Vivid - Erfahrungsbericht zu Girokonto und Karte der Vivid Money GmbH + Aktien, ETFs mit der Vivid Invest GmbH
FinTech

Vivid – meine Erfahrungen mit der Vivid Money-App

Bild: Tech Junkies / Patrick Woessner

Vivid heißt das neueste Smartphone-Banking-FinTech aus Deutschland.

Man darf sich durchaus fragen: Ist der Markt für Smartphone-Banking-Produkten nicht bereits gesättigt? Denn kaum vergeht ein Monat, in dem nicht ein neuer Mitspieler in den Markt eintritt.

Das weiß man auch bei der Vivid Money GmbH, die hinter dem Banking-Startup steht.

Deshalb gibt es bei Vivid durchaus neue Ideen für Girokonto, Debit-Karte und nun auch den Aktien- und ETF-Handel (derivativ).

Bereits verfügbar ist das Cashback-Programm mit den „Super-Deals“, bei dem man derzeit bis zu 21% des Kartenumsatzes bei ausgewählten Händlern zurück erhält.

Mit einer zeitlich limitierten „Hot-Offer“ gab es zuletzt sogar bis zu 50% Cashback.

Zu beachten ist jedoch die Obergrenze für das Cashback. Ich erkläre das weiter unten in meinem Erfahrungsbericht noch en detail.

Das Cashback fließt sodann in Stock Rewards, wodurch der Wert durch Kopplung an den Kurs einer Aktie steigen kann – ebenfalls ein neues Konzept.

Man scheint noch einiges vorzuhaben – ganz frisch startet Vivid jetzt den Handel mit Aktien und ETFs und später auch Kryptowährungen als neues Feature.

Die Vivid Money GmbH arbeitet mit Partnern zusammen. Für Konto und Karte ist das die solarisBank AG in Berlin – ein weiteres FinTech-Startup also, das auf die solarisBank-Infrastruktur setzt.

Für die Investieren-Funktion (Aktien, ETFs, Kryptowährungen) kooperiert wiederum die Vivid Invest GmbH mit der CM-Equity AG in München.

Ergänzungen zu meinem Erfahrungsbericht

Bei Banking-Startups und FinTech-Anbietern kann ein Erfahrungsbericht bereits kurz nach der Veröffentlichung nicht mehr aktuell sein.

Der Grund dafür ist, dass sich Konditionen und Produkt schnell ändern können.

Viel anders scheint das auch bei Vivid nicht zu sein, denn seitdem ich erstmals meine Erfahrungen zu diesem App-Girokonto niedergeschrieben habe, hat sich bereits einiges geändert.

Zu den Aktualisierungen gehören:

  • Vivid-Invest (Investieren-Funktion für Aktien, ETFs) neu hinzugekommen
  • Erweiterung des Invest-Katalogs auf mehr als 2.000 Aktien und ETFs (laut App / Webseite)
  • Kryptowährungen handeln mit Vivid-Crypto gestartet
  • Neben den zehn Kryptowährungen (u.a. Bitcoin, Ethereum usw.) zum Start des Crypto-Pockets nun viele weitere verfügbar
  • Informationen zur kostenlosen Prime-Mitgliedschaft ergänzt
  • Neue Bedingungen für Cashback der Kategorie „Super-Deals“
  • Nun auch Cashback in der neuen Kategorie „Vivid Services“
  • Neue Cashback-Partner und höhere Cashback-Raten verfügbar
  • Aktion mit Startguthaben und Cashback ergänzt
  • Mehr Tipps zu Pockets und dem Aufladen des Vivid-Kontos (Top-Up)
  • Weitere Details zur Metallkarte (Visa Debit) hinzugefügt
  • Schritte zur Kündigung von Vivid bzw. nur des Prime-Abos

Ich nutze Konto und Karte weiterhin regelmäßig und werde so gut wie möglich versuchen, meine Erfahrungen an dieser Stelle fortlaufend zu aktualisieren.

So funktioniert Vivid

Vivid und Partner

Vivid Money GmbH (die keine Bank ist) und solarisBank AG

Wer ein Konto bei Vivid eröffnet, erhält dieses genau genommen bei der solarisBank.

Sichtbar wird das auch an der IBAN (Kontonummer) und dem BIC (Bank Identifier Code):

BIC: SOBKDEB2

BIC der solarisBank, bei der das Konto von Vivid geführt wird.

Denn eine Vivid Bank im eigentlichen Sinne gibt es nicht – das Startup verfügt über keine eigene Banklizenz.

Wie diverse andere Startups und FinTech-Unternehmen greift Vivid deshalb auf die Bank-Dienstleistungen der solarisBank AG zurück.

Die solarisBank AG mit Sitz in Berlin bietet keine Konten für Endkunden an, sondern hat sich darauf spezialisiert, Banking-Dienstleistungen als Whitelabel-Lösung für andere Unternehmen bereitzustellen, die Finanzprodukte anbieten.

Es gilt als schwierig für junge Unternehmen, eine eigene Bank-Lizenz zu erhalten.

Das dürfte auch der Grund sein, weshalb die Vivid Money GmbH (ebenfalls mit Sitz in Berlin) nicht als Bank auftritt, sondern an dieser Stelle mit der solarisBank zusammenarbeitet.

Damit ist man in guter Gesellschaft.

Bereits ausprobiert habe ich das Smartphone-Konto Tomorrow – ein weiteres Startup, was in Zusammenarbeit mit der solarisBank realisiert wird.

Die Gründer hinter Vivid Money GmbH haben sich in der Digital-Banking-Szene übrigens schon anderswo ihre Orden verdient.

Vivid nennt als Ankerinvestor in Pressemitteilungen nämlich die TCS Group Holding PLC, hinter der der russische Milliardär Oleg Tinkov, u.a. Gründer der russischen Tinkoff-Bank, einer Digital-Bank mit über 10 Mio. Kunden, steht.

Vivid Invest GmbH und CM-Equity AG

Auch für den Handel mit Aktien und ETFs („Investment-Pocket“) sowie Kryptowährungen („Crypto-Pocket“) hat man sich bei Vivid einen Partner gesucht.

Die Wahl fiel hier auf CM-Equity AG aus München.

Das Brokerage übernehmen hier die Vivid Invest GmbH und die CM-Equity AG und nicht etwa die Vivid Money GmbH oder die solarisBank AG.

Anders als die solarisBank als Banking-Partner ist mir CM-Equity zuvor noch nie im Finanz-Universum begegnet.

Hier starte ich also ganz ohne frühere Erfahrungen.

Zur Vivid Invest GmbH kann ich auch nicht viel beitragen.

Ich vermute, es handelt sich um ein Tochter- oder Schwesterunternehmen der Vivid Money GmbH, an das die Broker-Funktion aus unternehmerischen oder regulatorischen Gründen ausgelagert wurde.

In der Hilfe von Vivid heißt dazu:

Die Vivid Invest GmbH bietet die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 des deutschen Kreditwesengesetzes (KWG) an.

Die Vivid Invest GmbH handelt ausschließlich auf Rechnung und unter der Haftung der CM-Equity AG. Die Vivid Invest GmbH ist als „vertraglich gebundener Vermittler“ der CM-Equity AG im Sinne von § 2 Abs.10 KWG im Register der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingetragen. Das Register kann unter www.bafin.de abgerufen werden.

Die Vivid Invest GmbH übermittelt Deine Aufträge an die CM-Equity AG. Die CM-Equity AG ist für die Ausführung Deiner Aufträge verantwortlich.

Quelle: FAQ von Vivid

Es handelt sich dann auch um eine „spezielle“ Trading-Funktion – man kauft (und verkauft) Bruchstücke von Aktien oder ETFs. Auch bei Kryptowährungen sind es Bruchstücke – sog. „fractional coins“.

Dazu später mehr.

Funktionen im Vivid Smartphone-Banking

Im Folgenden stelle ich die Kontomodelle (bei Vivid nennt sich das Pläne) vor.

Einige Funktionen bietet die Banking-App jedoch ganz unabhängig des jeweils aktiven Planes an.

Dazu gehören:

  • Apple Pay und Google Pay verfügbar
  • Karte wird als Metallkarte ausgegeben
  • Reisevorteile (keine zusätzliche Karten-Auslandseinsatzgebühr für Zahlungen und Abhebungen)
  • Unterkonten (sog. Pockets)
  • Investment-Pocket (Vivid-Invest) und Crypto-Pocket (Vivid-Crypto)
  • Abokontrolle für Lastschriften und Kartenzahlungen
  • Geld zu Kontakten senden und Rechnungen teilen (Geld anfordern)
  • Finanzübersichten und Auswertungen

Die App ist dabei sehr minimalistisch gestaltet.

Dazu später noch mehr.

Kontomodelle bei Vivid

Vivid Standard

Vivid Standard ist die kostenloses Variante.

Viele Funktionen sind auch hier bereits inklusive und eine monatliche Gebühr wird im Standard-Plan nicht berechnet.

Das bietet Vivid Standard:

  • Kostenloses Girokonto
  • 1 x Visa Debit als Metallkarte kostenlos
  • Abhebungen am Geldautomaten bis 200,- € monatlich kostenlos (bei min. 50,- € Abhebebetrag)
  • max. 15 Pockets können angelegt werden
  • bis zu 40 Fremdwährungen können in Pockets gehalten werden
  • Cashback bis max. 20,- € monatlich

Derzeit ist es so, dass man nicht mit dem Vivid Standard-Plan beginnt, sondern bei Kontoeröffnung wird Vivid Prime testweise eingerichtet.

Denn die ersten drei Monate ist Vivid Prime kostenlos.

