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Support-Ende für ältere iPhone-Modelle – wie lange gibt es noch iOS-Updates?

iPhone Support-Ende - wie lange gibt es iOS-Updates?
Bild: Tech Junkies / Patrick Woessner

Apple gilt bei iOS-Updates als vorbildlich: Selbst ältere iPhone-Modelle erhalten noch Jahre nach ihrem Launch Sicherheitsupdates – ein klarer Vorteil gegenüber vielen Android-Smartphones.

So bekam etwa das iPhone 5s ganze neun Jahre nach Marktstart noch iOS 12.5.6 als Sicherheitsupdate (Mitte 2022). Den Rekord halten iPhone 6s und iPhone 6s Plus: Mit iOS 15.8.5 vom 15. September 2025 erhielten beide Modelle sogar zehn Jahre nach iPhone-Release einen Sicherheitsfix.

Trotzdem sollten sich Nutzer älterer iPhones nicht in falscher Sicherheit wiegen.

Apple schließt in älteren iOS-Versionen längst nicht mehr alle Sicherheitslücken – dafür braucht es eine aktuelle Version. Neue Features gibt es ohnehin nicht mehr. Dass Apple nach dem offiziellen Support-Ende noch einmal eine besonders kritische Schwachstelle patcht, ist die Ausnahme, nicht die Regel.

In den folgenden Tabellen findet sich für jedes (nicht uraltes) iPhone-Modell die aktuell installierbare iOS-Version, das voraussichtliche Support-Ende und bereits einen Ausblick auf iOS 27 – von den unterstützten Geräten bis zum Release-Zeitfenster.

KI-Zusammenfassung

Der Artikel erklärt, wie lange Apple ältere iPhone-Modelle mit iOS-Updates versorgt und was das für Besitzer bedeutet. Zwar gilt Apple bei der Update-Dauer als vorbildlich – einige Modelle erhielten noch sieben bis zehn Jahre nach Marktstart Sicherheitspatches –, doch mit iOS 18.7.3 hat Apple die Praxis geändert: Nutzer kompatibler iPhones können nicht mehr frei zwischen der neuesten Version und der Vorgängerversion wählen, sondern müssen auf iOS 26 wechseln, um weiterhin Sicherheitsupdates zu erhalten. Nur iPhone XR, XS und XS Max bekommen noch gezielt iOS-18-Patches. Zudem zeigt eine Auswertung von über 3.300 Sicherheitslücken seit 2016, dass ältere iOS-Zweige kaum noch gepflegt werden.

  • Apple unterstützt iPhones in der Regel mindestens fünf bis sechs Jahre mit der jeweils neuesten iOS-Version.
  • Mit iOS 18.7.3 gibt es erstmals keine parallele Update-Wahlfreiheit mehr für Geräte, die iOS 26 unterstützen.
  • iPhone 11 bleibt entgegen früherer Annahmen auch mit iOS 27 kompatibel, ein Support-Ende ist frühestens mit iOS 28 wahrscheinlich.
  • Zwei Versionen Rückstand bedeuten laut Datenanalyse faktisch keine Sicherheitsupdates mehr.
  • Im Vergleich zu Android bieten inzwischen auch Google und Samsung bis zu sieben Jahre Update-Support, allerdings uneinheitlich je nach Hersteller.
KI-generierte Zusammenfassung. Kann Ungenauigkeiten enthalten.

Wie lange gibt es von Apple iOS-Updates?

Mit der jeweils aktuellen iOS-Version (derzeit ist das iOS 26) unterstützt Apple grundsätzlich mindestens 5 Jahre alte iPhone-Modelle.

Das ist nirgends so festgeschrieben. Jedoch sind es die Erfahrungswerte aus den bisherigen iOS-Releases mit mittlerweile über zehn Jahren Smartphone-Geschichte.

Übrigens – mit einer neuen Betriebssystem-Version werden nicht zwangsweise iPhone-Modelle in das Support-Ende geschickt. Mit iOS 18 wurde z.B. kein einziges iPhone abgekündigt.

Jedoch war beim Release von iOS 26 folgendes Muster für das Support-Ende zu sehen:

  • iPhone XR
    (Release Oktober 2018, ~ 7 Jahre neueste iOS-Version)
  • iPhone XS
    (Release September 2018, ~ 7 Jahre neueste iOS-Version)
  • iPhone XS Max
    (Release September 2018, ~ 7 Jahre neueste iOS-Version)

Das ist besser als bei vielen Android-Geräten.

Was es bei Apple jedoch nicht gibt, ist ein konkretes Support-Versprechen. Das machen mittlerweile diverse Android-Hersteller (z.B. zwei Jahre Major-Versions, vier Jahre Sicherheitsupdates).

Naja, berechtigte Frage ist, ob das viel wert ist. Denn selbst wenn die Update-Politik bei Android-Smartphones festgeschrieben ist, sieht die Realität teils anders aus…

Aktuelle iOS-Versionen mit Sicherheitsupdates

iOS 26 als aktuelle iOS-Version (ersetzt iOS 19)

Eigentlich käme nach iOS 18 als nächstes iOS 19 – doch Apple hat sich entschieden, iOS-Hauptversionen künftig mit der Jahreszahl zu versehen. So kommt nun iOS 26.

Die meisten Nutzer von iOS 18 erhalten auch das neue iOS 26 mit Liquid Glass – nur für das iPhone XR, iPhone XS und iPhone XS Max ist an dieser Stelle Schluss – kein Update auf iOS 26.

Für alle weiteren kompatiblen iPhone-Modelle ab iPhone 11 gibt es auch das iOS 26-Update.

Die aktuelle iOS-Version erhält sowohl aktiven Support wie auch Sicherheitsupdates.

