apple keine regelmäßigen Sicherheitsupdates mehr bereitstellt.
Bekommen iPhone SE, iPhone 16e und iPhone 17e verkürzte Update-Zeitfenster?
Das iPhone SE und im Grunde auch das iPhone 16e und iPhone 17e (auch wenn Apple kräftig aufgerüstet hat und den Preis erhöht hat) gelten als Einstiegsmodelle. Wer jedoch denkt, dass das iPhone SE, das iPhone 16e und das iPhone 17e deshalb über einen kürzeren Zeitraum mit Updates versorgt werden, dem kann ich Entwarnung geben. Das iPhone SE (1. Generation) wurde z.B. nach 6,5 Jahren abgekündigt. Das liegt voll im Normbereich. Die neuen iPhone 16e und iPhone 17e haben außerdem ein ordentliches Hardware-Upgrade bekommen (auch wegen Apple Intelligence), dürften also noch lange mithalten.
Wie lange wird es Updates für das neue iPhone Air geben?
Gute Frage – denn das iPhone Air läutet seit längerem wieder eine ganz neue iPhone-Kategorie ein. Direkte Erfahrungswerte fehlen also. Das besonders dünne Design (5,6 mm) erfordert einen Tribut – Apple muss anderswo abspecken. Das betrifft z.B. die Kamera und die Batterie. Im Inneren werkelt jedoch ein A19 Pro-Chip, genau wie in der iPhone 17 Pro-Linie. Die Hardware ist also leistungsfähig – weshalb davon auszugehen ist, dass das iPhone Air genauso lange iOS-Updates bekommt wie die iPhone 17-Serie.
Wie lange bekommen iPhone 18 Pro und iPhone Duo Updates?
iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max bringen iOS 27 ab Werk mit und stehen in Apples Kompatibilitätsliste. Das faltbare iPhone Duo kommt am 23.10.2026 in den Handel und fehlt in der Liste bislang. Legt man die bisherigen Erfahrungswerte an (ca. fünf Jahre lang neue Hauptversionen, danach noch einige Jahre Sicherheitsupdates), ist bei allen drei Modellen frühestens 2032 mit einem Support-Ende zu rechnen. Beim iPhone Duo ist das eine Prognose mit Sternchen: Ein faltbares iPhone gab es bisher nicht, Erfahrungswerte zu dieser Bauform fehlen also. Da im Inneren mit dem A20 Pro dieselbe Hardware wie in der Pro-Linie arbeitet, spricht jedoch nichts für einen kürzeren Update-Zeitraum.
Welche Update-Politik hat Apple und welche Auswirkung hat Apple Intelligence auf künftige iOS-Updates?
Wie sieht die Update-Politik von Apple genau aus?
Die gibt es in dokumentierter Form gar nicht. Das ist aber auch nicht schlimm. Im Android-Lager legen Hersteller häufig eine festgeschriebene Update-Politik auf (z.B. zwei neue Android-Versionen, vier Jahre Sicherheitsupdates) – doch dann ändern sich die Pläne. Das ist natürlich wenig wert. Bei Apple gibt es Erfahrungswerte: Mindestens 5 bis 6 Jahre lang darf man auf die jeweils neueste iOS-Version zugreifen. Auch danach gibt es teils noch Sicherheitsupdates und Bugfixes – wie z.B. iOS 12.5.6 für das iPhone 5S (nach 9 Jahren) bzw. das iPhone 6 (nach 8 Jahren). Weiter zurück schaue ich aus einem anderen Grund nicht. Das iPhone 5S kam mit einem A7-SoC daher – und das war der erste Chip mit 64 Bit-Architektur. Ältere 32 Bit-iPhone-Modelle blende ich aus.
Welche Auswirkung hat Apple Intelligence auf die Update-Versorgung (iOS-KI-Features)?