In Vergangenheit gab es auch immer wieder Aktionen, bei denen Vivid den Prime-Plan kostenlos verlängert hat, sofern gewisse Anforderungen erfüllt werden (z.B. Kunden-Werben-Kunden / KWK).

Vivid Prime

Vivid Prime ist der Premium-Plan.

Hier werden 9,90 € monatlich fällig. Jedoch gibt es Vivid Prime in den ersten drei Monaten für alle neuen Nutzer kostenlos.

Zusätzlich zum Standard-Plan ist hier inklusive:

  • 1x virtuelle Visa Debit für Online-Shopping (zusätzlich zur physischen Metallkarte)
  • Abhebungen am Geldautomaten bis 1.000,- € monatlich kostenlos (bei min. 50,- € Abhebebetrag)
  • über 100 Fremdwährungen für die Pockets
  • mehr Cashback-Möglichkeiten
  • Cashback bis max. 100,- € monatlich

Besonders der höhere Rahmen für den kostenlosen Bargeldbezug am Geldautomaten und die erweiterten Cashback-Möglichkeiten dürften hier interessant sein.

Denn über das Cashback besteht grundsätzlich die Möglichkeit, sich die Monatsgebühr für Vivid Prime „zurück zu verdienen“.

Hier muss man sich aber genau anschauen, welche Cashback-Partner und allgemeine Cashback-Möglichkeiten geboten werden.

Je nach Nutzungsverhalten könnte es schwierig werden, die monatliche Gebühr über das Cashback wieder „reinzuholen“.

Coming soon… wohin wird die Reise gehen?

Bei FinTech-Anbietern ist es ja fast üblich.

Gestartet wird quasi mit den „Butter und Brot“-Funktionen und mit der Zeit werden zusätzliche Features ausgerollt. Teils sind das Kleinigkeiten, teils tut sich auch Grundlegendes.

Bei Vivid scheint man ähnlich vorzugehen.

Wohin die Reise genau geht, dazu verrät Vivid nicht viel.

Zuletzt kam Vivid-Invest für den Handel mit Aktien und ETFs hinzu. Derzeit wird der Handel mit Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum…) ausgerollt.

Damit dürfte sich schon andeuten, in welche Richtung die Reise gehen könnte.

Girokonto, Unterkonten (Pockets), Kartenzahlung, Fremdwährungen, Cashback-Programm und Brokerage – man setzt wohl darauf, ein ganzheitliches Finanz-Universum für Kunden anbieten zu können.

Das kommt vermutlich auch nicht von ungefähr.

Bei der Vielzahl von FinTech-Unternehmen, Neo-Banken, Challenger-Banken und weiteren Akteuren, die mit einem eng abgestecktem Geschäftsmodell in der Nische operieren, darf durchaus hinterfragt werden, wie man künftig Geld verdienen will.

Vivid scheint sich hier entsprechend breit aufstellen zu wollen.

FinTech, Neo-Banken, Challenger-Banken - die neue Welt der Finanzen

FinTech, Neo-Banken, Challenger-Banken – viele Begrifflichkeiten tummeln sich derzeit rund um neue Finanzprodukte.

FinTech

FinTech steht für „Financial Technology“.

Hierunter fallen also Unternehmen und Finanzprodukte, die zu einem hohen Maß auf Technologie (i.e. Digitalisierung) zurückgreifen, um Prozesse zu digitalisieren und zu automatisieren.

Neo-Banken

Neo-Banken sind reine Digital-Banken, eine physische Präsenz (Bankfilialen) gibt es also nicht.

Obwohl „Bank“ in der Bezeichnung steckt, muss es keine Bank im engeren, regulatorischen Sinne sein.

Über eine eigene Banklizenz verfügen Neo-Banken nämlich nicht zwangsweise. Man greift z.B. auf eine Partner-Bank zurück oder hat eine Lizenz als E-Geld-Institut.

Challenger-Banken

Challenger-Banken setzten ebenfalls auf Digitalisierung, verfügen jedoch über eine eigene Banklizenz.

Folglich bietet man oft ein umfangreiches Spektrum an Bank-Dienstleistungen an.

Das Banking findet hier auch nicht zwangsweise komplett online statt. Digitalisierung ist wichtig, Challenger-Banken sind jedoch teilweise auch physisch präsent.

Erfahrungen mit Vivid

Kontoeröffnung ganz einfach – auch aus dem EU-Ausland

Im Segment der Neo-Banken ist die einfache und schnelle Kontoeröffnung schon fast Standard.

So auch bei Vivid:

  • App herunterladen
  • Persönliche Daten eingeben
  • Video-Ident starten
  • Konto inkl. IBAN ist eingerichtet

Für Video-Ident (zumindest in meinem Fall über IDnow) muss man Reisepass oder Personalausweis bereit halten.

Die Kontoeröffnung funktioniert auch für Auslandsdeutsche und Einwohner weiterer EU-Länder problemlos – so auch in meinem Fall.

Ein Wohnsitz in einem EU-Land ist jedoch Voraussetzung für die Kontoeröffnung.

Da alle Nutzer zunächst kostenlos mit Vivid Prime starten, ist auch sofort die virtuelle Visa Debit in der App verfügbar.

Die Kartendaten kann man sich in der App anzeigen lassen oder auch zu Apple Pay oder Google Pay hinzufügen und so bereits in Geschäften bezahlen, bevor die Metallkarte ankommt.

Freilich benötigt man dafür zuerst Guthaben in dem Main Pocket (dem Girokonto) oder einem anderen Pocket.

Dies kann man derzeit per verknüpftem Bankkonto, SEPA-Überweisung oder über die „Geld anfordern“-Funktion hinzufügen. Dazu verrate ich in einem separaten Absatz mehr.

Eine Top-Up-Funktion per Kreditkarte oder Debit-Karte wurde einmal in den Raum gestellt. Jedoch ist es darum wieder ruhig geworden.

Übrigens: Bargeld einzahlen ist ebenfalls nicht möglich.

Damit ist Vivid in guter Gesellschaft anderer Neobanken und FinTech-Anbieter, die mangels eigener Bankfilialen oder anderer Partner es nicht ermöglichen, Bargeld auf das Konto einzuzahlen.

Ich persönlich habe mit Bargeld ohnehin nicht mehr viel am Hut.

Wer auf das Konto bei Vivid Bargeld einzahlen möchte, müßte einen Umweg gehen. Denn derzeit bleibt einzig die Möglichkeit, per SEPA-Überweisung das Konto zu füllen.

Wer auch Vivid-Invest (Aktien- und ETF-Bruchstücke) nutzen will, muss einen separaten Onboarding-Prozess durchlaufen. Anschließend wird das Investment-Pocket eröffnet.

Cashback, Cashback, Cashback – zu gut um wahr zu sein?

Jede Menge Cashback-Möglichkeiten bei Vivid

Dass man für Zahlungen mit der Kreditkarte (oder auch Debit-Karte) als Kunde belohnt wird, das gibt es schon länger.

Die Bank verdient nämlich ein wenig an der Kartenzahlung – und zwar mit den sogenannten Interchange-Gebühren.

In der EU bzw. dem EWR (Europäischer Wirtschaftsraum) sind diese reguliert – 0,2 % bei Debit-Karten und 0,3% bei Credit-Karten (Ausnahme sind geschäftliche Karten).

Viel gibt es hier also nicht zu holen.

Außerhalb des EWR ist das Interchange teils deutlich höher. Das kann sich für Kartenanbieter schon eher lohnen.

Vivid gibt derzeit bis zu 21% Cashback.

Zusätzlich wird aktionsweise eine sogenannten „Hot-Offer“ freigeschaltet. Da sind sogar stolze 50 % Cashback drinnen.

„Hot-Offer“-Cashback - bis zu 50% Cashback bei Vivid Money

Konkret gibt es die folgenden Cashback-Möglichkeiten:

  • 10% Champion-Cashback bei häufig besuchten Händlern der „Dining-Out“-Kategorie (Restaurants und Cafés) nach Ernennung zum „Champion“
  • z.B. 10%, 15%, 20% Cashback bei wechselnden „Super-Deals“ (bei der „Hot-Offer“ waren es sogar 50%)
  • bis zu 10% Cashback bei „Vivid Services“ derzeit für Hotel- und Mietwagenbuchungen

Diese Cashback-Programme sind prinzipiell für alle Nutzer verfügbar. Für die „Super-Deals“ inkl. „Hot-Offer“ muss man sich jedoch qualifizieren. Dazu später mehr.

Weiterhin muss man das „Kleingedruckte“ verstehen. Auch dazu später mehr.

Wer im Vivid Prime-Plan ist, hat sodann noch Zugriff auf:

  • 0,1 % Cashback auf alle Einkäufe
  • 1% Cashback auf Einkäufe außerhalb des EWR
  • 3% Cashback auf Restaurants außerhalb des EWR
  • sowie bis zu 20% Cashback bei ausgewählten Händlern in der Kategorie „Prime-Cashback“

Cashback in dieser Höhe ist durchaus eine Ansage und definitiv nicht mehr von der Interchange-Gebühren gedeckt.

Hier muss man abwarten, wie sich das Cashback in der Zukunft entwickelt.

Zuletzt wurde bereits der Zugang zu den „Super-Deals“ limitiert. Anfangs hatten noch alle Kunden Zugriff auf diese Cashback-Kategorie.

Die Cashback-Angebote mit hoher Rückvergütung (5%, 10% und mehr) sind außerdem zeitlich limitiert und nur bei bestimmten Marken bzw. Händlern verfügbar.

Cashback-Kategorien im Detail

„Champion-Cashback“

„Champion-Cashback“ muss man sich erst verdienen.

Dazu bezahlt man innerhalb des Qualifikationszeitraums mindestens zweimal bei dem gleichen Händler der „Dining-Out“-Kategorie per Karte.

