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RAM-Preise: Preisentwicklung, Ursachen und Prognose

RAM-Speicherkrise - steigende Preise für Arbeitsspeicher
Bild: KI-generiert mit Gemini

Arbeitsspeicher ist so teuer wie nie.

Gängige 16 GB oder 32 GB DDR5-Kits kosten ein Vielfaches dessen, was man noch im Sommer 2025 dafür bezahlt hat – seitdem geht es steil bergauf. Und DDR4 ist längst keine günstige Ausweichlösung mehr.

Ich werte die Preise eines Warenkorbs von RAM-Riegeln aus – seit Oktober 2024, also noch vor der Krise, und getrennt nach DDR4 und DDR5 sowie für Kapazitäten von 16 bis 128 GB.

Und die Preise sind stark gestiegen.

Dazu gibt es die Gründe für die Speicherkrise, die Prognosen für 2027 und Tipps, ob man jetzt kaufen oder lieber warten sollte.

Update zu RAM-Preisen (mit Stand: 22.10.2026)
DDR5-RAM kostet je nach Kapazität das 5,5 bis 6,1-Fache von Mitte 2025, DDR4-RAM das 4,2 bis 7,1-Fache.

DDR4 wurde ab Juli 2025 teurer, DDR5 erst ab Oktober 2025. Den größten Sprung gab es zwischen Oktober 2025 und Januar 2026.

Hauptgrund sind KI-Rechenzentren: Hyperscaler bauen die KI-Kapazitäten aus, was äußerst lukrativ für Speicherhersteller ist. Folglich verlagern diese ihre Kapazitäten zu Server-Speicher und HBM.

Das sorgt für Verknappung von RAM-Speicher im Consumer-Segment – und die Preise galoppieren davon.

Eine Entspannung ist frühestens ab Mitte 2027 in Sicht. Speicherhersteller wie Samsung rechnen mit Engpässen bis 2028.

KI-Zusammenfassung

Arbeitsspeicher ist seit Mitte 2025 drastisch teurer geworden: DDR5-Kits kosten laut einer Auswertung von 44 gängigen Desktop-Kits inzwischen das 5,5- bis 6,1-Fache, DDR4-Kits das 4,2- bis 7,1-Fache des Preises von Juni 2025. Betroffen sind PC-Bastler, Käufer von Fertig-PCs und Notebooks sowie Smartphone- und Konsolenkäufer, da auch Hersteller wie Samsung, Google und Microsoft Preise erhöht haben. Hauptursache ist die Verlagerung der Speicherproduktion zu KI-Rechenzentren, verstärkt durch das Auslaufen von DDR4 und langfristige Lieferverträge großer Cloud-Anbieter. Eine Entspannung der Preise wird frühestens ab Mitte 2027 erwartet.

  • DDR4 begann bereits im Juli 2025 teurer zu werden, DDR5 zog erst ab Oktober 2025 nach, mit dem stärksten Anstieg zwischen Oktober 2025 und Januar 2026.
  • Hauptgrund der Preiskrise ist die Verlagerung von Produktionskapazitäten der großen Hersteller Samsung, SK Hynix und Micron zu HBM- und Server-Speicher für KI-Rechenzentren.
  • DDR4 ist durch das angekündigte Produktionsende keine günstige Alternative mehr, da die Preise ähnlich stark gestiegen sind wie bei DDR5.
  • Größere Kits wie 128-GB-Varianten haben sich am stärksten verteuert und sind teils ganz aus dem Handel verschwunden.
  • Experten erwarten keine schnelle Entspannung, frühestens ab Mitte 2027, manche Hersteller rechnen sogar bis 2028 mit Engpässen.
KI-generierte Zusammenfassung. Kann Ungenauigkeiten enthalten.

RAM-Preisentwicklung – so stark sind die Preise gestiegen

Bis Mitte 2025 sah die Welt noch heil aus – zumindest was das Budget für einen neuen PC-Build anging.

Die Arbeitsspeicher-Preise waren jahrelang stabil – teilweise wurde es sogar günstiger. Dann begann der Markt zu kippen – erst wurde DDR4 teurer, dann zog auch DDR5 nach.