Apple Intelligence läuft größtenteils lokal und braucht dafür entsprechend starke Hardware. Unterstützt werden das iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max sowie alle neueren Modelle. iPhone 15 und iPhone 15 Plus (A16, 6 GB RAM) und alle älteren iPhones bekommen die KI-Features nicht. Das heißt jedoch nicht, dass diese Smartphones von der iOS-Update-Versorgung abgeschnitten werden – iPhone 11 bis iPhone 15 Plus erhalten auch iOS 27. Es fehlt nur ein zentrales Feature.
Was kann ich machen, wenn mein iPhone keine neuen iOS-Versionen mehr erhält?
Erstmal Ruhe bewahren. Es gibt parallel zur neuesten iOS-Version für einige Monate auch Sicherheitsupdates und Bugfixes für die Vorgängerversion. Besonders schwere Sicherheitslücken und Bugs fixt Apple teils auch noch länger. Das könnte sich künftig sogar noch verbessern dank Rapid Security Responses ab iOS 16. Etwas Zeit bleibt also, um über ein neues iPhone nachzudenken.
Bekomme ich nach der letzten großen iOS-Version noch Sicherheitsupdates?
Ja, aber nicht unbegrenzt. Die Auswertung aller iOS-Sicherheitsdokumente seit 2016 zeigt ein klares Muster: 162 Releases entfielen auf die jeweils aktuelle Hauptversion, 44 auf den direkten Vorgänger und nur zwölf auf die Version davor. Bei den CVE-Nennungen ist der Abstand noch größer – 3.484 für die aktuelle Version, 720 für den Vorgänger, 19 für alles Ältere. Eine Hauptversion Rückstand ist also unkritisch. Zwei Versionen Rückstand bedeuten faktisch keine Sicherheitsupdates mehr.
Sind die Sicherheitsupdates für das iPhone kostenlos?
Ja. Apple stellt iOS-Updates seit jeher ohne Zusatzkosten bereit, und seit dem 20.06.2025 schreibt die EU-Ökodesign-Verordnung das für neu in Verkehr gebrachte Smartphones sogar ausdrücklich vor – Sicherheits-, Fehler- und Funktionsupdates müssen kostenlos verfügbar sein.
Läuft die fünfjährige EU-Update-Frist ab Kauf oder ab Verkaufsende?
Weder noch ab dem Marktstart: Maßgeblich ist das Ende des Inverkehrbringens, also der Zeitpunkt, an dem die letzte Einheit eines Modells auf den Markt gebracht wurde. Erst ab diesem Datum laufen die mindestens fünf Jahre. Der eigene Kaufzeitpunkt spielt dabei keine Rolle – wer ein Restexemplar spät kauft, startet keine neue Frist. Und die Regel gilt nicht rückwirkend – Geräte, die vor dem 20.06.2025 in Verkehr gebracht wurden, fallen nicht darunter.
Warum funktionieren manche Apps nicht mehr, obwohl das iPhone noch Updates bekommt?
Weil App-Anbieter eigene Mindestanforderungen setzen, unabhängig von Apples Support-Zeitplan. Besonders häufig trifft das Banking-Apps und Anwendungen aus dem Gesundheitsbereich, etwa für die elektronische Patientenakte – dort steigen die Anforderungen oft schneller als bei anderen Apps. Ein iPhone kann also weiterhin Sicherheitsupdates erhalten und trotzdem eine bestimmte App nicht mehr ausführen. In diesem Fall hilft nur der Sprung auf eine neuere iOS-Hauptversion, sofern das Modell sie unterstützt.
Wie lange gibt es nach dem Erscheinen einer neuen iOS-Version noch Sicherheitsupdates für die Vorgängerversion?
Erscheint eine neue iOS-Version, so haben diejenigen iPhone-Modelle, die nicht mehr unterstützt werden, zwar das Support-Ende (EoL – „end of life“) erreicht.
Zum Sicherheitsrisiko werden die Geräte deshalb jedoch noch nicht.
Denn Apple versorgt die Vorgängerversion von iOS parallel noch einige Monate weiter mit Sicherheitsupdates. Neue Features darf man jedoch nicht mehr erwarten.