Dazu gehören z.B. Restaurants und Cafés.

In der Vivid-App kann man anschließend sehen, ob man zum „Champion“ für die entsprechende Lokalität ernannt wurde.

Falls ja, erhält man ab Ernennung für zwei Wochen 10% Cashback auf weitere Einkäufe bei diesem „Dining-Out“-Händler.

Champion-Cashback für Gastronomie - 10% nach erfolgreicher Challenge

Die Cashback-Möglichkeit könnte für Nutzer interessant sein, die z.B. ein Stamm-Restaurant oder ein Stamm-Café haben.

Ich fand diese Cashback-Möglichkeit zunächst interessant und bin auch bereits „Champion“ geworden. Noch habe ich es aber nicht geschafft, viel davon zu profitieren – ich habe schlichtweg kein häufig frequentiertes Stammrestaurant oder -café, so dass es sich lohnen würde.

Kommentar von Patrick Woessner, Autor bei Tech Junkies
„Super-Deals“

Den Zugang zu den „Super-Deals“ (die teils sehr attraktiv sind, z.B. 21% Drogeriemarkt-Cashback, 11% Supermarkt-Cashback oder 17% Tank-Cashback) hat Vivid mittlerweile an Bedingungen geknüpft.

Derzeit muss man über einen persönlichen Einladungslink einen Neukunden werben.

Dann erhält man neben 20,- € Kunden-Werben-Kunden-Bonus auch eine Freischaltung für die „Super-Deals“ – jedoch zeitlich limitiert.

Der Geworbene soll natürlich auch profitieren – und erhält ebenfalls 20,- € Bonus sowie einen Monat Zugriff auf die „Super-Deals“ im Cashback-Programm.

Vivid Money mit 20,- € Startguthaben und Freischaltung für das „Super-Deals“-Cashback

Wenn Du über meinen Erfahrungsbericht auf Vivid aufmerksam geworden bist und einen entsprechenden Einladungslink suchst, kannst Du Dich per E-Mail an vivid@techjunkies.blog bei mir melden.

Derzeit gibt es 20,- € Startguthaben und die Freischaltung für einen Monat „Super-Deals“-Cashback.

Die Bedingungen für die „Super-Deals“ kann man sich zusammengefasst hier durchlesen. In der App gibt es nochmal ein ausführliches PDF-Dokument dazu.

Das „Super-Deals“-Cashback ist derzeit das Zugpferd bei Vivid. Jedoch muss man die Bedingungen verstehen – dazu gehören insbesondere die Qualifikation, die zeitliche Begrenzung und die Obergrenze je Qualifikationszeitraum.

Kommentar von Patrick Woessner, Autor bei Tech Junkies
„Vivid Services“

„Vivid Services“ ist die neueste Cashback-Kategorie bei Vivid.

Zum Start sind verfügbar Hotelbuchungen (bei Booking.com, 4% für Standard und 10% für Prime) sowie Mietwagenbuchungen (bei Rentalcars.com, 5% für Standard und 10% für Prime).

Eine Buchungsmaske findet man direkt in der App.

Anschließend wird man über einen Ref-Link auf die jeweilige Anbieter-Webseite weitergeleitet, wo man die Buchung abschließt.

Vivid hat bereits angekündigt, dass an dieser Stelle weitere Cashback-Möglichkeiten mit der Zeit ergänzt werden sollen.

Anders als Cashback bei Kartenzahlung z.B. im Supermarkt dürfte Vivid in diesem Fall direkte Zuwendungen erhalten, da die verwenden Ref-Links bestehende Affiliate-Vereinbarungen nahelegen.

Etwas Ähnliches gibt es in der Welt der Banken und Girokonten z.B. bereits bei der DKB mit dem Online-Cashback für Aktivkunden.

Die Direktbank hat neben zahlreichen Online-Shops ebenfalls Booking.com und Rentalcars.com im Programm – jedoch mit deutlich geringeren Cashback-Raten.

Alternativ kann man man auf Cashback-Plattformen wie Shoop zurückgreifen.

Hier präsentiert Vivid also eine durchaus interessante, zusätzliche Cashback-Funktion, die es jedoch in ähnlicher Form auch anderswo gibt.

Attraktiv sind jedoch die derzeit hohen Cashback-Raten für Prime-Kunden.

„Prime-Cashback“ (nur für Prime-Mitglieder)

Bislang gab es in der Kategorie „Prime-Cashback“ vor allem Online-Dienste.

So erhält man z.B. Cashback auf die Prime-Mitgliedschaft bei Amazon oder ein Abo bei Streaming-Diensten wie Netflix, Spotify oder YouTube.

Dies sind derzeit auch weiterhin in der App mit dabei (jedoch alle befristet).

Neu hinzugekommen sind danach einige Online-Shops (z.B. für Kleidung). Hier muss man über den Ref-Link aus der Vivid-App online einkaufen, um das „Prime-Cashback“ zu erhalten.

Auch hier waren die Cashback-Möglichkeiten jedoch zeitlich limitiert.

Vivid hat bereits öfter gewechselt.

Bis vor Kurzem waren z.B. noch diverse Stromanbieter bei „Prime-Cashback“ verfügbar.

Mittlerweile sehe ich immer mehr Cashback-Deals in der Prime-Kategorie, die wie die „Super-Deals“. Man zahlt ganz einfach per Vivid-Karte und kriegt das Cashback.

Darauf hatte ich schon länger spekuliert.

Für Vivid dürfte es Sinn machen, das „Prime-Cashback“ aufzuwerten. Schließlich dürften zahlende Abonnenten für das Banking-Startup interessant sein – und mit entsprechendem Cashback setzt man zusätzliche Anreise dafür.

Ob das wirklich der Trend wird, das bleibt aber noch abzuwarten.

Cashback mit Rendite – die Stock Rewards

Erhaltenes Cashback wird in ein eigenes Pocket gebucht.

Dieses nennt sich Stock Rewards.

Dort wird übrigens auch eine etwaige Prämie für Kunden-Werben-Kunden oder ein etwaiges Startguthaben verbucht.

Hinter den Stock Rewards versteckt sich noch einmal eine interessante Funktion von Vivid, die ich in dieser Form bislang noch nirgendwo kennengelernt habe.

Man hat die Möglichkeit, eine Aktie aus einer Liste von derzeit 40 Aktien auszuwählen.

Anschließend partizipiert das verdiente Cashback und ggf. die Prämie an der Entwicklung des Aktienkurses – jedoch nur im Falle eines Wertzuwachses.

Verliert die gewählte Aktie an Wert, bleibt das ursprünglich verdiente Guthaben aus Cashback und ggf. Prämie dennoch erhalten.

Tatsächlich kauft man keine Aktie. Vivid erklärt die Funktionsweise von Stock Rewards wie folgt:

Wir weisen darauf hin, dass du keine Aktien kaufst. Wir verknüpfen deine Ersparnisse einfach mit den Aktien. Stock Rewards ist ein Anlageprogramm, bei dem es nur Gewinner gibt. Stock Rewards ist allerdings kein Broker-Service.

Quelle: FAQ von Vivid

Grundsätzlich qualifiziert das gesamte Cashback für Stock Rewards – egal ob es Prime-Cashback, „Super-Deals“-Cashback oder auch Kunden-werben-Kunden ist.

Über den Gegenwert des Stock Rewards-Pocket kann man jederzeit verfügen.

Die Stock Rewards-Funktion könnte man bereits als Teaser für die neue Broker-Funktion verstehen – der Nutzer wird behutsam an die Aktienwelt herangeführt.

Kommentar von Patrick Woessner, Autor bei Tech Junkies

Vivid-Invest (Aktien, ETFs)

Ganz neu ist Vivid-Invest hinzugekommen.

Hiermit ist der Handel mit Aktien und ETFs gemeint, der schon länger angekündigt war.

Aktien und ETFs handeln – das an sich wäre keine „Revolution“. Der Markt an Depot-Anbietern ist groß – darunter auch Neo-Broker und Gratisbroker.

Als „Killer-Feature“ scheint Vivid Aktien-Bruchstücke auserkoren zu haben. Bereits ab 0,01 € kann man solche Bruchstücke von Aktien oder ETFs erwerben.

Gerade bei „teuren“ Aktien (Preis je Anteilsschein) kann das eventuell interessant sein.

Als Beispiele fielen mir z.B. die Amazon-Aktie (derzeit über 2.500,- € je Anteilsschein) oder die Alphabet-Aktie (derzeit über 1.500,- € je Anteilsschein) ein.

Vivid würde es damit ermöglichen, z.B. auch kleinere Beträge wie 10,- €, 100,- € oder einen anderen Bruchstück-Betrag in solche Aktien zu investieren.

Wie funktionieren Aktien-Bruchstücke?

Aktien kann man eigentlich nur in ganzen Aktien-Einheiten kaufen. Also mindestens eine Aktie oder aber ein beliebiges Vielfaches davon.

Als Besitzer eines Bruchstück-Aktienanteils kann man nicht eingetragen werden, denn die kleinste Einheit ist eine ganze Aktie.

Deswegen springt bei der Vivid-Umsetzung CM-Equity als Gegenpartei ein.

Der Vivid-Nutzer hat das Recht, von CM-Equity Aktien-Bruchstücke zum jeweiligen Kurs zu kaufen und zu verkaufen.

Faktisch gehört einem das erworbene Aktien-Bruchstück nicht, jedenfalls bezogen auf die zugrundeliegende Aktie.

Man handelt stattdessen mit einem OTC-Derivat (außerbörslich gehandeltes Derivat).

Das gleiche gilt übrigens für ETFs, die über Vivid-Invest gehandelt werden.