Auf folgenden Modellen kann das iOS 26-Upgrade durchgeführt werden:

iPhone-Modelle mit Face ID:
iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone 11 Pro Max, iPhone 12 mini, iPhone 12, iPhone 12 Pro, iPhone 12 Pro Max, iPhone 13 mini, iPhone 13, iPhone 13 Pro, iPhone 13 Pro Max, iPhone 14, iPhone 14 Plus, iPhone 14 Pro, iPhone 14 Pro Max, iPhone 15, iPhone 15 Plus, iPhone 15 Pro, iPhone 15 Pro Max, iPhone 16, iPhone 16 Plus, iPhone 16 Pro, iPhone 16 Pro Max, iPhone 16e, iPhone 17, iPhone 17 Pro, iPhone 17 Pro Max, iPhone Air

iPhone-Modelle mit Home-Taste:
iPhone SE (2. Generation), iPhone SE (3. Generation)

Quelle: Apple-Webseite / Mit iOS 26 kompatible iPhone-Modelle

iOS 26-kompatible iPhone-Modelle erhalten das jeweils aktuelle Update unter Einstellungen → Softwareupdate → Laden und Installieren.

iOS 26 Softwareupdate steht bereit - per manuellem Update geht es meist schneller

Mit einem manuell angestoßenen iOS-Softwareupdate landet die aktuelle Version grundsätzlich schneller auf dem iPhone. Die automatischen Updates hinken oft einige Tage hinterher.

Apple hält die Betriebssystemversion regelmäßig mit Aktualisierungen auf dem neuesten Stand – regelmäßige Versionsupdates werden bereitgestellt.

Der aktuelle Stand ist inzwischen iOS 26.6.1, erschienen am 17.08.2026 – erneut zeitgleich mit iPadOS 26.6.1 und macOS Tahoe 26.6.2.

Auch bei diesem Update steht die Sicherheit im Vordergrund: Apple schließt 29 per CVE dokumentierte Lücken, unter anderem in WebKit und im Kernel. Unterstützt werden weiterhin iPhone 11 und neuer.

Nennenswerte neue Funktionen bringt das Update nicht. Im Hintergrund bereitet Apple jedoch den Spotlight-Suchindex auf iOS 27 vor – ein Zeichen dafür, dass die 26er-Reihe langsam ausläuft.

VersionErschienenGeschlossene Lücken (CVE)weitere ohne CVE
26.6.117.08.2026293
26.627.07.20268612
26.5.229.06.2026383
26.5.101.06.202600
26.511.05.20266123
26.4.222.04.202610
26.4.108.04.202600
26.424.03.20264342
26.3.104.03.202600
26.311.02.20264612
26.2.126.01.202600
26.212.12.2025395
26.103.11.20256216
26.0.129.09.202510
2615.09.20253643
Alle Updates für iOS 26: 15 Releases, 440 eindeutige Sicherheitslücken. Stand 17.08.2026.

iOS 18 mit Sicherheitsupdates

Nach dem Erscheinen einer neuen Major-Version von iOS (i.e. iOS 26 als aktuelle Version, erschien am 15.09.2025), erreicht die Vorgänger-Version zwar das Support-Ende (EoL – „end of life“).

Jedoch versorgt Apple die Vorgänger-Version meist noch für einige Monate mit Sicherheitsupdates.

Mittlerweile ist iOS 18 für ein Jahr verfügbar und iOS 26 ist bereits verfügbar – regelmäßige Updates gibt es derzeit noch, jedoch ist ein Ende abzusehen.

So erschien am 17.08.2026 iOS 18.7.10. Dabei handelt es sich um ein Sicherheitsupdate – es stopft sicherheitsrelevante Lücken aus insgesamt 122 mit CVE-Nummern sowie 6 weitere Lücken, zu denen Apple keine genaueren Angaben macht.

iOS 18 bekommt also noch regelmäßige Updates, könnte jedoch bereits hinterherhinken.

Wichtig außerdem – mit iOS 18.7.3 hat Apple eine zukunftsweisende Kehrtwende vollzogen – das Update ist ausschließlich für iPhone XS, XS Max und XR verfügbar. Das gilt auch für spätere Releases.

Das sind die iPhone-Modelle ohne iOS 26-Kompatibilität.

Zuvor konnten sich Nutzer noch entscheiden – lieber gleich iOS 26-Update einspielen und neue Features bekommen, oder noch eine Weile warten – schließlich hat auch iOS 18 noch ein aktuelles Patchlevel und Nutzer können die Major-Version auswählen.

Damit ist nun offensichtlich Schluss.

Nutzer eines iPhone 11 z.B. sehen neue iOS 18-Updates nicht mehr unter Einstellungen → Softwareupdate. Stattdessen wird iOS 26.5 als Option angeboten. Das bedeutet – wer auf iOS 18 bleiben möchte, erhält keine Sicherheitsupdates mehr – obwohl die iOS-Updates ≥ 18.7.3 diverse sicherheitsrelevante Schwachstellen adressierten.

Das ist ein Bruch mit der bisherigen Apple-Praxis: Noch bei iOS 26.1 (November 2025) wurde parallel iOS 18.7.2 angeboten. Die Wahlfreiheit zwischen Major-Update und Sicherheitspatch auf der Vorgängerversion entfällt damit.

Nutzer mit einem der betroffenen iPhone-Modelle haben nun zwei Optionen:

  • Auf iOS 26 upgraden (mit neuem Liquid Glass-Design)
  • Auf iOS 18 bleiben und Sicherheitslücken in Kauf nehmen

Von letzterer Option wird gemeinhin abgeraten – und ein Ende mit regelmäßigen Updates für iOS 18 ist ohnehin absehbar.

Einen zwangsweisen Grund, auf iOS 18 zu bleiben, gibt es nur für das iPhone XR, iPhone XS und iPhone XS Max – diese iPhone-Modelle erhalten kein iOS 26 (aber noch iOS 18-Sicherheitsupdates).

