Externe USB4-SSD - schnelle externe Festplatten mit bis zu 40 Gbit/s USB4-Anbindung zum PC
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Externe USB4-SSD: Festplatten und Gehäuse mit USB4-Anschluss (USB-C)

Bild: Depositphotos / © norgallery

Gängige externe SSD-Festplatten begnügen sich noch mit einer 10 Gbit/s-Anbindung, nur High-End-Modelle setzen auf USB 3.2 Gen 2×2 mit max. 20 Gbit/s.

Wer es schneller möchte, musste bislang zu Thunderbolt 3 bzw. TB3 greifen (das neuere Thunderbolt 4 spielt bei Speicherprodukten keine Rolle; für die Anbindung auch irrelevant).

Nun tritt USB4 an, um das zu ändern – und ermöglicht schnelle USB4-SSD-Festplatten und macht sich die 40 Gbit/s-Anbindung zu eigen, die bislang TB3 vorbehalten blieb.

Neben USB4 Docks und Hubs ist eine schnelle externe SSD mit USB4-Transferraten für mich der zweite interessante Use-Case für die neue USB-Version.

Vorraussetzungen

USB4 am Host-PC – Kompatibilität und Transferrate

Damit eine flotte externe SSD USB4 ausreizen kann, muss auch der Host-PC mitspielen.

Schon bei USB 3.2 war es ja so – die max. möglichen 20 Gbit/s gibt es nur an einem USB 3.2 Gen 2×2-Anschluss. Lahme 5 Gbit/s dürfen sich auch USB 3.2 nennen (genauer: USB 3.2 Gen 1).

Auch bei USB4 ändert sich dahingegen wenig.

Die minimale Transferrate, ein PC erreichen muss, um sich mit USB4 zu schmücken, sind nun immerhin 10 Gbit/s (USB4 Gen 2).

Soll eine superschnelle USB4-SSD her, sollte es aber schon USB4 Gen 3×2 sein.

Denn nur ein solcher USB-Anschluss stellt auch die bei USB4 maximal möglichen 40 Gbit/s bereit.

Im Umkehrschluss gilt auch für USB4: Es ist es notwendig, die Spezifikation genau zu lesen. Und zwar sowohl für den PC bzw. Laptop wie auch die angeschlossene USB-Peripherie.

ASMedia ASM2362 – bislang einziger nativer USB4-Controller für externe Festplatten bzw. Gehäuse

Als erste externe USB4-Festplatte mit nativem USB4-Controller erschien die ADATA SSD SE920.

Davor waren schon länger USB4-Festplatten (gemeint sind sowohl SSD wie auch Gehäuse) verfügbar – doch diese haben ein wenig gemogelt.

Im Inneren steckt eine M.2-SSD und um deren PCIe-NVMe-Interface auf USB4 zu „übersetzen“, benötigt es einen Bridge- bzw. Controller-Chip.

Das Problem – für „pures“ USB4 gab es lange Zeit keine native Lösungen. Es gibt nur einen verfügbaren Controller. Das ist der ASMedia ASM2464PD und dieser erschien erst kürzlich.

Was machen also Festplattenhersteller, die schon vor dem Launch des ASMedia ASM2464PD Speicherprodukte als USB4-SSD oder USB4-Gehäuse vermarkten?

Die Hersteller bedienen sich einem Tandem aus zwei Chipsätzen.

Das ist zum einem ein Thunderbolt-Controller. Das sind Lösungen mit dem Intel JHL7440 – ein Thunderbolt-Controller (genauer: Thunderbolt 3).

Damit kommt ein Kniff zum Einsatz: USB4 ist zu einem gewissen Grad kompatibel zu TB4 und TB3.

Zusätzlich steckt ein zweiter Controller im SSD-Gehäuse. Meist ist das ein ASMedia ASM2362. Auch die Chipsätze Realtek RTL9210B oder JMicron JMS583 sieht man hier.

Diese fungieren als USB 3.x-zu-PCIe-Bridge.

Diese zweite USB-Bridge kommt für Legacy-USB-Verbindungen zum Einsatz, falls eine Verbindung per TB4 / TB3 (bzw. USB4) nicht möglich ist.

Mittlerweile gibt auch die ersten „echten“ USB4-SSD-Lösungen und der ASMedia ASM2464PD Bridge-Chip dürfte bald in noch mehr externe SSDs und Gehäuse Einzug halten.

Den Anfang macht jedenfalls die ADATA SSD SE920.

ADATA Elite SE920 USB4 SSD - „echtes“ USB4 mit ASMedia ASM2464PD als Bridge-Chip
Bild: Screenshot der Adata-Webseite

Bei Gehäusen tut sich so langsam auch etwas mit dem ASMedia ASM2464PD – z.B. das Targus HyperDrive Next USB4 NVMe SSD Gehäuse.