Vivid-Invest ist somit kein Depot im klassischen Sinne. Die Bruchstücke sind nicht an den gängigen Handelsplätzen handelbar, sondern einzig und allein mit der Gegenpartei CM-Equity.

Auch ein Depotübertrag (eingehend wie ausgehend) ist aus diesem Grund bei Vivid-Invest nicht möglich.

Derzeit ist es auch nur möglich, über Vivid-Invest Bruchteile einer Aktie oder eines ETFs zu kaufen. Ganze Anteilsscheine werden erst gar nicht angeboten.

Man wählt den Betrag, den man investieren möchte, und nicht etwa Stück aus.

Zu einem möglichen Ausfallrisiko von CM-Equity (im Folgenden CM-E) heißt es unter anderem:

CM-E ist die einzige Gegenpartei für Ansprüche aus den Teilanteile. Sollte CM-E nicht in der Lage sein, Auszahlungen vorzunehmen, können die Teilanteile nicht oder nicht vollständig verkauft werden. Es besteht das Risiko des teilweisen oder vollständigen Verlusts des Investments.

CM-E ist Mitglied in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW). Die EdW gewährt Ihnen eine Entschädigung, wenn CM-E nicht in der Lage ist, ihre Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften zu erfüllen. Der Entschädigungsfall muss von der BaFin festgestellt worden sein. Ein Entschädigungsanspruch besteht nur, soweit Gelder auf die Währung eines EU-Mitgliedstaates oder auf Euro lauten und ist der Höhe nach auf 90% der Forderung bzw. höchstens EUR 20.000,00 beschränkt.

Quelle: Wesentliche Anlegerinformation

Im Vergleich zum „normalen“ Aktien- und ETF-Handel gibt es hier also ein zusätzliches Verlust- bzw. Ausfallrisiko, auf das hingewiesen wird.

Um die Investment-Funktion zu nutzen, muss man sich erstmal dafür anmelden. Das macht man wie gehabt über die Vivid-App.

Den Grund dafür hatte ich ja bereits genannt.

Während Girokonto und Karte von der Vivid Money GmbH und der solarisBank AG bereit gestellt werden, sind für die Investment-Funktion die Vivid Invest GmbH und die CM-Equity AG die Vertragspartner.

Deswegen ist ein separater Onboarding-Prozess notwendig, um die Funktionalität für das Trading von Aktien und ETFs zu aktivieren.

Folgende Schritte sind dafür erforderlich:

  • Neues Pocket anlegen und dort „Investment“ auswählen
  • Angaben zur steuerlichen Ansässigkeit, Verständnisfragen zu Aktien-Bruchstücken sowie Fragen zur bisherigen Erfahrung im Handel mit Wertpapieren ausfüllen
  • Hinweise zu Risiken lesen und bestätigen
  • Vertragsdokumente lesen und akzeptieren

Anschließend wird das Investment-Pocket eröffnet und man kann direkt über die Vivid-App Aktien sowie ETFs (indirekt) kaufen und verkaufen.

Die Auswahl scheint im Vergleich zu einem „Vollsortiment-Broker“ doch eingeschränkt zu sein.

Einerseits sind es wirklich nur Aktien und ETFs. Andererseits ist die Auswahl bei Aktien (US und EU) sowie ETFs nochmal eingeschränkt.

Bezüglich der ETFs werden mir in der App in der ETF-Rubrik aktuell folgende angezeigt:

AdvisorShares Pure Cannabis ETF (YOLO)
ARK Genomic Revolution ETF (ARKG)
HANetf Emerging Markets Internet and Ecommerce (EMQQ)
Invesco DB Agriculture Fund (DBA)
Invesco DB Energy Fund (DBE)
Invesco Nasdaq-100 ETF (QQQ)
Invesco Solar ETF (TAN)
iShares 0-5 Year Corporate Bond ETF (SHYG)
iShares 1-3 Year Treasury Bond ETF (SHY)
iShares Core S&P 500 ETF (IVV)
iShares MSCI Australia ETF (EWA)
iShares MSCI Brazil ETF (EWZ)
iShares MSCI Canada ETF (EWC)
iShares MSCI China ETF (MCHI)
iShares MSCI EMU ETF (EZU)
iShares MSCI Europe Financials ETF (EUFN)
iShares MSCI France ETF (EWQ)
iShares MSCI Germany ETF (EWG)
iShares MSCI Netherlands ETF (EWN)
iShares MSCI Japan ETF (EWJ)
iShares MSCI South Korea ETF (EWY)
iShares MSCI Spain ETF (EWP)
iShares MSCI Sweden ETF (EWD)
iShares S&P Clean Energy ETF (ICLN)
SPDR Communications Services ETF (XLC)
SPDR Consumer Staples ETF (XLP)
SPDR Energy Sector ETF (XLE)
SPDR Euro STOXX 50 ETF (FEZ)
SPDR Financial Sector ETF (XLF)
SPDR Gold Trust ETF (GLD)
SPDR Healthcare ETF (XLV)
SPDR Industrials ETF (XLI)
SPDR Information Technology ETF (XLK)
SPDR S&P 500 ETF (SPY)
SPDR S&P Biotech ETF (XBI)
SPDR S&P Clean Energy ETF (ICLN)
SPDR S&P Transportation ETF (XTN)
SPDR Utilities Sector ETF (XLU)
VanEck Vectors Video Gaming ETF (ESPO)
Vanguard FTSE EM (VWO)

Quelle: Vivid-App, ohne Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit

Bei der ETF-Auswahl wundert mich persönlich, dass „Butter-und-Brot-ETFs“ wie solche auf den Weltindex (MSCI World, MSCI ACWI, FTSE All-World…) derzeit (noch) nicht verfügbar sind.

Vivid hat aber bereits ausgebaut.

Zum Start zeigte mir die App 26 ETFs an, mittlerweile sind es 40.

Der Linie, mit der ETF-Auswahl eher Trends und Nischen abzudecken, scheint man treu zu bleiben: Nun gibt es z.B. einen Cannabis-ETF oder Gaming-ETF zur Auswahl, aber immer noch keinen auf einen Welt-Index.

Mich interessierte noch, von welchem Handelsplatz die Kurse bezogen werden.

Auf den ersten Blick war das nicht ersichtlich, jedoch heißt es in den Bedingungen auszugsweise:

CME führt Deine Aufträge außerbörslich (over-the-counter; „OTC“) aus. Das bedeutet, dass Deine Aufträge nicht an einem regulierten Markt, einem multilateralen Handelssystem oder einem organisierten Handelssystem ausgeführt werden.

CME ist vor der Ausführung Deines Auftrags verpflichtet, die Angemessenheit des Dir angebotenen Preises zu überprüfen. CME sammelt hierzu Marktdaten, die bei der Kostenschätzung für dieses Produkt verwendet wurden und vergleicht diese, wo möglich, mit ähnlichen oder vergleichbaren Produkten.

Quelle: Vivid Invest Kundenvereinbarung

Bei Vivid-Invest scheinen Kurse und Spreads also grundsätzlich über den außerbörslichen Handel abgebildet zu werden.

Der außerbörsliche Handel bzw. OTC-Handel kann Vor- und Nachteile haben. Darum soll es in diesem Erfahrungsbericht aber en-detail nicht gehen.

Für den Handel scheint es keine (direkten) Gebühren zu geben.

Jedoch fallen für Euro-Wertpapiere eine Fremdkostenpauschale (max. 1,- €) und für Wertpapiere, die in Fremdwährungen gehandelt werden (z.B. US-Dollar), eine Gebühr für die Währungsumrechnung an.

Fremdkostenpauschale für Aktien und Anteile, die in Euro denominieren:
0,5% des Order-Volumens, max. EUR 1,-

Währungstausch-Gebühr für Aktien und Anteile die in anderen Währungen als EUR denominieren:
0,5% des Order-Volumens

Quelle: Wesentliche Anlegerinformation

Fremdkostenpauschale max. 1,- €? Das kennt man doch von einem bekannten Neo-Broker 😉

Ansonsten: Gebühren für die Depotführung (bzw. das Investment-Pocket im Falle von Vivid) oder klassische Ordergebühren werden nicht erhoben.

Die Investment-Funktion von Vivid an sich ist einfach und geradlinig umgesetzt.

Will man verstehen, was im Hintergrund passiert, wird es durchaus anspruchsvoller.

Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Quelle: Wesentliche Anlegerinformation

So ist es 🙂

Grundsätzlich nur Bruchstück-Anteile und diese sind OTC-Derivate, Handel erfolgt einzig und allein mit einem Partner als Gegenpartei (Kontrahentenrisiko), Kurse stammen aus dem OTC-Handel, kein Depotübertrag möglich… Es gibt doch einige grundlegende Unterschiede zu einem „klassischen“ Depot.

Vivid-Crypto (Kryptowährung wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin)

Kryptowährungen sind als neues Feature bei Vivid verfügbar.

Zu beachten ist, dass man wieder Bruchstücke handelt (hier: „fractional coins“). Das ist einem ggf. bereits von Vivid-Invest bekannt.

Bereitgestellt wird Vivid-Crypto erneut von der Vivid Invest GmbH und der CM-Equity AG, wobei letztere als Kontrahent bzw. Gegenpartei für den Handel mit Kryptowährungen dient.

Man kauft die entsprechende Kryptowährung also nicht direkt, sondern erhält ein OTC-Derivat, welches den Kurs der zugrundeliegenden Kryptowährung abbilden soll.

Bei Vivid-Invest hatte ich in dem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass in diesem Konstrukt zusätzlich ein Kontrahentenrisiko besteht, sollte eines Tages die CM-Equity AG finanziell angeschlagen sein.