Wenn besonders schwere Sicherheitslücken bekannt werden, gehen die Apple-Entwickler teils noch weiter zurück. Beispiel dafür ist das angesprochene Sicherheitsupdate iOS 12.5.6, welches Mitte 2022 verteilt wurde. Dieses fixt eine schwere Sicherheitslücke in WebKit (Safari).
iOS 13 erschien bereits im September 2019 – womit die aktive Unterstützung von iOS 12 eigentlich endete.
Hier hat Apple also außer der Reihe knapp drei Jahre später noch einen wichtigen Sicherheitspatch nachgeliefert.
Erstmals mit iOS 18.7.3 (Release-Datum 12.12.2025) bedient sich Apple eines neuen Kniffs – Sicherheitsupdates für iOS 18 gibt es nun nur noch für Geräte, die iOS 26 nicht unterstützen (iPhone XR, XS, XS Max).
Alle anderen iPhones mussten auf iOS 26 upgraden, um aktuelle Sicherheitspatches zu erhalten.
Beim Wechsel auf iOS 27 stellt sich die Frage nicht in gleicher Form: Jedes iPhone mit iOS 26 kann auch iOS 27 installieren. Apple bot iOS 26.7 und 26.7.1 zunächst trotzdem allen iOS 26-Nutzern an, empfiehlt seit Oktober 2026 aber iOS 27 als Standard-Update.
Ob Apple die 26er-Reihe so lange pflegt wie frühere Vorgänger, bleibt abzuwarten.
Rapid Security Responses – künftig weniger iOS-Updates, aber mehr Sicherheitsfixes
Ich gehe davon aus, dass Apple auch künftig einmal pro Jahr ein neues Major-Release vorlegt.
Ändern könnten sich jedoch die zahlreichen Minor-Releases.
Derzeit gibt es im Schnitt ca. 1-2 iOS-Updates pro Monat. Diese Betriebssystemupdates können neue Funktionen bringen oder aber nur Bugfixes und Sicherheitsfixes enthalten.
Hier will Apple künftig die Rapid Security Responses ins Spiel bringen (oder auf Deutsch – schnelle Sicherheitsmaßnahmen).

Damit können kleine Sicherheitsfixes auch außerhalb eines regulären Betriebssystemupdates einspielen, so dass diese dem Nutzer im Idealfall schneller zur Verfügung stehen.
Auswertung – iOS-Sicherheitsupdates in Zahlen
Was verrät eine Auswertung aller Sicherheitsdokumente, die Apple für iOS veröffentlicht hat?
Ausgewertet habe ich alle Dokumente seit 2016. Das sind 234 iOS-Releases an 133 Patch-Terminen mit zusammen 3.494 eindeutigen Sicherheitslücken.
Ausgewertet wurden alle von Apple veröffentlichten Sicherheitsdokumente zu iOS ab Januar 2016, abgerufen über die offizielle Übersicht der Apple-Sicherheitsupdates.
Gezählt werden eindeutige CVE-Nummern. Das ist wichtig, weil Apple dieselbe Lücke am selben Tag für mehrere iOS-Zweige dokumentiert und später teils in ältere Zweige nachreicht.
Nicht mitgezählt sind Einträge aus Apples Abschnitt „Zusätzliche Danksagung“ – dort bedankt sich Apple bei Forschenden, ohne eine Lücke zu beschreiben oder eine CVE-Nummer zu nennen.
48 Releases listet Apple ganz ohne Sicherheitsdokument – diese gelten nicht als Patch-Termin.
Hinweise auf aktiv ausgenutzte Lücken sind erst ab 2021 belastbar, davor nutzt Apple diese Formulierung nicht.
Datenstand dieser Auswertung: 28.09.2026 (abgerufen am 17.10.2026). Der Versionsvergleich nutzt ein festes Fenster von 364 Tagen ab Release – das entspricht etwa einem vollen Zyklus, bis Apple die nächste Hauptversion veröffentlicht. iOS 27 fehlt darin noch, weil für die neue Version erst wenige Tage Daten vorliegen. Die Diagramme tragen ihren Datenstand.