VersionErschienenGeschlossene Lücken (CVE)weitere ohne CVE
18.7.1017.08.20261226
18.7.911.05.2026474
18.7.822.04.202610
18.7.724.03.2026261
18.7.604.03.202600
18.7.511.02.2026364
18.7.426.01.202600
18.7.312.12.2025231
18.7.205.11.2025393
18.7.129.09.202510
18.715.09.2025146
18.6.220.08.202510
18.6.114.08.202500
18.629.07.20253214
18.512.05.20253716
18.4.116.04.202520
18.431.03.20257833
18.3.211.03.202510
18.3.110.02.202520
18.327.01.20254012
18.2.106.01.202500
18.211.12.20244125
18.1.119.11.202420
18.128.10.20244419
18.0.103.10.202420
1816.09.20244828
Alle Updates für iOS 18: 26 Releases, 637 eindeutige Sicherheitslücken. Stand 17.08.2026.

iOS 17 ohne (regelmäßige) Updates

iOS 17 ist im Prinzip bereits seit September 2024 ein „altes Eisen“, wird mittlerweile von Apple nicht mehr auf einem halbwegs aktuellen Patchlevel gehalten.

Das letzte iOS 17-Update kam am 20.08.2025 mit iOS 17.7.10. Damit hinkt iOS 17 bereits ein halbes Jahr hinterher – wichtige Patches dürften fehlen.

Gelegentlich liefert Apple jedoch auch für ältere iOS-Versionen noch Updates aus – insbesondere dann, wenn eine Sicherheitslücke mit hohem Risiko bekannt wird.

Beispiel – für schwere Sicherheitslücken (USB-Modus und WebKit) hat Apple auch iOS 15 nochmal gepatcht – so erschien noch ein unerwartetes iOS 15.8.4 am 31.03.2025. Darauf folgte nochmal iOS 15.8.5 am 15.09.2025, das einen schweren Bilddatei-Parsing-Fehler adressiert.

Regelmäßige Releases sind jedoch nicht mehr zu erwarten.

VersionErschienenGeschlossene Lücken (CVE)weitere ohne CVE
17.7.219.11.202420
17.7.128.10.2024232
17.716.09.2024180
17.6.107.08.202400
17.629.07.2024403
17.5.120.05.202400
17.513.05.20244911
17.4.121.03.202410
17.405.03.20244120
17.3.108.02.202400
17.322.01.2024201
17.2.119.12.202300
17.1.230.11.202320
17.1.107.11.202300
17.125.10.2023388
17.0.304.10.202320
17.0.226.09.202300
17.0.121.09.202330
17.0.221.09.202300
1718.09.20237640
Alle Updates für iOS 17: 20 Releases, 315 eindeutige Sicherheitslücken. Stand 19.11.2024.

Wann kommt iOS 27?

Im September 2025 wurde iOS 26 bereitgestellt – doch schon jetzt ist relativ klar, wann iOS 27 verfügbar werden dürfte.

Release-Datum für iOS 27 (statt iOS 19):
10.09.2026 bis 20.09.2026

Quelle: Schätzung auf Basis bisheriger iOS-Release-Daten

Seit über zehn Jahren gibt es von Apple genau eine iOS-Hauptversion pro Jahr, die immer Mitte September erscheint.

Die Auslieferung folgt üblicherweise einige Tage nach einem Event, dieses Jahr angekündigt als „Staunen und strahlen“ am 09.09.2026.

iOS 27 streicht kein einziges iPhone

Anders als in den Vorjahren fällt diesmal kein Modell aus der Liste. Wer iOS 26 installieren kann, bekommt auch iOS 27.

Apple nennt als kompatibel: iPhone 11, 11 Pro und 11 Pro Max, die iPhone-12- bis iPhone-17-Reihen, iPhone Air sowie iPhone SE ab der 2. Generation.

Kein Support-Ende mit iOS 27

Zum iPhone 11 kursierte lange die Annahme, mit iOS 27 sei Schluss – das war auch naheliegend.

Apples eigene Kompatibilitätsliste widerlegt das – das iPhone 11 ist dort aufgeführt. Das Modell ist damit sieben Jahre nach seinem Marktstart weiterhin für die neueste iOS-Hauptversion vorgesehen.

Wer also wegen perspektivisch fehlender iOS-Updates über einen Neukauf nachdenkt, hat mindestens ein Jahr mehr Zeit als gedacht.

Der erste ernsthafte Kandidat für ein Support-Ende ist damit iOS 28 im Jahr 2027, und dort dürfte es zuerst iPhone 11 und iPhone SE (2. Generation) treffen. Bestätigt ist das nicht.

In der Vergangenheit waren fünf Jahre die Grenze für den Zugang zu einer neuen iOS-Version. Beim sechsten Geburtstag war oft Schluss mit iOS-Upgrades – das iPhone 11 zeigt, dass Apple diese Linie inzwischen überschreitet.

Support-Ende bei Apple – wie lange wird mein iPhone noch unterstützt?

Letzte iOS-Version und (voraussichtliches) Support-Ende für das iPhone

ModellLaunchletzte VersionSupport-Ende
(Prognose)
iPhone 17e03/2026iOS 262032 – 2034
iPhone Air09/2025iOS 262031 – 2033
iPhone 17 / 17 Pro / 17 Pro Max09/2025iOS 262031 – 2033
iPhone 16e02/2025iOS 262031 – 2033
iPhone 16 / 16 Plus / 16 Pro / 16 Pro Max09/2024iOS 262030 – 2032
iPhone 15 / 15 Plus / 15 Pro / 15 Pro Max09/2023iOS 262029 – 2031
iPhone 14 Plus10/2022iOS 262028 – 2030
iPhone 14 / 14 Pro / 14 Pro Max09/2022iOS 262028 – 2030
iPhone SE (3. Generation, 2022)03/2022iOS 262028 – 2030
iPhone 13 / 13 Mini / 13 Pro / 13 Pro Max09/2021iOS 262027 – 2029
iPhone 12 Mini / iPhone 12 Pro Max11/2020iOS 262027 – 2028
iPhone 12 / iPhone 12 Pro10/2020iOS 262027 – 2028
iPhone SE (2. Generation, 2020)04/2020iOS 262027 – 2028
iPhone 11 / 11 Pro / 11 Pro Max09/2019iOS 262027 – 2028
iPhone XR10/2018iOS 1809/2025
(nach 7 Jahren)
iPhone XS / XS Max09/2018iOS 1809/2025
(nach 7 Jahren)
iPhone 8 / 8 Plus09/2017iOS 1609/2023
(nach 6 Jahren)
iPhone X09/2017iOS 1609/2023
(nach 6 Jahren)
iPhone 7 / 7 Plus09/2016iOS 1509/2022
(nach 6 Jahren)
iPhone SE (1. Generation, 2016)03/2016iOS 1509/2022
(nach 6,5 Jahren)
iPhone 6S / 6S Plus09/2015iOS1509/2022
(nach 7 Jahren)
iPhone 6 / 6 Plus09/2014iOS1209/2019
(nach 5 Jahren)
iPhone 5C / 5S09/2013iOS1209/2019
(nach 6 Jahren)
Quelle: eigene Recherche, * ab Release