Als weitere wichtige Einschränkung kann man die Kryptowährung nur über die Vivid-App und mit CM-Equity AG als Gegenpartei handeln. Das Übertragen des Kryptowährung-Bestands außerhalb von Vivid oder das direkte Bezahlen mit der Kryptowährung sind so z.B. nicht möglich.

Ich empfehle deshalb unbedingt: Nicht schnell durchklicken, sondern einen genauen Blick auf die rechtlichen Dokumente werfen, um die Konstruktion hinter Vivid-Crypto zu verstehen.

Naja, sollte eigentlich ja auch selbstverständlich sein.

Wie auch bei Vivid-Invest ist ein separates Onboarding für die Eröffnung eines Crypto-Pockets erforderlich, indem die Funktionsweise erklärt wird und man einige Fragen zum Verständnis beantworten muss.

In diesem Prozess werden auch die rechtlichen Dokumente angezeigt.

Hat man den Onboarding-Prozess abgeschlossen, wird sodann ein separates Pocket für den Handel mit Kryptowährungen angelegt.

Bzgl. Kryptowährungen sind (derzeit) die folgenden verfügbar:

0x (ZRX)
Aava (AAVE)
Algorand (ALGO)
Aragon (ANT)
Avalanche (AVAX)
Bancor Network Token (BNT)
Basic Attention Token (BAT)
Bitcoin (BTC)
Bitcoin Cash (BCH)
Cardano (ADA)
Chainlink (LINK)
Chiliz (CHZ)
Compound (COMP)
Decentraland (MANA)
Dogecoin (DOGE)
Enjin Coin (ENJ)
Fetch.ai (FET)
EOS (EOS)
Ethereum (ETH)
Ethereum Classic (ETC)
Filecoin (FIL)
FTX Token (FTT)
Holo (HOT)
IOST (IOST)
Kusama (KSM)
Kyber Network (KNC)
Litecoin (LTC)
Loopring (LRC)
Maker (MKR)
NEM (XEM)
OMG Network (OMG)
Polka Dot (DOT)
Polygon (MATIC)
Solana (SOL)
Stellar (XLM)
Storj (STORJ)
SushiSwap (SUSHI)
Swipe (SXP)
Synthetix Network Token (SNX)
Tron (TRX)
Uniswap (UNI)
VeChain (VET)
yearn.finance (YFI)
XRP (XRP)
Zilliqa (ZIL)

Quelle: Vivid-App, ohne Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit

Insgesamt sind es mittlerweile knapp 50 Kryptowährungen, wobei mit Bitcoin und Ethereum die beiden mit der höchsten Marktkapitalisierung dabei sind.

Dabei waren 10 der Kryptowährungen direkt ab Start verfügbar. Mit dem Dogecoin kam schließlich die elfte hinzu, was vermutlich der zuletzt hohen medialen Aufmerksamkeit rund um diese Kryptowährung geschuldet sein dürfte.

In einem späteren Update wurde die Crypto-Auswahl nochmals kräftig aufgestockt. Mittlerweile sind damit knapp 50 Kryptowährungen in der App verfügbar.

Der Handel mit Kryptowährungen ist ansonsten sehr einfach umgesetzt – so ähnlich wie man es vielleicht schon von Vivid-Invest kennt.

Kryptowährungen auswählen, gewünschten Betrag eingeben, ggf. Pocket für die Verrechnung ändern und mit „Kaufen“ bestätigen – so schnell kann es gehen.

Eine Erwähnung wert ist vielleicht noch der Crypto-Preisalarm.

In der App kann man für die gewünschte Kryptowährung einen Preisalarm für einen gewissen Wert einstellen. Wird dieser erreicht, meldet sich die App per Preisalarm (Push-Nachricht).

Metallkarte (Visa Debit als „metal card“)

Statt einer Bankkarte aus gewohntem Plastik spendiert Vivid eine Metallkarte.

Diese wirkt durchaus hochwertig, ist jedoch um ein Vielfaches schweres als die „normalen“ Kreditkarten bzw. Debitkarten, die man sonst so gewöhnt ist.

Was Vivid überhaupt nicht mehr macht, ist die Kartendetails (Kartennummer, Ablaufdatum, CVC-Code) aufzudrucken.

Lediglich der Name des Karteninhabers und die letzten vier Ziffern der Kartennummer sind auf der Vorderseite der Metallkarte aufgedruckt. Mehr nicht.

Die Rückseite ist bis auf ein Hologramm komplett „nackt“.

Die übrigen Kartendetails kann man sich nur in der App anzeigen lassen.

Zwar hatte ich das Thema seit der Kontoeröffnung noch nicht, jedoch würde mich durchaus interessieren, was in folgendem Fall passiert.

Gelegentlich kommt es vor, dass die Kreditkarte zum Abgleich vorgezeigt werden muss. Gerade Airlines machen das gelegentlich beim Check-In zur Betrugsprevention. Wie es sich da verhält, wenn man eine „nackte“ Karte vorzeigt, das kann ich (noch) nicht beantworten.

Unterm Strich ist die Metallkarte ein „nice to have“. Ich persönlich würde nur deswegen aber nicht mit dem Girokonto von Vivid liebäugeln.

Mittlerweile wird in der Vivid-App im Standard-Plan auch „Standard-Karte“ angezeigt.

Da neue Nutzer derzeit mit drei Monaten Prime kostenlos starten, gibt es die Metallkarte zu Beginn kostenlos dazu – diese ist schließlich „Prime-Benefit“.

Möglich ist aber, dass man also Folgekarte eine Plastikkarte erhält, wenn die Metallkarte abläuft und man zu diesem Zeitpunkt kein Prime-Abo mehr hat.

Bis dahin fließt aber noch viel Wasser den Fluss hinab.

Meine Metallkarte wurde jedenfalls mit fünf Jahren Gültigkeit ausgestellt. Und was bei Vivid in fünf Jahren los ist (oder eben nicht), da lasse ich mich einfach mal überraschen 😉

Pockets und Geld aufladen

Pockets als Unterkonten (jeweils mit eigener IBAN)

Das Guthaben bei Vivid wird in sogenannten Pockets organisiert.

Man könnte Pockets auch Unterkonten nennen, jedoch ist das FinTech-Marketing eben kreativer 🙂

Direkt nach der Kontoeröffnung hat man genau ein Pocket – das Main Pocket.

Nach Bedarf kann man in der App weitere Pockets eröffnen, was automatisch und in Echtzeit passiert. Bis zu 15 Unterkonten sind auf diesem Weg möglich.

Jedes Pocket verfügt über eine eigene IBAN und kann auch für Lastschriften genutzt werden.

Manch einer bevorzugt maximale Trennung.

Ein separates Pocket als Unterkonto, von dem per Lastschrift nur die Telekommunikationsanbieter abbuchen (z.B. Mobilfunk, Festnetz, DSL, Kabel usw.) – mit Vivid kein Problem.

Die beiden Karten (Metall-Karte und virtuelle Karte) kann man per Drag & Drop zu einem beliebigen Pocket ziehen, von dem dann abgebucht wird.

Kartenausgaben lassen sich also auch einfach trennen bzw. falls das Guthaben in einem Pocket aufgebraucht ist, kann man die Karte einem anderen Unterkonto zuweisen.

Geld aufladen bzw. Top-Up (Einzahlung auf Pocket)

Vivid wird rein auf Guthabenbasis geführt.

Das bedeutet, dass man stets für Guthaben sorgen muss, sofern man Zahlungen durchführen will (sei es per Debit-Karte, Lastschrift oder Überweisung).

Derzeit gibt es drei Wege, Geld auf ein Vivid-Pocket zu laden:

  • per Überweisung (SEPA, SEPA-Instant bzw. ICT wird nicht unterstützt)
  • per verknüpftem Bankkonto (via SafeConnect bzw. Yapily)
  • per „Geld von Freunden anfordern“-Funktion

Ich für meinen Teil habe bislang nur die Aufladung bzw. Einzahlung per SEPA-Überweisung genutzt.

Die Verknüpfung eines Bankkontos via SafeConnect (siehe Geschäftsbedingungen) hört sich zwar einerseits interessant ein. Ich versuche es aber schlank zu halten und hier arbeitet Vivid mit einem weiteren Partner.

Es ist auch nur möglich, Konten bei ausgewählten Banken zu verknüpfen. Meine Hausbank ist nicht dabei.

SafeConnect betreibt eine Zahlungsauslösedienst (PSD2, auch PIS bzw. Payment Initiation Service genannt). Es handelt sich also um keine Lastschrift – teilnehmende Banken sind direkt per PSD2-Schnittstelle angebunden.

Was schon länger im Gespräch ist: Es soll eine Top-Up-Funktion via Kreditkarte oder Debit-Karte oder aber digital per Apple Pay oder Google Pay geben.

Noch ist das Roll-Out (jedenfalls bei mir) noch nicht erfolgt. Wahrscheinlich kommt das Top-Up per Debit-Karte oder Kreditkarte jedoch bald, so dass es dann vier Möglichkeiten gibt, um Geld aufzuladen.

Ich persönlich fände SEPA-Instant (ICT) für die Echtzeit-Aufladung sehr interessant. Jedoch habe ich dazu noch keine konkreten Pläne vernommen.

Was übrigens nicht bei Vivid möglich ist: Eine Einzahlung von Bargeld wird nicht angeboten.

Was die Vivid Money-App sonst noch kann

Bei Vivid erfolgt das Banking über die Smartphone-App, Online-Banking gibt es derzeit (noch) nicht.

Dementsprechend wichtig ist die Banking-App.

Ich finde die App durchaus gelungen.

Das User Interface ist minimalistisch gestaltet. Alle Funktionen sind über fünf Tabs zugänglich, die unten angeordnet sind.