Bis Mitte 2025 waren die Arbeitsspeicher-Preise jahrelang stabil, teilweise sogar rückläufig. Dann kippte der Markt – erst bei DDR4, ein Quartal später auch bei DDR5.

Der Preisindex zeigt beide Arbeitsspeicher-Generationen im Vergleich. Juni 2025 entspricht dem Wert 100, ein Wert von 500 also dem Fünffachen.

RAM-Preisindex: DDR4 und DDR5 im Vergleich020040060010/2401/2504/2507/2510/2501/2604/2607/2610/26DDR4 · 495DDR5 · 564RAM-Preisindex: DDR4 und DDR5 im VergleichIndex, 06/2025 = 100, Median über 16, 32, 64 und 128 GBStand: 22.10.2026Quelle: eigene Analyse, Wochen-Median auf Basis eines Referenz-RAM-Warenkorbs

Man sieht relativ deutlich, dass die Speicherkrise mit DDR4 begann – mit ca. 3 Monaten Vorlauf. Der Grund ist einfach – große Hersteller kündigten ein Ende der DDR4-Produktion an.

DDR5 blieb noch eine Weile preisstabil – zog dann aber hinterher und in kürzester Zeit gleich mit DDR4.

Ruhe gab es im ersten Halbjahr 2026 – die Arbeitsspeicher-Preise verweilten auf einem hohen Plateau.

Wer glaubte, damit wäre das Ende der Fahnenstange erreicht, wurde eines besseren belehrt. In der letzten Jahreshälfte 2026 geht es erneut bergauf – und diesmal verteuert sich DDR5 stärker als DDR4.

RAM-Preise nach Kapazität: 16, 32, 64 und 128 GB

Die Tabelle zeigt den mittleren günstigsten Preis eines Kits je Klasse zu mehreren Stichtagen. Der Faktor bezieht sich auf Juni 2025, also die Zeit vor der Krise.

Kit06/202510/202501/202607/2026AktuellFaktor
DDR5 16 GB52 €65 €274 €257 €294 €5,7x
DDR5 32 GB105 €133 €507 €450 €579 €5,5x
DDR5 64 GB209 €242 €829 €869 €1.171 €5,6x
DDR5 128 GB418 €410 €1.400 €1.967 €2.566 €6,1x
DDR4 16 GB31 €54 €129 €128 €132 €4,2x
DDR4 32 GB58 €93 €241 €226 €248 €4,3x
DDR4 64 GB107 €240 €453 €494 €599 €5,6x
DDR4 128 GB290 €504 €1.214 €2.032 €2.050 €7,1x
Median des günstigsten Preises je Klasse (Wochenfenster um den Stichtag), Stand: 22.10.2026

Die größten Kits haben sich am stärksten verteuert. Das liegt auch daran, dass viele 128 GB-Kits mit DDR4 inzwischen ganz aus dem Handel verschwunden sind.

DDR5-Preisentwicklung

Um 16 GB- und 128 GB-Kits vergleichbar zu machen, zeigt das folgende Diagramm den Preis pro Gigabyte.

Vor der Krise lag er bei DDR5 für alle Kapazitäten nahe beieinander – heute ebenfalls, nur auf einem ganz anderen Niveau.

DDR5-RAM: Preis pro Gigabyte nach Kit-Größe0 €5 €10 €15 €20 €10/2401/2504/2507/2510/2501/2604/2607/2610/2616 GB · 18,41 €32 GB · 18,09 €64 GB · 18,30 €128 GB · 20,05 €gestrichelt: weniger als 3 Kits gelistetDDR5-RAM: Preis pro Gigabyte nach Kit-Größegünstigster Kit-Preis geteilt durch Kapazität, Median je KlasseStand: 22.10.2026Quelle: eigene Analyse, Wochen-Median auf Basis eines Referenz-RAM-Warenkorbs

Ein Beispiel aus dem Warenkorb ist das Kingston FURY Beast DDR5-6000 32 GB (gelistet bei Amazon), eines der wohl meistverkauften DDR5-Kits. Der günstigste Kit-Preis liegt heute beim rund 5,5-Fachen von Juni 2025, beim Kingston FURY Beast DDR5-6000 64 GB (gelistet bei Amazon) beim rund 6,2-Fachen.