Baldiges Support-Ende für iPhone XS / XS Max / XR, iPhone 11 und iPhone 12?

iPhone 12 – wie lange gibt es Updates?

iPhone 12, iPhone 12 Pro, iPhone 12 Mini sowie iPhone 12 Pro Max sind für Apple-Verhältnisse noch jung – derzeit läuft iOS 18 auf diesen Modellen. Mit einem Support-Ende ist nicht vor 2027 (das wäre iOS 28) bis 2028 (iOS 29) zu rechnen. Trotz aktueller iOS-Versionen dürften jedoch neue KI-Features (Apple Intelligence) auf diesen iPhones nicht mehr verfügbar werden.

Wie lange bekommt das iPhone 11 noch Updates?

Das iPhone 11 ist ein noch weit verbreitetes Modell, erschienen im September 2019. Lange galt iOS 27 als wahrscheinliches Ende – diese Annahme ist überholt: Apple führt das iPhone 11 in der Kompatibilitätsliste zu iOS 27. Das Gerät bekommt also auch 2026 die neueste iOS-Hauptversion, sieben Jahre nach dem Marktstart. Der erste realistische Kandidat für das Support-Ende ist iOS 28 im Jahr 2027, bestätigt ist das aber nicht.

Wie lange gibt es noch Support für iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR?

Diese drei iPhone-Modelle sind im September bzw. Oktober 2018 erschienen – und damit mit Blick auf die iOS-Versorgung bei Apple noch ziemlich jung. Sechs Jahre alt werden die Smartphones erst im Herbst 2024 (iOS 18). Die Unterstützung endete jedoch erst 2025 (iOS 26).

Wie lange wird das iPhone X noch unterstützt?

Beim iPhone X hat 2023 mit iOS 17 die Unterstützung geendet. Das hat Apple auf der Entwicklerkonferenz WWDC bekannt gegeben. iPhone X-Nutzer bleiben also auf iOS 16, für das es keine regelmäßigen Sicherheitsupdates mehr gibt.

Wann endet der Support für iPhone 8 und iPhone 8 Plus?

Das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus sind nun neun Jahre alt. Der Launch erfolgte im September 2017. Auf diesen iPhone-Modellen lässt sich iOS 17 nicht mehr installieren. Demnach verbleiben iPhone 8 / iPhone 8 Plus auf iOS 16, für das Apple keine regelmäßigen Sicherheitsupdates mehr bereitstellt.

Bekommen iPhone SE, iPhone 16e und iPhone 17e verkürzte Update-Zeitfenster?

Das iPhone SE und im Grunde auch das iPhone 16e und iPhone 17e (auch wenn Apple kräftig aufgerüstet hat und den Preis erhöht hat) gelten als Einstiegsmodelle. Wer jedoch denkt, dass das iPhone SE, das iPhone 16e und das iPhone 17e deshalb über einen kürzeren Zeitraum mit Updates versorgt werden, dem kann ich Entwarnung geben. Das iPhone SE (1. Generation) wurde z.B. nach 6,5 Jahren abgekündigt. Das liegt voll im Normbereich. Die neuen iPhone 16e und iPhone 17e haben außerdem ein ordentliches Hardware-Upgrade bekommen (auch wegen Apple Intelligence), dürften also noch lange mithalten.

Wie lange wird es Updates für das neue iPhone Air geben?

Gute Frage – denn das iPhone Air läutet seit längerem wieder eine ganz neue iPhone-Kategorie ein. Direkte Erfahrungswerte fehlen also. Das besonders dünne Design (5,6 mm) erfordert einen Tribut – Apple muss anderswo abspecken. Das betrifft z.B. die Kamera und die Batterie. Im Inneren werkelt jedoch einen A19 Pro-Chip, genau wie die iPhone 17 Pro-Linie. Die Hardware ist also leistungsfähig – weshalb davon auszugehen ist, dass das iPhone Air genauso lange iOS-Updates bekommt wie die iPhone 17-Serie.

Welche Update-Politik hat Apple und welche Auswirkung hat Apple Intelligence auf künftige iOS-Updates?

Wie sieht die Update-Politik von Apple genau aus?

Die gibt es in dokumentierter Form gar nicht. Das ist aber auch nicht schlimm. Im Android-Lager legen Hersteller häufig eine festgeschriebene Update-Politik auf (z.B. zwei neue Android-Versionen, vier Jahre Sicherheitsupdates) – doch dann ändern sich die Pläne. Das ist natürlich wenig wert. Bei Apple gibt es Erfahrungswerte: Mindestens 5 bis 6 Jahre lang darf man auf die jeweils neueste iOS-Version zugreifen. Auch danach gibt es teils noch Sicherheitsupdates und Bugfixes – wie z.B. iOS 12.5.6 für das iPhone 5S (nach 9 Jahren) bzw. das iPhone 6 (nach 8 Jahren). Weiter zurück schaue ich aus einem anderen Grund nicht. Das iPhone 5S kam mit einem A7-SoC daher – und das war der erste Chip mit 64 Bit-Architektur. Ältere 32 Bit-iPhone-Modelle blende ich aus.

Welche Auswirkung hat Apple Intelligence auf die Update-Versorgung (iOS-KI-Features)?