Weitere interessante Funktionen in der App sind:

  • Auswertungen: Man sieht, wie viel man bei welcher Händlerkategorie ausgegeben hat.
  • Pockets: Zusätzliche Pockets anlegen (max. 15, in Echtzeit zwischen den Pockets Geld umbuchen, Pocket mit Debit-Karte verknüpfen.
  • Abo-Kontrolle: Man kann künftige Zahlungen bei Abo-Diensten blockieren.
  • Karten-Kontrolle: Monatliches Limit und Sicherheitseinstellungen (Karte einfrieren oder selektiv Online-Zahlungen und / oder Abhebungen am Geldautomaten sperren).
  • Push-Nachrichten bei Konto- und Kartenaktivität.
  • Überweisungen durchführen, Geld anfordern und Daueraufträge einrichten.
  • Kontakt zum Support per In-App-Chat.

Support per Chat (kein Kundenservice per Telefon bzw. Hotline)

Zu beachten ist bei Vivid noch die Erreichbarkeit des Kundenservice.

Als primärer Kontaktweg ist der Chat in der App vorgesehen, den man im Menü über die Hilfe-Rubrik erreicht.

Sollte es aus irgendwelchen Gründe (z.B. Smartphone verloren / kaputt) einmal nicht möglich sein, den Support-Chat in der App zu nutzen, nennt Vivid auch einen alternativen Kontaktweg.

Man kann die Neo-Bank auch per E-Mail erreichen.

Wer es gerne altmodisch möchte, könnte noch einen Brief an die Adresse der Neo-Bank in Berlin schreiben. Das wird zwar seitens Vivid nicht empfohlen, sollte jedoch möglich sein.

Das war es dann aber auch mit den Support-Möglichkeiten. Eine Hotline wird nicht angeboten. Überhaupt sucht man eine Telefonnummer, unter der Vivid erreichbar wäre, (fast) vergeblich.

Einzig für die Sperre von Account und Karte im Notfall wird eine Sperr-Hotline genannt. Ich vermute jedoch, unter dieser Telefonnummer wird Support in allen anderen Fällen abgelehnt.

Deswegen gilt logischerweise auch: Telefon-Banking (ohnehin ein Auslaufmodell) ist ebenfalls Fehlanzeige.

Support bzw. Kontakt zum Kundenservice gibt es bei Vivid ausschließlich per Chat in der App bzw. hilfsweise über die genannte E-Mailadresse. Zuletzt war der Vivid-Support stark ausgelastet und Antworten konnten einige Tage dauern.

Kommentar von Patrick Woessner, Autor bei Tech Junkies

Was heißt das nun für den Kontoinhaber?

Man muss sich eben überlegen, ob man wert auf Support-Kanäle abseits von Chat und E-Mail legt.

Beides sind eben keine „Echtzeit-Kundenservice-Kanäle“ wie das Gespräch an der Hotline (die es nicht gibt) oder mit einem Bankmitarbeiter in einer Filiale (die die Neo-Bank nicht hat).

Das kann wichtig sein, wenn man ein dringendes Anliegen hat (z.B. Problem mit einer terminkritische Überweisung, kein Zugriff auf das App-Banking usw.) und sofortige Hilfe durch den Kundenservice wünscht.

Sofern man Vivid als Zweitkonto (oder Drittkonto) nutzt, kann man aber vermutlich gut damit leben.

Klappt einmal irgendetwas nicht bei Vivid und ist es dringlich, kann man in diesem Fall auf eine andere Bankverbindung ausweichen.

Meine Erfahrungen mit dem Vivid-Kundenservice: Ein Problem hatte ich bislang und dieses wurde zu meiner vollen Zufriedenheit gelöst. Einige Tage musste ich jedoch warten, bis im Support-Chat die Rückmeldung mit der Lösung meines Problems folgte.

Kommentar von Patrick Woessner, Autor bei Tech Junkies

Kündigung

Kündigen kann man auch in der App. Laut Vivid muss man hierzu das Main Pocket löschen.

Denn in den FAQ heißt es:

Wenn du das Main Pocket deines Kontos löscht, verlierst du den Zugriff auf das Konto und beendest deine Geschäftsbeziehung mit Vivid Money.

Bitte beachte, dass du ein Pocket nicht schließen kannst, wenn damit Karten verknüpft sind. Das Main Pocket kann erst gelöscht werden, nachdem alle Pockets und Karten geschlossen wurden.

Quelle: Vivid FAQ

In allen anderen Fällen oder sollte die Kündigung auf diesem Weg nicht funktionieren, so wäre vermutlich ebenfalls der Support-Chat oder der Kundendienst per E-Mail zu kontaktieren.

Im Zweifelsfall lässt sich wohl auch altmodisch postalisch per Einschreiben kündigen.

Übrigens: Das Gesagte bezieht sich wohlgemerkt zur Kündigung der gesamten Geschäftsbeziehung zu Vivid – sprich der Kontoauflösung inkl. aller ggf. zusätzlich genutzten Produkte (wie Invest, Crypto usw.).

Wer hingegen nur das Prime-Abo kündigen möchte, kann das bequem in der App erledigen.

Dazu ruft man links oben das Profil auf, wählt dort dann Pläne aus.

Es sollte der Prime-Plan als aktiv angezeigt werden. Man wischt einfach nach links und wählt hier den Standard-Plan aus. Die Auswahl muss man dann noch bestätigen.

Eine Kündigungsfrist gibt es nicht – man wird zum nächsten Zahlungstermin auf den Standard-Plan heruntergestuft.

Die bereits bezahlten Prime-Tage darf man natürlich noch nutzen. Es wird angezeigt, bis wann man Prime-Mitglied ist und zu welchem Tag die Umstellung auf den Standard-Plan erfolgt.

Übrigens: War man im Rahmen einer Aktion kostenlos Prime-Mitglied (z.B. als Neukunden-Bonus nach der Kontoeröffnung), ist in der Regel keine Kündigung notwendig.

Die Prime-Mitgliedschaft endet in dem Fall automatisch, was man im Profil in der App überprüfen kann.

Fazit zu meinem Erfahrungsbericht

Mittlerweile blicke auf einige Monate Erfahrungen mit der Vivid Money-App zurück.

In der Zeit hat sich einiges getan (vor allem Rund um die Geldanlage z.B. Vivid-Invest mit Aktien, ETFs oder Vivid-Crypto mit Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum).

Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Weiterhin interessant ist derzeit das großzügige Cashback-Programm. Das gibt es mit solch hohen Cashback-Raten kaum und mit den derzeitigen „Super-Deals“ sollte für fast jeden etwas mit dabei sein.

Jedoch hat Vivid den Zugang zum Cashback bereits eingeschränkt. Derzeit gibt es die „Super-Deals“ nicht mehr für Jedermann.

Zuletzt ist es außerdem zumindest mein Eindruck, dass die Cashback-Raten nicht mehr ganz so hoch sind.

Ein bisschen Skepsis darf natürlich auch weiterhin angebracht sein.

Vivid ist recht neu mit Girokonto und Visa Debit als Metallkarte in einen heiß umkämpften Markt gestartet.

Da stellt sich natürlich die Frage, ob das Cashback-Programm nur aus einem derzeit gut gefütterten Marketing-Topf finanziert wird.

In dem Fall müßte man schauen, welche Zukunft Cashback und Stock Rewards haben bzw. ob sich das Programm so weitergeführt wird und sich auch künftig lohnt.

Ansonsten sind die übrigen Banking-Funktionen in der Vivid Money-App gut umgesetzt.

Hier gibt es zwar nicht so viel, was man nicht anderswo finden würde. Aber das Gesamtpaket kann sich durchaus sehen lassen – so meine Meinung.

Interessant sind die Pockets mit jeweils eigener IBAN, von denen es selbst im Standard-Plan ohne monatliche Gebühr immerhin bis zu 15 gibt.

Die Metallkarte ist ein nettes Schmankerl (ich persönlich könnte darauf verzichten). Anderswo gibt es eine Metallkarte nur mit Premium-Abo.

Das „Killer-Feature“ dürften zweifelsohne das Cashback-Programm mit den integrierten Stock Rewards sein.

Interessant ist auch die Broker-Funktion, die den Handel mit Aktien und ETFs ermöglicht. Mittlerweile sind auch Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum…) verfügbar.

Bis dahin bleibe ich am Ball und werde meine Erfahrungen mit der Vivid Money-App an dieser Stelle mit der Zeit weiter ergänzen.

Patrick Woessner

Ich bin Patrick und hier blogge ich zu verschiedenen Themen rund um Technik, Gadgets und mehr. Früher hatte ich gleich mehrere Blogs zu diesem Thema. Mittlerweile steht Tech Junkies im Mittelpunkt.

Diskussion - 30 Kommentare
  • Brian sagt:

    Hallo Patrick,

    danke für den Bericht. Das hilft schon einmal weiter.

    Ich habe anderswo gelesen, dass es die metal card nur zeitlich befristet gibt. Wenn ich mich jetzt bei der Vivid Money Bank anmelde, bekomme ich die metal card?

    Grüße von Brian

    • Hallo Brian,

      theoretisch kann Vivid das jederzeit ändern (und hat es an anderer Stelle schon getan). Derzeit sieht es jedoch so aus, wie wenn die Metallkarte auch weiterhin für alle Neukunden mit dabei ist.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Alex sagt:

    Hallo Patrick,
    danke für den ausführlichen Erfahrungsbericht. Hat mir sehr weitergeholfen.
    Eine kleine Anmerkung habe ich noch: Evtl. solltest du mehr auf das Cashback bzw. auf die Super-Deals eingehen. Man muss schon sehr genau lesen (vor allem in den Bedingungen von Vivid, aber auch hier im Bericht), damit man versteht, dass man wirklich nur Zugriff auf die großen Rabatte hat, solange man in diesem Programm ist (was auf Dauer nur der Fall ist, wenn man immer weiter Neukunden wirbt…) Für mich persönlich ist das der springende Punkt, warum ich dort nicht hingehen möchte.
    Ansonsten habe ich noch eine Frage – rein aus Interesse: Wieso veröffentlichst du deinen Referral Link hier nicht gleich, sondern nimmst den Umweg über die Email? (Die Anwort gerne auch per Mail.)
    Freundliche Grüße und weiter so mit dem Blog!
    Alex

    • Hallo Alex,

      ja, danke für Dein Feedback. Ich sehe das im Grunde sehr ähnlich.