Auffällig sind die starken Schwankungen: Am 13.10.2026 lag das 32-GB-Kit von Kingston rund 12 Prozent über dem heutigen Preis. Wer kaufen muss, sollte die Preise einige Tage beobachten.

DDR4-Preisentwicklung

DDR4-RAM: Preis pro Gigabyte nach Kit-Größe0 €5 €10 €15 €10/2401/2504/2507/2510/2501/2604/2607/2610/2616 GB · 8,24 €32 GB · 7,76 €64 GB · 9,36 €128 GB · 16,01 €gestrichelt: weniger als 3 Kits gelistetDDR4-RAM: Preis pro Gigabyte nach Kit-Größegünstigster Kit-Preis geteilt durch Kapazität, Median je KlasseStand: 22.10.2026Quelle: eigene Analyse, Wochen-Median auf Basis eines Referenz-RAM-Warenkorbs

Bei DDR4 setzte der Anstieg früher ein, verlief aber zunächst langsamer. Das Kingston FURY Beast DDR4-3200 32 GB (gelistet bei Amazon) etwa kostet heute rund das 5,3-Fache von Juni 2025.

Aus der Reihe fällt die 128-GB-Klasse: Sie kostet pro Gigabyte inzwischen fast doppelt so viel wie die kleineren Kits. Von den neun Kits im Warenkorb waren zwischen Dezember 2025 und April 2026 zeitweise nur noch zwei lieferbar (gestrichelte Linie).

DDR4 war lange die günstige Alternative für ältere Plattformen. Weil viele Käufer von DDR5 auf DDR4 ausgewichen sind, ist dieser Vorteil weitgehend verschwunden.

So wurden die RAM-Preise ausgewertet
Grundlage ist ein Referenz-Warenkorb aus 44 gängigen Desktop-Kits (DIMM) von Kingston, Corsair, G.Skill, Crucial, Patriot und TeamGroup – fünf je Klasse, bei DDR4 mit 128 GB insgesamt neun, weil viele Kits ausgelistet wurden und ersetzt werden mussten.

Gezogen wird der günstigste Preis aus einem Pool mehrerer deutscher Online-Händler. Je Klasse und Tag wird der Median gebildet und für die Diagramme zu Wochenwerten geglättet.

Der Median dämpft Ausreißer und Lieferlücken einzelner Kits. Denn davon gibt es einige.

DDR4 umfasst Kits mit DDR4-3200 und DDR4-3600, DDR5 Kits zwischen DDR5-4800 und DDR5-6000. Es handelt sich um Ladenpreise, keine Preisempfehlungen der Hersteller oder ähnliches.

Zeitraum: Oktober 2024 bis 22.10.2026. Die Auswertung versuche ich regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen.

Warum ist RAM so teuer geworden?

Die Speicherkrise hat gleich mehrere Ursachen – und leider wirken alle in die gleiche Richtung (nach oben).

Der wichtigste Grund dürfte sein – Speicherhersteller verkaufen Arbeitsspeicher für heimische PCs nur noch als Nebengeschäft.

KI-Rechenzentren und HBM

KI-Beschleuniger brauchen enorme Mengen an schnellem Speicher – vor allem HBM (High Bandwidth Memory) sowie Server-RAM.

Laut dem Marktforschungsunternehmen TrendForce verlagern die großen DRAM-Hersteller ihre größten und modernsten Fertigungskapazitäten weiterhin bevorzugt in Server-Produkte.

Dort ist die Rendite derzeit am größten.

Samsung, SK Hynix und Micron beherrschen zusammen den Großteil des Weltmarkts. Was in HBM und Server-Speicher fließt, fehlt bei PC-RAM, Notebooks und Smartphones.

DDR4 erreicht das Ende seines Lebenszyklus

Ab Mitte 2025 kündigten die großen Hersteller an, die Produktion von DDR4 und LPDDR4X auslaufen zu lassen.

Das löste teilweise sogar Hamsterkäufe aus.