Die Zahl der Sicherheitslücken bleibt hoch
Von 2016 bis 2025 lag iOS in jedem Jahr zwischen 260 und 380 eindeutigen Lücken. 2026 sind es bis Ende September bereits 466 – mehr als in jedem vollen Jahr zuvor. Ein Trend nach unten ist nicht erkennbar.
Ein iPhone wird nicht dadurch unsicher, dass Apple mehr Lücken findet und schließt. Unsicher wird es, wenn niemand mehr sucht und schließt.
Je neuer die iOS-Hauptversion, desto mehr Sicherheitslücken
Vergleicht man die Hauptversionen über das jeweils gleiche Zeitfenster, steigt die Zahl der dokumentierten Lücken deutlich an.
Besonders deutlich ist der Sprung bei iOS 26: 517 Lücken im ersten Jahr, rund die Hälfte mehr als bei iOS 18 mit 342.
Das spricht nicht gegen neuere Versionen. Es zeigt vor allem, dass Apple auf dem neuesten Zweig konsequent Sicherheitsupdates ausliefert.
Was ältere iOS-Zweige noch abbekommen
Das ist die eigentlich interessante Frage für alle, deren iPhone die neueste iOS-Version nicht mehr bekommt: Wie viel Pflege erhält der alte Zweig noch?
Über den gesamten Zeitraum verteilen sich die Releases so: 162 entfielen auf die jeweils aktuelle Hauptversion, 44 auf den direkten Vorgänger, nur zwölf auf die Version davor.
Noch deutlicher wird es bei den CVE-Nennungen: 3.484 für die aktuelle Version, 720 für den Vorgänger – und lediglich 19 für alles, was zwei Versionen zurückliegt.
Die Grafik zeigt denselben Befund für Patch-Tage, an denen Apple mehrere Zweige gleichzeitig bedient hat. Sie beruht allerdings auf nur vier solchen Terminen und ist deshalb eher Illustration als Beleg – die Release-Zahlen darüber sind die belastbarere Grundlage.
Praktisch heißt das: Eine Hauptversion Rückstand ist eher unkritisch, dort kommt noch regelmäßig etwas an.
Zwei Versionen Rückstand bedeuten faktisch keine Sicherheitsupdates mehr. Das ist der Moment, ab dem man über ein neues Gerät nachdenken sollte – nicht schon dann, wenn die neueste iOS-Version ausbleibt.
Android vs. iOS – wo gibt es länger Updates?
Ein direkter Vergleich zwischen Android und iOS ist schwierig.
Beim iPhone hält Apple alle Karten in der Hand – die Hardware und das iOS-Betriebssystem.
Im Android-Ökosystem passen die Smartphone-Hersteller Android an ihre Smartphones an und verteilen die Updates selbst. Somit kommt es auf den jeweiligen Hersteller an, wie gut die Android-Update-Politik ausfällt.
Google geht mittlerweile mit gutem Beispiel voran:
- Pixel 9 Pro Fold
- Pixel 9 Pro XL
- Pixel 9 Pro
- Pixel 9
- Pixel 8a
- Pixel 8 Pro
- Pixel 8
erhalten allesamt mindestens 7 Jahre lang Updates.
Quelle: Softwareupdates auf Google Pixel
Das gilt aber nur für die neueste Generation der Google Pixel-Smartphones.
Ansonsten war bisher Samsung die Nummer Eins bei Android-Updates – und hat eine gute und dokumentierte Update-Politik. Dort gibt es aktuell ebenfalls bis zu 7 Jahre Sicherheitsupdates ab dem Datum der Markteinführung:
As of January 2024, we are extending our security update support for Samsung Galaxy devices by up to 7 years, to help our users enjoy the latest Galaxy experiences longer and securely.1
Quelle: Samsung Mobile Security / Security Updates
Monthly, quarterly and biannual firmware security updates will include patches for Android OS related security issues released by Google, as well as, patches for Samsung-specific security issues.