Apple will endlich richtig auf den KI-Zug aufspringen – und hat umfangreiche KI-Features für das iPhone angekündigt. Die KI soll dabei zu einem großen Teil lokal laufen – und dafür benötigt das Apple-Smartphone entsprechende Hardware-Power.
Und das ist selbst bei der aktuellen Serie nur bedingt der Fall – nur im iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max stecken der A17 Pro-SoC gepaart mit 8 GB RAM – das gilt als Apple Intelligence-kompatibel.
Bereits die Schwestermodelle iPhone 15 und iPhone Plus verfügen jedoch über den älteren A16-SoC und 6 GB RAM – was nach aktuellen Verlautbarungen nicht für die KI-Features von Apple Intelligence reicht. Das gilt ebenfalls für alle älteren iPhone-Modelle.
Das heißt jedoch nicht, dass die Smartphones, auf denen kein Apple Intelligence mehr läuft, von der iOS-Update-Versorgung abgeschnitten werden. Ein aktuelles iOS für 5-6 Jahre dürfte es dennoch geben. Jedoch fehlt mit den KI-Tools von Apple-Intelligence ein zentrales Feature.

Was kann ich machen, wenn mein iPhone keine neuen iOS-Versionen mehr erhält?

Erstmal Ruhe bewahren. Es gibt parallel zur neuesten iOS-Version für einige Monate auch Sicherheitsupdates und Bugfixes für die Vorgängerversion. Besonders schwere Sicherheitslücken und Bugs fixt Apple teils auch noch länger. Das könnte sich künftig sogar noch verbessern dank Rapid Security Responses ab iOS 16. Etwas Zeit bleibt also, um über ein neues iPhone nachzudenken.

Bekomme ich nach der letzten großen iOS-Version noch Sicherheitsupdates?

Ja, aber nicht unbegrenzt. Die Auswertung aller iOS-Sicherheitsdokumente seit 2016 zeigt ein klares Muster: 159 Releases entfielen auf die jeweils aktuelle Hauptversion, 42 auf den direkten Vorgänger und nur zwölf auf die Version davor. Bei den CVE-Nennungen ist der Abstand noch größer – 3.358 für die aktuelle Version, 637 für den Vorgänger, 19 für alles Ältere. Eine Hauptversion Rückstand ist also unkritisch. Zwei Versionen Rückstand bedeuten faktisch keine Sicherheitsupdates mehr.

Sind die Sicherheitsupdates für das iPhone kostenlos?

Ja. Apple stellt iOS-Updates seit jeher ohne Zusatzkosten bereit, und seit dem 20.06.2025 schreibt die EU-Ökodesign-Verordnung das für neu in Verkehr gebrachte Smartphones sogar ausdrücklich vor – Sicherheits-, Fehler- und Funktionsupdates müssen kostenlos verfügbar sein.

Läuft die fünfjährige EU-Update-Frist ab Kauf oder ab Verkaufsende?

Weder noch ab dem Marktstart: Maßgeblich ist das Ende des Inverkehrbringens, also der Zeitpunkt, an dem die letzte Einheit eines Modells auf den Markt gebracht wurde. Erst ab diesem Datum laufen die mindestens fünf Jahre. Der eigene Kaufzeitpunkt spielt dabei keine Rolle – wer ein Restexemplar spät kauft, startet keine neue Frist. Und die Regel gilt nicht rückwirkend – Geräte, die vor dem 20.06.2025 in Verkehr gebracht wurden, fallen nicht darunter.

Warum funktionieren manche Apps nicht mehr, obwohl das iPhone noch Updates bekommt?

Weil App-Anbieter eigene Mindestanforderungen setzen, unabhängig von Apples Support-Zeitplan. Besonders häufig trifft das Banking-Apps und Anwendungen aus dem Gesundheitsbereich, etwa für die elektronische Patientenakte – dort steigen die Anforderungen oft schneller als bei anderen Apps. Ein iPhone kann also weiterhin Sicherheitsupdates erhalten und trotzdem eine bestimmte App nicht mehr ausführen. In diesem Fall hilft nur der Sprung auf eine neuere iOS-Hauptversion, sofern das Modell sie unterstützt.

Wie lange gibt es nach dem Erscheinen einer neuen iOS-Version noch Sicherheitsupdates für die Vorgängerversion?

Erscheint eine neue iOS-Version, so haben diejenigen iPhone-Modelle, die nicht mehr unterstützt werden, zwar das Support-Ende (EoL – „end of life“) erreicht.

Zum Sicherheitsrisiko werden die Geräte deshalb jedoch noch nicht.

Denn Apple versorgt die Vorgängerversion von iOS parallel noch einige Monate weiter mit Sicherheitsupdates. Neue Features darf man jedoch nicht mehr erwarten.

Wenn besonders schwere Sicherheitslücken bekannt werden, gehen die Apple-Entwickler teils noch weiter zurück. Beispiel dafür ist das angesprochene Sicherheitsupdate iOS 12.5.6, welches Mitte 2022 verteilt wurde. Dieses fixt eine schwere Sicherheitslücke in WebKit (Safari).

iOS 13 erschien bereits im September 2019 – womit die aktive Unterstützung von iOS 12 eigentlich endete.

Hier hat Apple also außer der Reihe knapp drei Jahre später noch einen wichtigen Sicherheitspatch nachgeliefert.

Erstmals mit iOS 18.7.3 (Release-Datum 12.12.2025) bedient sich Apple eines neuen Kniffs – Sicherheitsupdates für iOS 18 gibt es nun nur noch für Geräte, die iOS 26 nicht unterstützen (iPhone XR, XS, XS Max).

Alle anderen iPhones müssen auf iOS 26 upgraden, um aktuelle Sicherheitspatches zu erhalten. Ob dies eine dauerhafte Änderung der Update-Politik darstellt, bleibt aber noch abzuwarten.

Rapid Security Responses – künftig weniger iOS-Updates, aber mehr Sicherheitsfixes

Ich gehe davon aus, dass Apple auch künftig einmal pro Jahr ein neues Major-Release vorlegt.

Ändern könnten sich jedoch die zahlreichen Minor-Releases.

Derzeit gibt es im Schnitt ca. 1-2 iOS-Updates pro Monat. Diese Betriebssystemupdates können neue Funktionen bringen oder aber nur Bugfixes und Sicherheitsfixes enthalten.

Hier will Apple künftig die Rapid Security Responses ins Spiel bringen (oder auf Deutsch – schnelle Sicherheitsmaßnahmen).