      Vivid hat interessante Features, aber es ändert sich viel (auch kurzfristig) und die Bedingungen werden immer komplexer. Deswegen muss man sich das ganz genau anschauen.

      Ich zitiere auch nochmal auszugweise aus den Bedingungen für das Cashback-Programm:

      Änderungen oder Ergänzungen der Voraussetzungen für das Vivid Points Program oder die Beendigung des Vivid Points Programs sind für Vivid Money nach Mitteilung ohne Einhaltung eine Kündigungsfrist möglich.

      Cashback aus den „Super-Deals“ ist kompliziert. Und andere Dinge auch.

      Gestern habe ich in meinem Bekanntenkreis das „Champion-Cashback“ versucht zu erklären – und mindestens vier „hä“ dabei gezählt 🙂

      Wie es mit den Cashback-Programmen weiter geht, muss man auch schauen. Als ich mich für Vivid registrierte, gab es die „Super-Deals“ noch ohne Bedingungen für jeden.

      Aktuell scheint die Devise sein: Neukunden für Vivid begeistern. Deswegen gibt es die entsprechenden Anreize im Cashback-Programm. Was könnte es künftig sein? Weiß man nicht.

      Aber ich könnte mir vorstellen, es geht z.B. darum Neukunden zu gewinnen, erst zu binden und anschließend „profitabel“ zu machen – z.B. in dem man mehr Anreize für das Prime-Abo oder neue Produkte wie die angekündigte Brokerage-Funktion (Aktien, ETFs) schafft.

      Wir werden sehen. Ändern wird sich noch einiges bei Vivid – das dürfte wiederum ziemlich sicher sein 🙂

      Viele Grüße,
      Patrick

      P.S.: Einladung per Referral / KWK / Einladungslink ist eher für persönliche Weiterempfehlungen – und ich halte mich daran. Einen entsprechenden Link gibt es deshalb nur bei persönlichem Kontakt per E-Mail 🙂

  • Heiko B. sagt:

    Hallo Patrick, schöner Bericht, den ich so bestätigen möchte als Kunde von Vivid. Einzig die Invest-Funktion gibt es in Deutschland noch nicht und es gibt auch kein konkretes Releasedatum. Wie kommst du zu deinen Erkenntnissen darüber? Ich warte schon lange auf Invest. Gern kannst du mich per Mail darüber informieren!

    • Hallo Heiko,

      ja, stimmt – in Deutschland ist die Invest-Funktion mit Aktien und ETFs noch nicht verfügbar.

      Wie im Blogpost geschrieben hat Vivid den Kauf von Aktien und ETFs (indirekt via Bruchstücke) in anderen Ländern bereits freigeschaltet. Du kannst z.B. die Vivid-Webseite auf die spanische oder französische Version umschalten – so findest Du bereits einige interessante Infos zu Vivid Invest.

      Ich habe in der App auch bereits Zugriff darauf.

      Wie ich geschrieben habe: Wann Vivid Invest in Deutschland startet ist noch nicht klar. Und auszuschließen ist auch nicht, dass sich die Konditionen je nach Land unterscheiden könnten (wenngleich ich das persönlich nicht erwarten würde).

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Jörn sagt:

    Spiele mit dem Gedanken mein Girokonto bei der Sparkasse zu löschen zwecks Kontoführungsgebühren die dem gleichen was Vivid an Primemitgliedschaft verlangt. Meinst du es ist sinnvoll sein Girokonto zur Vivid zu Wechseln ? Die Gebühr für die Primemitgliedschaft sollte man dann ja nur über das Cashback wieder reinholen können. Oder habe ich etwas falsch verstanden ?

    • Hallo Jörn,

      das fällt mir schwer, da pauschal etwas dazu sagen. Es hängt ja doch vom individuellen Konto-Nutzungsverhalten ab.

      Zumindest für mich wäre es eher schwierig, die Prime-Gebühr nur über das Prime-Cashback wieder reinzuholen. Wenn man die anderen beiden Cashback-Kategorien („Super-Deals“, „Champion-Cashback“) mit berücksichtigt, schon eher – aber für die braucht man kein Prime.

      Speziell für das Prime-Cashback gilt ja:

      • Es gibt 0,1% auf alle Zahlungen per Karte oder Lastschrift – wollte man es darüber machen, müßte man monatlich 9.900,- € über Vivid umsetzen. Schaffe ich nicht 🙂
      • Mehr gibt es auf gewisse Zahlungen außerhalb des EWR (Europäischer Wirtschaftsraum) – 3% auf Restaurantbesuche und 1% auf Shopping. Aber mit globalen Reisen ist ja gerade nicht viel…
      • Die Prime-Cashback-Partner wechseln immer durch, aktuell viele Online-Dienste. Muss man individuell schauen, wie man davon profitieren kann (waren bei mir immer weniger interessant).
      • An die „Super-Deals“ (Qualifikation: Eingeladen werden oder Neukunden empfehlen) und das „Champion-Cashback“ kommt man auch ohne Prime-Abo.

      Kurzum: Ob sich die Prime-Mitgliedschaft bei Vivid lohnt, musst Du selbst einmal nachrechnen. Ich weiß schließlich nicht, welches Ausgabeverhalten Du hast 🙂

      Ansonsten kann man Vivid auch ohne Prime nutzen – die beiden Cashback-Kategorien „Super-Deals“ und „Champion-Cashback“ sind (derzeit) nämlich nicht an ein Prime-Abo gekoppelt…

      Disclaimer: Vivid schraubt immer wieder an den Cashback-Bedingungen – das kann sich jederzeit ändern!

      Viele Grüße,
      Patrick

  • patrick sagt:

    Hi,

    ein sehr schöner Bericht, der sich mit meinen Erfahrungen deckt, eins fehlt vielleicht noch. Was ich bisher nirgends sonst so gesehen habe ist die Eigenschaft der Pockets, die sich wie echte Girokonten verhalten, d.h. sie sind über eine eigene IBAN erreichbar, was sehr praktisch ist, wenn man irgendeinem Internetdienst seine Kontonummer zur Verfügung stellen soll, da kann man praktisch on-the-fly ein neues Girokonto „erfinden“, das dann exklusiv dafür eingesetzt wird.

    Viele Grüße vom Namensvetter

  • Anselm sagt:

    Ich bin hier leider reingefallen. Nochmal sämtliche Daten, Foto, Personalausweisdaten jemanden überlassen? Naja für den Bonus und Cashback (insgesamt 90€) wollte ich es ausprobieren, es sind ja auch Vorzüge in den Bericht erwähnt, aber ich geh jetzt mal nur auf die Nachteile, bzw. den Betrug ein:
    1. Die Metallkarte kommt nach 10 Tagen an. Bleiben also noch 20 Resttage an denen man sich spurten muss um auf Cashback zu kommen.
    2. Mein Bonus und der des Werbers wurde einfach um ja 20 Euro gekürzt. Laut Vertrag sollten es 40 Euro sein.
    3. Um den in Punkt 2 beschriebenen Mangel anzuzeigen wendete ich mich an den Chatsupport: SIEBEN Tage sind vergangen und jetzt erst heißt es, es wurde ein „Ticket“ aufgemacht. Ein Eingestehen eines Fehlers, keine Entschuldigung und vor allem keine Auszahlung des vollen Bonus.
    Der Support ist also nicht Mangelhaft, er ist schlicht und ergreifend nicht vorhanden. Die Problematik wird aktuell wieder auf MyDealz thematisiert, ich bin also kein Einzelfall, das hat System!

    • Hallo Anselm,

      zu 100% stimme ich zu, dass die Support-Anwortzeiten bei Vivid derzeit viel zu lange dauern. Da müssen die Kapazitäten aufgestockt werden. Ich hatte bei Kontoeröffnung auch ein Problem, musste lange warten. Dann wurde mein Anliegen jedoch positiv beschieden. Das Thema Support-Geschwindigkeit nehme ich beim nächsten Update des Erfahrungsberichts genauer unter die Lupe.

      Bzgl. der Lieferzeit der Metallkarte: Was man machen kann, ist die virtuelle Karte (die sofort bei Kontoeröffnung erstellt wird) bei Apple Pay oder Google Pay hinzuzufügen. Dann kann man sofort in Geschäften mit Vivid bezahlen und verliert keine Zeit.

      Bzgl. der Aktion mit 40,- € Startguthaben – die war zeitlich limitiert, ist irgendwann ausgelaufen und wenn man nicht schnell genug war (Onboarding bei Aktionsende noch nicht abgeschlossen), hat man wohl nur noch das normale Startguthaben von 20,- € erhalten. Ob der Support das bei Reklamation noch anpasst, weiß ich nicht.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Peter Seidel sagt:

    Hallo, meine Frage, das Geld anfordern, für Guthaben auf der Main Pocket, geht dies nur per Lastschrift vom Girokonto, oder auch sofort mit meiner vorhandenen Kreditkarte? Danke Dir und bis bald, Vg Peter

    • Hallo Peter,

      verstehe ich richtig, Du willst Guthaben auf das Vivid-Konto einzahlen (genauer: das Main Pocket)?