Damit schließt zumindest Samsung eng zu Apple auf – immerhin vier bis fünf Jahre bis zum Support-Ende für „selected devices“.
Aber Android ist nicht gleich Android.
Beispiel gefällig?
Kürzlich schrieb ich über Tastatur-Handys – und kontaktierte einen kleinen Android-Hersteller aus China bezüglich der Update-Politik.
Die Antwort fiel kurz aus:
We don’t update frequently.
Quelle: Support-Antwort von Unihertz bzgl. Android-Updates
Das ist der Grund, weshalb Android teils einen dürftigen Ruf bzgl. der Versorgung mit Updates (inkl. Sicherheitspatches) hat. Nicht jeder Hersteller räumt ihr nämlich eine hohe Priorität ein.
Vielleicht ändert sich das bald – zumindest für größere Hersteller.
Die EU hat zudem die „Update-Pflicht“ gemäß EU-Ökodesign-Verordnung am 20.06.2025 in Kraft gesetzt – diese besagt, dass Smartphones ab dem Tag des Verkaufsstops für mindestens 5 Jahre mit Softwareupdates versorgt werden müssen. Das gilt allerdings nur für Smartphones, die am Stichtag oder danach auf den Markt kommen.
Ein anderes Thema ist dann nochmal, wie lange es dauert, bis ein Android-Sicherheitspatch für das jeweilige Smartphone zur Verfügung steht.
Für Android gibt es einen monatlichen Patchday.
Aber nur wenige Android-Hersteller (wie eben Samsung für ausgewählte Smartphones) haben selbst auch einen monatlichen Patch-Rhythmus.
Besonders schnell verteilt übrigens Google Android-Updates für die Google Pixel-Familie.
Ein anderes Beispiel ist Android One (Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones) – dafür zertifizierte Handys bieten zwei Jahre Android-Major-Versions sowie drei Jahre Sicherheitsupdates.
Damit ist das Fazit für iOS vs. Android: Bei Softwareupdates ist kein einfacher Vergleich möglich.

Moin Patrick,
als Smartphone-Neueinsteiger bin ich von den geballten Infos auf der Seite begeistert. Gut strukturiert und verständlich, so machte mir zum einen das Lesen Spass und zum anderen bin ich jetzt eine ganze Ecke „schlauer“. Vielen Dank für die Mühe und die ganze Arbeit!
Liebe Grüße… Ines
Hallo Ines – vielen Dank für das nette Feedback 🙂
Viele Grüße,
Patrick
Hallo Patrick,
Du hast mir schon hilfreiche Tipps gegeben für einen iMac, nun ist mein iPhone SE aus dem Jahr 2017 noch mit dem System 15.7.9 ausgerüstet. So wie du schreibst, gibt es keine neuen Updates mehr! Das Handy funktioniert aber noch tadellos, daher habe ich keinen Grund ein neues zu kaufen. Meine Frage ist nun aber bezüglich Sicherheit? Ich mache keine Bankgeschäfte über das iPhone, aber ich genehmige Zahlungen, welche über einen Code oder mit Einscannen eines Codes bestätigt werden muss. Sind hier Schwachstellen möglich, die „gefährlich“ sein könnten. Oder was bedeutet das Sicherheitsrisiko genau?
Danke für deine Infos.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Fredy
Hallo Fredy,
da würde ich Dir gerne bessere Nachrichten übermitteln, aber ich fürchte – wenn Dir ein aktuelles Patchlevel wichtig ist, solltest Du Dich so langsam auf die Suche nach einem neuen iPhone machen.
Das letzte iOS 15-Update war iOS 15.7.9, was am 15.09.2023 und damit 8 Tage nach iOS 16.6.1 erschien – und die gleich Sicherheitslücke stopfte (nämlich ImageIO).
Danach erschienen am 21.09. iOS 16.7 und am 10.10. iOS 16.7.1 mit diversen Sicherheitsfixes – doch kein weiteres iOS 15-Update mehr. Damit dürften regelmäßige Updates für iOS 15 bereits Geschichte sein.