Rapid Security Responses aktiviert in iOS 16 (auch verfügbar für iPadOS und MacOS)

Damit können kleine Sicherheitsfixes auch außerhalb eines regulären Betriebssystemupdates einspielen, so dass diese dem Nutzer im Idealfall schneller zur Verfügung stehen.

Auswertung – iOS-Sicherheitsupdates in Zahlen

Was verrät eine Auswertung aller Sicherheitsdokumente, die Apple für iOS veröffentlicht hat?

Ausgewertet habe ich alle Dokumente seit 2016. Das sind 229 iOS-Releases an 131 Patch-Terminen mit zusammen 3.369 eindeutigen Sicherheitslücken.

Zur Methodik

Ausgewertet wurden alle von Apple veröffentlichten Sicherheitsdokumente zu iOS ab Januar 2016, abgerufen über die offizielle Übersicht der Apple-Sicherheitsupdates.

Gezählt werden eindeutige CVE-Nummern. Das ist wichtig, weil Apple dieselbe Lücke am selben Tag für mehrere iOS-Zweige dokumentiert und später teils in ältere Zweige nachreicht.

Nicht mitgezählt sind Einträge aus Apples Abschnitt „Zusätzliche Danksagung“ – dort bedankt sich Apple bei Forschenden, ohne eine Lücke zu beschreiben oder eine CVE-Nummer zu nennen.

55 Releases listet Apple ganz ohne Sicherheitsdokument – diese gelten nicht als Patch-Termin.

Hinweise auf aktiv ausgenutzte Lücken sind erst ab 2021 belastbar, davor nutzt Apple diese Formulierung nicht.

Datenstand dieser Auswertung: 17.08.2026. Der Versionsvergleich nutzt ein Fenster von 336 Tagen ab Release – so viele Tage Daten liegen für die jüngste Hauptversion vor. Das Fenster wächst mit jedem neuen Patch-Termin, deshalb tragen die Diagramme ihren Datenstand.

Die Zahl der Sicherheitslücken bleibt hoch

Seit 2016 liegt iOS in jedem Jahr zwischen 260 und 380 eindeutigen Lücken. Ein Trend nach unten ist nicht erkennbar.

Eindeutige CVEs pro Jahr, iOS43532621710902881637817260182981929120303212882230623303243352534126CVEs (Union je Jahr)Stand: 17.08.2026

Ein iPhone wird nicht dadurch unsicher, dass Apple mehr Lücken findet und schließt. Unsicher wird es, wenn niemand mehr sucht und schließt.

Je neuer die iOS-Hauptversion, desto mehr Sicherheitslücken

Vergleicht man die Hauptversionen über das jeweils gleiche Zeitfenster, steigt die Zahl der dokumentierten Lücken deutlich an.

CVEs je iOS-Hauptversion in den ersten 336 Tagen50637925312603041230013317142251531416272173271844026eindeutige CVEs in den ersten 336 Tagen ab ReleaseStand: 17.08.2026

Das spricht nicht gegen neuere Versionen. Es zeigt vor allem, dass Apple auf dem neuesten Zweig konsequent Sicherheitsupdates ausliefert.

Was ältere iOS-Zweige noch abbekommen

Das ist die eigentlich interessante Frage für alle, deren iPhone die neueste iOS-Version nicht mehr bekommt: Wie viel Pflege erhält der alte Zweig noch?

Über den gesamten Zeitraum verteilen sich die Releases so: 159 entfielen auf die jeweils aktuelle Hauptversion, 42 auf den direkten Vorgänger, nur zwölf auf die Version davor.

Noch deutlicher wird es bei den CVE-Nennungen: 3.358 für die aktuelle Version, 637 für den Vorgänger – und lediglich 19 für alles, was zwei Versionen zurückliegt.

Anteil der Fixes je iOS-Zweig am selben Patch-TagMedian über 4 Patch-Tage, an denen alle drei Zweige gleichzeitig bedient wurden (Angabe in Prozent)aktuelle Version100Vorgänger53zwei Versionen zurück1Stand: 17.08.2026

Die Grafik zeigt denselben Befund für Patch-Tage, an denen Apple mehrere Zweige gleichzeitig bedient hat. Sie beruht allerdings auf nur vier solchen Terminen und ist deshalb eher Illustration als Beleg – die Release-Zahlen darüber sind die belastbarere Grundlage.

Praktisch heißt das: Eine Hauptversion Rückstand ist eher unkritisch, dort kommt noch regelmäßig etwas an.

Zwei Versionen Rückstand bedeuten faktisch keine Sicherheitsupdates mehr. Das ist der Moment, ab dem man über ein neues Gerät nachdenken sollte – nicht schon dann, wenn die neueste iOS-Version ausbleibt.

Android vs. iOS – wo gibt es länger Updates?

Ein direkter Vergleich zwischen Android und iOS ist schwierig.

Beim iPhone hält Apple alle Karten in der Hand – die Hardware und das iOS-Betriebssystem.

Im Android-Ökosystem passen die Smartphone-Hersteller Android an ihre Smartphones an und verteilen die Updates selbst. Somit kommt es auf den jeweiligen Hersteller an, wie gut die Android-Update-Politik ausfällt.

Google geht mittlerweile mit gutem Beispiel voran:

  • Pixel 9 Pro Fold
  • Pixel 9 Pro XL
  • Pixel 9 Pro
  • Pixel 9
  • Pixel 8a
  • Pixel 8 Pro
  • Pixel 8

erhalten allesamt mindestens 7 Jahre lang Updates.

Quelle: Softwareupdates auf Google Pixel

Das gilt aber nur für die neueste Generation der Google Pixel-Smartphones.

Ansonsten war bisher Samsung die Nummer Eins bei Android-Updates – und hat eine gute und dokumentierte Update-Politik. Dort gibt es aktuell ebenfalls bis zu 7 Jahre Sicherheitsupdates ab dem Datum der Markteinführung:

As of January 2024, we are extending our security update support for Samsung Galaxy devices by up to 7 years, to help our users enjoy the latest Galaxy experiences longer and securely.1
Monthly, quarterly and biannual firmware security updates will include patches for Android OS related security issues released by Google, as well as, patches for Samsung-specific security issues.