Genau das zeigt auch meine Auswertung – DDR4 wurde ab Juli 2025 teurer, Monate bevor DDR5 nachzog.

Langfristige Lieferverträge

Große Cloud-Anbieter bzw. Hyperscaler sichern sich ihre Mengen inzwischen über Verträge mit mehreren Jahren Laufzeit.

Der Nachteil – die Kapazität der Hersteller ist gebunden und für den freien Markt bleibt weniger ürbrig.

Bei SSDs soll es übriges ähnlich aussehen: NAND-Hersteller vergeben den Großteil ihrer Produktion an Großkunden.

Ausbau der Produktion braucht Jahre

Speicher ist derzeit hochprofitabel für die Hersteller.

Da stellt sich die Frage – wieso wird nicht einfach mehr produziert?

Das geht leider nur langsam. Der Aufbau einer neuen Speicherfertigung dauert vom Baubeginn bis zur Serienproduktion mehrere Jahre.

Kurzfristig lässt sich das Angebot also kaum ausweiten.

Wann werden RAM-Preise wieder fallen?

Die ehrliche Antwort: Niemand weiß es genau.

Im Oktober 2026 gerieten die Aktien der Speicherhersteller unter Druck – die Hauptgründe: Sorgen vor fehlender KI-Rendite und mögliche Überkapazitäten in der Zukunft.

Das könnte für eine Normalisierung der Preise sorgen.

Es gibt aber auch gegenläufige Meinungen – z.B. dass 2027 noch mehr Kapazität in den Servermarkt geht.

Eine ganz schnelle Entspannung dürfte nicht in Sicht sein. Optimisten schätzen ein, dass frühesten Mitte 2027 die Preise sinken könnten.

Hoffnung machen vielleicht noch recht junge, chinesische Hersteller.

Was ganz unwahrscheinlich sein dürfte – eine baldige Rückkehr zu den Preisen von 2025. Denn da sind wir wieder beim Thema langfristige Lieferverträge – die Kapazität ist über Monate hinweg ausgebucht.

Folgen der Speicherkrise: Was alles teurer wird

Die RAM-Preise treffen nicht nur vorkonfigurierte PC-Systeme und PC-Bastler.

Einige Smartphone-Hersteller haben ebenfalls nachgezogen (z.B. Samsung mit der Galaxy S26-Serie oder Google mit dem Pixel 10a).

Und auch Konsolen werden teurer, wie z.B. die Xbox Series X (gelistet bei Amazon), die in den letzten Monaten 30-50 % zugelegt hat.

Bastler müssen ebenfalls tiefer in die Tasche greifen – der Einplatinencomputer product_snippet ean=“5056561803326″ title=“Raspberry Pi 5 Modell B mit 8 GB RAM“ textlink=“1″] ist z.B. mehr als doppelt so teuer als noch vor einem Jahr.

Und nun – RAM kaufen oder warten?

Wer gerade einen PC aufrüsten oder neu bauen will, steht vor der Frage – jetzt kaufen oder auf bessere Preise hoffen?

Wenn es nicht eilt, würde ich tendenziell abwarten – aber mit dem Wissen, dass eine Preiserholung vor Mitte 2027 sehr unwahrscheinlich ist. Und auch für die zweite Hälfte von 2027 und danach kann niemand eine Garantie abgeben.

Entscheidend ist, wie sich Produktionskapazitäten und die durch den KI-Hype getragene Server-Nachfrage weiter entwickeln.

Wer zeitnah neu bauen oder aufrüsten will, dem würde ich folgendes raten:

  • Nur so viel Speicher wie nötig (im Zweifel später weiter aufrüsten)
  • Teils sind Komplett-PCs günstiger – entweder wegen langfristigen Lieferverträgen oder Restbeständen
  • Tagespreise beobachten – denn RAM-Preise schwanken derzeit stark (z.B. 10% innerhalb einer Woche möglich)

Wie viel RAM braucht man wirklich?

RAM-Riegel sind teuer wie nie – deswegen ist die Frage nach dem Speicherbedarf wichtiger denn ja.