Damit folgt Apple der bisherigen Tradition – das aktuelle iOS (derzeit iOS 17) wird aktiv weiterentwickelt, die Vorgängerversion erhält zumindest noch regelmäßige Bugfixes und Sicherheitsupdates (derzeit iOS 16) – doch für ältere iOS-Version (also iOS 15 abwärts) wird höchstens noch gelegentlich außer der Reihe gepatcht, wenn eine besonders gravierende Sicherheitslücke identifiziert wird.
Das ist dann genau das Risiko – es mag neue / bislang unentdeckte Schwachstellen in iOS geben, doch diese behebt Apple dann nicht mehr unbedingt.
Viele Grüße,
Patrick
Hallo Patrick,
erst einmal vielen Dank für Deine sehr übersichtliche Aufstellung. Dies war bestimmt sehr viel Arbeit, habe auch die Übersicht für die IPads gelesen. Bei Goggle ändert sich die Update Versorgung beim Pixel 8/8 Pro . Diese erhalten nun 7 Jahre Updates, auf jeden Fall wohl Sicherheitsupdates. Ich möchte Deine Arbeit nicht kritisieren, aber vielleicht möchtest Du dies noch ergänzen. Auf jeden Fall nochmals danke für die tolle Aufstellung.
Viele Grüße
Klaus
Hallo Klaus,
Danke! Die Änderungen bei den garantierten Softwareupdates hatte ich sogar vernommen, aber gar nicht daran gedacht, dass hier zu ergänzen. Erledigt!
Hinweise immer gern – ich kann auch nicht an alles denken 🙂
Viele Grüße,
Patrick
Hey,
es scheint so, als würde mein Samsung A41 keine Sicheheitsupdates mehr bekommen. Nun bin ich auf der Suche nach einem neuen Handy. Ich hatte das Iphone 13 mini (aufgrund seiner Größe) im Visier, bin mir jetzt aber nicht ganz sicher, ob es sich noch lohnt, es zu kaufen, wenn es auch bald dort keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Kennst Du womöglich andere (kleine Handys), die noch länger unterstützt werden? Ich habe leider kaum Wissen zu dem Thema, aber deine Website ist super 🙂
Viele Grüße,
Tom
Hallo Tom,
also bzgl. baldiges Support-Ende für iPhone 13 Mini würde ich mir keine Sorgen machen – aktuelle Erfahrungen legen ein aktuelles iOS bis ca. 2027 – 2029 nahe. Ein Thema ist aber, dass es wohl keinen Zugriff auf Apple Intelligence gibt, falls Dir die KI-Funktionen wichtig sind.
Bzgl. Alternativen mit kleinem Bildschirm sieht es mau aus. Von Apple dürfte es da nichts mehr geben – das iPhone 13 Mini war ja das letzte seiner Art.
Im Android-Lager fiele mir das Asus ZenFone 10 ein – das ist aber ein Ticken größer als das iPhone 13 Mini und schneidet beim Update-Versprechen auch nicht besser ab (im Gegenteil – Asus garantiert zwei große Android-Updates und vier Jahre lang Sicherheitsupdates).
Viele Grüße,
Patrick
Hi Patrick, Wahnsinns Arbeit die du dir hier gemacht hast hat mir sehr geholfen. Eine Frage bleibt mir jetzt dennoch bzw. brauch ich einen Rat.
Anfänglich wollte ich mir das 13 er Mini holen auch wegen der Größe. Update bezogen sollte das ja noch ein paar Jahre reichen, allerdings wollt ich, wenn ich mir schonmal ein neues Smartphone hole auch eines der neusten nehmen das 15 auch wegen der besseren Kamera. Meine Frage an dich, das 15er unterstützt ja auch keine Apple KI. Würdest du jetzt noch lieber 2-3 Jahre das 13 ner holen und dann auf ein evtl 16 oder 17 switchen oder denkst du die KI ist überbewertet und ich schnapp mir das 15 er gleich und behalt das für die nächsten 5-6 Jahre.