Schon länger erhältliche externe Festplattengehäuse setzen ebenfalls auf Intel JHL7440 + USB-Bridge.

Das treibt letztlich auch den Preis nach oben. Kosten schnöde USB 3.x-Gehäuse vielleicht ab 20,- bis 50,- €, so rufen Hersteller für „USB4-Gehäuse“ deutlich mehr als 100,- € auf.

Das Intel sich noch mit einem USB4-Bridge-Chip vorwagt, glaube ich indes weniger.

Denn Intel steht nun einmal hinter Thunderbolt, das mit USB4 bereits zu einem gewissen Grad kompatibel ist. Intel dürfte kein Interesse daran haben, das weiter auszubauen, um Thunderbolt nicht zu sehr zu kannibalisieren.

USB4-SSDs mit 40 Gbit/s-Anbindung

SSD-Festplatten mit nativem USB4-Controller

ADATA SE920 (erhältlich mit 1 TB, 2 TB)

Die ADATA SSD SE920 habe ich schon lange hier in der Ankündigung – nun ist die erste „echte“ USB4-SSD endlich im Zulauf.

Die Eckdaten:

  • max. 3.800 MB/s lesend bzw. 3.700 MB/s schreibend
  • Chipsatz: ASMedia ASM2464PD
  • Gehäuse mit integriertem Mini-Lüfter
  • kompatibel mit Spielekonsolen (PS5, Xbox Series X)
  • erhältlich mit 1 TB oder 2 TB

Lieferbar ist externe Festplatte in zwei Varianten:

Die Transferraten der Adata SSD SE920 können sich allemal sehen lassen – ich kenne derzeit jedenfalls keine schnellere externe SSD (auch nicht mit Thunderbolt 3 oder Thunderbolt 4).

ADATA SSD SE920 1TB
Produktbild zu ADATA SSD SE920 1TB
Letzte Aktualisierung: 20.02.2024 17:32 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, zzgl. Versand ab 0,00 €.
Native USB4-Anbindung und rasante Transfergeschwindigkeiten - die ADATA SSD SE920 tritt als erste „echte“ USB4-SSD an.
Vollständige Bezeichnung (wie bei Amazon):
Bezeichnung, Bilder und Preis zu ADATA SSD SE920 1TB via Shop-Datenfeed von Amazon, Affiliate-Links (Provisions-Links)

OWC Express 1M2 (erhältlich mit 1 TB, 2 TB)

Die OWC Express 1M2 passt für fast jeden Use-Case – es soll nur das Gehäuse als DYI-Case (ohne SSD-Riegel) oder als fertige tragbare SSD mit einer Speicherausstattung von 1 TB, 2 TB, 4 TB oder 8 TB geben.

Im hiesigen Handel konnte ich bislang jedoch nur die externe SSD mit 1 TB oder 2 TB finden.

Als Chipsatz kommt auch hier der ASMedia ASM2464PD zum Einsatz. OWC gibt als max. Transferrate 3.151 MB/s – aber ausdrücklich als „real-world speed“.

Schick sieht das Aluminiumgehäuse der OWC Express 1M2 aus.

Mitgeliefert wird ein USB4-Kabel sowie ein Schraubenzieher für die Montage.

OWC Express 1M2 1TB
Produktbild zu OWC Express 1M2 1TB
Letzte Aktualisierung: 20.02.2024 18:15 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Noch eine externe USB4-SSD mit ASM2464PD-Chipsatz - OWC gibt als „real-world speed“ max. 3.151 MB/s an, hier mit 1 TB-Kapazität.
Bezeichnung, Bilder und Preis zu OWC Express 1M2 1TB via Shop-Datenfeed von Amazon, Affiliate-Links (Provisions-Links)

Weitere Festplatten und Gehäuse mit USB4-Anschluss

USB4 ohne nativen Controller

Weitere derzeit mir bekannten „USB4“-SSDs (gemeint sind externe Festplatten wie aber auch Festplattengehäuse) bauen auf eine Brückenlösung.

Konkret kommen da gleich zwei Bridge-Chips zum Einsatz:

  • TB3-Bridge – Intel JHL7440
  • USB-Bridge – ASMedia ASM2362, Realtek RTL9210B, JMicron JMS583

Entsprechend versuchen die Festplatten erstmal den PC per TB3-Controller anzusprechen (damit nominal 40 Gbit/s). Schlägt das fehl, wird USB aktiviert (max. 10 Gbit/s).

Der passende Bridge-Chip für eine „echte“ USB4-SSD bzw. ein USB4-Gehäuse ist bereits verfügbar. Gemeint ist der ASMedia ASM2464PD-Chipsatz. Bislang gibt es jedoch nur wenige externe Festplatten, die diesen verwenden – z.B. die Adata SSD SE920 oder die OWC Express 1M2.