Quelle: Samsung Mobile Security / Security Updates

Damit schließt zumindest Samsung eng zu Apple auf – immerhin vier bis fünf Jahre bis zum Support-Ende für „selected devices“.

Aber Android ist nicht gleich Android.

Beispiel gefällig?

Kürzlich schrieb ich über Tastatur-Handys – und kontaktierte einen kleinen Android-Hersteller aus China bezüglich der Update-Politik.

Die Antwort fiel kurz aus:

We don’t update frequently.

Quelle: Support-Antwort von Unihertz bzgl. Android-Updates

Das ist der Grund, weshalb Android teils einen dürftigen Ruf bzgl. der Versorgung mit Updates (inkl. Sicherheitspatches) hat. Nicht jeder Hersteller räumt ihr nämlich eine hohe Priorität ein.

Vielleicht ändert sich das bald – zumindest für größere Hersteller.

Die EU hat zudem die „Update-Pflicht“ gemäß EU-Ökodesign-Verordnung am 20.06.2025 in Kraft gesetzt – diese besagt, dass Smartphones ab dem Tag des Verkaufsstops für mindestens 5 Jahre mit Softwareupdates versorgt werden müssen. Das gilt allerdings nur für Smartphones, die am Stichtag oder danach auf den Markt kommen.

Ein anderes Thema ist dann nochmal, wie lange es dauert, bis ein Android-Sicherheitspatch für das jeweilige Smartphone zur Verfügung steht.

Für Android gibt es einen monatlichen Patchday.

Aber nur wenige Android-Hersteller (wie eben Samsung für ausgewählte Smartphones) haben selbst auch einen monatlichen Patch-Rhythmus.

Besonders schnell verteilt übrigens Google Android-Updates für die Google Pixel-Familie.

Ein anderes Beispiel ist Android One (Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones) – dafür zertifizierte Handys bieten zwei Jahre Android-Major-Versions sowie drei Jahre Sicherheitsupdates.

Damit ist das Fazit für iOS vs. Android: Bei Softwareupdates ist kein einfacher Vergleich möglich.

Patrick Woessner

Ich bin Patrick und hier blogge ich zu verschiedenen Themen rund um Technik, Gadgets und mehr. Früher hatte ich gleich mehrere Blogs zu diesem Thema. Mittlerweile steht Tech Junkies im Mittelpunkt.

18 Kommentare

  1. Ines

    Moin Patrick,

    als Smartphone-Neueinsteiger bin ich von den geballten Infos auf der Seite begeistert. Gut strukturiert und verständlich, so machte mir zum einen das Lesen Spass und zum anderen bin ich jetzt eine ganze Ecke „schlauer“. Vielen Dank für die Mühe und die ganze Arbeit!
    Liebe Grüße… Ines

    Antworten
  2. Fredy

    Hallo Patrick,
    Du hast mir schon hilfreiche Tipps gegeben für einen iMac, nun ist mein iPhone SE aus dem Jahr 2017 noch mit dem System 15.7.9 ausgerüstet. So wie du schreibst, gibt es keine neuen Updates mehr! Das Handy funktioniert aber noch tadellos, daher habe ich keinen Grund ein neues zu kaufen. Meine Frage ist nun aber bezüglich Sicherheit? Ich mache keine Bankgeschäfte über das iPhone, aber ich genehmige Zahlungen, welche über einen Code oder mit Einscannen eines Codes bestätigt werden muss. Sind hier Schwachstellen möglich, die „gefährlich“ sein könnten. Oder was bedeutet das Sicherheitsrisiko genau?
    Danke für deine Infos.
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz
    Fredy

    Antworten
    1. Hallo Fredy,

      da würde ich Dir gerne bessere Nachrichten übermitteln, aber ich fürchte – wenn Dir ein aktuelles Patchlevel wichtig ist, solltest Du Dich so langsam auf die Suche nach einem neuen iPhone machen.

      Das letzte iOS 15-Update war iOS 15.7.9, was am 15.09.2023 und damit 8 Tage nach iOS 16.6.1 erschien – und die gleich Sicherheitslücke stopfte (nämlich ImageIO).

      Danach erschienen am 21.09. iOS 16.7 und am 10.10. iOS 16.7.1 mit diversen Sicherheitsfixes – doch kein weiteres iOS 15-Update mehr. Damit dürften regelmäßige Updates für iOS 15 bereits Geschichte sein.

      Damit folgt Apple der bisherigen Tradition – das aktuelle iOS (derzeit iOS 17) wird aktiv weiterentwickelt, die Vorgängerversion erhält zumindest noch regelmäßige Bugfixes und Sicherheitsupdates (derzeit iOS 16) – doch für ältere iOS-Version (also iOS 15 abwärts) wird höchstens noch gelegentlich außer der Reihe gepatcht, wenn eine besonders gravierende Sicherheitslücke identifiziert wird.

      Das ist dann genau das Risiko – es mag neue / bislang unentdeckte Schwachstellen in iOS geben, doch diese behebt Apple dann nicht mehr unbedingt.

      Viele Grüße,
      Patrick

      Antworten
  3. Klaus

    Hallo Patrick,

    erst einmal vielen Dank für Deine sehr übersichtliche Aufstellung. Dies war bestimmt sehr viel Arbeit, habe auch die Übersicht für die IPads gelesen. Bei Goggle ändert sich die Update Versorgung beim Pixel 8/8 Pro . Diese erhalten nun 7 Jahre Updates, auf jeden Fall wohl Sicherheitsupdates. Ich möchte Deine Arbeit nicht kritisieren, aber vielleicht möchtest Du dies noch ergänzen. Auf jeden Fall nochmals danke für die tolle Aufstellung.

    Viele Grüße

    Klaus

    Antworten
    1. Hallo Klaus,

      Danke! Die Änderungen bei den garantierten Softwareupdates hatte ich sogar vernommen, aber gar nicht daran gedacht, dass hier zu ergänzen. Erledigt!