Danke dir vielmals für die Hilfe
Hallo Enrico,
ja, gute Frage. Meine Frau liebt kleine Smartphones und hat auch das iPhone 13 Mini – es war nun einmal das letzte seiner Art. Und bis mindestens 2027 sollte es noch die aktuelle iOS-Version geben.
Ich persönlich würde meine Kaufentscheidung nicht von Apple Intelligence abhängig machen. Die letzten Verlautbarungen gehen in die Richtung, dass Apple spät dran ist und noch 1-2 Jahre hinterher hinken wird, wenn die KI-Funktionen in iOS freigeschaltet werden. Außerdem ist Deutsch ohnehin nicht vor 2025 verfügbar. Da könnte ich mir dann auch vorstellen, 2026 oder 2027 einzusteigen, wenn die KI ausgereift ist.
Übrigens – iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max haben die A17 Pro – und sind kompatibel:
https://techjunkies.blog/digital-life/apple-intelligence-welche-geraete-bekommen-die-ki-funktionen/
Fazit – wenn Dir die Größe sehr wichtig ist (i.e. iPhone 13 Mini), kann man m.E. weiterhin zugreifen. Wenn andere Features ebenfalls wichtig sind (z.B. Kamera, KI-Zugang…), dann ist ein neues Modell natürlich die zukunftssichere Wahl.
Viele Grüße,
Patrick
Hi.
Für die Pixel 6 & 7 verlängerte Google den Supportzeiträum für Haupt- sowie Sicherheitsaktualisierungen um 2 weitere Jahre.
https://www.golem.de/news/google-pixel-6-und-pixel-7-bekommen-zwei-jahre-laenger-upgrades-2412-191479.html
Danke für den Hinweis!
Viele Grüße,
Patrick
Bitte die Information aktualisieren:
Die EU plant keine Updatepflicht, die ist mittlerweile schon umgesetzt und gilt für alle Geräte, welche nach dem 20. Juni 25 auf den Markt gekommen sind.
Fünf Jahre Updates -> nach Verkaufsstop <-.
Also nicht nach Releasetag sondern die Zeitmessung startet erst, wenn das Gerät aus dem aktiven Vetrieb genommen wird.
Hallo Aaron – danke für den Hinweis. Erledigt.
Viele Grüße,
Patrick
Hallo Patrick,
gib es eine Möglichkeit mein i-phone 8plus auf die Version 17xxxx upzudaten?
Mit der jetzigen Version 16.7.12 kann ich die App meiner KK nicht aufspiele um meine elektr. Gesundheitsakte zu lesen.
Hallo Grag,
das geht leider nicht. Apple hat iOS 17 nur für neuere iPhones (ab iPhone XR / XS / XS Max) freigegeben.
„Inoffizielle“ Wege gibt es ebenfalls nicht.
Eine „Legacy Patcher“-Lösung als Workaround wie beim Mac gibt es ebenfalls nicht. Bei Macs kann ein Tool wie OpenCore Legacy Patcher alte Hardware „austricksen“, weil der Boot-Prozess flexibler ist – bei iPhones ist dieser Weg jedoch blockiert. Und Jailbreaks erlauben nur Anpassungen auf der bereits installierten iOS-Version, keine Updates.
Die genannten Apps blockieren die Installation auf iOS 16 bewusst, da diese kein aktuelles Patchlevel mehr hat.
Viele Grüße,
Patrick
Hallo, sind die angebotenen Sicherheitsupdates (bei mir iOS 15.8.7) kostenlos?
VG Chris
Hallo Chris – Apple-Updates sind kostenlos und an keine Abos gebunden. Das gilt auch für größere Versionssprünge. Beachte aber, dass iOS 15.8.7 ein Update außerhalb der Reihe war. Eigentlich ist iOS 15 bereits seit geraumer Zeit abgekündigt. Du kannst alles kein aktuelles Patchlevel mehr erwarten. Derzeit werden nur iOS 26 und iOS 18 regelmäßig mit Updates versorgt.
Viele Grüße,
Patrick