Bis dahin zeige ich hier externe SSD- und Gehäuselösungen mit Intel JHL7440 und zusätzlicher USB-Bridge. Diese haben im Vergleich zu reinen Thunderbolt-SSDs jedenfalls den Vorteil, dass eine solche externe Festplatte auch an älteren USB-PCs oder Laptops betrieben werden kann.

Wer mit dem geringeren Datendurchsatz des Thunberbolt 3-Controllers kein Problem hat, kann sich die folgenden Festplatten anschauen, die auch USB4-kompatibel sind:

Kurz die Suche z.B. bei Amazon konsultiert – es gibt einige weitere tragbare SSDs, die mit USB4-Unterstützung beworben werden.

Externe Gehäuse mit M.2-Anschluss (intern) und USB4 (extern)

SSD-Gehäuse mit nativem USB4-Controller

Targus HyperDrive Next USB4 NVMe SSD Gehäuse (HD5001GL)

Flotte USB4-Transferraten – das bietet das Targus HyperDrive Next USB4 NVMe SSD Gehäuse mit ASM2464PD-Chipsatz.

Platz ist für eine M.2-SSD (2230/2240/2260/2280).

Das SSD-Gehäuse vermarktet Targus mit dem EcoSmart-Label. Das rührt daher, dass recyceltes Aluminium verwendet wird.

Targus HyperDrive Next USB4 NVMe SSD Gehäuse (HD5001GL)
Produktbild zu Targus HyperDrive Next USB4 NVMe SSD Gehäuse (HD5001GL)
Letzte Aktualisierung: 20.02.2024 14:45 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
Flotte USB4-Transferraten dank ASM2464PD-Chipsatz - mit dem Targus HyperDrive Next USB4 NVMe SSD Gehäuse steht ein natives USB4-Gehäuse zur Verfügung.
Vollständige Bezeichnung (wie bei Amazon):
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Orico USB4 M.2 NVMe SSD Gehäuse (ORICO-TCM2-U4)

Noch ein USB4-Gehäuse – das Orico USB4 M.2 NVMe SSD Gehäuse.

Das Design fällt ein wenig aus der Reihe – und offenbart einen Blick in das Innere. Das ist sicherlich Geschmacksache.

Zwar hat das Gehäuse einen eingebauten Lüfter, jedoch wird in Testberichten und Nutzer-Rezensionen von Hitzeproblemen berichtet – offenbar liegt das Thermal-Pad nicht direkt auf der SSD auf.

Orico USB4 M.2 NVMe SSD Gehäuse (ORICO-TCM2-U4)
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Letzte Aktualisierung: 20.02.2024 18:06 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, zzgl. Versand ab 0,00 €.
Ungewöhnliches Design mit transparentem Gehäuse und Lüfter - das Orico-TCM2-U4.
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Satechi USB4 NVMe Pro Gehäuse (ST-EU4NPM)

Mac-Spezialist Satechi aus Kalifornien hat ebenfalls ein flottes SSD-Case im Programm – das Satechi USB4 NVMe Pro Gehäuse.

Versprochen werden „real-world“-Transferraten von bis 3.840 MB/s.

Vielleicht noch eine Erwähnung wert – die SSD lässt sich dank Schieber am Aluminiumgehäuse (kein Werkzeug erforderlich) schnell und einfach auswechseln.

Ein Wärmeleitpad liegt dem Satechi USB4 NVMe Pro Gehäuse bei.

Satechi USB4 NVMe Pro Gehäuse (ST-EU4NPM)
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Letzte Aktualisierung: 20.02.2024 17:28 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, zzgl. Versand ab 0,00 €.
Flottes SSD-Gehäuse vom Spezialisten für Mac-Zubehör - das Satechi USB4 NVMe Pro Gehäuse.
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Maiwo K1695

Abschließen noch ein Gehäuse aus Fernost, das einen Ticken günstiger zu haben ist – die Rede ist vom Maiwo K1695.

Der Hersteller gibt ausgestattet mit einer Samsung 980 PRO M.2 NVMe SSD (gelistet bei Amazon) und angeschlossen an einen Mac Mini mit M2-Chip (gelistet bei Amazon) Transferraten von bis zu 3.000 MB/s an.

Ansonsten: Das Maiwo K1695 ist ein werkzeugfreies Aluminiumgehäuse.

Maiwo K1695
Produktbild zu Maiwo K1695
Letzte Aktualisierung: 20.02.2024 17:49 Uhr, Preis kann jetzt höher sein - Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versandkosten.
USB4-Gehäuse aus Fernost, welches zu einem vergleichsweise günstigen Preis zu haben ist.
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SSD-Gehäuse mit USB4 via Thunderbolt 3-Controller

Die folgenden SSD-Gehäuse werden zwar mit USB4-Unterstützung angepriesen (stimmt im Grunde auch) jedoch verrichtet hier ein Tandem aus Thunderbolt- und USB-Chipsatz die Arbeit.