      Hinweise immer gern – ich kann auch nicht an alles denken 🙂

      Viele Grüße,
      Patrick

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  4. Tom

    Hey,

    es scheint so, als würde mein Samsung A41 keine Sicheheitsupdates mehr bekommen. Nun bin ich auf der Suche nach einem neuen Handy. Ich hatte das Iphone 13 mini (aufgrund seiner Größe) im Visier, bin mir jetzt aber nicht ganz sicher, ob es sich noch lohnt, es zu kaufen, wenn es auch bald dort keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Kennst Du womöglich andere (kleine Handys), die noch länger unterstützt werden? Ich habe leider kaum Wissen zu dem Thema, aber deine Website ist super 🙂

    Viele Grüße,
    Tom

    Antworten
    1. Hallo Tom,

      also bzgl. baldiges Support-Ende für iPhone 13 Mini würde ich mir keine Sorgen machen – aktuelle Erfahrungen legen ein aktuelles iOS bis ca. 2027 – 2029 nahe. Ein Thema ist aber, dass es wohl keinen Zugriff auf Apple Intelligence gibt, falls Dir die KI-Funktionen wichtig sind.

      Bzgl. Alternativen mit kleinem Bildschirm sieht es mau aus. Von Apple dürfte es da nichts mehr geben – das iPhone 13 Mini war ja das letzte seiner Art.

      Im Android-Lager fiele mir das Asus ZenFone 10 ein – das ist aber ein Ticken größer als das iPhone 13 Mini und schneidet beim Update-Versprechen auch nicht besser ab (im Gegenteil – Asus garantiert zwei große Android-Updates und vier Jahre lang Sicherheitsupdates).

      Viele Grüße,
      Patrick

      Antworten
  5. Enrico

    Hi Patrick, Wahnsinns Arbeit die du dir hier gemacht hast hat mir sehr geholfen. Eine Frage bleibt mir jetzt dennoch bzw. brauch ich einen Rat.
    Anfänglich wollte ich mir das 13 er Mini holen auch wegen der Größe. Update bezogen sollte das ja noch ein paar Jahre reichen, allerdings wollt ich, wenn ich mir schonmal ein neues Smartphone hole auch eines der neusten nehmen das 15 auch wegen der besseren Kamera. Meine Frage an dich, das 15er unterstützt ja auch keine Apple KI. Würdest du jetzt noch lieber 2-3 Jahre das 13 ner holen und dann auf ein evtl 16 oder 17 switchen oder denkst du die KI ist überbewertet und ich schnapp mir das 15 er gleich und behalt das für die nächsten 5-6 Jahre.

    Danke dir vielmals für die Hilfe

    Antworten
    1. Hallo Enrico,

      ja, gute Frage. Meine Frau liebt kleine Smartphones und hat auch das iPhone 13 Mini – es war nun einmal das letzte seiner Art. Und bis mindestens 2027 sollte es noch die aktuelle iOS-Version geben.

      Ich persönlich würde meine Kaufentscheidung nicht von Apple Intelligence abhängig machen. Die letzten Verlautbarungen gehen in die Richtung, dass Apple spät dran ist und noch 1-2 Jahre hinterher hinken wird, wenn die KI-Funktionen in iOS freigeschaltet werden. Außerdem ist Deutsch ohnehin nicht vor 2025 verfügbar. Da könnte ich mir dann auch vorstellen, 2026 oder 2027 einzusteigen, wenn die KI ausgereift ist.

      Übrigens – iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max haben die A17 Pro – und sind kompatibel:
      https://techjunkies.blog/digital-life/apple-intelligence-welche-geraete-bekommen-die-ki-funktionen/

      Fazit – wenn Dir die Größe sehr wichtig ist (i.e. iPhone 13 Mini), kann man m.E. weiterhin zugreifen. Wenn andere Features ebenfalls wichtig sind (z.B. Kamera, KI-Zugang…), dann ist ein neues Modell natürlich die zukunftssichere Wahl.

      Viele Grüße,
      Patrick

      Antworten
  6. Aaron

    Bitte die Information aktualisieren:
    Die EU plant keine Updatepflicht, die ist mittlerweile schon umgesetzt und gilt für alle Geräte, welche nach dem 20. Juni 25 auf den Markt gekommen sind.
    Fünf Jahre Updates -> nach Verkaufsstop <-.
    Also nicht nach Releasetag sondern die Zeitmessung startet erst, wenn das Gerät aus dem aktiven Vetrieb genommen wird.

    Antworten
  7. Grag

    Hallo Patrick,
    gib es eine Möglichkeit mein i-phone 8plus auf die Version 17xxxx upzudaten?
    Mit der jetzigen Version 16.7.12 kann ich die App meiner KK nicht aufspiele um meine elektr. Gesundheitsakte zu lesen.

    Antworten
    1. Hallo Grag,

      das geht leider nicht. Apple hat iOS 17 nur für neuere iPhones (ab iPhone XR / XS / XS Max) freigegeben.

      „Inoffizielle“ Wege gibt es ebenfalls nicht.

      Eine „Legacy Patcher“-Lösung als Workaround wie beim Mac gibt es ebenfalls nicht. Bei Macs kann ein Tool wie OpenCore Legacy Patcher alte Hardware „austricksen“, weil der Boot-Prozess flexibler ist – bei iPhones ist dieser Weg jedoch blockiert. Und Jailbreaks erlauben nur Anpassungen auf der bereits installierten iOS-Version, keine Updates.

      Die genannten Apps blockieren die Installation auf iOS 16 bewusst, da diese kein aktuelles Patchlevel mehr hat.

      Viele Grüße,
      Patrick

      Antworten
    1. Hallo Chris – Apple-Updates sind kostenlos und an keine Abos gebunden. Das gilt auch für größere Versionssprünge. Beachte aber, dass iOS 15.8.7 ein Update außerhalb der Reihe war. Eigentlich ist iOS 15 bereits seit geraumer Zeit abgekündigt. Du kannst alles kein aktuelles Patchlevel mehr erwarten. Derzeit werden nur iOS 26 und iOS 18 regelmäßig mit Updates versorgt.

      Viele Grüße,
      Patrick

      Antworten

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