      Dann lautet die Antwort: Weder noch. Aktuell kann man Guthaben lediglich per SEPA-Überweisung hinzufügen. SEPA-Instant (SCT Inst) unterstützt Vivid bzw. die solarisBank dabei nicht. Die IBAN wird direkt nach der Kontoeröffnung in der Vivid-App angezeigt.

      Lastschrift geht zum „Aufladen“ nicht. Kreditkarten-Top-Up (z.B. mittels Visa, MasterCard…) wurde als Ankündigung in den Raum gestellt, mittlerweile ist es darum jedoch ruhig geworden.

      Wenn es hingegen um vorhandenes Guthaben geht: Da wären Weg-Überweisen, per Vivid-Visa-Karte darüber verfügen oder per Lastschrift abbuchen lassen möglich.

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Peter Seidel sagt:

        Hallo Patrick, danke Dir für Deine informative und schnelle Antwort. Ja, ich würde gerne guthaben per Kreditkarte oder Lastschrift-Einzug aufladen. Schade, wenn es aktuell noch nicht geht. Wenn es in Zukunft gehen sollte und du mich dann per email darüber informierst, mache ich das Kwk über Dich.
        Vielen Dank und bis bald, Vg Peter

  • Lilly sagt:

    Hallo, vllt. kann mir hier jemand weiter helfen. Ich möchte mein Konto wieder löschen und mir wird gesagt, dass dies in der App ganz einfach geht. Zuerst müsste man wohl seine Kreditkarte sperren und dann löschen. Ich kann diese sperren, habe aber keinen Button oder eine andere Möglichkeit dieses in der App zu löschen??? Somit kann ich leider auch das Main Pocket nicht deaktivieren. Ich wäre sehr dankbar für Hilfe. Vom Support (menschlichen) kommt leider keine Antwort!

    • Hallo Lilly,

      ich bin mir nicht sicher, ob ich richtig verstehe: Du willst Vivid komplett kündigen? Oder einzelne Pockets löschen und die Karte sperren, um das Konto quasi „einzufrieren“?

      Davon abgesehen: Pockets löschen und Karte sperren sowie anschließend löschen geht bei mir in der App. Hast Du die aktuelle Version installiert (zumindest Pockets löschen wurde erst neu hinzugefügt)?

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Kalter Jürgen sagt:

    habe ein Problem und wollte das per Chat und dann per Telefon klären. im chat habe ich keine Antwort erhalten. bei der Telefonnr. kann man nicht mal in der Warteschleife bleiben, man fliegt direkt wieder raus. Wenn man schnell Hilfe braucht, hat man keinen Ansprechpartner.

    • Hallo Jürgen,

      ja, Support ist ein wichtiges Thema – das sehe ich auch so.

      Aktuell wartet man lange, vielleicht zu lange und Chat als primärer Support-Kanal gefällt nicht jedem. Aus diesem Grund würde ich Vivid derzeit nicht als Hauptkonto nutzen.

      Ich hoffe, rund um das Thema Kundendienst und Support sowie Erreichbarkeit per Telefon / Hotline tut sich demnächst noch etwas.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Florian Fey sagt:

    Ich bin super zufrieden. Bisher hat alles geklappt. Nur das Monatslimit nervt… Das muss sich noch verbessern.

  • Tom sagt:

    Hallo Patrick. Das hört sich soweit erstmal interessant an, diese Metallkarte macht mich nur noch stutzig… Wie lange ist sie denn gültig? Hat sie ein normales Verfallsdatum? Da ja nichts aufgedruckt ist… und man alles über die App steuert und die Verrechnungskonten einfach hin und her schieben kann. Ist es ein neuartiges Kartenkonzept als Art Interface und daher dauerhaft und nicht mit klassischen Kreditkarten die ablaufen und eine feste Zuordnung haben vergleichbar?

    Gibts dazu ein Statement / eine Angabe?

    • Hallo Tom,

      stimmt, auf der Metallkarte von Vivid steht weniger als bei anderen Banken.

      Es sind nur der Name des Karteninhabers und die letzten vier Ziffern der Kartennummer aufgedruckt. Für Online-Zahlungen gibt es ohnehin separate virtuelle Kartendaten (inkl. Ablaufdatum und Prüfcode / CVV) zur Metallkarte, die über die App abrufbar sind. Das ist ein Sicherheits-Feature.

      Kurzum: Die Daten sind auf die Metallkarte ganz bewusst nicht aufgedruckt.

      Die physische Karte hat jedoch ebenfalls ein Ablaufdatum. Ich habe es für meine Karte ausgelesen und es sind fünf Jahre Gültigkeit ab Bestellung / Produktion (also wie bei den virtuellen Karten auch). Ich vermute, dass das grundsätzlich für die physische Metallkarte gilt.

      Also: Bei Vivid etwas anders umgesetzt, wie man es von Banken üblicherweise kennt, jedoch das Rad nicht neu erfunden 🙂 Ich hoffe, das hilft so weiter.

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Tom sagt:

        Besten Dank dir für die Antwort.

        Dann ist es ja quasi wie eine gewöhnliche Kreditkarte ohne den Aufdruck von sensiblen Daten. Nichtmals eine Unterschrift. Entsprechend sollte es aber auch keine Probleme beim Einsatz oder der Akzeptanz geben.

        Dann darf man nur noch gespannt sein, ob die Metallkarte auch dauerhaft ein Merkmal des kostenlosen Kontos bleibt (Stichwort: Folgekarten nach Ablauf)… oder es mehr ein Marketing-Gag für Neukunden und Early Adopter ist.

        • Genau, ist eine normale Karte in „sexy“ Aufmachung.

          Was es in fünf Jahren nach Ablauf der Karte gibt (Metallkarte, Plastikkarte, Holzkarte), aber auch wo Vivid zu dem Zeitpunkt ganz allgemein steht, da lasse ich mich einfach überraschen 🙂

          Viele Grüße,
          Patrick

  • Hans sagt:

    Hallo,
    Seriöse Kommentare hier. Daumen hoch. Kann ich alles bestätigen.
    Habe seit kurzem auch Tomorrow und bin gespannt, welche Ideen beide noch haben werden.

    Man muss sich nur bewusst sein, dass beim „Kauf von Aktienanteilen“ über CM-Equity nur bis 20.000€ bzw 90% des Betrages bei einer Insolvenz des Unternehmens abgesichert sind. Bei Brokern wie Trade Republik kauft man die Aktie und ist somit im Insolvenzfall abgesichert.

    DAS ist ein Risiko. Lange lasse ich mein Geld hier nicht liegen und auch keine hohen Beträge. Einfach mal schnell versuchen Gewinn zu machen mit Aktienanteilen in € Währung (keine US-Aktienanteile mit 0,5% Währungsumrechnung !) ist eine neue, feine Sache, wenn man keine Kauf-Kosten hat oder?

    Für mich (59 Jahre) dient Vivid und Tomorrow zur schnellen Visa-Aufladung bis täglich 5000 € max (10.000 max im Monat), wenn man mal im Urlaub ist oder eine größere Anschaffung zb eines E-Bikes beim Stationären Händler plant.

    Der Aktienbruchteilserwerb ist for fun und kolo. Aber bitte an die Insolvenz-Möglichkeit von jungen Fintechs denken und daran, dass der Hauptkapitalgeber von Vivid ein russischer Milliardär bzw Russland ist bzw sein könnte.

    Vorteile mitnehmen, aber aufpassen!

    Leider lesen viele Kids nicht das Kleingedruckte…Und das ist nun mal die Zielgruppe von Vivid und Tomorrow.

    Gruß

    Hans

    • Hallo Hans,

      danke für Deinen Kommentar.

      Als ich hier begonnen habe, über meine persönlichen Erfahrungen mit Vivid zu schreiben, war das noch ziemlich einfach: Ein Konto mit Karte und Cashback-Programm, angeboten von der Vivid Money GmbH unter Nutzung der Banklizenz der solarisBank AG, bei der das Konto geführt wird.

      Neues FinTech mit gut gemachter App und einigen interessanten Features – so fand Vivid ursprünglich den Weg in meinen Technik-Blog.

      Mittlerweile sind einige neue Funktionen hinzu gekommen – so eben auch der Bruchstücke-Handel von Aktien, ETFs, Kryptowährungen mittels Investment-Pocket bzw. Crypto-Pocket. Und die Trading-Funktionen haben es bzgl. Komplexität deutlich mehr in sich; ich habe mich jedenfalls eine ganze Weile mit den bereitgestellten Dokumenten (also dem „Kleingedruckten“) auseinandergesetzt.

      Viele Grüße,
      Patrick

  • Florian sagt:

    Ich bin mit Vivid echt zufrieden. Früher wollte ich mich schonmal bei vivid anmelden aber mit idnow hat es bei der Identifikation gescheitert. Jetzt benutzt Vivid auf einmal Webid und da hat es vor einer Woche ohne Probleme funktioniert.
    Leider gibt es zwei Vivid zwei Haken die man beachten sollte.
    Die Visa Karte ist keine richtige Kreditkarte sondern nur eine Visa Debit/Prepaid.
    Daher muss man immer ausreichend Geld auf seinem Vivid Konto haben, sonst ist eine Zahlung nicht möglich. Eine automatische Abbuchung vom Girokonto erfolgt nicht, man muss manuell das Geld auf sein Vivid Konto überweisen.
    Nun könnte man ja einfach von Girokonto der Hausbank komplett zu Vivid wechseln, da man ja eigene Iban bei vivid besitzt. Leider ist Vivid nicht als Hauptgirokonto zu gebrauchen weil 1) Man pro Monat nur 200 Euro kostenlos abheben kann und 2) Keine Bargeldeinzahlungen möglich sind. Wenn Vivid diese zwei Dinge ändern würde, würde ich sofort wechseln.

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