Folgende Tabelle schafft grobe Richtwerte zusammen – für Windows-PCs im Jahr 2026:

EinsatzzweckRAM-AusstattungAnmerkung
Surfen, Office, Streaming16 GB8 GB funktionieren, werden aber schnell knapp
Gaming32 GB16 GB reichen für viele Spiele noch, für AAA besser mehr
Foto- und Videobearbeitung32 GB +abhängig von Auflösung und Projektgröße
Virtuelle Maschinen, lokale KI-Modelle64 GB +große, lokale Sprachmodelle brauchen viel Speicher
Richtwerte für Desktop-PCs und Notebooks mit Windows

Wichtig ist außerdem Dual Channel: Zwei gleiche Module sind schneller als ein einzelnes großes Modul, weil die CPU parallel auf beide zugreifen kann.

Häufige Fragen zu RAM-Preisen

Warum ist RAM so teuer?

Hauptgrund ist der KI-Boom: Die großen Speicherhersteller verlagern ihre Kapazitäten zu HBM und Server-RAM für Rechenzentren. Das ist derzeit lukrativ wie nie. Dazu kommen das Auslaufen von DDR4, langfristige Lieferverträge großer Cloud-Anbieter und die Tatsache, dass neue Fabriken rund mehrere Jahre bis zur Produktion brauchen.

Wann werden RAM-Preise wieder fallen?

Kurzfristig gibt es keine Anzeichen für eine Entspannung. Branchen-Insider erwarten rückläufige Preise frühestens ab Mitte 2027. Andere Stimmen gehen auch 2028 noch von einer angespannten Lage aus.

Wie stark sind die RAM-Preise gestiegen?

Laut eigener Auswertung von 44 gängigen Kits (Stand: 22.10.2026) kostet DDR5-RAM heute das 5,5 bis 6,1-fache im Vergleich zu Juni 2025, DDR4-RAM das 4,2 bis 7,1-Fache. Der Juni 2025 ist als Bezugspunkt gewählt, da der Preisanstieg dort seinen Ursprung hatte.

Was kostet 32 GB RAM aktuell?

Ein 32 GB-Kit DDR5 kostet im Median rund 579 €, ein 32-GB-Kit DDR4 rund 248 € (Stand: 22.10.2026). Mitte 2025 waren es noch rund 105 € beziehungsweise 58 €.

Was kostet 1 GB Arbeitsspeicher?

Bei DDR5 liegt der Preis pro Gigabyte derzeit bei rund 18,09 € (32 GB-Kit), bei DDR4 bei rund 7,76 €. Vor der Krise waren es etwa 3,28 € beziehungsweise 1,81 € (Stand: 22.10.2026). Der Preis je GB hat sich also vervielfacht – und das in relativ kurzer Zeit.

Lohnt sich DDR4 noch?

Für alle, die bereits eine DDR4-Plattform besitzen, ja – ein Umstieg auf DDR5 wäre derzeit besonders teuer. Ein günstiger Ausweg ist DDR4 aber nicht mehr, denn die Preise sind ähnlich stark gestiegen wie bei DDR5.

Sollte man jetzt RAM kaufen oder warten?

Wer den Speicher braucht, sollte kaufen und nicht auf einen schnellen Preisverfall setzen. Beobachter erwarten keine schnelle Erholung. Wer warten kann, verliert dagegen wenig. Sinnvoll ist, nur die nötige Kapazität zu kaufen und die Preise einige Tage zu beobachten.

Wie viel RAM braucht man überhaupt?

Für Office und Surfen reichen 16 GB, für Gaming sind 32 GB empfehlenswert. Foto- und Videobearbeitung profitiert von 32 bis 64 GB, virtuelle Maschinen und lokale KI-Modelle brauchen oft 64 GB und mehr.

Sind SSDs auch teurer geworden?

Ja. Auch NAND-Flash für SSDs ist knapp, weil Rechenzentren große Mengen aufkaufen. Auch hier ist eine deutliche Verteuerung zu beobachten.

Patrick Woessner

Ich bin Patrick und hier blogge ich zu verschiedenen Themen rund um Technik, Gadgets und mehr. Früher hatte ich gleich mehrere Blogs zu diesem Thema. Mittlerweile steht Tech Junkies im Mittelpunkt.

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