Das sind der Regel der Intel JHL7440 (Thunderbolt 3, wird für USB4 genutzt) und z.B. Realtek RTL9210B oder JMicron JMS583 (für USB 3.x-Verbindungen).

Da Thunderbolt 3 im Grunde USB4 kompatibel ist, kann ein solches Gehäuse auch am USB4-Anschluss eines Laptops oder PCs genutzt werden.

Im Vergleich zur nativen Lösung mit USB4-Chipsatz werden jedoch geringere Transferraten erreicht.

Nach gleichem Rezept (Intel JHL7440 gepaart mit USB-Controller) gibt es noch einige weitere SSD-Gehäuse, die USB4-Unterstützung mit max. 40 Gbit/s versprechen.

Diese externen Festplattengehäuse stammen von kleineren Herstellern aus Fernost.

Eine kurze Suche z.B. bei Amazon fördert jedenfalls einige weitere Ergebnisse zu Tage.

Weitere wichtige Punkte

40 Gbit/s in der Theorie, doch wie schnell ist eine USB4-SSD wirklich?

Die USB4-Spezifikation sieht in der höchstens Ausbaustufe (i.e. USB4 Gen 3×2) derzeit max. 40 Gbit/s Datendurchsatz vor. Das entspräche ca. 5 GB/s oder 5.000 MB/s. Bei USB-Peripherie werden die theoretischen Datenraten aber nicht erreicht. Erste Vorserien-USB4-SSDs mit ASM2464PD-Chipsatz erreichen maximal ca. 3.800 MB/s. Damit wären USB4-SSDs immer noch schneller als derzeit erhältliche Thunderbolt-SSDs. Deutlich höhere Transferraten wären dann erst denkbar, wenn USB4 in einer späteren Ausbaustufe 80 Gbit/s erreicht (USB4 2.0).

Welche (günstigeren) Alternativen für externe Festplatten gibt es?

Die ersten „USB4“-SSDs waren auch wegen den beiden Bridge-Chips recht teuer. Sobald mehr Modelle mit nativem USB4-Controller Einzug halten, dürfte es etwas günstiger werden. Die Unterschiede merkt man indes, sofern regelmäßig große Datenmengen bewegt werden (z.B. Video-Files in hoher Auflösung, große Mengen an RAW-Fotos usw.). Externe SSDs mit 10 Gbit/s-Anbindung (USB-C mit USB 3.2 Gen 2) gibt es wie Sand am Meer – und günstig. Damit ist in der Praxis eine Transferrate von knapp 1 GB/s möglich. Reicht das noch nicht, käme USB-C mit USB 3.2 Gen 2×2 in Frage, was 20 Gbit/s (theoretisch) bzw. knapp 2 GB/s (realistische Transferrate) bedeutet. Eine entsprechende SSD ist dann aber schon wieder deutlich teurer.

SATA vs. M.2 / NVMe bei externen SSDs – was ist zu beachten?

Bei USB4-Festplatten gehe ich davon aus, dass im Inneren stets eine M.2-NVMe-SSD werkeln wird. Denn andernfalls wäre die SSD selbst und nicht die USB-Anbindung der limitierende Faktor. Bei USB 3.x-Festplatten gibt es noch SATA-Modelle. Und während eine externe SSD mit USB 3.2 Gen 2-Anbindung (max. 10 Gibt/s) mit einer M.2-NVMe-SSD knapp 1 GB/s erreichen kann, wäre mit einer SATA3-SSD nur etwa die Hälfte realistisch. Ist eine schnelle externe SSD gefragt, empfiehlt es sich also immer darauf zu achten, dass eine M.2-NVMe-SSD im Gehäuse verbaut ist.

USB4-Festplatte jetzt kaufen oder noch warten?

Wenn es nicht eilt, kann es ratsam sein, noch ein wenig zu warten. Die ersten „echten“ USB4-Festplatten isind erschienen, weitere werden folgen. Denn der ASMedia ASM2464PD USB4-Bridge-Chip wird in weitere Speicherprodukte (Gehäuse wie auch portable SSDs) Einzug halten. Dieser Controller verspricht nochmals höhere Transferraten (vgl. erste Benchmarks) und dürfte auch für günstigere Preise sorgen.

Patrick Woessner

Ich bin Patrick und hier blogge ich zu verschiedenen Themen rund um Technik, Gadgets und mehr. Früher hatte ich gleich mehrere Blogs zu diesem Thema. Mittlerweile steht Tech Junkies im Mittelpunkt.

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